Archiv der Kategorie: Denksport

Wandern und Staunen – Mnemotechniken im Überblick, Teil 3

Neben dem erfolgreichen Behalten von Einzelinformationen bildet das (schnelle) Einprägen von besonders vielen Fakten die zweite Hälfte der Mnemotechniken. Grundlage ist wieder das Verwandeln von einzelnen Fakten in Gehirn-gerechte Informationen – und dann werden diese Bilder in räumliche Vorstellungen eingebaut. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel…

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Wie viel kann man merken? Mnemotechniken als Speichererweiterung für den Kopf…

Lernen lässt sich lernen! Fakten optimal im Gehirn speichern – das beherrschen nur sehr wenige Menschen. Mit Mnemotechniken ist genau das möglich. Lernen und Merken wird zum Kinderspiel, sogar wenn es um Mengen von Zahlen oder andere abstrakte Fakten geht. Aber wie viel kann sich der Kopf tatsächlich merken?

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Siebzehn! Das Erfolgsrezept von Sherlock Holmes

Was macht den bekanntesten Detektiv der Welt so erfolgreich? Was ist das Geheimnis des großen Sherlock Holmes? Zwar ist der geniale und gleichzeitig verschrobene Brite nur eine Romanfigur, trotzdem ist seine Art, die Welt zu beobachten etwas, das jeder gerne beherrschen würde. In der dritten Geschichte über den Meister der Analyse können wir von seinem Geheimnis lesen…

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Routen, die (eigentlich) keine Routen sind

Vom Merken mit so genannte Loci-Routen hat jeder schon einmal gehört. Meistens werden dabei Informationen an Plätzen entlang eines Spazierganges (Gassi mit dem Hund) oder einer Reiseroute (Fahrt zur Arbeit) abgelegt. Es gibt aber auch viel einfachere Routen, für die man sich nicht einmal bewegen braucht, um ganz viel im Hirn zu speichern…

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Zahlen Merken rückwärts – kreative Übung für Nummern und einen besseren Wortschatz

Das Majorsystem zum zuverlässigen Merken von Zahlen braucht etwas Übung. Ich möchte Ihnen in diesem Artikel eine einfache Methode erklären, wie Sie diese Mnemotechnik praktisch überall trainieren können.

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Die besten Videos über Mnemotechniken auf denkreich TV

Statt lesen: Seit fast fünf Jahren wurden bereits über 100 Videos rund um das Thema Mnemotechniken auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht. In diesem Artikel lesen Sie über die beliebtesten Videos auf denkreich TV

Platz 1: Die beste Übung für den Einstieg…

Die Aufnahme entstand auf einem großen Ärztekongress. Die drei Videos zeigen eine der besten Übungen, um ins Thema Mnemotechniken einzusteigen. Unbedingt ansehen!

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Reihenfolge eines Kartenspiels merken – Praxisbeispiel

Beschreibungen, wie man sich die Reihenfolge eines Pokerspiels mit 52 Karten einprägt, gibt es viele (unter anderem hier). In diesem Artikel soll gezeigt werden, was konkret jemand sich vorstellt, der sich eine so lange Reihenfolge von Karten merkt. Denn genau das fehlt bei den meisten Beschreibungen (dagegen wird die Technik in jedem Fall ausführlich erläutert). Schauen wir also einmal ins Gehirn eines Mnemotechnikers, der sich schnell und pragmatisch 52 Fakten in Reihenfolge merkt…

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Was steckt alles in Ihrem Namen? Kreativität und Wortschatz mit Anagrammen trainieren

Verdrehen Sie die Buchstaben in Wörtern, um neue, sinnvolle Begriffe zu bilden. So wird das Gras zum Sarg und der Bundestag zur Angstbude. Aber haben Sie schon einmal selbst probiert, zum Beispiel aus Ihrem Namen ein Anagramm zu bilden? 

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Spielkarten und Stiche beim Skat behalten – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem häufig nachgefragten Thema: Wie lassen sich Karten beim Spiele und vor allem die Stiche beim Skat merken?!

