Kategorie-Archiv: Experiment

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Die Tastatur ist tot! Oder: Blind tippen auf dem iPad mit ASETNIOP

Tastaturen haben einen Nachteil: Sie verschwinden langsam aus unserem Elektronik-Alltag. Zuerst schien der Stift in Kombination mit dem Touch-Screen wieder in Mode zu kommen, danach war die Spracheingabe angesagt – zumindest zeitweise. Trotzdem: Schnelle und zuverlässige Eingabe von viel Text funktioniert immer noch am besten mit einer Tastatur. Aber die winzigen Spielzeug-Keyboards, die sich an den Tablet-Computer klemmen lassen, sind lange nicht die beste Lösung…

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Nur der Wille zählt! Warum diese Eigenschaft Menschen besonders macht…

Können Sie warten? In den 60er Jahren haben Wissenschaftler der Universität Stanford ein einfaches Experiment gemacht: Einer Gruppe von Kindern wurde eine Schüssel mit Marshmallows vor die Nase gestellt. Die Kinder hatten die Wahl: Entweder sie konnten einen Marshmallow sofort essen oder sie konnten warten und bekamen später zwei Süßigkeiten als Belohnung. Dann verließen die Forscher den Raum und beobachteten was passierte…

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Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis lässt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.

Experiment: Aufmerksamkeit und Konzentration – Der Trick hinter dem Kartentrick (Video)

Viele Menschen wünschen sich eine bessere Aufmerksamkeit und Konzentration. Durch Internet, Fernsehen und Co. sind die Fähigkeiten des Gehirns, sich auf eine einzige Sache stundenlang zu konzentrieren, mittlerweile auf einen Sekundentakt zusammen geschrumpft.

Was alles passieren kann, wenn man einer Sache zu viel Aufmerksamkeit widmet, zeigt das folgende Video:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=v3iPrBrGSJM

Alles merken! Wie hätten Sie es denn gerne?

Mühelos Lernen will jeder. Aber nur wenige Menschen machen sich Gedanken darüber, wie die übernatürliche Form der Wissensaufnahme stattfinden soll. Stellen Sie sich folgende Frage:

Wie wäre es, wenn Sie sich alles merken könnten?

Denken Sie in Ruhe darüber nach. Bitte keine Mikrochips, die am Hinterkopf unter die Haut geschoben werden und keine übersinnlichen Erleuchtungen, die Ihnen in Sekunden alle Sprachen der Welt einhauchen. Häufig ist die Vorstellung vom genialen Kopf von ein paar bekannten Geschichten geprägt:

  • Der Film „Rain Man“ und Dustin Hoffman in der Rolle von Raymond Babbitt, der in wenigen Stunden ein Telefonbuch auswendig gelernt hat.
  • Der Kopf als Videorekorder: Menschen können sich unter Hypnose an viele Details bestimmter Ereignisse erinnern, aber nicht, wenn der Lateinlehrer nach den Vokabeln von gestern fragt oder im Supermarkt gegrübelt wird, ob im Kühlschrank noch Butter liegt.
  • Das beliebte fotografische Gedächtnis: Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der so etwas kann: Buchseite anschauen und dann später vor dem geistigen Auge ablesen.
  • Schließlich die Genialität von Albert Einstein, Johann Wolfgang von Goethe und Sir Isaac Newton, die wenige Male unter Millionen Geburten zuschlägt, danach aber nicht mehr zu erreichen ist.

Damit stecken wir halshoch in drei wild diskutierten Phänomenen irgendwo zwischen Hirnforschung und Hollywood:

Erstens „Rain Man“: Inselbegabungen (auch Savant-Syndrom) sind außergewöhnliche Leistungen von geistig behinderten Menschen (Autisten). Wenn Sie eine schwere kognitive Einschränkung haben und Ihr Intelligenzquotient weit unter 70 Punkten liegt, dann kann es sein, dass Sie sich das Telefonbuch irgendeiner amerikanischen Kleinstadt an einem Abend bis zum Buchstaben G einprägen und ganz Rom aus dem Kopf zeichnen können (schauen Sie sich dazu Stephen Wiltshire im Internet an, Englisch). Vorbild von „Rain Man“ ist der geistig schwer behinderte Kim Peek, der 12.000 Bücher wortwörtlich im Hirn hat. Peek lernte mit 16 Monaten lesen und hatte im Alter von vier Jahren acht Lexikon-Bände wortwörtlich im Kopf. Mit Hilfe von Merktechniken schaffen Sie innerhalb von ein paar Stunden vielleicht nur den Buchstaben „A“ im Telefonbuch von Norderney, können sich dafür aber selbst die Schnürsenkel zubinden.

