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Der Ausbruch des Vesuv und der Untergang von Pompeji – Eselsbrücke

Jahreszahlen sind der Klassiker unter den Eselsbrücken. Aber wann ist der Vulkan in Italien ausgebrochen und hat die römische Stadt unter einer dicken Schicht Asche begraben? Und vor allem: Wie kann man sich das einfach merken?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Im Jahr 79 nach Christus brach der Vesuv aus und begrub Pompeji am Fuße des Vulkans unter der Masse seiner Asche. Um sich diese Zahl einzuprägen benutzen wir eine sehr einfache Form der Eselsbrücke: Wir bauen die Zahlen direkt in die Szene mit ein.

Stellen Sie sich vor, Sie sehen die Stadt Pompeji vor sich, dahinter den Vesuv und über dem Gipfel eine bedrohliche Rauchwolke.

7 und 9 geschickt ins Bild gedacht!
7 und 9 geschickt ins Bild gedacht!

Wenn Sie sich den Vulkan genau anschauen, dann sieht dieser aus wie eine auf die Seite gedrehte 7. Erkennen Sie auch den Lavastrom, der an der rechten Seite vom Berg hinunter rinnt?! Das ist der Querstrich der Ziffer. So wird die Verwechslung mit der Ziffer 1 vermieden.

Die Rauchwolke über dem Berg ähnelt einer 9. Ein dünner Rauchfaden steigt aus dem Krater auf und bildet in großer Höhe eine runde, düstere Wolke. Damit haben Die auch die 9 ins Bild eingebaut.

Die Reihenfolge ergibt sich durch den Blick von der Stadt zum dahinter liegenden Berg und hoch zum Himmel mit der Wolke. DieSe Vorstellung sollte zuverlässig wieder aus der Erinnerung auftauchen, wenn Sie an das historische Ereignis denken.

Dieser Artikel ist Teil des Blog-Books "Neue Brücken bauen! Merksprüche und wie sie gemacht werden". Wenn Sie mehr lesen wollen, schauen Sie sich das Inhaltsverzeichnis an.

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