Keine Kommentare! Bitte schreiben Sie mir…

Aufgrund des extrem hohen Aufkommens an Spam-Kommentaren (über 400 pro Tag), haben wir uns entschlossen, die Kommentar-Funktion im Blog zu deaktivieren. In den letzten Jahren funktionierte die Kommunikation über E-Mail und das Kontakt-Formular ohnehin viel besser.

Sollten Sie also Anmerkungen zu Beiträgen, Fragen und Lob sowie Kritik haben, dann schreiben Sie mir! Ich versuche, jede Mail persönlich und so schnell wie möglich zu beantworten – und viele der gestellten Fragen werden als Artikel hier im Blog veröffentlicht! Genauso jede Ergänzung zu den bisher erschienenen Artikeln.

Auch wenn direkte Kommentare jetzt nicht mehr möglich sind: Ein Grund mehr, mir zu schreiben! Schließlich ist die direkte Kommunikation viel persönlicher.

Ich freue mich auf Ihre Mail!

Ulrich Bien

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Termine, Daten und einen ganzen Jahreskalender merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem eher speziellen Thema – dem Merken von ganzen Kalendern (was durchaus möglich ist):

Hallo Herr Bien,

seit einigen Tagen stöbere ich begeistert auf Ihrer Homepage www.denkreich.com und schaue mir die Videos auf YouTube an. Ebenso habe ich mir die Inhaltsbeschreibungen und Rezensionen zu Ihren verschiedentlichen Veröffentlichungen angesehen.

Besonders interessiert bin ich im Moment am Erlernen des Kalenderrechnens. Hierzu habe ich zwei Methoden auf Wikipedia gefunden (Doomsday, Wochentagrechnen). Auch ist in einem Ihrer Bücher (Einfach.Alles.Merken.) von Lernen eines “ewigen Terminkalenders” die Rede.
Meine Fragen sind nun: In welcher Ihrer Veröffentlichungen wird das Kalenderrechnen behandelt? Ist dies nur in Einfach.Alles.Merken. oder auch in einem Ihrer Hörbücher enthalten? Da ich zu den Berufspendlern gehöre und viel Zeit auf der Strasse verbringe, bin ich eher an einem Hörbuch zu dem Thema interessiert.
Und hier die Antwort:
Hallo Frau B.

freut mich, dass Ihnen der Blog gefällt! Zu Ihrer Frage: Mit der Doomsday-Methode lässt sich nur der Wochentag zu einem bestimmten Datum ermitteln. Mit dem Merken eines Kalenders hat das nur wenig zu tun. Mein Verfahren zum Einprägen eines Jahreskalenders ist nur in Einfach. Alles. Merken. beschrieben. Der Vorgehensweise sind darin nur drei oder vier Seiten gewidmet.
Hier eine kurze Beschreibung: Das Verfahren ist eigentlich recht einfach, weil Sie sich nur die Tage im Jahr einprägen müssen, an denen Sie sich etwas merken wollen (eigentlich belegen Sie umgekehrt das Ereignis mit dem entsprechenden Datum, können sich aber sowohl über das Datum als auch über den Termin wieder erinnern).
Das Prinzip dahinter ist, dass Sie sich jedes Datum nicht als komplexe Zahlenkombination (13.11. oder 7.4.) merken, sondern als einfache Zahl (Tag im Jahr von 1 bis 365) und diese dann als Majorbegriff mit dem Ereignis verknüpfen.
So ist der 13.11. der 318. Tag, was den Begriff “Motiv” ergibt, den Sie nun noch mit einem Ereignis verbinden müssen. An dem Tag wurde zum Beispiel im Jahr 1990 die erste Webseite veröffentlicht, auf der “kein Motiv” zu sehen war (sie bestand nur aus Text). Damit haben Sie sich dieses Datum zuverlässig eingeprägt. Die “90″ können Sie sich als “Bus” im Bild zusätzlich vorstellen, weil die darauf gezeigten Zahlen ein “Bus”-Fahrplan waren (zumindest in Ihrer Vorstellung, um sich diese Zahl merken zu können).
Um schnell vom Datum auf die Tageszahl zu kommen, brauchen Sie sich nur 11 Stützstellen einprägen. Eine davon ist der 31. Oktober als 305. Tag mit dem Merkbild “Meißel”. Von dort müssen Sie nur 13 Tage addieren, um zum 13.11. (318. Tag) zu gelangen.
Ich hoffe, damit haben Sie einen raschen Einstieg in die Technik erhalten.
Viele Grüße,
Ulrich Bien
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Das Majorsystem spielerisch erlernen und Zahlen einfacher behalten – TIPP

