Wie das Internet unser Gehirn verändert

Das amerikanische Wissenschaftsmagazin SCIENCE hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die zeigt, wie sich unser Umgang mit Wissen durch das Internet verändert. Vielleicht kennen Sie das Motto von Studierenden, nach dem man nur wissen muss, wo etwas steht. Der gleiche Grundsatz gilt für das Wissen im Netz…

In Experimenten wurden Probanden Fakten vorgelegt, die sie sich merken sollten. Dem einen Teil der Gruppe wurde gesagt, dass die Informationen auf Computern abgespeichert sind und dem anderen Teil, dass die Fakten von dem Computer gelöscht wurden. Dabei konnte sich die Gruppe mit den angeblich gelöschten Daten wesentlich besser an die Fakten erinnern.

Zurück geführt wird das auf die Tatsache, dass wir uns (auch) sehr gut merken können, wo Wissen abgelegt ist. Auch Experten gelten für uns als externe Datenquelle. Und wenn wir darauf zugreifen können, dann neigen wir dazu, uns etwas nicht zu merken oder uns tatsächlich nur einzuprägen, wo das Wissen abgelegt ist.

Also: Weniger auf die vielen kleinen elektronischen Helfer verlassen und wieder mehr im Kopf abspeichern! Schließlich können wir in einer Prüfung auch nicht zum Smartphone greifen und die Antwort bei Wikipedia nachschlagen…

Quelle: SCIENCE / LifeHacker / BBC England

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