Archiv der Kategorie: Fremdsprachen

Immer langsam! Oder: Sind Sie zu alt zum Lernen?

Kinder haben keine Mühe, sich etwas zu merken. Sie lernen schneller, während Erwachsene oder gar Senioren so gut wie nichts mehr im Kopf behalten. Oder? Stimmt es tatsächlich, dass Erwachsene schlechter lernen als Kinder und Jugendliche?

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Bücher über Mnemotechniken – Ein Überblick

Mittlerweile habe ich mehr als zehn Bücher, Hörbücher und Videos über Merktechniken und effektives Lernen geschrieben – dazu kommen zwei Lern- und Merkspiele. Oft bekomme ich Anfragen, welches Buch für welchen Zweck am besten geeignet ist…

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Welche Merktechniken gibt es? Teil 2: Der Widerspenstigen Zähmung

Das Verbildern von Fakten gilt als die wichtigsten Fähigkeit bei der Anwendung von Mnemotechniken. Es gibt jedoch Fakten, die auf besonders schlaue Weise in Bilder verwandelt werden können. Im zweiten Teil der Mnemotechnik-Übersicht lernen Sie die beiden wichtigsten Spezialtechniken zum Merken von Vokabeln und Zahlen kennen.

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Eselsbrücken für die Aussprache der Silben im Chinesischen – die vier Töne

Die kleinste Einheit in der chinesischen Sprache ist die Silbe. Dabei unterscheidet man vier Betonungen, wie Silben ausgesprochen werden können (kleinste Abweichungen im Ton können deutliche Unterschiede in der Bedeutung erzeugen). Um die jeweilige Aussprache zu verdeutlichen, werden die so genannten vier Töne als Ziffern hinter die Silben geschrieben.

Aber wie merkt man sich am schnellsten die passende Aussprache?

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Welche zweite Sprache wird in welchem Land gesprochen? – Landkarten der Mundarten

Wer ferne Länder bereist, macht sich Gedanken darüber, welche Sprache dort gesprochen wird. Wenn Sie in den Norden von Europa wollen, brauchen Sie sich keine Gedanken machen, wenn Sie kein Dänisch, Schwedisch oder Norwegisch sprechen. In diesen Ländern wird oft akzentfrei Englisch gesprochen. Aber welche Sprachen werden wo am zweit-häufigsten gesprochen? Eine interessante Weltkarte klärt das auf…

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Vokabeln und Genus zusammen merken… – Eine Erweiterung der Schlüsselwort-Methode

Hier ein Leserbrief zum erweiterten Merken von Vokabeln – nämlich inklusive Genus:

Sehr geehrter Herr Bien,

ich finde ihr Buch „Vokablen lernen“ sehr hilfreich und benutze es zum Lernen von jiddischen, hebräischen und arabischen Vokabeln.

Allerdings hat sich mir, unter anderen, ein Problem aufgetan, das viele wahrscheinlich auch aus dem Französischen kennen. Wie merkt man sich am besten die Geschlechter von Substanitven (der, die, das). Dies ist vor allem im Jiddischen ein Problem, da es dem Deutschen sehr (oder auch zu) ähnlich ist. Grundsätzlich muß man für alle Substanive den Genus neu lernen. Beispiel die Nummer (Deutsch) = der numer (Jiddisch).

Wie kann man sich den Genus am besten merken? Haben Sie vielleicht dazu eine Idee?

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Süß nehmen es die Briten: das Gegenteil von Stress

Obwohl introvertiert, haben auch die Briten einen Begriff für die allgemeine Hektik: STRESSED (gestresst) wird das genannt. Das lustige an dieser Vokabel ist, dass sie sich in ein süßes Gegenteil verkehrt, wenn sie andersrum gelesen wird. Schauen Sie mal genau hin.

Ein weiterer Vorteil: Wer den Nachtisch mit Sahne und Kirsche einmal entdeckt hat, der erinnert sich immer wieder daran, wenn er diesem Wort begegnet. Und es klingt dann nur noch halb so gestresst!

 

Fremdsprache in der Fremdsprache – Liste mit nicht-englischen Wörtern

Immer mehr englische Wörter bevölkern unsere Sprache. Aber auch im Englischen gibt es eine Menge Wörter aus anderen Teilen der Welt. Angst und Kindergarten sind wohl die bekanntesten deutschen Begriffe, die jedem Engländer und Amerikaner bekannt sind. Aber die Zahl der fremden Wörter, die im Englischen benutzt werden, ist viel länger.

Der Design-Blog this isn’t happiness hat eine Liste mit fremdsprachlichen-englischen Begriffen veröffentlicht, die nicht nur die Sprach-Gewandtheit im Englischen bereichert, sondern gleichzeitig einen kleinen Einblick in zahlreiche andere Sprache bietet.