Das so genannte Majorsystem ist eine der genialsten Merktechniken überhaupt! Dabei werden Ziffern in Buchstaben verwandelt, aus denen anschließend Wörter gebildet werden. So können auch längere Zahlenfolgen einfach in Form von Bildern behalten werden. Beschreibungen, wie das System genau funktioniert, finden Sie hier in diesem Blog.

Immer wieder werde ich gefragt, wie die Teilnehmer in den Gedächtnistrainings diese Technik erlernen. Das von mir entwickelte Würfelspiel “Zahlen merken – Wortschatz stärken” ist eine Möglichkeit, das Majorsystem spielerisch zu lernen – ganz für sich alleine, oder auch gemeinsam in der Familie und zusammen mit Freunden.

Mit diesem Würfelspiel erlernen Sie mit wenig Mühe und viel Spaß das Majorsystem und seine Anwendung, so dass Sie beim Lernen Zahlen und Ziffern leicht in gut merkbare Bilder verwandeln können. Probieren Sie es aus! Sie werden begeistert sein, mit wie wenig Aufwand auch Ihr Gehirn sich selbst längere Zahlen einprägen und für immer behalten kann.

Personen: 1 bis 6 Spieler
Alter: Ab 8 Jahren
Dauer: 10 Minuten (pro Runde) und länger

Hinweis für Eltern: Gerade Mütter und Väter fragen immer wieder, wie Kindern das Majorsystem am besten beigebracht werden kann. Das Majorsystem eignet sich für Kinder, wenn sie sicher mit Schrift und Sprache umgehen können. Bevor ein Kind keinen routinierten Zugriff auf den eigenen Wortschatz hat, sollten Sie mit dieser Merktechnik nicht beginnen. Damit ist das System geeignet für Kinder ab 8 Jahren.

Toller Nebeneffekt: Wie der Titel bereits verrät steigert das Majorsystem nicht nur die Merkfähigkeit von Zahlen, sondern stärkt vor allem Kinder im Umgang mit dem eigenen Wortschatz. Ein ideals Spiel, um zusätzlich Kreativität und Vorstellungskraft junger Menschen zu fördern.

Quelle: tausendschlau Verlag / Amazon

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Albert Einstein: So werden Kinder intelligent – Zitat der Woche

“Wenn du intelligente Kinder willst, lies ihnen Märchen vor.
Wenn du noch intelligentere Kinder willst,
lies ihnen noch mehr Märchen vor.”
- Albert Einstein -

Für den Ursprung dieses Zitats von Albert Einstein gibt es unterschiedliche Hinweise. Zunächst einmal handelt es sich wahrscheinlich um eine Übersetzung. Die englische Version lautet: “If you want your children to be intelligent, read them fairy tales. If you want them to be more intelligent, read them even more fairy tales.” Das Zitat muss also nach Einsteins Auswanderung in die USA im Jahre 1932 entstanden sein.

Außerdem hat der deutsche Physiker diese Sätze vermutlich gar nicht in dieser Form gesagt oder geschrieben, sondern der Spruch ist zusammengesetzt aus dem Gespräch mit einem Reporter. Dieser fragte Einstein, wie Kinder schlau werden. Einstein antwortete zunächst, dass die Eltern ihnen Märchen vorlesen sollen. Der Reporter hakte nach: “Und was, wenn das nicht genüge?” Der erste Teil und die darauf folgende Antwort des Nobelpreisträgers ergeben das Zitat in der heute bekannten Form.

