Archiv der Kategorie: Bücher

Bücher über Mnemotechniken – Ein Überblick

Mittlerweile habe ich mehr als zehn Bücher, Hörbücher und Videos über Merktechniken und effektives Lernen geschrieben – dazu kommen zwei Lern- und Merkspiele. Oft bekomme ich Anfragen, welches Buch für welchen Zweck am besten geeignet ist…

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Wie viele Bücher kann man lesen? Ein Erfahrungsbericht

Eine Umfrage in England hat ergeben, dass Menschen zwar anspruchsvolle Literatur besitzen, diese aber gar nicht oder nicht zu Ende lesen. Wer viele Bücher im Regal hat, der wirkt schlauer. Aber wie die Studie zeigt, scheint es einen Unterschied zwischen dem Inhalt des Bücherregals und dem Inhalt im Kopf zu geben. Aber wie viele Bücher kann man überhaupt lesen?

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Wie merkt man sich die fünf Bücher Mose im Alten Testament – Eselsbrücke für das Pentateuch

Ein Klassiker für den Religionsunterricht: Aus welchen Teilen besteht das Buch Mose und wie heißen diese? Obendrein lassen sich die Namen gar nicht so leicht merken. Aber lassen Sie uns zuerst schauen, was eigentlich im Gehirn hängen bleiben soll…

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Nur der Wille zählt! Warum diese Eigenschaft Menschen besonders macht…

Können Sie warten? In den 60er Jahren haben Wissenschaftler der Universität Stanford ein einfaches Experiment gemacht: Einer Gruppe von Kindern wurde eine Schüssel mit Marshmallows vor die Nase gestellt. Die Kinder hatten die Wahl: Entweder sie konnten einen Marshmallow sofort essen oder sie konnten warten und bekamen später zwei Süßigkeiten als Belohnung. Dann verließen die Forscher den Raum und beobachteten was passierte…

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The Big Five for Life – Motivation mal ganz anders (Buch-Rezension)

Eigentlich soll es ein Buch sein für Führungskräfte und darüber, wie Mitarbeiter richtig geführt werden. Aber schon nach den ersten Seiten ist klar, das John Streleckys The Big Five for Life – Was im Leben wirklich zählt von etwas ganz anderem handelt: Hier geht es nämlich um Motivation – und zwar um eine sehr weitreichende und folgenschwere Art der Motivation.

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Die neuen Bücher sind da…

Nun sind auch die drei Kompakt-Ratgeber zu den Themen: Leichter Lernen, Konzentration und Aufmerksamkeit sowie Kreativität erschienen.

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Alle drei Bücher sind im tausendschlau Verlag erschienen und auch als E-Books für Kindle und Apple erhältlich. Kostenlos reinschnuppern kann man auf den Seiten des Verlags (Link oben) oder über „Blick ins Buch“ bei Amazon.

 

Alles merken! Wie hätten Sie es denn gerne?

Mühelos Lernen will jeder. Aber nur wenige Menschen machen sich Gedanken darüber, wie die übernatürliche Form der Wissensaufnahme stattfinden soll. Stellen Sie sich folgende Frage:

Wie wäre es, wenn Sie sich alles merken könnten?

Denken Sie in Ruhe darüber nach. Bitte keine Mikrochips, die am Hinterkopf unter die Haut geschoben werden und keine übersinnlichen Erleuchtungen, die Ihnen in Sekunden alle Sprachen der Welt einhauchen. Häufig ist die Vorstellung vom genialen Kopf von ein paar bekannten Geschichten geprägt:

  • Der Film „Rain Man“ und Dustin Hoffman in der Rolle von Raymond Babbitt, der in wenigen Stunden ein Telefonbuch auswendig gelernt hat.
  • Der Kopf als Videorekorder: Menschen können sich unter Hypnose an viele Details bestimmter Ereignisse erinnern, aber nicht, wenn der Lateinlehrer nach den Vokabeln von gestern fragt oder im Supermarkt gegrübelt wird, ob im Kühlschrank noch Butter liegt.
  • Das beliebte fotografische Gedächtnis: Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der so etwas kann: Buchseite anschauen und dann später vor dem geistigen Auge ablesen.
  • Schließlich die Genialität von Albert Einstein, Johann Wolfgang von Goethe und Sir Isaac Newton, die wenige Male unter Millionen Geburten zuschlägt, danach aber nicht mehr zu erreichen ist.

