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Was haben Shopping und Lernen gemeinsam? die Psychologie des Supermarkts lässt sich auf die Schule übertragen…

Warum liegt das Obst immer direkt am Eingang? Der Supermarkt ist vollgestopft mit Psychologie. Kaum ein anderer Ort ist wissenschaftlich so gut durchleuchtet und analysiert. Und diese Erkenntnisse lassen sich (teilweise) hervorragend auf Lernen und Arbeiten übertragen, schließlich geht es im Laden und am Schreibtisch um die selbe Sache: Motivation.

Obst am Eingang

Für den Käufer wäre es besser, wenn Pfirsiche und Pflaumen nahe der Kasse liegen, dann würden sie nicht von den anderen Waren zerdrückt. Aber die Shopping-Experten platzieren die gesunden Waren am Eingang, denn wenn wir erst einmal etwas gesundes im Korb haben, fällt es und leichter, Schokolade und Chips zu kaufen. Ohne Gemüse im Wagen hätten wir Hemmungen.

Auf das Lernen übertragen heißt das: Fangen Sie mit den lästigen und schwierigen Dingen an. Das schafft Erleichterung und sorgt für Erfolgserlebnisse. Danach geht es dann leichter voran.

Wo ist mein Müsli?

Auch an anderer Stelle hat es der Käufer nicht leicht: Statt die unzähligen Sorten Müsli ordentlich nach Alphabet zu ordnen steht alles scheinbar durcheinander im Regal. Aber auch dahinter steckt ein wohl überlegtes Prinzip: Beim Suchen entdecken wir vielleicht Dinge, die uns auch interessieren könnten und die wir dann kaufen. Beim direkten Griff zum immergleichen Produkt würden wir deutlich weniger Geld ausgeben.

Damit ist die direkte Suche nach Antworten bei Google und Co. eigentlich keine optimale Methode zu lernen. Wenn wir stöbern und uns durch mehr Fakten wühlen müssen, entdecken wir zusätzliches Wissen und unser Gehirn konstruiert wertvolle und wissenswerte Zusammenhänge. Also beim Lernen immer und unbedingt ein wenig mehr anschauen und ganz viel umschauen – genau wie beim Shopping!

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