Monthly Archive for September, 2011

Leserbrief: Chemische Strukturformeln merken

Hier ein Leserbrief zum oft nachgefragten Thema Chemie:

Hallo Herr Bien,
ich suche seit langem eine Technik, um mir chemische Strukturformeln merken zu können, z.B. die der Aminosäuren.
Unten habe ich zwei Links zu Abbildungen (ersetzt gegen die Bilder unter) mit den Strukturen. Das Problem ist nicht unbedingt, dass die Strukturen sehr komplex sind, sondern vor allem oft sehr ähnlich…

Über eine Hilfe würde ich mich freuen.
A.W.
Und hier die Antwort:
Hallo Frau W.,

ich bin kein Chemie-Experte, aber die Strukturen sind einfach zu merken, WEIL sie so ähnlich sind. Genauer gesagt: Weil es sich immer um die selbe Grundstruktur handelt und die Unterschiede minimal sind.
Sie brauchen zum Beispiel bei Serin und Cystein nur eine Basisstruktur zu kennen. Dann verbinden Sie die Namen und die Unterschiede der jeweiligen Moleküle: Bei Cystein ist es die SH-Gruppe (Merkhilfe: die brauchen Sie, um aus dem C ein komplettes SCH zu machen – “SCHlau”, oder?).
Oder bei Serin ist es nur der Wasserstoff (verbinden Sie hier die trockene “Seringeti-Savanne” (auch wenn die nicht so geschrieben wird) mit dem Wasser(stoff), den sie braucht, um wieder ein wenig grüner zu werden.)
Viel Erfolg beim Merken!
Ulrich Bien
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Die live Realität: Wann das Internet wirklich nützlich ist… – am Beispiel der Deutschen Bahn

Es gibt Informationen, die sollte man besser im Kopf haben: Prüfungsfragen zum Beispiel. Denn es würde seltsam aussehen, wenn Sie das Smartphone zücken, um vor den Augen des Professors Wikipedia aufzurufen, um die passende Antwort zu suchen.

Aber es gibt auch Wissen, das können Sie gar nicht im Gehirn abspeichern. Gleichzeitig entwickelt sich das Internet mehr und mehr weg von einer statischen Ansammlung mehr oder weniger richtiger Fakten und hin zu einem echten Live-Medium. Die Deutsche Bahn präsentiert dies nun eindrucksvoll am Beispiel der S-Bahnen in München: Statt ratlos auf den Fahrplan zu starren, können Sie nun auf dieser Webseite live verfolgen, wo sich die Bahnen gerade tatsächlich befinden.

Der Live-Fahrplan ist aber nur ein Beispiel, wie das Internet zu einem echten und wertvollen Informationsmedium werden kann. Auch andere Dienste bringen immer mehr Fakten direkt aus der Wirklichkeit ins Netz: Bei FlightRadar24 können Sie einen tollen Eindruck bekommen, was im Luftraum über Deutschland im Moment los ist. Und Google nutzt bereits die Positionsdaten von Android-Telefonen, um die Verkehrssituation auf Google-Maps zu visualisieren

So wird das Internet zu einer nützlichen Echtzeit-Anwendung für alle Daten und Fakten, die überall sind, nur nicht in Ihrem Kopf!

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Alle Gehirne sind gleich! Und alle Gehirne sind nahezu gleich leistungsfähig! – Interview mit Ulrich Bien auf Gesuendernet.de

Zu welchen (Spitzen-)Leistungen ist unser Kopf in der Lage? Warum können wir mehr merken, als wir glauben? Wo liegt der Unterschied zwischen ziemlich dumm und total genial? Maria Poursaiadi von Gesuendernet.de hat ein Interview mit dem Gedächtnistrainer Ulrich Bien über sein Buch Einfach. Alles. Merken. geführt.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Interview:

“Der Abstand zwischen Vollidiot und Nobelpreisträger ist gar nicht so groß, denn unser Gehirn ist zum Beispiel für die Steuerung des gesamten Körpers verantwortlich – und das ist schon eine gigantische Aufgabe. Und wir glauben, dass ein Computer mehr leistet, als der eigene Kopf, weil er ein paar Zahlen schneller zusammenzählen kann. Stellen Sie sich vor, eine Maschine zu bauen, die Spiegeleier braten kann: Geld einstecken, in den Supermarkt gehen, Eier kaufen und bezahlen – schon das ist kaum zu konstruieren. Die Technik wird die Leistungsfähigkeit unseres Kopfes niemals übertreffen!” (Ulrich Bien)

Lesen Sie den kompletten Text bei Gesuendernet.de!

