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Es geht auch ohne Noten! – Zumindest bei Gitarre und Bass

Das YouTube-Video über das Lernen von Noten gehört zu den beliebtesten Clips auf meinem Kanal. Deswegen habe ich mir vorgenommen, mehr über das Merken von Musik zu schreiben. Aber eigentlich ist das Lernen von Noten gar nicht notwendig – zumindest wenn Sie Gitarre oder Bass spielen…

Noten sind abstrakte Informationen, weil die Flecken und Striche auf dem Papier keinen Bezug zu einem Instrument haben. Wie Buchstaben und Ziffern müssen sie mühevoll auswendig gelernt werden. Wer Noten spielt, muss im Gehirn immer eine ziemlich lange Gedankenbrücke bauen – egal bei welchem Instrument.

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Leicht zu verstehen, aber noch keine Musik: Griffbilder.

Vom Aussehen auf den ersten Blick ähnlich, aber dann doch ganz anders sind die so genannten Tabulatoren. Diese sind an die Akkord-Griffbilder angelehnt, die aber nur die Position der Finger zeigen, aber noch keine wirklich spielbaren Melodien. Bei den „Tabs“ ist das anders: Jede Linie symbolisiert eine Saite, jede Zahl zeigt den Bund an, der gegriffen werden soll. Das Prinzip ist damit in weniger als einer Minute erklärt.

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Eine schwierige Notenfolge einfach notiert!

Der Vorteil dieses Systems: Es gibt einen direkten Bezug zwischen dem bedruckten Blatt und dem Instrument. Jeder Anfänger kann praktisch sofort von Blatt abspielen. Leider ist diese Notation nur für Saiteninstrumente geeignet und nur für Gitarre und Bass verbreitet.

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Und hier der gleiche Takt als komplizierte Folge von Noten.

Es wäre toll, wenn sich so einfache Darstellungen auch für andere Instrumente durchsetzen würde, dann bliebe vielen Musik-Begeisterten das mühevolle Lernen erspart.

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