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Ab in den Knast: Magenzellen merken! Ein Mini-Gedächtnispalast

Noch ein Klassiker aus dem Medizinstudium und genauso Prüfungswissen für die Heilberufe: Wie heißen die vier Zelteten, die in einem Magen zu finden sind, und was ist ihre Aufgabe? In diesem Artikel erfahren Sie, wie diese Fakten ganz einfach in einem kleinen, ungewöhnlichen Gedächtnispalast abgelegt und damit zuverlässig gemerkt werden können…

Bevor wir zur Sache kommen: Ein Gedächtnispalast ist ein Gebäude, das zum Merken von Fakten benutzt wird. Dabei muss der Bau nur in Ihrer Phantasie existieren. Trotzdem können Sie vor dem inneren Auge durch die Räume gehen und die Informationen darin betrachten wie Szenen in einem Film. Aber denken Sie es sich selbst!

Für die vier Magenzellen und deren Funktionen stellen Sie sich einen Trakt in einem Gefängnis vor – schließlich geht es um Zellen, und da passt ein Gefängnis natürlich hervorragend. Schauen wir uns in dem Bau genauer um:

  • In der Mitte befindet sich eine große Hauptzelle. Dort bekommt man als Häftling Pepsi zu trinken, bleibt aber drin und darf nicht gehen!
  • Neben der Hauptzelle gibt es luxuriöse Nebenzellen. Dort sitzen die Schleimer unter den Häftlingen (wer am meisten schleimt, kriegt die größte und schönste Zelle).
  • In den belegten Zellen ist die Stimmung schlecht. Dort sind alle Insassen ziemlich sauer.
  • Und in den Gastzellen sind die Gäste drin – was sonst?! Aber die Haftzeit wird dort immer abgekürzt.

Stellen Sie sich das Bauwerk und die Beschreibung der Zellen so lebendig und phantasievoll wie möglich ein. Denn wenn Sie das im Kopf haben, wissen Sie bereits alles zum Thema Zelltypen im Magen. Aber Sie sollen nicht länger auf die Folter gespannt werden.

Hier ist die Auflösung von dem, auf was Sie in dem Gefängnis schauen:

  • Die Hauptzellen produzieren Pepsin (Pepsi + drin) und Pepsinogen (Pepsi + nicht gehen).
  • Die Nebenzellen produzieren den Magen-Schleim.
  • Die Belegzellen produzieren Salzsäure.
  • Die G-Zellen (Abkürzung von Gast-Zelle) produzieren Gastrin (Gäste + drin).

Das ist nicht nur leichter, als die Fakten mühevoll auswendig zu lernen, sondern auch hervorragendes Gehirnjogging, das zusätzlich die Phantasie anregt!

Also viel Spaß beim Anders-Denken!

Quelle: www.Heilberufe-Ausbildung.de

Dieser Artikel ist Teil des Blog-Books "Der Gedächtnispalast - Gipfel der Mnemotechniken". Wenn Sie mehr lesen wollen, schauen Sie sich das Inhaltsverzeichnis an.

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