Der Mount Everest ist der höchste Berg der Erde – zweifelsfrei! Aber wie hoch der Berg wirklich ist, steht nicht genau fest. Offiziell sind es 8.848 Meter. Die Briten haben 1952 zuerst gemessen und sind auf genau 8.847,84 Meter gekommen. Chinesische Experten kamen zu einem etwas anderen Ergebnis: 8.844,42 Meter. Und 1990 haben Wissenschaftler aus den USA sogar 8.850 Meter ermittelt.
Nun hat die Regierung von Nepal die erneute Vermessung beauftragt. Das Ergebnis wird allerdings noch zwei Jahre auf sich warten lassen.
Und wie kann man sich bis dahin die Höhe des Bergs merken? Mit Hilfe des Majorsystems lässt sich die 8.848 in die Frage “Wofür Hawaii?” verwandeln (WFRW = 8.848, der Rest der Buchstaben wird nicht übersetzt). Hier finden Sie zwei Einführungsvideos zum Majorsystem.
Und genau das fragt man sich, wenn man auf dem Gipfel steht! Wofür Hawaii…?
Die Qingdao-Brücke in China ist mit 36,48 Kilometern die längste Brücke der Welt. In diesem Artikel will ich Ihnen zeigen, wie Sie sich Zahlen – in diesem Fall die Länge des Bauwerks – mit Hilfe eines merkwürdigen Bildes einprägen können.
Stellen Sie sich einfach folgendes Bild vor:
Wer auf der Brücke Geschlechtsverkehr hat,
wird mit einem Messer vertrieben und in Ketten gelegt.
Diese Regel ist natürlich frei erfunden, aber sie enthält Hinweise auf die Länge: Die Brücke selbst sieht aus wie eine auf die Seite gelegte 3. Der Geschlechtsverkehr lässt sich zweifelsfrei in die 6 übersetzen. Die 4 sieht einem Messer ähnlich – oder umgekehrt. Und die 8 ähnelt einer Kette (mit zwei Gliedern). Durch den Zusammenbau der einzelnen Bilder in eine vorstellbare Geschichte kann das Gehirn die Zahl viel leichter behalten…
Das so genannte Zahlen-Symbol-Verfahren ist eine der kreativsten Methoden, sich Ziffern einzuprägen. Hier ein weiteres Beispiel, wie Sie sich genauso den Beginn der Französischen Revolution vorstellen können.
Ein Klassiker für Merktechniken ist das Einprägen von Ländern und deren Haupstädten. In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie die deutschen Bundesländer nach Größe geordnet mit Hilfe des einstelligen Majorsystems lernen können. Um die Zahlen in Merkbilder zu verwandeln, werden die so genannten einstelligen Majorbegriffe benutzt.
In diesem Beispiel werden eher unübliche Übersetzungen für die Zahlen benutzt (damit das Lernen abwechslungsreich bleibt). Hier der Vergleich zwischen den geläufigsten Begriffen und den benutzen Wörtern:
Tee / Duo
Noah, Huhn / Nixe
Oma / Mühe
Reh / Uhr
Aal / Hülle
Schi / Schuhe
Kuh / Hecke
Fee / Vieh
Po / Hupe
Tasse / Dose
Tod / Tüte
Tanne / Tonne
Dom / Dame
Tor / Tür
Tal / Hotel
Tisch / Dusche
Und nun zum eigentlichen Lernstoff! Hier ist die Liste der Bundesländer und deren Haupstädte (absteigend nach Fläche Sortiert / detaillierte Liste auf Wikipedia):
Bayern, München (Duo)
Niedersachsen, Hannover (Nixe)
Baden-Würtemberg, Stuttgart (Mühe)
Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (Uhr)
Brandenburg, Potsdam (Hülle)
Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin (Schuhe)
Hessen, Wiesbaden (Hecke)
Sachsen-Anhalt, Magdeburg (Vieh)
Rheinland-Pfalz, Mainz (Hupe)
Sachsen, Dresden (Dose)
Thüringen, Erfurt (Tüte)
Schleswig-Holstein, Kiel (Tonne)
Saarland, Saarbrücken (Dame)
Berlin (Tür)
Hamburg (Hotel)
Bremen (Dusche)
Um die Länder zu merken müssen Sie nun einfach gute Bilder für alle drei Begriffe finden. Um damit Sie sich auch die Namen einprägen, sollten Sie dafür ebenfalls Begriffe finden, die den Namen ähnlich klingen und Ihr Gehirn sich damit an die jeweilige Hauptstadt oder das Bundesland erinnert.