Zweitens: Das Hirn funktioniert tatsächlich als Videorekorder. Ray Bradbury schreibt davon in seinem Roman „Fahrenheit 451″: Jedes Buch, das wir in unserem Leben gelesen haben, tragen wir in uns. Allerdings können wir auf viele wichtige und unwichtige Erlebnisse nicht bewusst zugreifen. Es ist leider unmöglich, auf diesem Erinnerungsband beliebig hin und her zu spulen. Kaum auszusprechen ist das hyperthymestische Syndrom, bei dem Menschen sich an alles erinnern, was sie jemals erlebt haben. An jedes hart gekochte Ei zum Frühstück, jeden verpassten Bus und jeden Regentag. Schauen Sie sich Brad Williams an (Englisch). Seien Sie nicht neidisch, dass Sie das nicht auch können. Jill Price hat den gleichen Hirndefekt und schreibt in ihrem Buch „The Woman Who Can’t Forget“ („Die Frau, die nicht vergessen kann“) von den Qualen, die diese Gabe beschert.

Seit sie 14 Jahre alt ist, kann sie sich an alles in ihrem Leben erinnern. Alle schlechten Nachrichten, jeden Schreck und jedes böse Wort trägt sie jeden Augenblick ihres Lebens mit sich herum. Ohne die Hilfe von Psychologen würde sie davon erdrückt werden.

Drittens: Wenn bei der nächsten Party ein Gast von einem Freund erzählt, der jemanden kennt, der ein fotografisches Gedächtnis hat, können Sie gelassen erwidern: Hat er nicht! Denn das Ablichten von Buchseiten mit den Augen gibt es nicht (genauer gesagt gibt es bisher keinen bestätigten Fall, der in einem seriösen Experiment diese Fähigkeit bewiesen hätte). In der neueren amerikanischen Lernpsychologie taucht das fotografische Gedächtnis neuerdings wieder auf. Allerdings in anderer Form: Das Arbeitsgedächtnis ist durchaus in der Lage, Gesehenes als Bild abzuspeichern (machen Sie dazu dieses Experiment auf YouTube).

Echte visuelle Eindrücke bleiben nur Sekundenbruchteile erhalten und müssen dann schleunigst vom Gehirn verarbeitet werden, um nicht vergessen zu sein. Das Gehör kann Wahrgenommenes sogar für mehrere Sekunden behalten. Wenn wir nicht genau hingehört haben, können wir uns einen Moment an das Gesagte zurück erinnern.

Und zuletzt die Hoffnung auf das Genie in uns. Schulversager sind eigentlich hochbegabt. Einstein war zuerst technischer Experte 3. Klasse im Patentamt. Aber er war keine Niete in der Schule, wie allgemein angenommen wird – was angeblich jeder Nobelpreisträger und Self-Made-Milliardär gewesen sein soll (solche Geschichten machen gut in Biographien). Der Intelligenzquotient (IQ) ist in den 90er Jahren austauschbar geworden, um den weniger Schlauen neue Hoffnung zu machen: Emotionale Intelligenz (EQ) als die bessere Art der Weisheit. Heute haben wir die Wahl, auf neun Arten intelligent zu sein (eine Erfindung des Harvard-Professors Howard Gardner). Da ist für jeden etwas dabei! Zur Not bleiben Talentshows im Fernsehen, wo der Rest die Chance hat, schlicht ausgeflippt berühmt zu werden.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie keins dieser Phänomene erwischt haben. Ihr Gehirn merkt, ohne dass Sie es merken: Die Melodie des neuen Hits im Radio können Sie nach 2 Minuten 35 Sekunden fehlerfrei mitsingen. Den Namen Ihres neuen Kollegen Herrn Willi Warzennase? Lernen unnötig! Die PIN für die neue Kreditkarte lautet „6789″ – genauso schnell abgespeichert wie den Witz, den Sie in der Kantine mit halbem Ohr vom Nebentisch gefischt haben.