Sehr geehrter Herr Bien,

mich interessiert die Methode u.a. für das Skatspielen, um mir bereits gespielte Karten zu merken. Das Problem: Die Stiche der einzelnen Spiele überlagern sich in meinem Gedächtnis, ich kann also nicht unterscheiden, welche Stiche nun zu dem aktuellen Spiel oder dem vorherigen gehören.

Eine denkbare Lösung wäre die „Zerstörtechnik(Link auf ein YouTube-Video, in dem Sie diese Technik lernen und erleben können). Problem jedoch: Die kurze Zeitspanne zwischen zwei Spielen reicht nicht, um 32 Karten zu löschen.

Eine weitere denkbare Lösung: Ablage auf Routen. Problem hierbei: Je nachdem, wie lange die einzelnen Spiele im Gedächtnis bleiben, benötige ich u.U. mehrere 100 Routen, um die Spiele der letzten Wochen „abzuspeichern“. Meine Phantasie reicht nicht, um mir eine derartige Anzahl von Routen auszudenken.

Haben Sie für dieses Problem einen Tip/Lösungsansatz?

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr O,

mit Ihrer Vermutung, die Stiche mit Hilfe des „zerstörerischen Merkens“ einzuprägen, lagen Sie bereits richtig – diese „Attribution“ der Karten (in diesem Fall das Zerstören) lässt sich tatsächlich nicht einfach so auslöschen, sondern es braucht ein paar Tage, bis die Vorstellungen wieder halbwegs aus dem Kopf verschwunden sind. 
Der Trick hier besteht darin, das „Attribut“ zu variieren. Also einmal zerstören, danach einfärben, mit etwas behängen, verkleiden, einwickeln oder verpacken und so weiter. Sie währen einfach vor jeder neuen Runde eine neues Attribut aus, mit dem Sie die Bilder für die Karten dann belegen.
Aus meiner Erfahrung (es kommen viele Fragen zu diesem Thema) sind zwanzig bis dreißig Runden mit dieser Methode machbar. Dann sind die Bilder im Kopf so überladen, dass es wiederum unübersichtlich wird.
Probieren Sie aus, wie viele Runden Sie mit dieser Methode durchhalten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.
Ulrich Bien
 

Leserbrief: Komplexe Themen mit Hilfe von Mnemotechniken lernen?!

Hier ein Leserbrief über das Potenzial von Mnemotechniken: 

Hallo,

ich würde gern wissen, ob es auch möglich ist sich mittels Mnemotechniken komplexere Informationen zu merken? Ich habe den Eindruck, dass sich diese Techniken lediglich zum Auswendiglernen von Fakten eignen. Oder gibt es mittlerweile in dieser Hinsicht Weiterentwicklungen?

Vielen Dank!

Und hier die Antwort:

Hallo E.,

prinzipiell können mit Hilfe von Merktechniken alles lernen. Die Basistechniken fokussieren zunächst auf das Verarbeiten von Einzelinformationen. Fortgeschrittene Verfahren ermöglich durchaus das Merken komplexer Themen (und das weitaus effektiver als mit herkömmlichen Lernverfahren).
So können Sie zum Beispiel mit Hilfe der Routenmethode tausende Fakten in Reihenfolge merken (und die gleiche Technik zum Beispiel benutzen, um sich den Text für ein Drehbuch, eine Rede oder den Inhalt eines Buchs einzuprägen). Eine Abwandlung sind die so genannten Römischen Räume, in denen sich ebenfalls sehr viele Fakten ablegen lassen – allerdings ist hier keine Reihenfolge nötig. Beide Techniken mit ein paar kleineren Erweiterungen ergeben schließlich einen Gedächtnispalast – eher eine Art zu denken als eine Merktechnik, mit dessen Hilfe prinzipiell das komplette Wissen organisiert und leichter gemerkt werden kann.
Ich hoffe, damit Ihre Frage zu beantworten!