fernrohr

Bis zur Unendlichkeit… – Das Erfindungsjahr des Fernrohrs mit Hilfe einer Eselsbrücke merken

Fangen wir bei dieser Eselsbrücke mit einer ganz anderen Frage an: Wissen Sie, wie ein Fernrohr funktioniert? Das Prinzip ist eigentlich einfach. Sie schauen mit einem Auge zuerst durch eine kleine Linse, dann durch eine große Linse bis in die Unendlichkeit der Sterne (eigentlich in Tiefen des Weltraums). 

Mal abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine sehr vereinfachte Erklärung der Fernrohr-Technik handelt, stellt sich die Frage, was das mit dem Erfindungskraft der Weitsicht zu tun hat. Es war im Jahr 1608 als der holländische Brillenmacher Hans Lipperhey das erste Teleskop entwickelte. Uns genau diese Jahreszahl verbirgt sich in der Beschreibung oben. 

Gehen wir die Erklärung Schritt für Schritt – oder eigentlich Ziffer für Ziffer – durch: Sie schauen durch das Rohr mit einem Auge, also ist die erste Stelle eine eins. Als nächstes schauen Sie durch eine kleine Linse. An dieser Stelle müssen Sie sich mit Ihrer Phantasie dem Aussehen der Zahlen widmen. Welche davon enthalten einen kleinen Kreis, der einer Linse ähnelt? Auf den ersten Gedanken kommen dafür zwei Ziffern in die engere Auswahl, denn sowohl die 6 als auch die 9 enthalten einen kleinen Kreis. Logischerweise fällt die 9 allerdings aus, da das Fernrohr offensichtlich nicht erst im zwanzigsten Jahrhundert erfunden worden ist. Die nächste Ziffer wird durch die große Linse symbolisiert und ist damit die 0. Bei der letzten Stelle ist wieder etwas Allgemeinwissen gefragt. Kennen Sie das mathematische Symbol für unendlich? Die so genannte Lemniskate sieht aus wie eine auf der Seite liegende 8. 

Wer das weiß, hat sich mit diesem logischen Bild das Erfindungsjahr des Fernrohrs zuverlässig gemerkt. 

Zu diesem Artikel gibt es auch ein Video.

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