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Woran Sie erkennen, dass Sie ein guter Lerner sind – ein Erfolgsrezept…

Lernen ist eine Frage des Typs! Und es ist mindestens eine Frage der persönlichen Einstellung. Aber welche Eigenschaften und Verhaltensweise sollte man mitbringen, um gut, richtig und richtig gut zu lernen?

Wer keine Lust zum Lernen hat, der wird nicht weit kommen. Aber darüber hinaus ist Lernen tatsächlich auch eine Frage der Einstellung. Und Motivation hat wiederum mit Verhalten zu tun.

Hier eine Liste der Dinge, an denen man einen erfolgreichen Lerner erkennen kann:

  • Lerner stellen Fragen: Warum heisst die Straße so und so? Warum ist Schnee weiß? Erfolgreiche Lerner stellen Fragen, auf die andere gar nicht kommen würden. Und sie machen sich auf die Suche nach Antworten…
  • Lerner sind neugierig: Im schlimmsten Fall nimmt einer guter Lerner einen Schraubenzieher, um nachzuschauen, wie etwas funktioniert. Gute Lerner müssen alles immer bis auf den Grund verstehen. Vorher geben sie nicht auf.
  • Gute Lerner sind aktiv: Immer in Bewegung – das ist das Motto, mit dem der Geist gesund gehalten wird. Statt alles hinzunehmen, wie es ist, verändern gute Lerner sich und ihre Umgebung, denn nur wer sich ändert, kann besser werden.
  • Gute Lerner lernen abwechslungsreich: Bücher enthalten zwar viel Wissen, aber es ist manchmal weiser, sich die Dinge im wirklichen Leben anzuschauen. Manche Fähigkeiten – wie zum Beispiel Radfahren – kann man gar nicht aus einem Buch lernen. Die Praxis und das Selber-Machen geht in jedem Falle vor. Das gleiche gilt beim Lernen auf Papier: Es ist nicht ein Buch, sondern es sind immer viele und vor allem verschiedene Quellen, aus denen ein guter Lerner schöpft.
  • Richtig gute Lerner lernen nicht im Liegen: Schon die Griechen müssen gewusst haben, dass der Kopf am besten in Bewegung arbeitet. Auf der Jagd brauchten bereits die Urmenschen das Hirn auf Höchstleistung. Wer sitzt oder sogar liegt, bei dem ist der Kopf im Ruhemodus. Auch Therapeuten wissen: Die besten Gespräche führt man im Gehen – auch weil dann nebenbei kein Fernseher läuft und das Handy in der Tasche steckt.
  • Richtig gute Lerner sind kritisch: Das hat nichts mit Pessimismus zu tun, aber ein kritischer Blick sorgt dafür, dass man sich intensiv mit einem Thema auseinander setzt. Der Satz „Das ist eben so…“ funktioniert dann einfach nicht mehr.
  • Sehr gute Lerner haben einen Plan: Statt einfach drauf los zu lernen, setzen richtig gute Lerner sich Ziele. Was wollen Sie mit einer Fremdsprache anstellen? Nur nach dem Weg fragen und ein Essen bestellen oder an politischen Diskussionen teilnehmen? Das sind zwei ganz unterschiedliche Ziele, die unterschiedlich viel Zeit und Aufwand benötigen. Und wer ein klares Ziel vor Augen hat, dem fällt es leichter, den richtigen Weg dorthin zu finden.

Sollten Sie nicht alle aufgezählten Eigenschaften besitzen, dann ist das kein Problem! Die Psychologie lehrt, dass Menschen sich ändern können – manchmal sogar ganz einfach. Mit ein wenig Willen und Konsequenz können Sie sich – auch im hohen Alter – noch in einen perfekten Lerner verwandeln!

Dieser Artikel ist Teil des Blog-Books "Der Merkzeugkasten - Mnemotechniken für Anfänger und Fortgeschrittene". Wenn Sie mehr lesen wollen, schauen Sie sich das Inhaltsverzeichnis an.

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