Kategorie-Archiv: Arbeit

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Schlank und schlau – Wie Ihnen die beste Diät beim Lernen und Arbeiten hilft

Die effektivste Art, den Speck am Bauch los zu werden, hat zunächst einmal nichts mit dem Essen zu tun. US-Forscher haben herausgefunden, dass eine der besten Methoden, um Gewicht zu verlieren, darin besteht, aufzuschreiben, was man am Tag zu sich nimmt.

Statt schweißtreibenden Sport zu machen genügt es, ein Ernährungs-Tagebuch zu führen. Darin kann man dann nachlesen, was man am Tag so alles in sich reingestopft hat. Versuchspersonen haben durch solche Aufzeichnungen begonnen, bewusster zu essen und die vielen süßen Kleinigkeiten wegzulassen, die ständig genascht werden.

Dieses Konzept lässt sich hervorragend auf das Lernen und Arbeiten übertragen, denn meistens hat man das Gefühl, den ganzen Tag wie ein Verrückter gebüffelt zu haben, aber trotzdem bleibt die ungute Vermutung, doch nichts geschafft zu haben.

Notieren Sie, wie lange und was Sie erlegt haben. Und gehen Sie jeden Tag Ihre Aufzeichnungen kritisch durch. Eine der besten Erkenntnisse dabei ist, dass sie sehen werden, wie lange Sie tatsächlich an etwas gearbeitet haben. Und Sie bekommen damit auch ein gutes Gefühl, wie lange Sie für bestimmte Dinge brauchen.

Wenn Sie diesen Ansatz noch etwas verfeinern wollen, dann machen Sie sich jeden Tag einen groben Plan davon, was Sie alles schaffen wollen (am Abend des Vortrags oder am Morgen vor Arbeitsbeginn). In Kombination mit einem Lern- und Arbeitsprotokoll werden Sie effektiver arbeiten und erfolgreicher beim Lernen sein.

Quelle: Mehr darüber lesen Sie in Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg

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Mails bei Abwesenheit löschen – Entspannt im Urlaub durch weniger Druck aus dem Büro

Es ist wie die Sucht nach einer harten Droge: Nur ganz schnell die Mails checken, ob ich nicht doch etwas wichtiges vom Chef eingetrudelt ist – obwohl man für die nächsten zwei Wochen Entspannung am Strand gebucht hat.

Eigentlich völliger Blödsinn, denn zur Urlaubszeit ist kaum jemand im Büro. Trotzdem lesen immer mehr Deutsche in ihrer Freizeit die elektronische Firmen-Post. Dieses Man-könnte-ja-was-verpassen-Gefühl ist alles andere als wertvoll: Es hält davon ab zu entspannen. Es hält den Kopf ständig bei der Arbeit. Es erzeugt das Gefühl, es geht nicht mehr ohne mich im Büro.

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8 Allergieausweise in 8 Minuten auswendig lernen (MedAT)

Die Universitäten in Österreich haben einen einheitlichen Aufnahmetest für Studierende entwickelt (MedAT). Eine Aufgabe besteht darin, sich die Fakten von 8 Allergieausweisen in 8 Minuten einzuprägen und diese 30 Minuten später anhand eines Multiple-Choice-Tests wiederzugeben. Dieser Artikel erklärt, wie eine solche Merkaufgabe fehlerfrei und schnell zu meistern ist.

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Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis lässt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.

Programmiersprachen lernen und Syntax merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem ganz besonderen Thema: 

Guten Tag Herr Bien,

ich habe Ihr Buch “Einfach.Alles.Merken.” gelesen. Nun möchte ich es mir einfacher machen mit den gezeigten Techniken eine Scriptsprache zu lernen. Wie z.B. PHP oder JavaScript. Da die Syntax der jeweiligen Scriptsprachen recht abstarkt ist, bin ich mir nicht sicher welche der Techniken ich nutzen sollte. Ich würde gerne die Syntax, dann die Bedeutung und zum Schluss ein kleines Beispiel in meinen Kopf bekommen. Hier einmal ein Beispiel was ich mir in etwa merken möchte:

Script Tag: …

Roh-form der Syntax: …

Erklärung: Das Script Tag wird benutzt um Java Script Code in HTML und andere Dokumente zu implementieren.

