Schein-Englisch – Britische Wörter, die niemand versteht…

Anglizismen gehören zur deutschen Sprache dazu! Felsenfest und auch ziemlich cool! Okay? Aber aufgepasst, denn es ist nicht alles Englisch, was in unseren Ohren wie Englisch klingt. Fatal, wenn man routiniert eine Vokabel trällert und das Gegenüber hat nicht die geringste Ahnung, worum es geht.

Vor allem das deutsche Handy ist sowohl in Amerika als auch auf den britischen Inseln weitgehend unbekannt – es sei denn, Sie wollen etwas als praktisch bezeichnen. Man muss suchen, um heraus zu finden, woher dieses Unwort stammt: Vermutlich von der Bezeichnung des (handlichen) Handmikros bei Hobbyfunkern.

Also seien Sie gewarnt, wenn Sie glauben, Englisch zu sprechen! Allerdings sind die so genannten Scheinanglizismen extrem selten. Hier eine Auswahl von im Ausland unverständlicher oder falsch verstandener Begriffe:

  • Smoking heißt rauchen! Tragen Sie besser einen Tuxedo (der Begriff stammt aus einem noblen New Yorker Countryclub).
  • Wenn Sie darin aussehen wie ein Dressman, sollten Sie doch besser von einem Male Model sprechen, damit Sie auch verstanden werden.
  • Passend dazu können Sie einen Oldtimer fahren. So werden in England aber nur erfahrene, ältere Herren bezeichnet (die sich nicht fahren lassen). Verständnisvolle Lösung: Vintage Car oder Classic Vehicle.
  • Auch der Showmaster ist gänzlich unenglisch: Der Entertainer wird dagegen richtig verstanden.
  • Und auch den Beamer gibt es nicht (es sei denn, Sie meinen einen BMW). Fragen Sie besser nach einem video projector – ganz klassich, wie in den Zeiten, als es noch Dias gab, die auch nicht existieren, bis Sie nach einem slide fragen.
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