Viel Spaß beim Fremdlesen – und kommen Sie zurück…

Quelle: Gesuendernet.de 

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Auf der Suche nach… – Zitat der Woche

Hier ein schönes Zitat vom englischen Dichter Thomas Stearns Eliot (der Autor des Old Possums Katzenbuchs, auf dem das Musical Cats beruht) über den kleinen Unterschied zwischen Wissen und Information:

“Wir suchen das Wissen, das wir durch Information verloren haben.”

 

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Wo fahren Sie denn? – Oder: Warum Navigationssysteme eine der größten Stärken des Gehirns zerstören…

Schon mal versucht, mit einem Navi einen Säbelzahnztiger zu fangen? Der Orientierungssinn ist eine der großen Stärken des Kopfes – angeblich entstanden, als wir noch zu Fuß mit der Keule auf der Schulter hinter unserem Essen her waren.

Mit dem Navi ist das alles ganz anders geworden. Wir treten unseren Kopf mit Füßen, weil wir uns ausschließlich auf die Technik verlassen. Das ist vergleichbar mit dem Einspeichern von Telefonnummern ins Handy. Ist das Gerät weg oder kaputt, kann der Betroffene nicht einmal mehr zu Hause anrufen.

Das Autoportal mobile.de berichtet über die Ergebnisse einer Studie von TopGutscheinCode, nach der die Autofahrer sich mittlerweile voll und ganz auf die kleinen elektronischen Helfer verlassen. 75 Prozent der Befragten gab an, gar keine Karte mehr lesen zu können, obwohl fast die Hälfte sich trotz Navi schon einmal verfahren hat.

Nur 12 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich überhaupt noch Gedanken darüber zu machen, wo sie hinfahren. 61 Prozent tippen das Ziel ein und fahren einfach drauf los. Und wenn sie sich doch verfahren, dann wird Mama oder Papa hinterher telefoniert: Fast die Hälfte ruft die Eltern an, wenn das Navi den Weg nicht mehr kennt. Hoffentlich ist die Nummer richtig im Handy abgespeichert.

Ja, wo fahren Sie denn? Pflegen Sie Ihren Sinn für die Orientierung. So sitzt man nicht stur im Auto und fährt von Start zum Ziel. Neben dem Gefühl für die Richtung bleibt das Hirn so während der Fahrt aktiv. Und vielleicht gibt es auf dem Weg ja noch die eine oder andere interessante Stadt oder Sehenswürdigkeit, an der das Navi stur vorbeileitet.

Schließlich ist der Weg das Ziel!

Quelle: mobile.de, TopGutscheinCode, Neues Mobil

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Die Geschichte des heiligen Martin von Tours – oder: Wie man sich einen zerteilten Mantel merkt!

Hier eine kleine Merkhilfe, wie sich die Geschichte des heiligen Martin von Tours merken lässt. Der römische Soldat begegnete auf dem Ritt in eine Stadt einem nackten Bettler, der am Wegesrand saß und fror. Der Anblick berührte ihn so, dass er anhielt und mit dem Schwert seinen Mantel in zwei Hälften schnitt und die eine dem Mann gab.

Aber wie lässt sich die Geschichte mit dem Namen unvergesslich verbinden? Eigentlich ganz einfach: Schauen Sie sich den Anfangsbuchstaben „M“ so lange an, bis er sich in einen Mantel verwandelt. Die V-förmige Kerbe oben auf dem Buchstaben ist der Schnitt mit dem Schwert durch das Kleidungsstück.

Mit Hilfe dieses Bildes sollten Sie den Zusammenhang zwischen dem Namen des Mannes und dem, was er getan hat, nie wieder vergessen – zumindest nicht, wenn Sie sich das Bild lebhaft vorstellen und so gut wie möglich mit dem Buchstaben „M“ verknüpfen.

Wenn Sie noch mehr Geschichten von Heiligen merken wollen, dann schauen Sie bei Wikipedia die Liste der Heiligen und Seligen an.

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Nie mehr Frust bei der Arbeit – Zitat der Woche

Eigentlich ist es ganz einfach, das halbe Leben (oder einen großen Teil davon) glücklich zu verbringen. Der chinesische Lehrmeister Kong (besser bekannt als Konfuzius) hat das so auf den Punkt gebracht:

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du musst keinen einzigen Tag in deinem Leben arbeiten.