Hier ein paar Beispiele zur Inspiration:
1. Stellen Sie sich einfach ein Duo (also zwei) bayerisch singende Mönche vor. Damit hätten Sie den ersten Platz bereits erfolgreich gemerkt.
4. In Nordrhein-Westfalen schauen die Düsseldorfer dusselig auf die Uhr, wann der Karnevalszug (Hinweis auf NRW) endlich vorbei kommt.
7. Die Hessen finden sich so häßlich (Hinweis auf das Bundesland und nicht als Beleidigung gemeint!), dass Sie sich – statt zu Baden – hinter einer Hecke verstecken.
13. Im Zarenland (Saarland) gehen der Zar nur in Begleitung einer Dame über die Zaren-Brücke.
15. In Hamburg gibt es ein Hotel, das aussieht wie eine Burg (und man muss mit dem Hammer gegen die Tür schlagen, bevor jemand öffnet).
Den Rest sollten Sie sich selbst ausdenken, denn die eigenen Bilder sind immer die besten für Ihren Kopf! Und: Malen Sie ruhig ausgefallen! Niemand kann Ihnen in den Schädel schauen. Je ausgefallener (verrückter, ungewöhnlicher, lächerlicher) ein Bild, desto besser bleibt es im Kopf hängen.
Während Fremdworte zum Beispiel mit Hilfe der Schlüsselwortmethode und auch abstrakte Zahlen mit Hilfe des Majorsystemsin Bilder verwandelt werden können, ist das Gehirn bei Bildern erstaunlicher Weise völlig sprachlos. Ein schöner Versuch: Sie zeigen einer Person zehn Flaggen und die dazu gehörigen Namen der Staaten und bitten die Person, sich die Flaggen einzuprägen. Die meisten Menschen erledigen diese Denkaufgabe in ein bis zwei Minuten. Aber wenn Sie anschließend die Reihenfolge verdrehen und nicht mehr die Flagge zeigen, sondern fragen, wie das Länderbanner ausgesehen hat, versagen die meisten Testpersonen.
Das gleiche Problem ist beim Merken von Gesichtern zu finden: Menschen (oder besser deren Gehirne) können sich zwar hervorragend an Gesichter erinnern, allerdings haben wir keine besonders präzise Sprache für Gesichter und deren Teile entwickelt (ein großes Problem für Polizisten, deswegen gibt es Methoden wie die Gegenüberstellung und Phantombilder – ohne beides wären die meisten Täter blond und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß).
Eine Sprache für Bilder entwickeln
Das bildliche Erinnerungsvermögen des Gehirns kann wesentlich verbessert werden, wenn Sie zum Beispiel die Nationalflaggen der Länder der Erde nicht nur mit dem jeweiligen Land verbinden, sondern wenn Sie gleichzeitig die umgekehrte Reihenfolge trainieren. Das trainiert zwei Eigenschaften, die für Lernen und Merken besonders wichtig sind:
Aufmerksamkeitund Beobachtungsgabe: Ihr Gehirn wird trainiert, Bilder genauer zu betrachten. Sie werden so zum guten Beobachter und machen Schnell Sherlock Holmes und Kollegen Konkurrenz.
Formen- und Bildersprache: Sie werden auch besser merken und lernen, weil Sie abstrakte Formen und Linien mit Wörtern beschreiben können. Nur wenige Menschen sind dazu in der Lage, zum Beispiel Gesichter oder auch Gerüche und Geschmäcker zu beschreiben.
Flaggen verwandeln
Probieren Sie es aus: Sehen Sie Bilder mit anderen Augen und suchen Sie nach Eselsbrücken, um sich abstrakte Farbkombinationen und Muster merken zu können. Und verbinden Sie diese mit dem Namen des jeweiligen Landes. Hier ein paar Beispiele – und bitte wundern Sie sich nicht über die eigenartigen Bilder, denn fremde Bilder bleiben dem eigenen Kopf immer fremder als die eigenen:
Monaco: Viele weiße Westen, die im schneeweißen Sand liegen und darüber der Himmel, der rot vor Neid von dem vielen Reichtum des kleinen Staates ist.
Schweiz: Wer sich nicht merken kann, ob das Kreuz weiß oder rot ist: Nehmen Sie die Flagge zum Einwickeln eines Schokoladen-Berggipfels, dann ist die Spitze in der Mitte des Papiers weiß (weil mit Schnee bedeckt) und das Kreuz damit zweifelsfrei in der gleichen Farbe.
