Lernen mit Hilfe von Merktechniken – Erfahrungsbericht eines Lesers

Warum mache ich das? Auslöser, mich für das Thema zu interessieren, war meine Tochter, die im Moment noch die 4. Klasse der Grundschule besucht. Leider musste ich feststellen, dass unseren Kindern (wie zu meiner Schulzeit) immer noch keine Lernmethoden in der Schule beigebracht werden, w i e man am besten lernt und wie man sich beispielsweise verschiedene Dinge am besten einprägen kann. Es wird nur gefordert, sich auf die jeweiligen Prüfungen vorzubereiten. Das „Wie“ bleibt jedem selbst überlassen bzw. damit werden die Kinder alleine gelassen.
Deshalb war und bin ich bestrebt, selbst nach Wegen zu suchen, meinen Kindern den leidigen Kampf mit den täglichen Hausaufgaben zu erleichtern. Durch im Internet veröffentlichten Videos usw. über Merktechniken bin ich dann auf Sie, Herr Bien, gestoßen.

Ich war von Ihren geschilderten Lernmethoden so angetan, dass ich sie mittlerweile selbst anwende.

Allerdings muss eines dazu bemerkt werden: Es ist nicht alleine mit dem Lesen der Bücher getan. Man muss sich auch regelmäßig mit den beschriebenen Techniken befassen und im täglichen Leben anwenden. Somit gewinnt man auch immer mehr Gefallen daran und ist verblüfft, wie sich manches „ins Gehirn einbrennt“.

Wichtig ist natürlich auch vor allem, unseren Kindern Spaß und Freude am Lernen zu vermitteln, da damit die Aufnahmefähigkeit wesentlich verbessert wird, die Kinder motiviert werden und ihnen damit der Umgang mit neu zu erlernenden Dingen erleichtert wird. Das ist natürlich nicht immer leicht, denkt man beispielsweise an das Lernen von Vokabeln. Gerade aber durch das Anwenden von Merktechniken kann man beim Lernen von Vokabel doch etwas Spaß finden (unglaublich).

Eine meiner Töchter (4. Klasse Grundschule) musste für eine Prüfung in Musikschule die verschiedene italienischen Fachbegriffe (https://de.wikipedia.org/wiki/Tempo_(Musik) erlernen. Ich konnte Sie davon überzeugen, die Schlüsselwortmethode hierfür anzuwenden. Nach etwas Übung konnte sie sich damit viele Begriffe ohne Probleme schnell merken. Es ist zwar nicht immer leicht, ein gutes, sich einprägendes Schlüsselwörter zu finden, hat man jedoch mal eines gefunden, dann vergisst man dieses mit dem damit verbundenen Lerninhalt nie mehr. Die Schlüsselwörter, die man sich selbst ausdenkt, sind die besten, so unsere Feststellung.

Ich habe Ihre Bücher „Einfach. Alles. Merken!“, „Trainiere. Dein. Gedächtnis“, „Gehirn-Glühen“ gelesen, die Filme (auf DVD) zum Buch „Einfach. Alles. Merken!“ gesehen und mir die Hörbücher „Der Eckendenker“ und „Vokabeln merken“ angehört. Ich warte nun auf Ihr neues Buch „Vokabeln lernen“.

Vielen Dank für all die Tipps in Ihren Veröffentlichungen!

P.B.

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