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Gehirn-Glühen auf DVD jetzt auch bei ebay erhältlich

Ein wenig in eigener Sache, aber vielleicht interessant für Online-Shopper: Ausgewählte Produkte des tausendschlau Verlags sind online jetzt nicht mehr nur über Amazon, sondern auch bei ebay erhältlich. Am Start ist unter anderem die Gedächtnistraining DVD “Gehirn-Glühen” – den Film gibt es dort ohne Versandkosten direkt vom Verlag.

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Feinschliff am Majorsystem zum Merken von Zahlen – Leserbrief

Hier eine Anmerkung zur ausführlichen Liste der Majorbegriffe im gleichnamigen Artikel auf Wikipedia:

Hallo,

auf der Wikipedia-Seite zum “Major-System” befindet sich ein Link “Ausführliche Tabelle mit Begriffen für das Major-System von 00 bis 99“, der zu einer Tabelle führt, die nach der Bemerkung “Für weitere Informationen schauen Sie auf unsere Website:www.denkreich.com” zu urteilen von Ihnen stammt. Aus diesem Grunde schreibe ich Ihnen.

Einige Einträge in dieser Tabelle kann ich nicht nachvollziehen. Das sind insbesondere die Einträge “Gage” und “Rage” in der 7-er-Spalte. Ein Grundprinzip des Major-Systems ist doch, dass “nur der phonetische Wert gilt, nicht der orthografische” (Wikipedia). Weicher als in “Gage” und “Rage” kann ein “g” doch gar nicht ausgesprochen werden. Warum stehen diese Einträge dann nicht in den jeweiligen Feldern der 6-er-Spalte?

Für einige aufklärende Worte wäre ich Ihnen dankbar.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr B.,

vielen Dank für den Hinweis. In der Tat würden diese Begriffe nach den Angaben von Wikipedia in andere Zahlen übersetzt werden. Ich habe in der Tabelle eine entsprechende Fußnote eingefügt, damit Leser der Seite nicht verwirrt werden.
Bitte beachten Sie bei der Anwendung des Majorsystems, dass es sich nicht um ein allgemein gültiges und standardisiertes System handelt. Auf der einen Seite gibt es zahlreiche Varianten, und auf der anderen Seite sollten Sie für sich und Ihr Gehirn ein optimales Übersetzungsverfahren entwickeln. Da ich zum Beispiel Majorbegriffe in mehreren Sprachen benutze, halte ich mich nur an die Schreibweise von Wörtern – und nicht an die Aussprache.
Beides funktioniert gleichermaßen gut – Sie können es als eine Art Dialekt ansehen. Ich kenne einen anderen Anwender des Systems, der die nicht “belegten” Buchstaben im Alphabet für sich selbst definiert hat. Das “x” steht für eine doppelte null, das “h” zeigt ihm an, dass die nächste Ziffer sich verdreifacht (“Haut” ist also 111, “Heim” ist 333 und “Haus” steht für 000).
Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage!
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit dem Majorsystem und viele Grüße,
Ulrich Bien
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Spiele als Gehirnjogging… – Logik-Rätsel als geistige Wachmacher

Wer seinen Kopf fit halten möchte, der muss nicht immer zu Sudoku greifen! Viele neue Spiele machen nicht nur Spaß, sondern fördern auch die Leistungsfähigkeit des Kopfes in unterschiedlichen Bereichen. In diesem Artikel möchte ich zwei Spiele vorstellen, die logisches Denken fördern und gleichzeitig hervorragendes Gehirnjogging sind (also die grauen Zellen aktivieren).

Durchblick von Cocktail Games (14,95 Euro) für bis zu vier Spieler ist ein gut gemachtes Rätselspiel, bei dem transparente Karten durch geschicktes Kombinieren zu immer neuen Mustern zusammengelegt werden müssen. Der schnellste Denker gewinnt! Reizvoll an dem Spiel ist, dass neben der Logik auch das räumliche und bildliche Denken gefördert wird. Dabei sind die Aufgaben weder zu schwer noch zu leicht, so dass weder Langeweile noch Frust entstehen. Besonders praktisch: Die solide Blech-Verpackung kann man auch zu Hause lassen und nur die Karten in jeder Hosentasche transportieren. Auch ein gutes Spiel für Unterwegs.

