Archiv der Kategorie: Einführung

Eselsbrücken bauen! Ungefähr merken…

Viele Eselsbrücken bestehen aus Abkürzungen. Und obwohl die zu merkende Information gar nicht in der Merkhilfe enthalten ist, führt uns der Merksatz zielsicher zu den gesuchten Antworten. Das zeigt, dass sich unser Gehirn mehr merken kann, als die meisten Menschen denken…

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Tipps für das Merken von Zahlen mit dem Majorsystem

Das So genannte Majorsystem ist die perfekte Mnemotechnik zum Merken von Zahlen. Doch während viele Merktechniken praktisch sofort benutzt werden können, braucht diese Merktechnik ein wenig Übung. In diesem Artikel will ich Ihnen zeigen, wie Zahlen am besten in merkwürdige Bilder verwandelt werden…

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Arten und Sorten von Eselsbrücken – Ein Überblick!

Eselsbrücken gibt es viele! Und alle sind unterschiedlich. Die eigentliche Kunst besteht aber darin, sich selber Eselsbrücken aus zu denken. Eine feste Formel gibt es für eine neue Eselsbrücke, die Sie sich selbst ausdenken, nicht. In diesem Artikel lernen Sie unterschiedliche Möglichkeiten kennen, abstrakte Fakten in lebendige Merksprüche zu verwandeln…

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Welche Merktechniken gibt es? Teil 1: Eselsbrücken und Merksprüche

Merktechnik klingt nach Werkzeugkasten für das Hirn – und eigentlich ist das gar nicht so falsch gedacht, denn wer harte und trockene Fakten mit den richtigen Instrumenten bearbeitet, kann sich diese merken, ohne mühevoll auswendig lernen zu müssen. In diesem Artikel erfahren Sie, was die wichtigsten Grundsteine für ein Hochleistung-Gehirn sind…

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Blog-Books – Das beste aus dem Blog in Form von Büchern

Über dreihundert Artikel sind mittlerweile auf diesem Blog erschienen – Informationen im kompakten Format zum Schnell-Lesen. Aber wer etwas Geduld hat, findet umfassende Anleitungen über effektives Lernen, Merken und Arbeiten. Aber wer sich schon mühevoll durch so viele Texte wühlen?

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Wie viel kann man merken? Mnemotechniken als Speichererweiterung für den Kopf…

Lernen lässt sich lernen! Fakten optimal im Gehirn speichern – das beherrschen nur sehr wenige Menschen. Mit Mnemotechniken ist genau das möglich. Lernen und Merken wird zum Kinderspiel, sogar wenn es um Mengen von Zahlen oder andere abstrakte Fakten geht. Aber wie viel kann sich der Kopf tatsächlich merken?

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Lernen ist keine exakte Wissenschaft – ganz im Gegenteil!

Da hat jemand im Gedächtnistraining tatsächlich gefragt, warum chinesische Essstäbchen plus der Doppelauspuff eines Sportwagens einen oder eigentlich keinen Tisch mit vier Beinen ergeben!? Auch wenn die meisten Menschen bei den Begriffen Mnemotechniken oder Merktechniken die Betonung auf den letzten Teil legen, sind Lernen und Merken keine mechanische Arbeit des Gehirns – das Gegenteil ist eher der Fall…

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Was haben Shopping und Lernen gemeinsam? die Psychologie des Supermarkts lässt sich auf die Schule übertragen…

Warum liegt das Obst immer direkt am Eingang? Der Supermarkt ist vollgestopft mit Psychologie. Kaum ein anderer Ort ist wissenschaftlich so gut durchleuchtet und analysiert. Und diese Erkenntnisse lassen sich (teilweise) hervorragend auf Lernen und Arbeiten übertragen, schließlich geht es im Laden und am Schreibtisch um die selbe Sache: Motivation.

