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Aus der Hand gelesen: Eselsbrücke für die Handwurzelknochen (Anatomie)

Ein beliebtes und gleichzeitig komplexes Thema aus der menschlichen Anatomie: Wie lauten die Namen der acht Handwurzelknochen? Und wie lässt sich die Anordnung in der Hand am besten merken? In diesem Artikel lernen Sie, sich eine gute Vorstellung von dem Knochengebilde im Kopf aufzubauen – eine Eselsbrücke nicht nur für Medizin-Studenten…

Was liegt näher, als sich die Anordnung der acht Knochen direkt an der Hand zu merken?! Diese Merkhilfe nutzt die Phantasie und die Vorstellungskraft unseres Gehirns, um auf Lernen fast komplett zu verzichten. Statt die Bezeichnungen auswendig zu büffeln, ist es besser, diese in Bilder zu verwandeln und mit der Anordnung der Finger zu verbinden. Aber sehen Sie selbst!

Die Merk-Gruppen sind hier bereits in verschiedenen Farben dargestellt...
Die Merk-Gruppen sind hier bereits in verschiedenen Farben dargestellt…

Das ist leichter, als Sie jetzt vielleicht denken – und es hat einen entscheidenden Vorteil: Sie können die Positionen für beide Hände und von beiden Seiten sofort nennen, ohne groß nachdenken zu müssen – und Sie werden die Bezeichnungen sehr, sehr lange zuverlässig im Kopf haben.

Zunächst bringen wir ein wenig Struktur in das verworrene Bündel der Knochen. Mit ein wenig Phantasie lassen sich diese den Fingern ganz gut zuordnen: In der Nähe von kleinem Finger und Daumen liegt jeweils ein Handwurzelknochen, unter den anderen Fingern sind jeweils zwei davon angeordnet (schauen Sie sich die vereinfachte Struktur im Bild unten an).

Die gleiche Hand, aber diesmal grob vereinfacht dargestellt...
Die gleiche Hand, aber diesmal grob vereinfacht dargestellt…

Folgende Knochen müssen Sie sich merken (die genaue Position erkennen Sie an den Kürzeln in den Abbildungen). Hier in der Reihenfolge vom kleinen Finger zum Daumen zugeordnet:

  • Erbsenbein (kleiner Finger / E)
  • Hakenbein (Ringfinger oben / H)
  • Dreiecksbein (Ringfinger unten / D)
  • Kopfbein (Mittelfinger oben / KA)
  • Mondbein (Mittelfinger unten / M)
  • Kleines Vieleckbein (Zeigefinger oben / KV)
  • Kahnbein (Zeigefinger unten / KA)
  • Großes Vieleckbein (Daumen / GV)

Als ersten Merk-Schritt müssen Sie die Finger in Bilder „verwandeln“, die später mit den Namen der Knochen verbunden werden können. Hier ein Vorschlag, aus Fingern lebendige Vorstellungen zu machen:

  • Kleiner Finger = ein kleiner Junge
  • Ringfinger = ein frisch vermähltes Pärchen
  • Mittelfinger = der ausgestreckte Mittelfinger
  • Zeigefinger = etwas anstubsen
  • Daumen = Daumen hoch! Tolle Sache!

Jetzt müssen Sie nur noch die Namen der Knochen mit den Bildern verbinden (wir sparen uns dabei die Endung „-bein“, da sie in jedem Knochen vorhanden ist). Außerdem müssen Sie bei den Fingern mit zwei Knochen die Bilder jeweils so arrangieren, dass in Ihrer Vorstellung eines oben und das andere unten ist.

Hier ein Vorschlag für passende Merkbilder:

  • Ein kleiner Junge will seine Erbsen nicht essen
  • Ein sich wild liebendes Pärchen baumelt an einem Haken über einem dreieckigen Bett (Haken oben / Dreieck unten)
  • Ich strecke meinen Mittelfinger dem Mond entgegen, der einen Kopf hat (Mond als Körper unten / Kopf oben)
  • Mit dem Zeigefinger stubse ich einen Kahn an, auf dem eine kleine (winzige) vieleckige Kajüte steht (Kahn unten / Vieleck oben)
  • Daumen rauf, als ich den großen, vieleckigen Palast bewundere

Wenn Sie sich sich alle Bilder so lebendig wie möglich vorstellen, können Sie auf das herkömmliche Auswendig-Lernen komplett verzichten. Probieren Sie es aus und erinnern Sie sich nach dem Lesen dieses Artikels an die Bilder. Sie werden staunen, wie einfach auf diese Weise die Fakten im Kopf bleiben!

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