Anmerkung: Wenn mehrere Befehle in einer Zeile geschrieben werden, müssen diese mit einem „;“ getrennt werden.

Beispiel: document.write(“The weather means the seasons”); document.write(“The weather “); document.write(“means the seasons”);

Dieser Ausschnitt stammt aus einer Referenz die ich mir beim Durchlesen eines Buches leider bevor ich ihr Buch gelesen hatte, angefertigt habe.

Ich freue mich auf Ihre Antwort,

M.K.

Und hier die Antwort:

Hallo K.,

ich bin nicht gerade ein Programmier-Profi, aber vermutlich benötigen Sie gezielte Referenzen (also keine alphabetische Ordnung oder Reihenfolge). Damit ist das Ganze recht einfach: Bauen Sie sich zu jedem Befehl ein Bild auf, dass um die praktischen Beispiele und alle weiteren Informationen ergänzt wird.

Aus Microsoft Excel kann ich Ihnen ein Beispiel liefern (womit schon meine Computer-Grenzen erreicht wären): Ich merke mit die Syntax des Befehls FINDEN(Was? – also die Zeichenfolge innerhalb einer Zelle; Wo? In welcher Zelle soll gesucht werden), indem ich mir vorstelle, dass der Buchstabe “a” in “Was” im Alphabet vor dem “o” in “Wo” steht. Also erst die gesuchten Zeichen und dann der Ort, an dem gesucht werden soll.

Genauso können Sie den Namen des Befehls und weitere Parameter mit einbauen.

Ich hoffe, Ihnen hilft die schnelle Antwort und viele Grüße,

Ulrich Bien

Wie viele Stunden sind Sie produktiv? – Ergebnisse einer Studie von Microsoft über effektive Arbeitszeiten

“Das hätte ich auch in einer Stunde erledigen können…” So oder anders lauten die üblichen Kommentare über hektische oder langweilige Tage im Büro. Softwareriese Microsoft hat in einer Studie Angestellte in aller Welt befragt, wie viel Zeit sie während der Arbeit tatsächlich auch mit Arbeit verbringen – und wie viel davon als unproduktive Langeweile verpufft.

Nur kein Stress: An der Menge der Arbeit kann es nicht liegen...

Das Gesamtergebnis ist wenig erstaunlich: Von durchschnittlich 45 Stunden im Büro werden 17 Stunden sinnfrei verschleudert. Mehr als ein Drittel aller Zeit wird also mit anderen Dingen verbracht, als mit Arbeit. Typischer schwarzer Peter sind Gruppenveranstaltungen: 5,6 Stunden sitzen wir auf dem Hosenboden um anderen beim Reden zuzuhören. Dabei halten rund 70 Prozent der Befragten die Besprechungen für sinnlos – gehen aber trotzdem hin!

Dabei sind Meetings gar nicht die größten Produktivitäts-Vernichter: Die meist-genannten Blockaden für effizientes und effektives Arbeiten sind Meetings, unklare Prioritäten und komplizierte Kommunikation – also weitgehend behebbare Probleme. An Aufschieberitis (auch Prokastrination genannt) leiden immerhin rund ein Drittel aller Büroarbeiter.

Quellen: Microsoft / Karrierebibel

Von Schweiß und Preis – Zitat der Woche…

Ein guter Spruch des amerikanischen Erfinders und Unternehmers Thomas Alva Edison:

Genie ist 1% Inspiration und 99% Transpiration.

Es gibt unzählige Variationen dieses Zitats von vielen Menschen, die es weit in ihrem Leben gebracht haben.

Und der Autor und erfolgreiche britische Tischtennisspieler Matthew Syed hat den Unterschied zwischen Talent und harter Arbeit in seinem Buch “Was heißt schon Talent?” untersucht – lesenswert! Sie ahnen sicher, zu welchem Ergebnis er gekommen ist.

