Archiv der Kategorie: Allgemein

Leserbrief: Gedächtnistraining für Fortgeschrittene

Hallo Herr Bien,

ich habe mich durch einige Bücher gearbeitet und im Rahmen meiner Möglichkeiten versucht, mir die verschiedenen Techniken anzueignen.

Nun würde ich gerne etwas ‚professioneller‘ weiterarbeiten. Was würden Sie mir empfehlen?

Mit freundlichen Grüßen,

D. S.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr S.,

meine Erfahrung ist, dass intensive Nutzer von Merktechniken im Laufe der Zeit einen eigenen Denkstil entwickeln (und damit automatisch die Techniken weiter vertiefen).

Vor allem ist der Einsatz von Merktechniken jedoch davon abhängig, was und wie viel Sie sich merken müssen / wollen. Mit jeder neuen Herausforderung entwickeln Sie sich weiter. Die meisten Menschen brauchen für alltägliche Probleme zum Beispiel nicht gleich einen Gedächtnispalast anzulegen. Dafür müssen Sie schon eine harte Nuss zum Merken haben – dann greifen aber viele wie von selbst zu dieser Technik.

Sie sollten ohne fremde Hilfe schon ganz gut weiterkommen. Auch die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Anwendern von Merktechniken würde ich empfehlen. Da findet man eine Menge gute Ideen (auch im Internet, zum Beispiel bei Brainboard).

Seminare vermitteln eher Grundlagen – es gibt in Deutschland so gut wie keine Aufbaukurse für erfahrene Denktechniker. Lediglich Top-Manager in den USA und Japan, die absolute Höchstleistungen von sich abverlangen, lassen sich in Einzeltrainings schulen.

Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter. Und sollten Sie spezielle Fragen haben: Einfach melden!

Ganz viele Grüße,

Ulrich Bien

Weiterführende Links: Brainboardhttp://www.brainboard.eu

 

Eine der größten Herausforderungen für das Gedächtnis: Zahlen merken! – Video zum neuen Hörbuch

Zahlen merken ist unglaublich schwierig für den Kopf – zumindest, wenn man es ohne Merktechniken versucht. Gleichzeitig zeigen Gedächtnismeister, wie einfach es sein kann, auch tausende von Ziffern und Zahlen fehlerfrei im Gehirn zu behalten.

In meinem neuen Hörbuch können Sie schnell einer der besten Mnemotechniken zum Einprägen von Zahlen erlernen. Sie werden staunen, in wie kurzer Zeit auch Ihr Gehirn in der Lage sein wird, auch längere Zahlenfolgen in Bilder zu verwandeln und sicher zu merken.

Eine Hörprobe können Sie sich in folgenden Video anhören (und ansehen):

httpv://www.youtube.com/watch?v=ROwLk6zzYLk

Quelle: tausendschlau Verlag

 

Effektiv arbeiten: E-Mails sortieren und in Ordner ablegen ist sinnlos – Studie

Ablage ist typische Büroarbeit – aber die Zeiten sind vorbei, in denen jedes Blatt fein säuberlich in einem Ordner abgelegt wurde. Aber das Relikt aus der Papierzeit hat sich auf die Desktop-Oberfläche des Computer retten können.

Aber niemand braucht Ordner. Nur in unseren Köpfen denken wir immer noch in längst vergangenen Strukturen. Die Suchfunktionen sind mittlerweile so schnell und effektiv geworden, dass eine geordnete Ablage eigentlich gar keinen Sinn mehr macht. Eine Studie von IBM Research zeigte nun, dass Benutzer, die suchen nicht nur wesentlich schneller die richtige E-Mail finden als ordnungswütige Kollegen. Obendrein verbringen sie auch viel weniger Zeit mit Aufräumarbeiten in der Inbox.

Tippen Sie ein Stichwort ein und der Rechner präsentiert Ihnen die passenden Dateien. Die Spotlight Suche von Apple ist ein glänzendes Beispiel dafür, wie sich alles überall wiederfinden lässt.

