Archive for the 'Aufmerksamkeit' Category

Leserbrief: Komplexe Themen mit Hilfe von Mnemotechniken lernen?!

Hier ein Leserbrief über das Potenzial von Mnemotechniken: 

Hallo,

ich würde gern wissen, ob es auch möglich ist sich mittels Mnemotechniken komplexere Informationen zu merken? Ich habe den Eindruck, dass sich diese Techniken lediglich zum Auswendiglernen von Fakten eignen. Oder gibt es mittlerweile in dieser Hinsicht Weiterentwicklungen?

Vielen Dank!

Und hier die Antwort:

Hallo E.,

prinzipiell können mit Hilfe von Merktechniken alles lernen. Die Basistechniken fokussieren zunächst auf das Verarbeiten von Einzelinformationen. Fortgeschrittene Verfahren ermöglich durchaus das Merken komplexer Themen (und das weitaus effektiver als mit herkömmlichen Lernverfahren).
So können Sie zum Beispiel mit Hilfe der Routenmethode tausende Fakten in Reihenfolge merken (und die gleiche Technik zum Beispiel benutzen, um sich den Text für ein Drehbuch, eine Rede oder den Inhalt eines Buchs einzuprägen). Eine Abwandlung sind die so genannten Römischen Räume, in denen sich ebenfalls sehr viele Fakten ablegen lassen – allerdings ist hier keine Reihenfolge nötig. Beide Techniken mit ein paar kleineren Erweiterungen ergeben schließlich einen Gedächtnispalast – eher eine Art zu denken als eine Merktechnik, mit dessen Hilfe prinzipiell das komplette Wissen organisiert und leichter gemerkt werden kann.
Ich hoffe, damit Ihre Frage zu beantworten!
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Trainieren Sie Ihr Gedächtnis – Zahlen, Namen, Fakten besser behalten (Artikel auf Handwerk.com)

Die Namen Ihrer Kunden, die Baustellen Ihrer Mitarbeiter, die Preislisten Ihrer Lieferanten. Ein gutes Gedächtnis spart Zeit, Ärger und unterstreicht Ihre Kompetenz. Wie’s funktioniert, erklärt Gedächtnistrainer Ulrich Bien.

Lesen Sie den kompletten Artikel mit vielen Tipps und Tricks für ein besseres Gedächtnis unter: http://handwerk.com/trainieren-sie-ihr-gedaechtnis/150/64/39534/1 

Quelle: Handwerk.com

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Produktivität steigern und Internet abschalten

Computer sollten die Produktivität steigern – und scheinbar ist genau das Gegenteil passiert. E-Mail und Internet lenken von den wichtigen Aufgaben ab und kosten die Wirtschaft mittlerweile Milliarden – ganz abgesehen von allen, die sich wieder voll und ganz auf die wichtigen Dinge konzentrieren wollen.

Das Ergebnis: Viele Firmen (und Berufstätige) rudern zurück und greifen zu drastischen Mitteln, um endlich wieder Ruhe zu haben. Und es gibt mittlerweile zahlreiche kleine Programme, mit denen die Versuchung, mal schnell bei Ebay und Google zu schauen, einfach abgeschaltet wird, ohne gleich die Stecker aus der Wand zu reißen.

Mit der kostenlosen Erweiterung StayFocused für Google Chrome können Sie bestimmten Webseiten Zeitbudgets zuweisen. Ist die Zeit aufgebraucht, wird die Seite für den Rest des Tages gesperrt. Etwas anders funktioniert LeechBlock für Firefox: Dort können Sie präzise und detailliert einstellen, auf welchen Webseiten Sie wann und wie lange surfen wollen – oder eben auch nicht.

Solche kleinen Helfer sind nützlich für alle, die der Versuchung nicht widerstehen können und eben nicht schnell mal auf der einen oder anderen Webseite schauen wollen, um sich nicht mehr in den Weiten des Netz zu verlieren.

