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Wie merkt man sich die Namen der 12 Apostel – Merkhilfe für den Religionsunterricht

Die 12 Apostel sind nicht unbedingt leicht zu merken, da es sich um Namen und damit um für das Gehirn abstrakte Fakten handelt. Auch die Menge übersteigt das, was sich der Kopf mit Hilfe einer einfachen Eselsbrücke und auf die Schnelle einprägen kann. In diesem Artikel werden die Namen mit den Monaten des Jahres zu merkbaren Bildern verbunden. Eine einfache Lösung, die lange und zuverlässig gemerkt werden kann.

Jeder Name ist mit Hilfe eines Bildes mit dem Monat verbunden. Je lebendiger Sie sich diese Bilder vorstellen (können), desto besser werden die Eselsbrücken in Ihrem Gehirn hängen bleiben. Die Liste der Apostel stammt von Wikipedia aus dem Matthäusevangelium (andere Evangelien haben teilweise andere Namen und eine abweichende Reihenfolge).

Hier die Liste der zwölf Monate des Jahres verbunden mit den Namen der zwölf Apostel:

  • Januar & Simon Petrus: „Im Januar wurde die gesamte Sippe geboren.“ Der Januar steht für den Anfang des Jahres. Das zugehörige Bild ist die Geburt. Sippe ist die Kombination der Namen Simon und Petrus und steht hier überragen für die Gruppe der 12 Apostel.
  • Februar & Andreas: „Im Februar geht es Andreas ganz anders, weil er Fieber hat.“ In Österreich wird der Februar auch Feber genannt, was wie Fieber klingt. Und wenn man krank ist, fühlt man sich eben anders (was an Andreas erinnert).
  • März & Jakob: „Der Kriegsgott Mars setzt ja immer seinen Kopf durch.“ Der März stammt vom griechischen Gott Mars. Jakob lässt sich in die Wörter ja und Kopf zerlegen. Wir stellen uns einfach einen störrischen Kriegsgott vor, der immer mit dem Kopf zuerst durch die Wand gehen muss.
  • April & Johannes: „Im April sind die Hagelkörner so groß wie Johannisbeeren.“ Der Frühlingsmonat ist bekannt für das schlechte Wetter – und auch der Vergleich mit den Beeren und der Größe der Hagelkörner sollte im Kopf hängen bleiben.
  • Mai & Philippus: „Der Maya(-König) küsst viele Lippen.“ Der Name des Monats Mai klingt wie Maya; genauso klingt Philipp wie „viele Lippen“ – fertig ist das Merkbild.
  • Juni & Bartholomäus: „Im Juni muss der Bart ab, weil es warm wird.“ – mit dem Bild ist der Name fest mit dem Sommermonat verbunden.
  • Juli & Thomas: „Der Kaiser Julius wird mit faulen Tomaten beworfen.“ Vom großen Caesar stammt auch der Name des Monats. Und klanglich liegen Thomas und Tomaten nahe beieinander.
  • August & Matthäus: „Mit den Augen sehen wir auf einmal ganz matt.“ Noch ein Monat, der nach einem Kaiser benannt ist. Um Verwechslungen zu vermeiden, wechseln wir in diesem Bild auf die Augen.
  • September & Jakobus: „Die Spitze des Zepters schmückt eine Jakobsmuschel.“ Der gedankliche Sprung von September zu Zepter müsste machbar sein. Viel näher sind sich da der Name des Apostels und die gleichnamige Muschel.
  • Oktober & Thaddäus: „Den Octopus auf frischer Tat (beim Nack-Schwimmen) erwischt.“ Lustige Bilder bleiben am besten im Kopf hängen.
  • November & Simon Kananäus: „Neuerdings fahren die Simpsons mit dem Kanu.“ Das lateinische novus (neu), die amerikanische Comic-Serie und eine weit hergeholte Ähnlichkeit zwischen Boot und Namen erzeugt dieses Bild.
  • Dezember & Judas: „Judas verrät, was für Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen.“ Eine passende Rolle für den Verräter Jesu im Dezembermonat.

Gehen Sie die Bilder in aller Ruhe durch und versuchen Sie, sich die Szenen so lebendig wie möglich vorzustellen. Danach gehen Sie alle zwölf Monate durch und Sie werden staunen, an wie viele Namen Sie sich richtig erinnern werden.

Damit ist das Denken in Bilder eine der stärksten Merktechniken überhaupt!

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