Und wer sich nicht ganz von der Ordnung befreien kann, sollte es mit „Tags“ probieren – zum Beispiel auf der Lesenzeichen-Seite delicious: Objekte werden bei dieser Technik mit Stichworten versehen und in eine große Kiste geworfen. Auf Kommando kommen dann die Dinge heraus, die mit den entsprechenden Schlagworten versehen worden sind.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Link zu einem Rezept für ein spanisches Gericht ablegen. In einer klassischen Ordnerstruktur kommt die Frage auf, ob dieser in den Ordner „Rezepte“ gehört oder in den Ordner „Spanien“. Oder Sie legen in „Rezepte“ einen Unterordner für „Spanien“ an und umgekehrt und legen doppelt ab. Dieses Problem lässt sich mit „Tags“ vermeiden.

Die gute, alte Ablage können Sie also ruhig vergessen!

Quellen: IBM Research / Slashdot / delicious / MacEinsteiger.de

 

 

Wie das Internet unser Gehirn verändert

Das amerikanische Wissenschaftsmagazin SCIENCE hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die zeigt, wie sich unser Umgang mit Wissen durch das Internet verändert. Vielleicht kennen Sie das Motto von Studierenden, nach dem man nur wissen muss, wo etwas steht. Der gleiche Grundsatz gilt für das Wissen im Netz…

In Experimenten wurden Probanden Fakten vorgelegt, die sie sich merken sollten. Dem einen Teil der Gruppe wurde gesagt, dass die Informationen auf Computern abgespeichert sind und dem anderen Teil, dass die Fakten von dem Computer gelöscht wurden. Dabei konnte sich die Gruppe mit den angeblich gelöschten Daten wesentlich besser an die Fakten erinnern.

Zurück geführt wird das auf die Tatsache, dass wir uns (auch) sehr gut merken können, wo Wissen abgelegt ist. Auch Experten gelten für uns als externe Datenquelle. Und wenn wir darauf zugreifen können, dann neigen wir dazu, uns etwas nicht zu merken oder uns tatsächlich nur einzuprägen, wo das Wissen abgelegt ist.

Also: Weniger auf die vielen kleinen elektronischen Helfer verlassen und wieder mehr im Kopf abspeichern! Schließlich können wir in einer Prüfung auch nicht zum Smartphone greifen und die Antwort bei Wikipedia nachschlagen…

Quelle: SCIENCE / LifeHacker / BBC England

 

Alles was man braucht, sind die richtigen Merkstrategien – Buch-Rezension

Buchbewertungen hat „Einfach. Alles. Merken.“ unter die Lupe genommen und einen tollen Artikel zu dem Buch über Lernstrategien und Gedächtnistraining veröffentlicht. Das Fazit kann sich sehen lassen: „Durchweg empfehlenswert!„, fünf Sterne und damit volle Punktzahl!

Hier ein Ausschnitt aus dem Text: „Sowohl beim theoretischen Teil des Lesens als auch bei der konkreten aktiven Umsetzung der Techniken bleibt die Motivation erhalten. Die selbstständige Förderung der eigenen Kompetenzen könnte nicht angenehmer sein.

Und auch die darin enthaltene Gedächtnistraining-DVD wurde genauer betrachtet und bewertet: „Hier erlebt der Zuschauer ein Seminar mit Vorträgen Ulrich Biens und angeleiteten Übungen. Zusammen mit der DVD ist dieses Werk eine wahre Bereicherung.

Hier der komplette Buch-Testbericht!

Quelle: buchbewertungen.blogspot.com

 

Die live Realität: Wann das Internet wirklich nützlich ist… – am Beispiel der Deutschen Bahn

Es gibt Informationen, die sollte man besser im Kopf haben: Prüfungsfragen zum Beispiel. Denn es würde seltsam aussehen, wenn Sie das Smartphone zücken, um vor den Augen des Professors Wikipedia aufzurufen, um die passende Antwort zu suchen.

Aber es gibt auch Wissen, das können Sie gar nicht im Gehirn abspeichern. Gleichzeitig entwickelt sich das Internet mehr und mehr weg von einer statischen Ansammlung mehr oder weniger richtiger Fakten und hin zu einem echten Live-Medium. Die Deutsche Bahn präsentiert dies nun eindrucksvoll am Beispiel der S-Bahnen in München: Statt ratlos auf den Fahrplan zu starren, können Sie nun auf dieser Webseite live verfolgen, wo sich die Bahnen gerade tatsächlich befinden.