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Was merken?! Bäume und ihre Blätter erkennen – Allgemeinbildung schnell und richtig verbessern

Johann Wolfgang von Goethe gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Gleichzeitig hatte der Dichter und Denker den größten aktiven Wortschatz überhaupt. Tatsächlich ist das ein klares Anzeichen für eine gute Allgemeinbildung.

Nehmen Sie die Botanik als Beispiel: Laien bezeichnen alles als Baum, Busch oder Blume. Unterschiede mögen zwar sichtbar sein, aber wer eine Buche nicht erkennt, kann diese auch nicht als Buche bezeichnen (sondern bleibt am schlichten Baum hängen). Verbessern Sie Ihre Allgemeinbildung, indem Sie die kleinen und großen Unterschiede von Bäumen und Blättern kennen und benennen lernen.

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Sinkende Produktivität im Beruf: Zerhacktes Gehirn durch E-Mail, Internet, SMS und Telefon (unveröffentlichtes Buch-Kapitel)

Was erfunden wurde, um die Arbeit zu erleichtern, rollt in Amerika bereits vielen Unternehmen gewaltig über die Füße: World Wide Web, E-Mail, Mobiltelefone und Instant Messaging (Kurznachrichten) bringen Büros zum Stillstand: Die digitale Informationsflut steht den Büroarbeitern bis zum Hals und noch ein wenig höher. Die Produktivität schrumpft – und zwar beängstigend: Eine Studie der Forschungs- und Beratungsfirma Basex hat ergeben, dass in den USA im Schnitt 28 Prozent der Arbeitszeit mit unnötigen Tätigkeiten wie Surfen im Internet und privaten E-Mails verplempert werden. Weitere 15 Prozent verpuffen beim Suchen von Informationen im Firmennetz und bei Google. Der kürzeste Teil der Zeit wird mit Arbeiten verbracht.

Bezahltes Surfen bei der Arbeit

Die Firma RescueTime hat herausgefunden, dass während eines typischen Arbeitstages ein amerikanischer Angestellter 50 Mal in seinen E-Mail-Briefkasten schaut, 77 Kurznachrichten (Instant Messages) schreibt und für private Zwecke über 40 Webseiten surft. Der Schaden lässt sich beziffern: Insgesamt kostet das die US-Wirtschaft im Jahr rund 650 Milliarden Dollar. Und amerikanische Trends schlagen in Europa immer ein paar Jahre verzögert ein.

Die Konzentration auf die Arbeit wird so und durch weitere Unterbrechungen wie Telefonanrufe, SMS (Kurznachrichten), Endlos-Besprechungen, Mittags-, Kaffee- und Rauchpausen und Anrufe auf dem privaten Handy in winzige Zeitteile zerstückelt. Nach der Patchwork-Familie kommt jetzt Patchwork-Arbeit. Medina bringt es auf den Punkt: „Wer unterbrochen wird (oder sich selbst unterbricht) braucht 50 Prozent länger für eine Aufgabe und macht 50 Prozent mehr Fehler.“ Für die zukünftige Denkfabrik Deutschland ein untragbarer Verlust an Qualität, der nur durch Verlagerung der Tätigkeiten in Billiglohnländer aufgefangen werden kann. Die alte Falle wird entrostet, geölt und wieder aufgespannt. Und wir treten wieder voll rein!

E-Mail mal abschalten

Von einigen US-Unternehmen wird die Schraube bereits wieder zurück ins Brett gedreht: Veränderungen der Firmensoftware sollen Angestellte zurück finden lassen zu ihrer eigentlichen Aufgabe. In neuen E-Mail-Programmen können Benutzer den Zugriff für zehn Minuten bis zu einer Stunde sperren, um nicht ständig in Versuchung zu geraten, nach neuer Elektropost zu schauen. Was vor ein paar Jahren die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern erleichtern sollte, wird heute wieder abgeschaltet.