Quellen: Lifehacker / StayFocused / LeechBlock

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Wie das Internet unser Gehirn verändert

Das amerikanische Wissenschaftsmagazin SCIENCE hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die zeigt, wie sich unser Umgang mit Wissen durch das Internet verändert. Vielleicht kennen Sie das Motto von Studierenden, nach dem man nur wissen muss, wo etwas steht. Der gleiche Grundsatz gilt für das Wissen im Netz…

In Experimenten wurden Probanden Fakten vorgelegt, die sie sich merken sollten. Dem einen Teil der Gruppe wurde gesagt, dass die Informationen auf Computern abgespeichert sind und dem anderen Teil, dass die Fakten von dem Computer gelöscht wurden. Dabei konnte sich die Gruppe mit den angeblich gelöschten Daten wesentlich besser an die Fakten erinnern.

Zurück geführt wird das auf die Tatsache, dass wir uns (auch) sehr gut merken können, wo Wissen abgelegt ist. Auch Experten gelten für uns als externe Datenquelle. Und wenn wir darauf zugreifen können, dann neigen wir dazu, uns etwas nicht zu merken oder uns tatsächlich nur einzuprägen, wo das Wissen abgelegt ist.

Also: Weniger auf die vielen kleinen elektronischen Helfer verlassen und wieder mehr im Kopf abspeichern! Schließlich können wir in einer Prüfung auch nicht zum Smartphone greifen und die Antwort bei Wikipedia nachschlagen…

Quelle: SCIENCE / LifeHacker / BBC England

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Elf Mails am Tag sind noch kein Drama, oder? Studie über Produktivität und E-Mails in Deutschland

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz BITKOM) hat eine Studie veröffentlicht, nach der jeder deutsche Berufstätige im Schnitt elf E-Mails am Tag bekommt – eigentlich kein Problem, aber mittlerweile sind über 90 Prozent aller Berufstätigen permanent und täglich online.

Die Klagen über Ablenkung von der Arbeit durch E-Mail und Telefon scheinen lauter zu sein, als die tatsächliche Belastung. Oder?

Mit den Ergebnissen kann aber etwas nicht stimmen – auch nicht, obwohl über 50jährige sogar 13 Nachrichten erhalten. 43 Prozent der unter 30jährigen lesen Ihre (elf) Nachrichten permanent (was auch immer das bedeuten mag). Mit elf durchschnittlichen Nachrichten wird ein Arbeitstag aber nicht in winzige Teile zerlegt – es sei denn, diese Nachrichten sind unzählige Seiten lang.

Zwar neigen wir dazu, die Belastung einer Nebensache (in diesem Falle E-Mails) über zu bewerten und mehr Zeit zu investieren als nötig, aber aus meiner Erfahrung erhalten viele Angestellte in Unternehmen teilweise 50 und mehr Nachrichten am Tag – und davon eine Unmenge nur zur Kenntnisnahme (CC) – und das stört konzentriertes Arbeiten und vor allem das Ausfiltern wichtiger Themen immens.

Prüfen Sie also kritisch, wie viele Nachrichten Sie tagtäglich bekommen, filtern Sie unwichtige Meldungen konsequent aus und vor allem: Schalten Sie das E-Mail-Programm ab und schauen Sie nicht alle zwei Minuten nach, ob neue Post da ist. Dann klappt es auch mit dem konzentrierten Arbeiten!

Und: Eine wunderbare Satire über die Studie hat Jochen Mai auf seinem Blog die karrierebibel veröffentlicht – lesenswert!

Quelle: BITKOM / Karrierebibel

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So gefährlich sind Smartphones! Und so sicher ist der Straßenverkehr ohne Mobiltelefone…

Das Mobiltelefone den Lehrern das Leben schwer machen, ist schon länger bekannt. Mittlerweile gibt es SMS-Pausen in manchen Klassen, damit die Schüler nicht vor Ungeduld in die Luft gehen. Auch amerikanische Manager können nicht die Finger vom Smartphone lassen: Alle 7,5 Minuten checkt eine US-Führungskraft im Schnitt die Inbox!