Bahamas: Die Inseln sind ein schmaler Streifen Sand im Meer (gelber Streifen zwischen zweimal hellblau) und manchmal passiert es, das ein Schiff dort strandet, weil ein Kapitän wieder zwei linke Hände hatte (schwarzes Dreieck auf der linken Seite).
Liberia: Klingt so ähnlich wie das amerikanische (englische) „Liberty“ (Freiheit) und die Flagge sieht so ähnlich aus wie die der Vereinigten Staaten von Amerika, allerdings mit einem roten Streifen weniger (sechs statt sieben) und nur einem einzigen Stern.
Auch wenn diese Merkbilder nichts mit der tatsächlichen Bedeutung der Flaggen zu tun haben, so helfen sie dennoch beim Merken.
Weiterführende Informationen
Auf Wikipedia gibt es eine Liste der Nationalflaggen inklusive ausführlicher Erklärungen, was Anordnung und Farben tatsächlich bedeuten. Die Flaggenerklärung hilft in vielen Fällen auch beim Merken, weil ein Bezug zwischen der Grafik und dem Land hergestellt wird (Banner sind natürlich nicht einfach grundlos bunt).
Diese Techniken können Sie natürlich auch auf andere Themen anwenden. Hier ein paar Beispiele, die teilweiserichtig knifflige Aufgaben für verregnete Tage (oder lange dunkle Winter) sind:
Hier kommt ein dickes Stück Lernstoff: Ein Merkbild für die 13 britischen Kolonien, die sich 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung von ihrem Mutterland lossagten.13 Informationen in einem Bild unterzubringen ist nicht ganz leicht, deswegen brauchen wir dafür ein wenig Vorarbeit. Aber hier zuerst die Namen der damaligen Kolonien bzw. Provinzen:
Wie läßt sich aber zuerst einmal die Zahl 13 merken: Sollten Sie die Zahl irgendwann vergessen haben (nach dieser Übung bestimmt nie wieder), dann schauen Sie sich einfach die Flagge der USA an. Die Zahl der weißen und roten Streifen entspricht genau der Anzahl der Gründerstaaten. Und die Zahl 13 hilft uns auch, die Gründerstaaten in insgesamt vier Einheiten (Quersumme der Zahl) einzuteilen: 3 Bilder mit jeweils 3 Staaten und ein Bild mit 4 Staaten (wieder Quersumme).
Ich habe die Reihenfolge oben entsprechend vorbereitet. Schauen Sie die Liste noch einmal in Ruhe durch. Fällt Ihnen an der Sortierung bereits etwas auf?
Im ersten Bild geht es um eine “rote Insel” (Rhode Island). Auf der gibt es imNorden und im Süden rote Karos (North und South Carolina). Erster Teil erledigt und zuverlässigt gemerkt.
Das zweite Bild ist der Viererpack: Hier geht es um ein Pärchen, nämlich Mary(Maryland), die Jungfrau ist (englisch “Virgin” für Virginia) und George(Georgia), der gerne eine Verbindung (englisch “Connection” fürConnecticut) eingehen möchte. Vier weitere erfolgreich gemerkt!
Außerdem gibt es auf der Insel mit dem eigenartigen Pärchen noch zwei Haufen von Dingen: Einmal neue Waren (3 Staaten, die mit “New” beginnen). Dazu gehört ein Hampelmann (New Hampshire), der von einem Yorkshire Terrier (New York) verfolgt wird und brüllt, dass er von der roten Insel weg und lieber auf Jersey (New Jersey) wohnen will.
Un zu guter letzt gibt es noch massenhaft (Massachussetts) verdellte Waren (Delaware - und ein Entschuldigung an alle Bewohner dieses Staates wegen des nicht ganz netten Bildes), die eine Menge Silberpennies (umgedrehtPennsylvania) gekostet haben.
Das war’s! So einfach kann merken sein…
Hier nochmal das komplette Bild ohne Anmerkungen und Klammern:
“Auf der roten Insel gibt es im Norden und im Süden rote Karos. Dort Lebt die jungfräuliche Mary und George, der gerne eine Verbindung mit ihr eingehen möchte. Außerdem gibt einen neuen Hampelmann, der von einem Yorkshire Terrier verfolgt wird und gerne auf Jersey leben möchte. Und es gibt massenhaft verdellte Waren, die einige Silberpennies gekostet haben.“
Und wie merken? Sieben Begriff passen gut in ein Bild, das Sie in Ihrem Kopf wie ein Gemälde malen sollten. Die Eselsbrücke ist immer noch die effektivste Art zu merken (und zu erinnern).
