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Die Zehn Gebote auswendig lernen in wenigen Minuten – für Erwachsene und Kinder

Viele von uns mussten die Zehn Gebote irgendwann auswendig lernen – und viele haben sie auch wieder vergessen. Dabei ist es mit Hilfe von einfachen Merktechniken, die selbst kleine Kinder sofort anwenden können, ganz leicht, die Zehn Gebote innerhalb von wenigen Minuten zu lernen und nie wieder zu vergessen. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie weiter…

Das einzige, was Sie zum Merken brauchen, ist ein wenig Phantasie und Kreativität. Hierbei kommt die so genannte Zahlen-Symbol-Route zum Einsatz. Dabei werden die Zahlen von 1 bis 10 in Bilder verwandelt und mit einer bildlichen Vorstellung der Gebote verknüpft. Damit können Sie anschließend alle Gebote in der richtigen Reihenfolge benennen.

Eselsbrücken für die 10 Gebote
Eselsbrücken für die 10 Gebote

Wichtig dabei ist, dass Sie sich alle Bilder möglichst lustig und übertrieben vorstellen. Auch wenn das vielleicht nicht der Ernsthaftigkeit einer Religion entspricht, hilft es wunderbar beim Merken – also verzeihen Sie die folgenden Beispiele und erzählen Sie einfach niemanden, an welche Bilder Sie beim Erinnern gedacht haben.

1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Das Bild für die 1 könnte ein Mann sein, der seinen Arm ausstreckt. Um sich das erste Gebot zu merken, stellen Sie sich vor, dass dieser Mann Gott ist, der gerade mit dem ausgesteckten Arm einen anderen Gott zur Seite stößt. (Ich gebe zu, gerade im religiösen Zusammenhang wirken solche Merkbilder unpassend, aber sie helfen sehr gut beim Merken – verzeihen Sie also nochmals die unkonventionellen Vorschläge.)

Wenn Sie jetzt das Gebot betrachten, sollten Ihnen der Mann mit dem ausgestreckten Arm in den Sinn kommen. Und wenn Sie nach dem ersten Gebot gefragt werden, wird Ihnen die oben beschriebene Szene wieder einfallen. Über das zusammengesetzte Bild können Sie sich zuverlässig sowohl an das Gebot als auch an die Nummer erinnern.

Machen wir einfach so weiter…

2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.

Die 2 sieht einem Schwan ähnlich. Jetzt brauchen Sie sich nur noch vorzustellen, wie jemand den Namen GOTT in den Hals des Schwans geknotet und damit das arme Tier übel zugerichtet (missbraucht) hat.

3. Du sollst den Feiertag heiligen.

Bei diesem Gebot denken Sie sich die 3 als messerscharfen Dreizack (Gabel) mit dem Ihr Chef versucht, Sie am Sonntag ins Büro zu treiben, während Sie eigentlich auf dem Sofa entspannen wollen. Damit ist ein guter Bezug zwischen Gebot und Zahl hergestellt.

4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

Die 4 ähnelt einem imposanten Segelschiff, dass Sie gemietet haben, um Ihre Eltern über eine See zu fahren und ihnen einen unvergesslichen Ausflug zu bieten. Kleiner Hinweis: Stellen Sie sich alle Bilder so lebendig wie möglich vor, dann bleiben sie Ihnen garantiert lange im Gedächtnis.

5. Du sollst nicht töten.

Sehen Sie die Ähnlichkeit zwischen der Haken-Hand eines Piraten und der Zahl 5? Dann brauchen Sie sich nur noch vorstellen, wie der Seeräuber-Kapitän Sie damit ins Jenseits schicken will und Sie ihn freundlich darum bitten, es doch lieber nicht zu tun.

6. Du sollst nicht ehebrechen.

Aus der 6 machen wir im Gedanken eine Kirsche, die wir einem/einer verführerischen Fremden anbieten (nicht-jugendfreie Varianten würden sich gerade im Zusammenhang mit der Zahl 6 anbieten, aber da hier auch junge Leute mitlesen, müssen Sie sich so ein Bild selbst ausdenken).

7. Du sollst nicht stehlen.

Ein Brecheisen sieht der 7 ähnlich (und genauso umgekehrt). Deswegen stellen wir uns vor, einen Einbrecher mit Brecheisen in der Hand am Einbrechen mit einem Brecheisen zu hindern. Damit wären wir schon fast durch mit den Geboten.

8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Die 8 ist das Bild einer kurzen Kette, die einem Lügner um die Zunge gewickelt und er dann daran auf dem Marktplatz festgemacht wird. Die Vorstellung solch drastischer Maßnahmen macht dieses Bild unvergesslich!

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Die 9 ähnelt einem Luftballon, den wir versuchsweise an das Haus unsres Nachbarn knoten, damit das schöne Bauwerk daran elegant auf unser Grundstück segelt (sofern der Wind in richtige Richtung bläst). Das ist natürlich streng verboten, aber schließlich ist das Denken frei von jeglicher Strafe.

10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Die 10 lässt sich in das Bild einer Trommel inklusive Schlagstock verdenken. Ganz im Stil des Rattenfängers von Hameln locken wir damit alle gehenden Bewohner vom Bauernhof unseres Nachbarn heraus aus dem Haus, um sie zu uns zu locken.

Wenn Sie sich alle Bilder lebhaft und lustig vorstellen konnten, dann ist das Auswendig-Lernen damit erfolgreich erledigt.

Probieren Sie es einfach aus! Was ist das siebte Gebot? Welches Gebot besagt, dass wir den Feiertag heiligen sollen? Wenn Sie nun an einen Dieb mit Brecheisen und eine Gabel in der Hand Ihres Chefs denken, dann sind Sie auf dem richtigen Weg in eine völlig andere Art des Denkens!

Quelle der Gebote: Evangelische Kirche Deutschland (http://www.ekd.de/glauben/zehn_gebote.html)

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