IQ Twist von Smart Games (7,98 Euro) ist ein buntes Rätselpuzzle für einen Spieler. Man kann aber genauso gut gemeinsam Rätseln. Ziel des Spiels ist es, die farbigen Bausteine so in den Kasten zu legen, dass sie passend zu den buten Stiften positioniert sind und ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Mitgeliefert wird ein Heft mit zahlreichen Aufgaben. Was nach den ersten Rätseln noch recht leicht erscheint, entpuppt sich schnell als Kopf zerbrechende Aufgabe. Der Schwierigkeitsgrad ist deutlich höher als bei Duchblick. Also nicht so einfach aufgeben, sondern so lange weiter knobeln, bis alle Steine am richtigen Platz sind. Ein wunderbar schwieriger Zeitvertreib, der durch die solide und kompakte Ausführung ebenfalls in jede (Reise)Tasche passt.

Beide Spiele sind für Kinder ab 5 bis 6 Jahren geeignet (wobei IQ Twist nur in den ersten Aufgaben für Kinder spiel- und lösbar ist).

Viel Spaß beim Spiel!

Quellen: Durchblick / IQ Twist

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Leserbrief: Komplexe Themen mit Hilfe von Mnemotechniken lernen?!

Hier ein Leserbrief über das Potenzial von Mnemotechniken: 

Hallo,

ich würde gern wissen, ob es auch möglich ist sich mittels Mnemotechniken komplexere Informationen zu merken? Ich habe den Eindruck, dass sich diese Techniken lediglich zum Auswendiglernen von Fakten eignen. Oder gibt es mittlerweile in dieser Hinsicht Weiterentwicklungen?

Vielen Dank!

Und hier die Antwort:

Hallo E.,

prinzipiell können mit Hilfe von Merktechniken alles lernen. Die Basistechniken fokussieren zunächst auf das Verarbeiten von Einzelinformationen. Fortgeschrittene Verfahren ermöglich durchaus das Merken komplexer Themen (und das weitaus effektiver als mit herkömmlichen Lernverfahren).
So können Sie zum Beispiel mit Hilfe der Routenmethode tausende Fakten in Reihenfolge merken (und die gleiche Technik zum Beispiel benutzen, um sich den Text für ein Drehbuch, eine Rede oder den Inhalt eines Buchs einzuprägen). Eine Abwandlung sind die so genannten Römischen Räume, in denen sich ebenfalls sehr viele Fakten ablegen lassen – allerdings ist hier keine Reihenfolge nötig. Beide Techniken mit ein paar kleineren Erweiterungen ergeben schließlich einen Gedächtnispalast – eher eine Art zu denken als eine Merktechnik, mit dessen Hilfe prinzipiell das komplette Wissen organisiert und leichter gemerkt werden kann.
Ich hoffe, damit Ihre Frage zu beantworten!
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Leserbrief: Ganze Vorlesungen merken mit Hilfe von Merktechniken?

Hier ein Leserbrief zum Merken von kompletten Vorlesungen, Vorträgen und Büchern:

Hallo Herr Bien,

ich hab eine Frage zum Thema viel Wissen in kurzer Zeit lernen.

Kann man wenn man verschiedene Mnemotechniken lange trainiert ein Stadium erreichen in dem man sich viel  Faktenwissen aus Vorträgen (z.B. Namen der Medikamente und deren Wirkung (im Pharmaziestudium)) sofort merken kann? Sodass das Wissen nach der Vorlesung gespeichert ist und man diese nicht noch zeitintensiv nacharbeiten muss?

Ich versuche besonders mit Verbildern und mit dem Gedächtnispalast zu lernen, aber noch brauche ich immer eine Weile bis ich eine Eselsbrücke gefunden habe. Deswegen frage ich mich ob es geistig überhaupt möglich ist einer Vorlesung zu folgen und das Wissen gleichzeitig noch mit passender Verbindung an verschiedenen Gegenständen abzulegen.

Das wäre echt praktisch wenn das ginge.

Viele Grüße,

D.G.

Und hier die erste Antwort:

Hallo G.,

wenn Sie lange genug mit Merktechniken arbeiten, werden viele Lernvorgänge leichter, schneller, vielleicht sogar völlig automatisch ablaufen. Ich sehe Zahlen so zum Beispiel überhaupt nicht mehr als Zahlen, sondern nur noch als Majorbegriffe. Viele Teilnehmer meiner Trainings berichten von ähnlichen Erfahrungen.