Was heißt schon Talent?: Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen

Als Roboter ins Museum und zur Arbeit

Stellen Sie sich vor, Sie können das Guggenheim Museum besichtigen, ohne selbst nach New York zu fahren! Oder Sie sind im Büro, nehmen an Meetings teil und gehen durch die Arbeitsräume, während Sie eigentlich im Liegestuhl auf dem Balkon liegen?!

Während Videokonferenzen und Messenger bereits zum Standard in deutschen Büros gehören, könnte bald ein Roboter die elektronische Datenübertragung mobil machen. Die geniale Mischung aus iPad mit dem Videotelefonprogramm FaceTime und einer Art Mini-Segway hat die Firma Taptic Toys Inc. entwickelt – keine komplett neue Erfindung, sondern nur die schlaue Kombination mehrerer Geräte.

Schauen Sie sich folgendes Video an:

httpv://www.youtube.com/watch?v=UtTjW707u3A

Vielleicht gehen wir bald so virtuell auf Entdeckungstour – sowohl im Büro als auch in den Museen dieser Welt.

Und: Wer sich jetzt schon virtuell durch die schönsten Museen der Welt bewegen will, der sollte sich das Google Art Project anschauen. Mit der gleichen Technik, die bei Google Street View zum Einsatz kommt, wurden die schönsten Ausstellungen der Welt aufgenommen. Unbedingt anschauen!
Quellen: Spiegel Online / Google Art Project / MacNews

Produktivität steigern und Internet abschalten

Computer sollten die Produktivität steigern – und scheinbar ist genau das Gegenteil passiert. E-Mail und Internet lenken von den wichtigen Aufgaben ab und kosten die Wirtschaft mittlerweile Milliarden – ganz abgesehen von allen, die sich wieder voll und ganz auf die wichtigen Dinge konzentrieren wollen.

Das Ergebnis: Viele Firmen (und Berufstätige) rudern zurück und greifen zu drastischen Mitteln, um endlich wieder Ruhe zu haben. Und es gibt mittlerweile zahlreiche kleine Programme, mit denen die Versuchung, mal schnell bei Ebay und Google zu schauen, einfach abgeschaltet wird, ohne gleich die Stecker aus der Wand zu reißen.

Mit der kostenlosen Erweiterung StayFocused für Google Chrome können Sie bestimmten Webseiten Zeitbudgets zuweisen. Ist die Zeit aufgebraucht, wird die Seite für den Rest des Tages gesperrt. Etwas anders funktioniert LeechBlock für Firefox: Dort können Sie präzise und detailliert einstellen, auf welchen Webseiten Sie wann und wie lange surfen wollen – oder eben auch nicht.

Solche kleinen Helfer sind nützlich für alle, die der Versuchung nicht widerstehen können und eben nicht schnell mal auf der einen oder anderen Webseite schauen wollen, um sich nicht mehr in den Weiten des Netz zu verlieren.

Quellen: Lifehacker / StayFocused / LeechBlock

Sehen Sie Monroe oder Einstein? Tests müssen nicht langweilig sein…

Ein Sehtest mit zwei Prominenten? Das selbst der Augencheck am Computer-Arbeitsplatz nicht langweilig sein muss, hat jetzt der Blog LifeHacker gezeigt: Mit Hilfe eines Bildes, dass eine Mischung aus Marylin Monroe und Albert Einstein darstellt, können Sie überprüfen, ob Sie eine Brille für Tätigkeiten am Bildschirm brauchen oder nicht.

Probieren Sie es aus und schauen Sie sich diese Abbildung an.

Wenn Sie bei einem normalen Betrachtungs-Abstand Einstein sehen, dann ist mit Ihren Augen alles in Ordnung. Sehen Sie Monroe, dann sollten Sie zum Augenarzt gehen, weil Sie evtl. fehlsichtig sind (auch wenn Sie Einstein sehen, können Sie durch das Zusammenkneifen der Augen auf Monroe umstellen).

Auch wenn dies kleine Experiment nur bedingt mit den Themen auf diesem Blog zu tun hat, zeigt es trotzdem, dass Prüfungen und Tests nicht langweilig gestaltet sein müssen. Oder hätten Sie auf den Link geklickt, wenn Sie eine öde Tafel mit großen und kleinen Buchstaben dahinter erwartet hätten?!

Quelle: LifeHacker