Haben Sie schon eine Vorstellung davon, wie es wäre, wenn Sie sich einfach alles merken können? Falls Sie sich nicht entscheiden konnten, hier ein Vorschlag:

Einmal lernen. Nie mehr vergessen.

Klingt zu gut, um tatsächlich zu funktionieren? Sie werden erleben, dass Lernen genau so sein kann. Sie können sich mit dieser Vorstellung anfreunden…

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Was sich in Gedanken alles aus einer 18 machen läßt

Zahlen kann sich der Kopf schlecht merken. Das liegt vor allem daran, weil das Gehirn eine Zahl selten in eine lebendige Vorstellung verwandeln kann. Eine 5 bleibt so lange ein abstraktes Etwas, bis wir dem Gehirn eine ausgestreckte Hand vor die Augen halten.

In diesem Artikel lernen Sie ein paar Möglichkeiten kennen, aus leblosen Zahlen – hier als beliebiges Beispiel die Zahl 18 – ein lebendiges Bild zu machen, das der Kopf besser behalten wird. Den das Denken in Bildern ist eine der ganz großen Stärken des Gehirns.

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1. Bedeutung – Die wohl häufigste Reaktion auf die Zahl ist sicherlich die Assoziation mit der Volljährigkeit. Um dieser Vorstellung etwas mehr Leben zu verleihen, denken Sie an eine junge Frau oder einen jungen Mann, die 18 Kerzen auf einer Geburtstagstorte auspusten.

2. Historisch – Wenn Sie sich in Weltgeschichte auskennen, dann könnten Sie zum Beispiel an den berühmten Aufstand der roten Augenbrauen in China im Jahr 18 n. Chr. denken. Etwas geläufiger ist das Ende des ersten Weltkriegs im Jahr 1918 oder die Veröffentlichung des Romans Frankenstein von Mary Shelley im Jahre 1818.

3. Zahlen-Symbole – Das Prinzip ist einfach: Verwandeln Sie die Ziffern nach dem Aussehen in Gegenstände. Klassische Symbole sind eine Kerze für die 1 und eine Kette für die 8. Aber genauso können Sie an einen Spazierstock, eine Stecknadel, einen Schneemann und eine Brille denken.

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4. Komplexes Symbolbild – Besser zu merken ist die geschickte Kombination von zwei Zahlen-Symbolen: Stellen Sie sich zum Beispiel vor, wie Robin Hood mit einem einzigen Pfeil zwei Scheiben trifft. Ungewöhnlich, aber gut zu merken.

5. Mathematik – Rechnerisch gesehen ist unsere Zahl weitgehend frei von jeder Sensation. Beim entfernten Nachbarn 16 ist das anders, denn diese Zahl läßt sich ganz quadratisch in vier mal vier zerlegen. Trotzdem sollten Sie diese Möglichkeit auch immer in Betracht ziehen.

6. Regionale bzw. kulturelle Bedeutung: Im Judentum ist die 18 eine Glückszahl. Das hebräische Zahlwort chaj bedeutet übersetzt Leben.

7. Majorsystem – Mit Hilfe einer der genialsten Merktechniken überhaupt kann die Zahl in jede Menge Begriffe und Bilder übersetzt werden. Das Majorssystem liefert die Begriffe Taufe, Tofu und doof für die 18.

8. In anderen Sprachen wird ebenfalls gezählt. Schon das englische eighteen klingt wie eine umgangssprachliche Anrede junger Menschen und macht die Zahl damit vorstellbarer.

9. Produktnamen – Die Bezeichnung bayerischer Automobile enthält auch die Zahlenkombination 1 und 8. So können Sie auch einen schicken Wagen zum Merken benutzen.

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Denken Sie sich unbedingt weitere Bilder aus, in denen die 18 enthalten ist. Wenn Sie damit fertig sind, machen Sie einfach mit der 19 weiter.

Lassen Sie sich von den Fotos im diesem Artikel inspirieren und suchen Sie die Zahl im Alltag, was jenseits von Autokennzeichen und Telefonnummern gar nicht so leicht und deshalb eine gute Konzentrationsübung ist.

Viel Spaß beim Anders-Denken!

