Kategorie-Archiv: Beruf

Geht’s noch? Produktiver ohne den ständigen Blick auf das Handy

Ein Leben ohne Smartphone?! Unvorstellbar, denn die kleinen digitalen Helfer erleichtern das Leben spürbar (und die Kritiker sollen endlich ruhig sein und das akzeptieren). Aber: Wer lernen oder konzentriert arbeiten muss, der kennt das Jucken in den Fingern – besonders dann, wenn wir einen großen Haufen Arbeit oder Lernstoff vor uns haben. Dann wird der Griff zum Telefon zur lästigen Sucht, die tatsächlich Nachteile hat: Wer sich ablenken lässt, der braucht wesentlich länger für eine Tätigkeit und macht mehr Fehler.

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Unterwegs schlau arbeiten: Die günstigste und beste Schreibmaschine (statt Netbook)

Smartphones sind kaum weniger leistungsfähig als Computer. Wer viel unterwegs ist, der kann mit dem Handy mittlerweile fast alles tun, was auch mit einem Laptop funktioniert. Sogar Videos bearbeiten können die kleinen Taschenwunder mittlerweile.

Das einzige, was auf einem Smartphone nicht besonders gut geht, ist das Schreiben von längeren Texten. Der kleine und glatte Bildschirm kann – zumindest für geübte Zehn-Finger-Artisten – mit einer Tastatur nicht mithalten. Aber lohnt es sich deswegen, einen Extra-Rechner anzuschaffen und mit sich herumzuschleppen?

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Erfolg und Inspiration täglich neu erfinden! – Beeple könnte mehrere Museen damit füllen…

Erfolg ist kein Zufall – diesem Spruch sind wir mittlerweile überdrüssig. Aber was ist es dann? Stetes Arbeiten ist eine zuverlässige Erfolgsformel: Die Autorin J.K. Rowling hat zugegeben, dass sie mit Hilfe eines Mini-Laptops quasi überall schreiben konnte – sogar an sehr ungewöhnlichen Orten. Weinger bekannt ist der Grafik-Designer Martin Winkelmann, der durch eine Routine ein nicht weniger beeindruckendes Werk geschaffen hat.

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Die digitale Sekretärin als App: Less.Mail beantwortet E-Mails automatisch

Mails bearbeiten (gegen die Flut von gefühlten 200 Mails am Tag zu kämpfen) ist ein fester Bestandteil des Büroalltags geworden. Abgesehen vom Sichten der elektronischen Post kann ein Großteil davon mit kurzen Kommentaren beantwortet werden. Auch wenn diese Ansatz pragmatisch klingt (und es auch ist). Mails lesen und beantworten kostet Zeit. Doch damit könnte jetzt Schluss sein…

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Was haben Shopping und Lernen gemeinsam? die Psychologie des Supermarkts lässt sich auf die Schule übertragen…

Warum liegt das Obst immer direkt am Eingang? Der Supermarkt ist vollgestopft mit Psychologie. Kaum ein anderer Ort ist wissenschaftlich so gut durchleuchtet und analysiert. Und diese Erkenntnisse lassen sich (teilweise) hervorragend auf Lernen und Arbeiten übertragen, schließlich geht es im Laden und am Schreibtisch um die selbe Sache: Motivation.

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Wie oft tun Sie es? Der (viel zu) häufige Griff zum Handy

Haben Sie schon einmal geschätzt, wie oft am Tag Sie Ihr Mobiltelefon in die Hand nehmen? Wer erfolgreich sein und gute Arbeit leisten will, der muss konzentriert sein und darf sich nicht oder nur wenig ablenken lassen. Einen besonders verführerischen Ablenker tragen wir in der Hosentaschen mit uns herum: das Handy!

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Schlank und schlau – Wie Ihnen die beste Diät beim Lernen und Arbeiten hilft

Die effektivste Art, den Speck am Bauch los zu werden, hat zunächst einmal nichts mit dem Essen zu tun. US-Forscher haben herausgefunden, dass eine der besten Methoden, um Gewicht zu verlieren, darin besteht, aufzuschreiben, was man am Tag zu sich nimmt.

Statt schweißtreibenden Sport zu machen genügt es, ein Ernährungs-Tagebuch zu führen. Darin kann man dann nachlesen, was man am Tag so alles in sich reingestopft hat. Versuchspersonen haben durch solche Aufzeichnungen begonnen, bewusster zu essen und die vielen süßen Kleinigkeiten wegzulassen, die ständig genascht werden.