Hier ein vorstellbarer Vorschlag:
“Am Kapitol von Rom sind im Advent so wenig Celsius, dass der Mohn nicht wächst und man seinen Palatschinken nicht mal quer isst, sonder ihn “quick” (schnell) ins Urinal stopft und so laut wie eine (grüne) Minna schreit.”
Kapiert? Hier nochmal das gleiche Bild mit den entsprechenden Markierungen, welche Begriffe auf die entsprechenden Berge verweisen:
“Am Kapitol (Kapitol) von Rom sind im Advent (Aventin) so wenig Celsius (Caelius…), dass der Mohn (…mons) nicht wächst und man seinen Palatschinken (Palatin) nicht mal quer isst (verdreht: Esquilin), sondern ihn “quick” (schnell) ins Urinal (Qui…rinal) stopft und so laut wie (Vi…)eine (grüne) Minna (…minal) schreit.”
Wie heißt die Hauptstadt von Madagaskar? Oder genauer: Wie kann man sich merken, dass die Hauptstadt von Madagaskar Antananarivo heißt?
Sicher kennen Sie das bekannte Lied: Wir lagen vor Madagaskar. Und genau dieses Lied können Sie benutzen, um sich die Hauptstadt einfach zu merken. Stellen Sie sich die ersten beiden Zeilen des Lieds so bildlich wie möglich vor: Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord…
Das Schiff will in den Hafen einlaufen, aber die Madagassen lassen die Mannschaft nicht an Land, weil ja akute Pestgefahr besteht. Also muss das Schiff bei der Ankunft (auf Ungefähr-Italienisch heißt das „Arrivo“) an einer Antenne (in diesem Fall „Antana“) festmachen. Und schon haben Sie über die beiden Schlüsselbegriffe „Antana“ und „Arivo“ – ergibt „Antananarivo“ – den Namen der Hauptstadt fest mit dem Lied verbunden.
Prägen Sie sich außerdem noch folgenden Satz ein: Just in dem Moment, als das Schiff in den Hafen läuft, sind die Madagassen ganz Scheu – damit haben Sie gleichzeitig einen zuverlässigen Hinweis auf den Komponisten des Lied. Der heißt nämlich Just Scheu. Das ist leichter zu merken, als die trockene und leblose Verbindung von Madagaskar und Antananarivo.
Eine der am häufigsten gestellten Fragen in den Trainings ist das Land-Hauptstadt-Problem. Die häufigsten Gründe für die Frage danach, wie man sich knapp zweihundert mehr oder weniger bekannte Kombinationen zweier Eigennamen am besten merkt sind:
Die Menge ist nicht mehr so leicht durch herkömmliches Merken im Kopf zu behalten.
Viele Menschen haben schlechte (oder zumindest mühevolle) Erinnerungen daran aus der Schulzeit.
Jeder würde gerne alle Hauptstädte kennen, war aber bisher zu bequem, sie zu lernen. Noch schlimmer: Die wenigsten Menschen kennen die Hauptstädte von Kanada und Australien – bzw. nennen diese in den meisten Fällen falsch. Und nein, es handelt sich dabei nicht um Toronto und Sydney (auch Montreal und Durban sind falsch).
Es handelt sich dabei um eine Aufgabe, die perfekt zur Anwendung von Merk- oder Mnemotechniken geeignet ist.
Staat und Hauptstadt in Bilder verwandeln
Einfachste Methode zum Lernen der Hauptstadt-Land-Kombinationen wird auch zum Lernen von Vokabeln benutzt: Bei der so genannten Schlüsselwortmethode wird für die fremde Vokabel (oder die Namen von Staaten und Hauptstädten) ein ähnliches Wort im Deutschen gesucht, dass als Platzhalter oder Erinnerungshilfe (Eselbrücke) benutzt wird. Manchmal muss man ein wenig suchen: „Neu Delhi“ wird so in „neue Delikatesse“ oder „Canberra“ in „kann (der) Bär“ verwandelt.
Mit einem guten Bild für den Namen eines Staates und einer Hauptstadt ist der halbe Weg geschafft, aber noch nicht die komplette Lernstrecke, denn manchmal kann es schwer sein, beide Bilder miteinander zu verbinden. Auch haben Sie vielleicht nicht für jeden Namen ein gutes Bild gefunden oder Sie kennen bereits einige Länder (und Ihnen fehlt nur die passende Hauptstadt).