Sehen Sie Monroe oder Einstein? Tests müssen nicht langweilig sein…

Ein Sehtest mit zwei Prominenten? Das selbst der Augencheck am Computer-Arbeitsplatz nicht langweilig sein muss, hat jetzt der Blog LifeHacker gezeigt: Mit Hilfe eines Bildes, dass eine Mischung aus Marylin Monroe und Albert Einstein darstellt, können Sie überprüfen, ob Sie eine Brille für Tätigkeiten am Bildschirm brauchen oder nicht.

Probieren Sie es aus und schauen Sie sich diese Abbildung an.

Wenn Sie bei einem normalen Betrachtungs-Abstand Einstein sehen, dann ist mit Ihren Augen alles in Ordnung. Sehen Sie Monroe, dann sollten Sie zum Augenarzt gehen, weil Sie evtl. fehlsichtig sind (auch wenn Sie Einstein sehen, können Sie durch das Zusammenkneifen der Augen auf Monroe umstellen).

Auch wenn dies kleine Experiment nur bedingt mit den Themen auf diesem Blog zu tun hat, zeigt es trotzdem, dass Prüfungen und Tests nicht langweilig gestaltet sein müssen. Oder hätten Sie auf den Link geklickt, wenn Sie eine öde Tafel mit großen und kleinen Buchstaben dahinter erwartet hätten?!

Quelle: LifeHacker

Kurze Frage: Kennen Sie diese Fremdwörter?

…wenn nicht, dann schauen Sie nach, was diese bedeuten und lernen Sie gleichzeitig eine gute Merkhilfe für jeden Begriff! Viel Spaß beim Stöbern und los geht’s…

Lern-Maraton: 24 Stunden pausenlos für drei Klausuren lernen

Die Politikstudentin Amelie Herberg muss sich dringend auf drei Klausuren vorbereiten. Weil die Zeit drängt, wagt Sie einen Selbstversuch: 24 Stunden in der Unibibliothek durcharbeiten.

Auf Spiegel.de berichtet sie über ihre Erlebnisse mit Außerirdischen Staubsaugermännern, dem stummen Lernwettkampf mit den Kommolitonen an den Nachbartischen und einer scheinbar endlos langen und einsamen Lernnacht: “Mein Spiegelbild will mir sagen: Geh nach Hause!”

Meine 24-Stunden-Schicht in der Bibliothek ist eine lesenswerte Geschichte über die Grenzen des Lernens und was es dahinter zu entdecken gibt.

Quelle: Spiegel.de

Wie gut können Sie sich konzentrieren? Der einfache und geniale denkreich Konzentrationstest

Aufmerksamkeit und Konzentration sind die wichtigsten Voraussetzungen für effektives Lernen. Ein wacher Geist und eine gute Beobachtungsgabe sind bekannt von Super-Detektiven: Sherlock Holmes und Miss Marple wirken so unglaublich genial, weil sie präzise beobachten können und ihnen kein Detail entgeht.

Finden Sie heraus, wie gut Sie sich konzentrieren können! Der denkreich Konzentrationstest (http://konzentrationstest.de/) zeigt Ihnen, wie gut Sie bei einer Sache bleiben, ohne Fehler zu machen oder abzuschweifen. Probieren Sie den Test und sehen Sie bereits nach wenigen Sekunden, wie gut (oder schlecht) es um Ihre Aufmerksamkeit steht.

Wie oben im Bild zu sehen: Die vier Aufgabenblöcke des Tests sind eigentlich einfach zu lösen, aber die Zeit tickt – und nach wenigen Sekunden sieht das Auge in diesem Experiment vor lauter Zahlen nicht mehr richtig durch. Und selbst wenn Sie keine Fehler machen: Der Test läuft auf Zeit. Je schneller und fehlerfreier Sie sind, desto höher ist die Punktzahl.

Hinweis für iPhone und iPad: Der Konzentrationstest ist in Flash programmiert und läuft auf Endgeräten ohne diese Erweiterung nicht richtig oder wird gar nicht angezeigt. Eine Flash-freie Version finden Sie unter folgender Adresse: http://www.konzentrationstest.de/noflash.html – auch wenn diese Version der Konzentrationsübung nicht so schön gestaltet ist, lässt sie sich genauso gut bedienen.