Archiv der Kategorie: Analyse

So geht Gedächtnispalast: Erster Weltkrieg im Bungalow – Praxisbeispiel zum Selberdenken

Komplexe Themen mit Hilfe der Königsdisziplin unter den Merktechniken lernen: In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, wie Sie Daten und Fakten rund um den Ersten Weltkrieg in einen kleinen Gedächtnispalast konstruieren. Lernen Sie, ein fiktives Gebäude in Ihrem Kopf zu bauen und dieses mit Informationen zu füllen, um später zielsicher darauf zugreifen zu können…

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Bundesländer von Deutschland lernen – das typische Erdkunde-Problem

Es erwischt jeden und es ist eigentlich ganz einfach: Wie heißen die deutschen Bundesländer und wo sind sie auf der Landkarte zu finde? Wer diese wichtigen Fakten für den Erkunde-Unterricht mit Hilfe der richtigen Methode lernt, der kann sich die Namen und die Lage problemlos einprägen und für immer behalten. Wir zeigen, wie es geht!

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Den Blick auf die Welt verändern: Heimcomputer gestern gegen USB-Stick heute

Wenn wir an Technik der Vergangenheit denken, dann fallen uns schnell Dampflokomotiven und mechanische Schreibmaschinen ein. Aber die Technik entwickelt sich schneller als viele denken. Sollten Sie die 80er Jahre bewusst erlebt haben (und vielleicht um die 40 Jahre alt sei), dann können Sie schon an Ihrem eigenen Leben spüren, wie rasant sich die Welt verändert. Vergleichen Sie mal einen alten Heimcomputer mit einem heute günstigen USB-Stick…

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Einfach. Alles. Merken. – Buchrezension auf Lernen-Merken-Erinnern.de von Sergej Jost

Auf „Lernen Merken Erinnern“ ist eine Rezension zum Buch „Einfach. Alles. Merken.“ erschienen. Der Blog-Autor Sergej Jost fast zusammen: „Ich habe schon lange nicht mehr so ein witziges, lehr- und geistreiches Buch gelesen.“

Außerdem gibt es ein signiertes Exemplar zu gewinnen, für alle, die einen Kommentar auf der Webseite hinterlassen (und schreiben, was Sie an Merktechniken interessiert und worüber sie mehr lesen wollen). Aber beeilen, denn das Gewinnspiel läuft am 31. August 2011 aus.

Wir drücken auf jeden Fall die Daumen!

Quelle: Lernen-Merken-Erinnern.de

 

Einfach Chinesisch lernen: Die häufigsten Schriftzeichen leicht und schnell merken

In diesem und den demnächst folgenden Artikeln möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie sich die häufigsten chinesischen Schriftzeichen ganz einfach einprägen können – und damit Ihre ersten Schritte in einer faszinierenden Sprache machen. Schauen Sie sich an, wie leicht es sein kann, Chinesisch zu lernen:

httpv://www.youtube.com/watch?v=WJeTMsjYOt4

In den folgenden Wochen möchte ich Ihnen die geläufigsten und häufigsten chinesischen Schriftzeichen plus Aussprache in Merkbilder übersetzen, mit denen Sie schnell erste einfache Texte übersetzen und verstehen können.

Bitte beachten Sie, dass alle Bilder nur Vorschläge sind. Sollte Ihnen ein Bild einfallen, das Ihrem Gehirn besser gefällt: Vergessen Sie bitte meinen Vorschlag! Hier geht es vor allem um das Prinzip, einfach und mühelos abstrakte Informationen in Bilder zu verwandeln und damit auf eine völlig neue und mühelose Art zu lernen, statt sich durch das altbekannte Auswendiglernen durch die Zeichen zu quälen.

Um Chinesisch zu lernen, brauchen Sie auch nicht die rund 60.000 bekannten Schriftzeichen komplett zu lernen. Statistisch gesehen, können Sie bereits mit wenigen hundert Zeichen einen Großteil chinesischer Texte verstehen. Zum Beispiel bereits mit 100 Zeichen rund 42 Prozent aller Texte! Schauen Sie sich folgendes Schaubild an:

Auf der senkrechten Achse sehen das Textverständnis in Prozent und auf der horizontalen Achse die Anzahl der Vokabeln, die Sie kennen müssen, um ein entsprechendes Verständnis zu erreichen .

Und nun möchte ich Ihnen anhand zahlreicher Beispiele zeigen, wie einfach es ist, diese Sprache zu erlernen. Wir benutzen dazu eine Liste der häufigsten Buchstaben und denken uns von oben nach unten durch (die vollständige Liste der häufigsten chinesischen Schriftzeichen finden Sie hier).

Hier nun also die ersten 10 Zeichen inklusive Eselsbrücken:

1. 的 (di) sicher, wahr, wirklich, Ziel

Der Teil rechts sieht aus wie ein Bogenschütze mit ausgestreckten Arm, der gerade einen Pfeil auf den Bogen legt. Damit zielt er auf einen Tisch auf dem ein Streichholz steht (links). „Die will er wirklich und wahrhaftig treffen?“ Und er trifft sicher sein Ziel.

2. 不 (bu) nicht

Ein Türsteher mit ausgestreckten, leicht gesenkten Armen, der Ihnen den Weg versperrt. Er schüttelt den Kopf (Querstrich oben deutet die Bewegung an). Wir dürfen hier nicht rein. Und weil wir nicht weitergehen ruft er „Buh„, um uns zu vertreiben.

3. 一 (yi) ein, eins, nur, ein bißchen

Der Horizont (gibt’s nur einmal und ist unendlich) und auch das Zeichen ähnelt einer auf die Seite gelegte eins. Wir freuen uns aber nur einmal und ein bißchen auf den langen Weg, den wir vor uns haben. Trotzdem rufen wir „Yippie!“

Ähnlich: 十 (shi) zehn

Sieht aus wie eine durchkreuzte eins und ähnelt auch einem Paar überkreuzterSchi.

Ähnlich: 二 (er) zwei

Er geht einfach weiter bis zum zweiten Horizont.

Ähnlich: 三 (san) drei

Und weil so weit gegangen ist, geht er weiter bis zum dritten Horizont, wo es auchsanitäre Anlagen gibt.

4. 我 (wo) ich

Wo ist mein Gesicht? Sieht aus, wie eine verzerrte Strichzeichnung von einem Gesicht (auch auf die Seite gedreht).

Kombination: 我 的 (wo de) mein

Wenn ich auf etwas ziele, dann ist es meins.

Gehen Sie die Zeichen in Ruhe durch und bleiben Sie so lange bei einem Zeichen, bis Sie ein gutes Merkbild gefunden haben, in das Sie auch die Aussprache und die Bedeutung eingebaut haben. Erst dann machen Sie mit dem nächsten Zeichen weiter.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lernen!