Aber die modernde Ablenk-Kommunikation trifft auch ganz oben ins Schwarze: Statt geniale Ideen zu produzieren, haben Führungskräfte immer unsinnigere Einfälle, die eigene Produktivität in astronomische Höhen zu treiben. Was der Mensch nicht schafft, erledigt die Maschine. Der persönliche digitale Assistent (PDA), eine Mischung aus Mobiltelefon und Computer, ist vor allem eine hervorragende Zeit-Kettensäge. US-Manager aktivieren ihren PDA im Schnitt alle siebeneinhalb Minuten und schauen nach neuen E-Mails. Würden Sie alle zehn Minuten zum Postkasten laufen? In Japan gibt es Ladestationen mit eingebautem Klopapierhalter. Man geht nicht mehr ohne – nicht auf die Toilette, nicht ins Bett und auch nicht zur eigenen Hochzeit. Handy und PDAs sind die Zigaretten des 21. Jahrhunderts.

Das Hirn im Handy

Ist der digitale Lebensorganisierer kaputt, geht nichts mehr. Die Autorin Susanne Fröhlich schreibt nett von „digitaler Demenz“. Ein Mädchen bricht im Telefonladen zusammen, weil ihre Telefonnummern durch Milchkaffee-Kurzschluss aus dem Handy radiert sind. Das Mädchen konnte sich nicht einmal an die Telefonnummer von zu Hause erinnern, um ihre Mutter anzurufen, die sie abholen sollte. Bald wird es Autobahnmissionen geben, in denen weglose Autofahrer mit defekten Navigationsgeräten versorgt werden, weil sie nicht mehr nach Hause finden: „Na, wo haben Sie Ihren Orientierungssinn denn liegen gelassen?“

Hollywood hat diese Lebenssatire bereits in den 90ern verfilmt: In der Komödie „Filofax – Ich bin Du und Du bist nichts“ spielt James Belushi einen Kleinkriminellen, der den Terminkalender eines Managers findet und damit das Leben des anderen vollständig übernimmt. Was lustig aussieht, wird heute zum ernsten Problem. Vergleichsweise harmlos ist Datenverlust durch Diebstahl oder versehentliches Löschen – meistens. Es soll Menschen geben, die nicht nur die Geheimnummer Ihrer Kreditkarte auf die Rückseite der Karte schreiben, sondern auch die Telefonnummer, die beim Verlust der Karte gewählt werden soll. Viel schlimmer ist, dass wir hirnlos Teile unseres Gehirns auf Spieltechnik auslagern und uns nicht mehr auf unseren Kopf verlassen. Kopf oder iPhone? Das neue iPhone muss man einfach haben…

Gehirn lässt sich mitnehmen
und hat keine Systemfehler…

Wer mit der eigenen Birne denkt und arbeitet, braucht nicht mit technischen Problemen zu kämpfen. Gehirn lässt sich mitnehmen, läuft ohne Akku und ist frei von Systemfehlern. Ein leistungsfähiger Kopf ist nicht nur gut für gute Zeugnisse. Auf nichts haben Sie überall und jederzeit schnelleren Zugriff. Ein Manager, der ungenannt bleiben möchte, ist bekannt dafür, dass er hunderte Fakten über sein Unternehmen im Kopf hat und damit die Kollegen auf Trab hält. Die schreiben mittlerweile Spickzettel für Besprechungen, um den Argumenten des lebendigen Lexikons etwas entgegensetzen zu können.

Über den Sinn, Telefonnummern, Termine und den Straßenbahn-Fahrplan im Kopf zu behalten, lässt sich streiten, solange das Handy läuft. Aber ist es wirklich bequemer, das ganze Leben in Geräten mit winzigen Tasten und Bildschirmen zu organisieren, die ständig geladen werden wollen? Die Zeit, die wir mit Betrieb und Pflege von Computern verschwenden, reicht aus, um alle Daten darin auswendig zu lernen. Darüber hinaus gibt es genug anderes Wissen, dass nur an eine Stelle gehört: in den Kopf! Wie würden Sie auf einen Autoverkäufer reagieren, der auf die Frage nach der Motorleistung Ihres Traumautos zum Nachschauen hinter dem Computer verschwindet?