Deswegen benutzen Sie einfach noch andere Bilder, an die Sie bei einem bestimmten Land denken: Bei Kanada denke ich immer an riesige Seen, deswegen verbinde ich „Ottawa“ mit einem See, an dem die Otter sitzen und fragen: „Wa(s), das kann er sich nicht merken?“ Sie sollten nur sicher sein, dass Ihnen beim Erinnern wieder der passende See mit den Ottern einfällt.
Reihenfolge hinzufügen – die zehn größten Staaten der Erde
Je mehr Begriffe man verbinden muss, desto leichter fällt es, ein gutes Bild zu finden (so ist beim Beispiel oben der See ein weiteres Schlüsselbild, mit dem Kanada und Ottawa verbunden werden). Deswegen nehmen Sie einfach die Majorbegriffe für die Rangnummer (Größe) des jeweiligen Landes mit zum Bild dazu.
Wenn Sie das Majorsystem (noch) nicht kennen, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an. Weitere Informationen über das Majorsystem finden Sie in der Artikelsammlung zu dem Thema.
Und hier die Liste der Merkbilder für die zehn größten Staaten der Erde, inklusive Haupstadt und Majorbegriff für den entsprechenden Rang:
Russland, Moskau, Tee (Majorbegriff für 1): Eine Delikatesse in „Russland“ ist „Tee“ mit Preiselbeeren, den man wie „Most kauen“ muss.
Kanada, Ottawa, Noah (Majorbegriff für 2): „Noah“ schiebt in Kanada seine Arche in einen See und die Otter, die am Ufer sitzen, fragen sich: „Wa(s) soll das?“
USA, Washinton, Oma (die ahnen es sicher…): Meine Oma versucht, in Washington (natürlich in den USA) am Obelisken rauf zu klettern.
China, Peking, Reh: In China gibt es als Nationalgericht nicht mehr Peking-Ente, sondern neuerdings Peking-Reh (natürlich völliger Unsinn, aber gut zu merken, weil das Bild im Kopf hängen bleibt).
Brasilien, Brasilia, Lee(Jeans): Die Brasilianerinnen tanzen Samba in engen Lee(Jeans) und alle Brasilianer rufen „Ah!“.
Australien, Canberra, Schi: In Australien kann der Bär nicht Ski laufen.
Indien, Neu Delhi, Kuh: Kuh ist in Indien alles andere als eine „neue Delikatesse“ – eher ganz im Gegenteil, weil Kühe dort heilig sind und nicht verspeist werden.
Argentinien, Buenos Aires, Ufo: In Argentinien ist die Luft so gut (Übersetzung von Buenos Aires), dass man die Ufos am Himmel mit bloßem Auge sehen kann.
Kasachstan, Astana, Po: Die Kosaken ein originelles Hobby: Sie kitzeln sich mit einem Ast am Po (tun sie nicht, aber das Bild bleibt wieder wie vom selbst im Kopf hängen).
Sudan, Karthum, Tasse: In einem Zelt in der Wüste im Sudan fällt eine Tasse auf den Boden und es macht nicht „Kaboom“, sondern „Karthum“!
Eigene Bilder halten besser
Runzeln Sie nicht die Stirn, wenn Ihnen die oben beschriebenen Bilder seltsam erscheinen: Zum einen sind die Bilder von anderen immer ungewohnt für das eigene Gehirn und gefallen in den meisten Fällen ganz und gar nicht. Zweitens werden Ihre eigenen Bilder besser und länger im Gehirn hängen bleiben, aber es dauert eine Weile, bis sich das Gehirn an diese Denkweise gewöhnt. Je öfter Sie diese Technik praktizieren, desto müheloser werden Ihnen gute Bilder einfallen.
Probieren Sie es aus! Sie werden erstaunt sein, wie mühelos und sicher Sie sich nach recht kurzer Zeit alle 194 Staaten einprägen werden. Übrigens: Staat Nummer 194 ist Vatikanstadt (dort wachen Dobermänner über den Papst – wobei der Dobermann für die 194 steht).
Ein weiteres Beispiel – nämlich eine ausführliche Merkhilfe für Madagaskar inklusive Hauptstadt, Rang, Flagge und dem Komponisten des bekannten Lieds „Wir lagen vor Madagaskar…“ können Sie sich hier ansehen: