Monthly Archive for Juli, 2011

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Brennender Wissensdurst: Eselsbrücken für die Feuerwehr

Es ist erstaunlich, was es im Netz alles gibt: Sogar Wikipedia schreckt nicht davor zurück, auch exotischen Themen einen eigenen Artikel zu spendieren. So findet man in der Kategorie “Merksprüche” eine Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen.

Diese reicht von der 3A-Regel beim Auffinden von Personen (anschauen, ansprechen, anfassen) bis zur WOLKE (Eselsbrücke zum Prüfen eines Fahrzeugs vor Fahrantritt = Wasser, Öl, Luft, Kraftstoff, Elektrizität).

Viel Vergnügen beim Löschen Ihres Wissendursts!

Quelle: Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen

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Wo steht wer? Plätze auf dem Siegertreppchen

Damit sich erfolgreiche Sportler nie wieder verlaufen: Wo ist welcher Platz auf dem Siegertreppchen? Gemeint ist natürlich nicht der erste Platz, denn der ist oben in der Mitte.

Aber wo stehen der zweite und der dritte Sieger? Hier eine einfache Merkhilfe, wie man sich die Anordung merken kann:

Über die Nummer eins haben wir schon geschrieben. Die beiden nächsten Plätze sind so angeordnet, wie wir lesen – also von links nach rechts (von oben nach unten ist in diesem Beispiel uninteressant, weil alle Gewinner in einer Reihe stehen :-) . Also Platz zwei ist auf der linken und Platz drei auf der rechten Seite. Hier ein paar Bilder dazu (falls jemand sein neues Wissen überprüfen will).

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Die Farben der Olympischen Flagge merken – Version II

Im vorigen Artikel habe ich eine Methode erklärt, wie sich Farben der Olympischen Ringe merken lassen. Hier noch eine zweite Methode: Diesmal wird die Reihenfolge in einem ausgedachten Bild kombiniert mit einer uralten Kulturtechnik, die wir seit tausenden von Jahren kennen: Dem Lesen von links nach rechts.

Wir merken uns die Anordung der Farben auf den Ringen (drei Ringe oben, zwei unten) einfach durch eine kleine Geschichte:

“Sogar mit Blaulicht muss man nachts an einer Ampel warten.”

Das war’s schon! Sie werden es bereits ahnen, und obwohl der Satz völliger Unsinn ist, macht es das Merken leicht: Blau (Blaulicht) in der Nacht (schwarz) und Ampel (rot, gelb, grün) – erledigt. Die oberen drei Ringe tragen also – von links nach rechts – die Farben blau, schwarz und rot. Und die beiden unteren die Farben gelb und grün. Erledigt!

Hier können Sie prüfen, ob das Bild schon in Ihrem Kopf hängen geblieben ist.

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Die Farben der Olympischen Flagge merken

Die Olympische Flagge kennt jeder, aber viele Menschen haben die Anordnung der Farben nicht im Kopf, obwohl sie die Fahne schon tausendmal und öfter gesehen haben.

Bei der ersten Möglichkeit, die Anordnung zu merken, müssen Sie mindestens die Anordnung der Ringe kennen: Oben drei und unten zwei – das ist nicht so schwer.

Nun betrachten wir, welche Farben die Ringe haben:

  • schwarz
  • rot
  • blau
  • grün
  • gelb

Das einzige, was Sie sich merken müssen: Schwarz ist oben in der Mitte. Der Rest läßt sich aus der Schreibweise der Farben ableiten: Alle Farben mit einem „L“ kommen auf die linke Seite (gelb und blau). Die Farben mit einem „R“ auf die rechte (rot und grün).

Jetzt bleibt nur noch die Frage, welche Farben oben und welche unten sind. Auch ganz leicht. Im Wort „BLAU“ ist das „L“ weiter vorne als in „GELB“ – also ist blau auf der linken Seite oben und gelb unten. Rechts ist in „ROT“ das „R“ weiter vorne als in „GRÜN“, also rot nach oben und grün nach unten.

Ob Sie alles richtig gemerkt haben, können Sie hier überprüfen.

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Lern-Maraton: 24 Stunden pausenlos für drei Klausuren lernen

Die Politikstudentin Amelie Herberg muss sich dringend auf drei Klausuren vorbereiten. Weil die Zeit drängt, wagt Sie einen Selbstversuch: 24 Stunden in der Unibibliothek durcharbeiten.