So stehen Kummerspeck und fremdschämen überraschender-weise im Repertoire sprachwendiger Briten und Amerikaner. Aber auch Wörter aus dem Innuit, dem Schwedischen oder dem Indonesischen sind auf der Liste zu finden. Kennen Sie Menkolek oder Faamiti? Wenn nicht, sollten Sie unbedingt einen Blick riskieren! Einfach hygge

Quelle: this isn’t happiness

 

Programmiersprachen lernen und Syntax merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem ganz besonderen Thema: 

Guten Tag Herr Bien,

ich habe Ihr Buch „Einfach.Alles.Merken.“ gelesen. Nun möchte ich es mir einfacher machen mit den gezeigten Techniken eine Scriptsprache zu lernen. Wie z.B. PHP oder JavaScript. Da die Syntax der jeweiligen Scriptsprachen recht abstarkt ist, bin ich mir nicht sicher welche der Techniken ich nutzen sollte. Ich würde gerne die Syntax, dann die Bedeutung und zum Schluss ein kleines Beispiel in meinen Kopf bekommen. Hier einmal ein Beispiel was ich mir in etwa merken möchte:

Script Tag: …

Roh-form der Syntax: …

Erklärung: Das Script Tag wird benutzt um Java Script Code in HTML und andere Dokumente zu implementieren.

Anmerkung: Wenn mehrere Befehle in einer Zeile geschrieben werden, müssen diese mit einem „;“ getrennt werden.

Beispiel: document.write(„The weather means the seasons“); document.write(„The weather „); document.write(„means the seasons“);

Dieser Ausschnitt stammt aus einer Referenz die ich mir beim Durchlesen eines Buches leider bevor ich ihr Buch gelesen hatte, angefertigt habe.

Ich freue mich auf Ihre Antwort,

M.K.

Und hier die Antwort:

Hallo K.,

ich bin nicht gerade ein Programmier-Profi, aber vermutlich benötigen Sie gezielte Referenzen (also keine alphabetische Ordnung oder Reihenfolge). Damit ist das Ganze recht einfach: Bauen Sie sich zu jedem Befehl ein Bild auf, dass um die praktischen Beispiele und alle weiteren Informationen ergänzt wird.

Aus Microsoft Excel kann ich Ihnen ein Beispiel liefern (womit schon meine Computer-Grenzen erreicht wären): Ich merke mit die Syntax des Befehls FINDEN(Was? – also die Zeichenfolge innerhalb einer Zelle; Wo? In welcher Zelle soll gesucht werden), indem ich mir vorstelle, dass der Buchstabe „a“ in „Was“ im Alphabet vor dem „o“ in „Wo“ steht. Also erst die gesuchten Zeichen und dann der Ort, an dem gesucht werden soll.

Genauso können Sie den Namen des Befehls und weitere Parameter mit einbauen.

Ich hoffe, Ihnen hilft die schnelle Antwort und viele Grüße,

Ulrich Bien
 

Schein-Englisch – Britische Wörter, die niemand versteht…

Anglizismen gehören zur deutschen Sprache dazu! Felsenfest und auch ziemlich cool! Okay? Aber aufgepasst, denn es ist nicht alles Englisch, was in unseren Ohren wie Englisch klingt. Fatal, wenn man routiniert eine Vokabel trällert und das Gegenüber hat nicht die geringste Ahnung, worum es geht.

Vor allem das deutsche Handy ist sowohl in Amerika als auch auf den britischen Inseln weitgehend unbekannt – es sei denn, Sie wollen etwas als praktisch bezeichnen. Man muss suchen, um heraus zu finden, woher dieses Unwort stammt: Vermutlich von der Bezeichnung des (handlichen) Handmikros bei Hobbyfunkern.

Also seien Sie gewarnt, wenn Sie glauben, Englisch zu sprechen! Allerdings sind die so genannten Scheinanglizismen extrem selten. Hier eine Auswahl von im Ausland unverständlicher oder falsch verstandener Begriffe:

  • Smoking heißt rauchen! Tragen Sie besser einen Tuxedo (der Begriff stammt aus einem noblen New Yorker Countryclub).
  • Wenn Sie darin aussehen wie ein Dressman, sollten Sie doch besser von einem Male Model sprechen, damit Sie auch verstanden werden.
  • Passend dazu können Sie einen Oldtimer fahren. So werden in England aber nur erfahrene, ältere Herren bezeichnet (die sich nicht fahren lassen). Verständnisvolle Lösung: Vintage Car oder Classic Vehicle.
  • Auch der Showmaster ist gänzlich unenglisch: Der Entertainer wird dagegen richtig verstanden.
  • Und auch den Beamer gibt es nicht (es sei denn, Sie meinen einen BMW). Fragen Sie besser nach einem video projector – ganz klassich, wie in den Zeiten, als es noch Dias gab, die auch nicht existieren, bis Sie nach einem slide fragen.