Der Live-Fahrplan ist aber nur ein Beispiel, wie das Internet zu einem echten und wertvollen Informationsmedium werden kann. Auch andere Dienste bringen immer mehr Fakten direkt aus der Wirklichkeit ins Netz: Bei FlightRadar24 können Sie einen tollen Eindruck bekommen, was im Luftraum über Deutschland im Moment los ist. Und Google nutzt bereits die Positionsdaten von Android-Telefonen, um die Verkehrssituation auf Google-Maps zu visualisieren

So wird das Internet zu einer nützlichen Echtzeit-Anwendung für alle Daten und Fakten, die überall sind, nur nicht in Ihrem Kopf!

 

Rezension zum neuen Buch „Trainiere. Dein. Gedächtnis.“ auf Lernen-Merken-Erinnern.de

Gerade die Anregung zur praktischen Nutzung mit der Darstellung unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten der Gedächtnistechniken ist sehr gut gelungen.“ Sergej Jost von Lernen-Merken-Erinnern.de hat das neue Buch von Ulrich Bien „Trainiere. Dein. Gedächtnis.“ unter die Lupe genommen und eine ausführliche Rezension geschrieben.

Jost hat beim Lesen einen der wichtigsten Grundsätze von Biens Methoden zu spüren bekommen: „Dabei bleibt der Autor seinem Schreibstil treu und sorgte bei mir an der einen oder anderen Stelle für ein Grinsen.“ Lernen (und Lesen) muss Spaß machen!

Der Autor der Rezension hat bereits das erste Buch gelesen und „Einfach. Alles. Merken.“ ebenfalls zum Buch der Woche gekürt. Er kann daher beide miteinander vergleichen: „Die Stärke des Buches (im Vergleich zu Einfach. Alles. Merken.) ist wohl die größere Menge an Praxisbeispielen bzw. Empfehlungen für den Einsatz der Gedächtnistechniken. Und das ist auch der größte Unterschied dieser beiden Lektüren.

Die komplette Rezension lesen Sie bei Lernen-Merken-Erinnern.

Quelle: Lernen-Merken-Erinnern.de 

 

Das große Eselsbrücken-Verzeichnis

Wie viele Höcker hat ein Kamel? Was ist eine Lyra? Wie heißen die 13 Gründerstaaten der USA? Das große Verzeichnis von Eselsbrücken liefert nicht nur Antworten zu unzähligen Themen der Allgemeinbildung.

Nein, diese Liste ist ganz anders, denn zu den Fakten aus Geschichte, Wissenschaft, Musik und vielen anderen Bereichen werden gleichzeitig Merkhilfen geliefert, die Informationen und Fakten fest in Ihr Gehirn einbauen.

Gehen Sie stöbern und sehen Sie, wie einfach es ist, sich Informationen mit Hilfe von Merktechniken zu merken! Ganz nebenbei: Wann begann die Französische Revolution? Und: Wie hieß der französische Dichter Molière mit richtigem Namen?

 

Welches Buch für welchen Zweck? Literatur über Gedächtnistraining

Hier die Frage eines Lesers, welches meiner Bücher über Gedächtnistraining für welchen Zweck das beste ist:

Sehr geehrter Herr Bien,

ich bin gerade auf Sie und Ihre Bücher gestoßen und wollte gerne wissen wo die Unterschiede zwischen „Einfach. Alles. Merken.“ und „Trainiere. Dein. Gedächtnis.“ liegen?

Viele Grüße,

MB

Und hier die Antwort:

Hallo Herr B,

Einfach. Alles. Merken.“ ist das umfangreiche Buch über Merktechniken und deren Anwendung von allen Basistechniken bis hin zum so genannten Gedächtnispalast. „Trainiere. Dein. Gedächtnis.“ ist vollständig praxisorientiert – geht aber nicht ganz so weit in die Details und enthält weniger Hintergrundinformationen über das Gehirn und die Entstehung von Merktechniken, dafür mit viel mehr Beispielen aus dem Alltag und der Allgemeinbildung.
   
Viele Grüße,
Ulrich Bien