Dieses Konzept lässt sich hervorragend auf das Lernen und Arbeiten übertragen, denn meistens hat man das Gefühl, den ganzen Tag wie ein Verrückter gebüffelt zu haben, aber trotzdem bleibt die ungute Vermutung, doch nichts geschafft zu haben.

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Mails bei Abwesenheit löschen – Entspannt im Urlaub durch weniger Druck aus dem Büro

Es ist wie die Sucht nach einer harten Droge: Nur ganz schnell die Mails checken, ob ich nicht doch etwas wichtiges vom Chef eingetrudelt ist – obwohl man für die nächsten zwei Wochen Entspannung am Strand gebucht hat.

Eigentlich völliger Blödsinn, denn zur Urlaubszeit ist kaum jemand im Büro. Trotzdem lesen immer mehr Deutsche in ihrer Freizeit die elektronische Firmen-Post. Dieses Man-könnte-ja-was-verpassen-Gefühl ist alles andere als wertvoll: Es hält davon ab zu entspannen. Es hält den Kopf ständig bei der Arbeit. Es erzeugt das Gefühl, es geht nicht mehr ohne mich im Büro.

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Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis lässt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.

 

Termine, Daten und einen ganzen Jahreskalender merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem eher speziellen Thema – dem Merken von ganzen Kalendern (was durchaus möglich ist):

Hallo Herr Bien,

seit einigen Tagen stöbere ich begeistert auf Ihrer Homepage www.denkreich.com und schaue mir die Videos auf YouTube an. Ebenso habe ich mir die Inhaltsbeschreibungen und Rezensionen zu Ihren verschiedentlichen Veröffentlichungen angesehen.

Besonders interessiert bin ich im Moment am Erlernen des Kalenderrechnens. Hierzu habe ich zwei Methoden auf Wikipedia gefunden (Doomsday, Wochentagrechnen). Auch ist in einem Ihrer Bücher (Einfach.Alles.Merken.) von Lernen eines “ewigen Terminkalenders” die Rede.
Meine Fragen sind nun: In welcher Ihrer Veröffentlichungen wird das Kalenderrechnen behandelt? Ist dies nur in Einfach.Alles.Merken. oder auch in einem Ihrer Hörbücher enthalten? Da ich zu den Berufspendlern gehöre und viel Zeit auf der Strasse verbringe, bin ich eher an einem Hörbuch zu dem Thema interessiert.
Und hier die Antwort:
Hallo Frau B.

freut mich, dass Ihnen der Blog gefällt! Zu Ihrer Frage: Mit der Doomsday-Methode lässt sich nur der Wochentag zu einem bestimmten Datum ermitteln. Mit dem Merken eines Kalenders hat das nur wenig zu tun. Mein Verfahren zum Einprägen eines Jahreskalenders ist nur in Einfach. Alles. Merken. beschrieben. Der Vorgehensweise sind darin nur drei oder vier Seiten gewidmet.
Hier eine kurze Beschreibung: Das Verfahren ist eigentlich recht einfach, weil Sie sich nur die Tage im Jahr einprägen müssen, an denen Sie sich etwas merken wollen (eigentlich belegen Sie umgekehrt das Ereignis mit dem entsprechenden Datum, können sich aber sowohl über das Datum als auch über den Termin wieder erinnern).
Das Prinzip dahinter ist, dass Sie sich jedes Datum nicht als komplexe Zahlenkombination (13.11. oder 7.4.) merken, sondern als einfache Zahl (Tag im Jahr von 1 bis 365) und diese dann als Majorbegriff mit dem Ereignis verknüpfen.
So ist der 13.11. der 318. Tag, was den Begriff “Motiv” ergibt, den Sie nun noch mit einem Ereignis verbinden müssen. An dem Tag wurde zum Beispiel im Jahr 1990 die erste Webseite veröffentlicht, auf der “kein Motiv” zu sehen war (sie bestand nur aus Text). Damit haben Sie sich dieses Datum zuverlässig eingeprägt. Die “90” können Sie sich als “Bus” im Bild zusätzlich vorstellen, weil die darauf gezeigten Zahlen ein “Bus”-Fahrplan waren (zumindest in Ihrer Vorstellung, um sich diese Zahl merken zu können).
Um schnell vom Datum auf die Tageszahl zu kommen, brauchen Sie sich nur 11 Stützstellen einprägen. Eine davon ist der 31. Oktober als 305. Tag mit dem Merkbild “Meißel”. Von dort müssen Sie nur 13 Tage addieren, um zum 13.11. (318. Tag) zu gelangen.
Ich hoffe, damit haben Sie einen raschen Einstieg in die Technik erhalten.
Viele Grüße,
Ulrich Bien