Be-denkenswert!

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Vokabeln merken für Kids – Vorschau auf das neue Audio-Book von Ulrich Bien

Was heißt eigentlich “lavare”? Eine Frage, mit der sich fast jeder Schüler beschäftigt, der Latein-Vokabeln lernen muss. Nichts quält viele Kinder mehr, als jeden Tag vor einer neuen Liste von Vokabeln zu sitzen und diese mühevoll ins Gehirn zu quetschen.

Aber es geht auch anders: Mit Hilfe der so genannten Schlüsselwortmethode wird das Einprägen von Vokabeln zum Kinderspiel. Der Autor Ulrich Bien zeigt auf seiner neuen CD, dass Vokabeln leichter gelernt werden können, als die meisten vermuten.

Dieses Video auf YouTube gibt einen kleinen Einblick, was alles in dem Buch steckt. Hören Sie einfach mal rein! Die Schlüsselwortmethode ist eine der wenigen Merktechniken, die wissenschaftlich untersucht worden sind und als extrem effektiv gelten.

Gleichzeitig wird die Kreativität und die Vorstellungskraft der Kinder gefördert. Nebeneffekte: Auf das lästige Wiederholen kann verzichtet werden und die Schüler können entweder mehr Vokabeln in der gleichen Zeit lernen oder auch mehr Zeit für ihre Freizeit haben.

Link auf YouTube

Das Hörbuch wird im September 2011 erscheinen und ist bei iTunes und bei Audible.de erhältlich!

Quelle: tausendschlau Verlag / YouTube

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Kuriose Fakten: Die 72 Namen auf dem Eiffeltum – Allgemeinbildung

Was Sie über den Eiffelturm vielleicht nicht Wissen: Sein Erbauer Gustave Eiffel hat die Namen von 72 Wissenschaftlern auf dem Turm verewigt – mehr oder weniger. Denn zu Beginn den 20. Jahrhunderts sind sie übermalt und erst während der Renovierungsarbeiten 1986 wieder freigelegt worden.

Wer genau hinschaut, kann die Namen in der breiten Verzierung unterhalb der ersten Etage entdecken. Darunter zum Beispiel auch Louis Daguerre (Erfinder der Fotografie) und der Physiker Charles Augustin de Coulomb, nach dem die Maßeinheit der elektrischen Ladung benannt ist. Bei den 72 Wissenschaftlern handelt es sich übrigens fast nur um Franzosen. Ausnahmen sind der italienische Mathematiker und Astronom Joseph Louis Lagrange und der Schweizer Uhrenbauer Abraham Louis Breguet.

Damit wird das Bauwerk zur Fundgrube historischer Allgemeinbildung. Und wenn Sie alle Namen auswendig lernen wollen, ist das eine hervorragende Übung, um Merktechniken zu trainieren. Die vollständige Liste der Namen finden Sie bei Wikipedia.

Quelle: 72 Namen auf dem Eiffelturm (Wikipedia)

 

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Die besten Tipps für ein besseres Gedächtnis auf bild.de

Stehen Sie wieder mal ohne Hose im Büro? Das Kind wartet seit Stunden alleine vor dem geschlossenen Kindergarten? Sie erschrecken, weil Sie morgens im Badezimmerspiegel ein fremdes Gesicht anstarrt? Das muss nicht sein! Bei bild.de sind jetzt die 11 besten Tipps für ein gutes Gedächtnis und besseres Erinnern erschienen (basierend auf dem Buch „Einfach. Alles. Merken.“ von Ulrich Bien).

Darin lesen Sie unter anderem:

  • Wie ungewöhnliche Tagesabläufe und kleine Veränderungen der Routine das Hirn in Schwung bringen.
  • Wie Sie mit einem ganz einfachen Trick – und einem Buch Ihrer Wahl – die Konzentrationsfähigkeit trainieren und massiv steigern können.
  • Wie Sie mit geschlossenen Augen zum Meisterdetektiv werden (oder sich in Zukunft leichter ein Butterbrot schmieren können).
  • Dass Wortschatz, Kreativität und Vorstellungskraft zusammenhängen. Machen Sie den Test: Wie viele Sorten von Brillen können Sie spontan aufzählen?

…und noch viele andere Dinge mehr. Also unbedingt lesen. Den vollständigen Artikel lesen Sie bei bild.de!

Quelle: bild.de / Einfach. Alles. Merken. 

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