Wie soll da konzentriertes Arbeiten überhaupt noch möglich sein?

Noch drastischer sind gerade in Dubai und Abu Dhabi die Wirkungen der Handies sichtbar geworden: Dort sind für drei Tage die Nachrichtenserver eines großen Smartphone-Herstellers ausgefallen. Gleichzeitig sanken die Unfälle in Dubai um 20 und in Abu Dhabi sogar um 40 Prozent (in Dubai kracht es durchschnittlich alle drei Minuten und bei nicht wenigen Unfällen tippen und lesen die Fahrer auf ihren Telefonen herum).

Tragisch: Vor zwei Wochen ist Theyab Amana – ein Fußballstar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – tödlich verunglückt – angeblich während er sein Mobiltelefon benutzte.

Quelle: The National

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Unvergessliche Momente unvergesslich machen!

Eigentlich hat dieser Artikel nicht direkt etwas mit Merktechniken zu tun, aber haben Sie schon einmal nicht daran gedacht, bei einem besonderen Ereignis Fotos zu machen?

Das Gehirn kann sich an bedeutende Ereignisse zwar hervorragend und sehr lange erinnern, aber das Abrufen solcher Informationen gleicht dem Lesen eines Buchs: Der Kopf zieht das Ereignis aus dem Archiv, um es auf Basis der Erinnerungen wieder neu abzuspeichern.

Was passiert: Unsere Erinnerungen verändern sich mit der Zeit, zum Beispiel an die Hochzeit oder die Geburt des eigenen Kindes. Damit das nicht passiert, sollte man auf jeden Fall eins tun: Bilder machen!

Und damit der eigene Kopf das nicht vergisst, gibt es bei WikiHow einen Artikel darüber, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt: Wie man daran denkt Fotos zu machen (aber bitte nicht allzu ernst nehmen).

Quelle: WikiHow

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Wie gut können Sie sich konzentrieren? Der einfache und geniale denkreich Konzentrationstest

Aufmerksamkeit und Konzentration sind die wichtigsten Voraussetzungen für effektives Lernen. Ein wacher Geist und eine gute Beobachtungsgabe sind bekannt von Super-Detektiven: Sherlock Holmes und Miss Marple wirken so unglaublich genial, weil sie präzise beobachten können und ihnen kein Detail entgeht.

Finden Sie heraus, wie gut Sie sich konzentrieren können! Der denkreich Konzentrationstest (http://konzentrationstest.de/) zeigt Ihnen, wie gut Sie bei einer Sache bleiben, ohne Fehler zu machen oder abzuschweifen. Probieren Sie den Test und sehen Sie bereits nach wenigen Sekunden, wie gut (oder schlecht) es um Ihre Aufmerksamkeit steht.

Wie oben im Bild zu sehen: Die vier Aufgabenblöcke des Tests sind eigentlich einfach zu lösen, aber die Zeit tickt – und nach wenigen Sekunden sieht das Auge in diesem Experiment vor lauter Zahlen nicht mehr richtig durch. Und selbst wenn Sie keine Fehler machen: Der Test läuft auf Zeit. Je schneller und fehlerfreier Sie sind, desto höher ist die Punktzahl.

Hinweis für iPhone und iPad: Der Konzentrationstest ist in Flash programmiert und läuft auf Endgeräten ohne diese Erweiterung nicht richtig oder wird gar nicht angezeigt. Eine Flash-freie Version finden Sie unter folgender Adresse: http://www.konzentrationstest.de/noflash.html – auch wenn diese Version der Konzentrationsübung nicht so schön gestaltet ist, lässt sie sich genauso gut bedienen.

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