Auf Spiegel.de berichtet sie über ihre Erlebnisse mit Außerirdischen Staubsaugermännern, dem stummen Lernwettkampf mit den Kommolitonen an den Nachbartischen und einer scheinbar endlos langen und einsamen Lernnacht: “Mein Spiegelbild will mir sagen: Geh nach Hause!”

Meine 24-Stunden-Schicht in der Bibliothek ist eine lesenswerte Geschichte über die Grenzen des Lernens und was es dahinter zu entdecken gibt.

Quelle: Spiegel.de

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Bewegungsabläufe im Sport mit Mnemotechniken besser erlernen – geht das?

Ein Leser hat die Frage gestellt, ob sich Bewegungsabläufe im Sport ebenfalls mit Merktechniken schneller und besser vermitteln lassen – und zwar speziell für Kinder.

Merktechniken helfen beim Lernen, wichtige Fakten zuerst einmal fehlerfrei, leicht und schnell in den Kopf zu bekommen. Gerade wenn praktische Tätigkeiten gelernt werden, helfen Mnemotechniken, die Abläufe im Kopf zu haben, was den Übergang zur Routine beschleunigen und vereinfachen kann. Das Üben selbst kann keine Denk-Technik ersetzen.

Spitzensportler trainieren und wiederholen bestimmte Abläufe viele Jahre lang, bis sie eine Präzision erreichen, die sie zu Siegern macht. Der englische Journalist und Tischtennisspieler Matthew Syed hat ein faszinierendes Buch darüber geschrieben, in dem er die Geheimnisse erfolgreicher Musiker und Sportler genau analysiert hat: Was heißt schon Talent?: Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen (absolut lesenswert).

Merktechniken können tatsächlich im Sport helfen: Kleine Kinder erlernen zum Beispiel Schwimmen, indem die grundlegenden Bewegungen mit denen eines Gebets (Hände zusammen halten) und eines Maulwurfs (Händen wieder nach hinten nehmen) in eine vorstellbare und vergleichbare Bewegung übersetzt werden.

Je anschaulicher das Bild, desto leichter wird sich das Kind die Bewegung vorstellen und übernehmen können.

Etwas vergleichbares gibt es beim Segeln: Um Kindern (und Erwachsenen) zu erklären, wie der relativ schwierige Palstek geknotet wird, erzählen viele Surf- und Segellehrer meistens eine kleine Geschichte:

„Eine Schlange taucht aus dem Teich, windet sich um einen Baum und taucht dann wieder zurück in den Teich.“

Die Geschichte bzw. das vorstellbare und leicht zu merkende Bild erklärt, wie das Seil geführt werden muss, damit der Knoten richtig gemacht wird. Der Ablauf wird dabei in eine vom Gehirn besser zu verarbeitende Information umgewandelt, die besser im Kopf bleibt als das abstrakte Gewirr von Seilen.

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Was haben Melanie und Hautkrebs gemeinsam? Hintergrundwissen

Alltägliche Begriffe lassen sich leichter merken, wenn man den Hintergrund dazu kennt. Auch wenn weibliche Vornamen und Bezeichnungen für Hautkrebs für uns auf den ersten Blick abstrakt wirken: Es steckt Sinn dahinter!

Auch wenn die Überschrift makaber klingt, aber sowohl der Vorname Melanie, als auch das Melanom stammen vom griechischen Wort “melas” ab. Zahlreiche Vornamen sind früher aufgrund von Eigenschaften vergeben worden. Melanie bedeutet so viel wie “die Schwarzhaarige” oder “die dunkel Gelockte”. Der Name des Hautkrebses stammt ebenso von der Farbe ab: Schwarze Flecken!

Es gibt übrigens noch einen Vornamen, der die gleiche Abstammng hat: Pamela ist ebenfalls eine Variation von “melas”. Er wurde von dem Dichter Sir Philip Sidney im 16. Jahrhundert erfunden und setzt sich aus zwei griechischen Begriffen zusammen, den die erste Silbe stammt von “pan” ab, was so viel wie “ganz” oder “alles” auf Griechisch bedeutet.

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