Damit stecken wir halshoch in drei wild diskutierten Phänomenen irgendwo zwischen Hirnforschung und Hollywood:

Erstens „Rain Man“: Inselbegabungen (auch Savant-Syndrom) sind außergewöhnliche Leistungen von geistig behinderten Menschen (Autisten). Wenn Sie eine schwere kognitive Einschränkung haben und Ihr Intelligenzquotient weit unter 70 Punkten liegt, dann kann es sein, dass Sie sich das Telefonbuch irgendeiner amerikanischen Kleinstadt an einem Abend bis zum Buchstaben G einprägen und ganz Rom aus dem Kopf zeichnen können (schauen Sie sich dazu Stephen Wiltshire im Internet an, Englisch). Vorbild von „Rain Man“ ist der geistig schwer behinderte Kim Peek, der 12.000 Bücher wortwörtlich im Hirn hat. Peek lernte mit 16 Monaten lesen und hatte im Alter von vier Jahren acht Lexikon-Bände wortwörtlich im Kopf. Mit Hilfe von Merktechniken schaffen Sie innerhalb von ein paar Stunden vielleicht nur den Buchstaben „A“ im Telefonbuch von Norderney, können sich dafür aber selbst die Schnürsenkel zubinden.

Zweitens: Das Hirn funktioniert tatsächlich als Videorekorder. Ray Bradbury schreibt davon in seinem Roman „Fahrenheit 451″: Jedes Buch, das wir in unserem Leben gelesen haben, tragen wir in uns. Allerdings können wir auf viele wichtige und unwichtige Erlebnisse nicht bewusst zugreifen. Es ist leider unmöglich, auf diesem Erinnerungsband beliebig hin und her zu spulen. Kaum auszusprechen ist das hyperthymestische Syndrom, bei dem Menschen sich an alles erinnern, was sie jemals erlebt haben. An jedes hart gekochte Ei zum Frühstück, jeden verpassten Bus und jeden Regentag. Schauen Sie sich Brad Williams an (Englisch). Seien Sie nicht neidisch, dass Sie das nicht auch können. Jill Price hat den gleichen Hirndefekt und schreibt in ihrem Buch „The Woman Who Can’t Forget“ („Die Frau, die nicht vergessen kann“) von den Qualen, die diese Gabe beschert.

Seit sie 14 Jahre alt ist, kann sie sich an alles in ihrem Leben erinnern. Alle schlechten Nachrichten, jeden Schreck und jedes böse Wort trägt sie jeden Augenblick ihres Lebens mit sich herum. Ohne die Hilfe von Psychologen würde sie davon erdrückt werden.

Drittens: Wenn bei der nächsten Party ein Gast von einem Freund erzählt, der jemanden kennt, der ein fotografisches Gedächtnis hat, können Sie gelassen erwidern: Hat er nicht! Denn das Ablichten von Buchseiten mit den Augen gibt es nicht (genauer gesagt gibt es bisher keinen bestätigten Fall, der in einem seriösen Experiment diese Fähigkeit bewiesen hätte). In der neueren amerikanischen Lernpsychologie taucht das fotografische Gedächtnis neuerdings wieder auf. Allerdings in anderer Form: Das Arbeitsgedächtnis ist durchaus in der Lage, Gesehenes als Bild abzuspeichern (machen Sie dazu dieses Experiment auf YouTube).

Echte visuelle Eindrücke bleiben nur Sekundenbruchteile erhalten und müssen dann schleunigst vom Gehirn verarbeitet werden, um nicht vergessen zu sein. Das Gehör kann Wahrgenommenes sogar für mehrere Sekunden behalten. Wenn wir nicht genau hingehört haben, können wir uns einen Moment an das Gesagte zurück erinnern.

Und zuletzt die Hoffnung auf das Genie in uns. Schulversager sind eigentlich hochbegabt. Einstein war zuerst technischer Experte 3. Klasse im Patentamt. Aber er war keine Niete in der Schule, wie allgemein angenommen wird – was angeblich jeder Nobelpreisträger und Self-Made-Milliardär gewesen sein soll (solche Geschichten machen gut in Biographien). Der Intelligenzquotient (IQ) ist in den 90er Jahren austauschbar geworden, um den weniger Schlauen neue Hoffnung zu machen: Emotionale Intelligenz (EQ) als die bessere Art der Weisheit. Heute haben wir die Wahl, auf neun Arten intelligent zu sein (eine Erfindung des Harvard-Professors Howard Gardner). Da ist für jeden etwas dabei! Zur Not bleiben Talentshows im Fernsehen, wo der Rest die Chance hat, schlicht ausgeflippt berühmt zu werden.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie keins dieser Phänomene erwischt haben. Ihr Gehirn merkt, ohne dass Sie es merken: Die Melodie des neuen Hits im Radio können Sie nach 2 Minuten 35 Sekunden fehlerfrei mitsingen. Den Namen Ihres neuen Kollegen Herrn Willi Warzennase? Lernen unnötig! Die PIN für die neue Kreditkarte lautet „6789″ – genauso schnell abgespeichert wie den Witz, den Sie in der Kantine mit halbem Ohr vom Nebentisch gefischt haben.

