Archiv der Kategorie: Astronomie

Neue Eselsbrücke für die Mondphasen – Nimmt er zu oder nimmt er ab?

Eine bekannte Eselsbrücke dafür, ob der Mond zu- oder abnimmt, beruht auf der alten Schreibschrift – nicht unbedingt etwas für die jüngeren Jahrgänge. Es wird also Zeit für eine moderne Fassung, wann der Mond dicker wird oder gerade auf Diät ist…

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Perspektivenwechsel: Wie groß ist der Mond wirklich?

Große Zahlen haben oft einen entscheidenden Nachteil: Unser Gehirn kann sich einfach nichts darunter vorstellen. Die Tatsache, dass der Mond einen Durchmesser von exakt 3.476 Kilometern hat, bringt den Trabanten auch nicht näher an unseren Kopf heran.

Wenn Sie nun aber an eine Karte der USA denken, dann würde darauf der Mond von der Ostgrenze Kaliforniens bis nach Florida reichen – er hätte also gut auf der Fläche von Nordamerika Platz.

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Bis zur Unendlichkeit… – Das Erfindungsjahr des Fernrohrs mit Hilfe einer Eselsbrücke merken

Fangen wir bei dieser Eselsbrücke mit einer ganz anderen Frage an: Wissen Sie, wie ein Fernrohr funktioniert? Das Prinzip ist eigentlich einfach. Sie schauen mit einem Auge zuerst durch eine kleine Linse, dann durch eine große Linse bis in die Unendlichkeit der Sterne (eigentlich in Tiefen des Weltraums). 

Mal abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine sehr vereinfachte Erklärung der Fernrohr-Technik handelt, stellt sich die Frage, was das mit dem Erfindungskraft der Weitsicht zu tun hat. Es war im Jahr 1608 als der holländische Brillenmacher Hans Lipperhey das erste Teleskop entwickelte. Uns genau diese Jahreszahl verbirgt sich in der Beschreibung oben. 

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Rauf und runter – Wann sind die Menschen zum Mond geflogen?

Verlassen wir dank unserer Vorstellungskraft für einen Moment unseren Planeten und fliegen mit etwas Abstand neben der Erde her, bis wir die Erde und ihren Trabanten aus guter Entfernung bequem betrachten können. Vor Ihrem geistigen Auge sollten Sie nun die Erde als großen Kreis unten links und der Mond als ein etwas kleineres Rund oben rechts sehen.

Was ist damals passiert? Die amerikanischen Astronauten sind mit der Apollo 11 zuerst von der Erde gestartet. Malen Sie im Geiste eine geschwungene Linie vom Kreis der Erde hoch in Richtung Mond. Danach ging es vom Mond wieder zurück. Und zwar in Form einer geschwungenen Linie vom Mond in Richtung Erde.

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Die Namen der Space Shuttle Orbiter einprägen – Merkhilfe zum Thema Raumfahrt

Zwar ist das Flugprogramm der legendären Space Shuttles seit 2011 beendet, aber die Raumschiffe sollen ja möglichst lange im Kopf bleiben. Deswegen an dieser Stelle ein Merkbild, mit dem Sie sich die Namen der fünf flugfähigen Orbiter sicher merken können – und darüber hinaus noch ein paar weitere Fakten (dazu aber später mehr).

Zunächst einmal die Liste der fünf Space Shuttles:

  • Columbia
  • Challenger
  • Discovery
  • Atlantis
  • Endeavour

Und? Hätten Sie es auch so gewusst? Wenn nicht, dann prägen Sie sich einfach folgendes Bild ein, um die Namen zuverlässig zu behalten:

Kolumbus greift mit der Hand am Ende seines Lebens nach der Herausforderung, Atlantis zu entdecken.

Sicherlich ahnen Sie bereits, wo die Fakten in diesem Bild versteckt sind. Das einzige, was Sie bei der Vorstellung an diese kleine Szene tun müssen: Übersetzen Sie die wichtigen Schlüsselbegriffe einfach ins Englische und Sie landen bei den Namen der Raumfähren:

  • Die Hand (mit fünf Fingern daran) ist das Signal, das es sich um fünf Orbiter handelt
  • Kolumbus ist der Hinweis auf die Columbia
  • das Ende führt Sie ohne Übersetzung zum ähnlich klingenden Endeavour
  • Herausforderung wird ins Englische mit challenge (also Challenger) übersetzt
  • Atlantis braucht in Gedanken nicht verändert zu werden
  • Entdecken heisst auf Englisch discovery

Merken erfolgreich erledigt! Aber mit diesem Bild geht noch mehr: Stellen Sie sich Kolumbus vor, wie er auf einem Entdeckerschiff steht (dann haben Sie den Ursprung aller Namen auch gleich mit abgespeichert / mehr darüber bei Wikipedia).

Die beiden verunglückten Orbiter haben beide den Anfangsbuchstaben C (was Sie wieder ins Englische mit „crashed“ – also verunglückt – übersetzen können). Außerdem geben Ihnen die Namen Columbia und Challenger Hinweise darauf, welche Fähre wie zu Schaden kam. Dazu brauchen Sie sich nur den jeweils zweiten Buchstaben im Namen anzusehen: H steht im Alphabet vor O – also ist die Challenger beim Start explodiert und die Columbia kurz vor der Landung beim Wieder-Eintritt in die Atmosphäre.

So einfach kann merken sein!

 

Was ist eine Lyra?

Hinter dem Begriff Lyra verbergen sich ganz unterschiedliche Dinge. Hier eine Auswahl, was eine Lyra alles bedeuten und sein kann:

Immerhin fünf Erklärungen für einen einzigen Begriff. Und wie merken? Fünf Begriffe lassen sich einfach in einem Bild unterbringen. Dabei ist die Frage, was der Anker (erster Erinnerungspunkt) für das Bild ist? Hier ein Vorschlag:

„Auf einer Straßenbahn steht eine riesige Leier, die von einem Griechen gezupft und gestrichen wird (und der dabei ganz verträumt in die Sterne schaut) und dabei klingt die Lyra wie ein Glockenspiel, dass eine Kapelle neben der Straßenbahn sofort in Marschgeschwindigkeit verfällt.“

Ganz nebenbei: Das Sternbild der Lyra (Leier) besteht aus fünf Sternen (entspricht der Zahl der Bedeutungen oben) und sieht aus wie ein schiefes Quadrat (weil es von der Straßenbahn gerammt wurde) mit einem Stern, der etwas versetzt an der Ecke oben rechts angesetzt ist. Und dieser (Haupt)Stern heißt „Wega„, weil die Straßenbahn das Sternbild auf dem „Weg“ angefahren hat – alles ganz einfach, oder…?