Natürlich ist es reizvoll, eine Vorlesung oder ein Fachbuch im Stück im Kopf abzuspeichern – auch das geht mit Hilfe von Mnemotechniken. Allerdings kann ich nur empfehlen, dabei immer einen Schritt einzubauen (und in vielen Fällen geht es auch nicht anders, denn Ihr Dozent oder ein Autor wird anders denken als Ihr Gehirn es tut). Sie sollten solche Informationen nach dem Hören oder Lesen immer passend für Ihr Gedächtnis aufbereiten und dann erst mit Hilfe von Merktechniken das Ganze ins Gehirn schaufeln.
Auch wenn das auf den ersten Blick etwas aufwändiger aussieht, aber eine saubere Verarbeitung der Fakten passend für Ihren Kopf wird Ihnen extrem beim Merken helfen und die Qualität (also das Erinnern) deutlich verbessern. Sie können das selbst einfach ausprobieren, denn es ist gar nicht so einfach, im Gleichschritt zum Tempo eines Dozenten die Fakten zum Beispiel auf einer Route abzulegen.
Viele Grüße,
Ulrich Bien
Hier die Rückantwort:
Hallo Herr Bien,
danke für ihre schnelle Antwort. Es ist wirklich erstaunlich was mit Merktechniken alles machbar ist. Ich habe aber noch nicht ganz verstanden welchen Schritt sie zwischen dem Lesen/Hören der Information und dem Lernen einbauen würden. Denn die zu lernenden Informationen werden doch durch das Anwenden der Merktechniken schon gehirngerecht verarbeitet und wenn ich mir selbst Bilder ausdenke um mir etwas zu merken, dann sind diese Bilder doch immer für mein Gedächtnis geeignet, da sie ja meiner Fantasie entstammen.
(Oder sehe ich den Schritt von dem sie sprechen einfach als selbstverständlich an, auch wenn er gar nicht zur eigentlichen Merktechnik gehört? Natürlich sollte man sich vor dem Lernen überlegen welche Informationen relevant und welche unwichtig sind bevor man mit dem Lernen beginnt, meinen sie das mit dem Schritt?)
Ich werde auf jeden Fall ausprobieren die Informationen während einer Vorlesung auf einer Route abzulegen.
Viele Grüße,
D.G.
Und zuletzt noch die zweite Antwort darauf:
Hallo G.,

die Verarbeitung von einzelnen Fakten – zum Beispiel das Verwandeln in bildhafte Vorstellungen – ist von Ihnen völlig richtig beschrieben. Allerdings bedarf das Verarbeiten komplexer Sachverhalte etwas Vorbereitung: Stellen Sie sich vor, den Inhalt eines Buchs auf einer Route abzulegen oder in einem Gedächtnispalast zu verarbeiten.
Sie müssen definieren, welche Themen auf welchem Punkt liegen sollen und vor allem, wie Sie das Wissen später abrufen wollen – schauen Sie sich dazu zum Beispiel die Artikel zum Merkden des Periodensystems der Chemischen Elemente in diesem Blog an. In diesem Fall werden die Gruppen bestimmten Bereichen einer mittelalterlichen Burg zugeordnet.
Diese Strukturierung wird Ihnen kaum während eines Vortrags gelingen. Jedenfalls schaffe ich das nicht und ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, das komplette Material im Anschluss in Ruhe zu sichten und zu ordnen (dazu gehört auch das gezielte ausfiltern unwichtiger Fakten).
Hoffentlich bringt Sie das beim Lernen etwas weiter! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg…
Ulrich Bien
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Ausschnitte aus der neuen DVD “Der Eckendenker” von Svenja Schmidt und Ulrich Bien

Hier sind ein paar Ausschnitte aus dem Interview von Svenja Schmidt mit dem Gedächtnistrainer und Autor Ulrich Bien. Viel Spaß beim Ansehen:

DVD  CD

Quelle: YouTube-Kanal von Ulrich Bien

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