Haben Sie schon eine Vorstellung davon, wie es wäre, wenn Sie sich einfach alles merken können? Falls Sie sich nicht entscheiden konnten, hier ein Vorschlag:

Einmal lernen. Nie mehr vergessen.

Klingt zu gut, um tatsächlich zu funktionieren? Sie werden erleben, dass Lernen genau so sein kann. Sie können sich mit dieser Vorstellung anfreunden…

 

Rezension von „Vokabeln lernen – Der große Ratgeber für müheloses Merken!“

Auf dem Lern- und Inspirations-Blog Fort Vinci ist eine Rezension über eines meiner neuen Bücher erschienen. Sven Huff ist selbst Autor eines Buches über Merktechniken und hat Vokabeln lernen aus Expertensicht gelesen, beurteilt und für toll befunden:

Es ist ein unkonventionelles Trainingsbuch, bei dem es nur vordergründig ums Vokabeln lernen geht. Eigentlich geht’s darum, die Fantasie zu trainieren – und Vokabeln sind die Hanteln.

Hier ein Auszug aus dem Artikel: „Ulrich lässt den Leser die Theorie immer wieder praktisch trainieren. Das ist gut! Denn wenn man sich die Mühe macht, diese Trainingparcours zu absolvieren und seine eigenen Lösungen mit denen von Ulrich zu vergleichen wird der Denkmuskel spürbar elastischer.

Darüber hinaus macht Ulrich aber auch klar, dass die Schlüsselwortmethode nicht auf Wörter begrenzt ist. Er zeigt, wie man sie dazu nutzen kann, beispielsweise chinesisches Schriftzeichen zu lernen, die Hauptstädte der Welt oder die Lage von Ländern oder das Periodensystem der Elemente. Damit bietet er ein Lerntraining das weit über das Vokabeln lernen hinaus geht. Tatsächlich ist es die Grundausbildung zum „Lernen lernen“.

Zum kompletten Artikel geht es hier!

Das Buch ist als Taschenbuch und E-Book(Kindle / iTunes) erhältlich.

Quellen: Fort Vinci / tausendschlau Verlag

 

Drei neue Bücher über Lernen, Kreativität und Konzentration

Leichter lernen, Konzentration und Kreativität verbessern und Motivation steigern – das sind die am häufigsten nachgefragten Themen in Gedächtnistrainings. Und genau darüber sind nun im tausendschlau Verlag drei kleine Ratgeber erschienen:

  

  • Leicht lernen ist eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Merktechniken. Vom einfachen Verbildern von Fakten (Eselsbrücken bauen) bis zur komplexen Routenmethode werden die Mnemotechniken allesamt praktisch beschrieben und können sofort eingesetzt werden.
  • Kopf Kick bringt das Gehirn auf andere Gedanken. Kreativität kann tatsächlich erlernt werden! Und denken Sie mal darüber nach: Jede geniale Idee schlummert irgendwo in den Tiefen des Gehirns. Sie fällt nicht einfach so vom Himmel. Die Frage ist nur, wie man sie dort heraus holt. Das Buch enthält zahlreiche praktische Tipps und Übungen, wie auch Sie auf andere, bessere Gedanken kommen können.
  • Fokus Pokus ist der Schlüssel zu effektivem Arbeiten und leichtem Lernen. Denn wer sich konzentrieren kann, der ist in der Lage, wirklich schwierige Aufgaben mühelos zu bewältigen. Es gilt die Faustformel: Wer unkonzentriert arbeitet, der braucht 50% mehr Zeit und macht 50% mehr Fehler. Also: Nicht mehr ablenken lassen! Mit einfachen Rezepten lernen Sie, sich richtig lange auf die wichtigen Dinge zu fokussieren.

Viel Spaß beim Lesen!

Ulrich Bien ist Gedächtnistrainer und bereits Autor zahlreicher Bücher über dieses Thema.

Quelle: tausendschlau Verlag