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Wie schwer ist es wirklich, Chinesisch zu lernen?

Chinesisch gilt als ungeheuer schwierig zu lernen: Zehn Jahre in der Sprachschule und Millionen kryptischer Schriftzeichen in die Birne prügeln, bis die ersten einfachen Texte gelesen werden können. Aber genau genommen ist es ganz anders.

Hier sind zwei lesenswerte Artikel, die mit ein paar klassischen Gerüchten über das Lernen dieser Sprache aufräumen:

  1. Chinesisch lernen – die leichteste Sprache der Welt?
  2. Wie viele chinesische Schriftzeichen muss ich lernen, damit ich eine Zeitung lesen kann?

Viel Spaß beim Lesen!

Quelle: Fit für China

 

 

Die besten Bücher, um Chinesisch zu lernen – natürlich mit Hilfe von Mnemotechniken

Ausgerechnet ein Religionsphilosoph hat die mit Abstand besten Bücher geschrieben, um schnell und problemlos chinesische Schriftzeichen zu lernen. Obwohl man sicher kein Chinese sein muss, um Merktechniken und Schriftzeichen kunstvoll und kreativ miteinander zu verbinden.

Und genau das ist das Prinip hinter dem genialen Schnell-Lernen: In den Büchern von James W. Heisig sind alle Schriftzeichen in mühevoller Arbeit in Merkbilder verwandelt und mit Sinn versehen worden. Kein anderes Lehrbuch bietet eine so umfangreiche Sammlung von Merkbrücken, die jeder sofort und für immer und ewig im Kopf hat.

Werfen Sie einen Blick in die Leseproben zu den Büchern: Heisig erklärt in den meisten Fällen, wie ein Schriftzeichen entstanden ist, zum Beispiel dass ein Rechteck mit ein paar Strichen darin, die aufgehende Sonne symbolisiert. Wer richtig hinschaut, der entdeckt den Sinn hinter den Zeichen – und spart sich tatsächlich das übliche Lernen durch wiederholen.

Unsere Empfehlung: Unbedingt ausprobieren! Es gibt keine vergleichbare Sammlung von Erklärungen für Schriftzeichen – und Sie sparen sich die Arbeit, selbst nach passenden Eselsbrücken zu suchen und sammeln nebenbei noch jede Menge Hintergrundwissen zu dieser wundervollen Sprache dazu!

Quelle: Kanji-Lernen (offizielle Seite von James Heisig)

 

Was haben Melanie und Hautkrebs gemeinsam? Hintergrundwissen

Alltägliche Begriffe lassen sich leichter merken, wenn man den Hintergrund dazu kennt. Auch wenn weibliche Vornamen und Bezeichnungen für Hautkrebs für uns auf den ersten Blick abstrakt wirken: Es steckt Sinn dahinter!

Auch wenn die Überschrift makaber klingt, aber sowohl der Vorname Melanie, als auch das Melanom stammen vom griechischen Wort „melas“ ab. Zahlreiche Vornamen sind früher aufgrund von Eigenschaften vergeben worden. Melanie bedeutet so viel wie „die Schwarzhaarige“ oder „die dunkel Gelockte“. Der Name des Hautkrebses stammt ebenso von der Farbe ab: Schwarze Flecken!

Es gibt übrigens noch einen Vornamen, der die gleiche Abstammng hat: Pamela ist ebenfalls eine Variation von „melas“. Er wurde von dem Dichter Sir Philip Sidney im 16. Jahrhundert erfunden und setzt sich aus zwei griechischen Begriffen zusammen, den die erste Silbe stammt von „pan“ ab, was so viel wie „ganz“ oder „alles“ auf Griechisch bedeutet.

 

Einfach Chinesisch lernen: Die häufigsten Schriftzeichen leicht und schnell merken

In diesem und den demnächst folgenden Artikeln möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie sich die häufigsten chinesischen Schriftzeichen ganz einfach einprägen können – und damit Ihre ersten Schritte in einer faszinierenden Sprache machen. Schauen Sie sich an, wie leicht es sein kann, Chinesisch zu lernen:

httpv://www.youtube.com/watch?v=WJeTMsjYOt4

In den folgenden Wochen möchte ich Ihnen die geläufigsten und häufigsten chinesischen Schriftzeichen plus Aussprache in Merkbilder übersetzen, mit denen Sie schnell erste einfache Texte übersetzen und verstehen können.

Bitte beachten Sie, dass alle Bilder nur Vorschläge sind. Sollte Ihnen ein Bild einfallen, das Ihrem Gehirn besser gefällt: Vergessen Sie bitte meinen Vorschlag! Hier geht es vor allem um das Prinzip, einfach und mühelos abstrakte Informationen in Bilder zu verwandeln und damit auf eine völlig neue und mühelose Art zu lernen, statt sich durch das altbekannte Auswendiglernen durch die Zeichen zu quälen.

Um Chinesisch zu lernen, brauchen Sie auch nicht die rund 60.000 bekannten Schriftzeichen komplett zu lernen. Statistisch gesehen, können Sie bereits mit wenigen hundert Zeichen einen Großteil chinesischer Texte verstehen. Zum Beispiel bereits mit 100 Zeichen rund 42 Prozent aller Texte! Schauen Sie sich folgendes Schaubild an:

Auf der senkrechten Achse sehen das Textverständnis in Prozent und auf der horizontalen Achse die Anzahl der Vokabeln, die Sie kennen müssen, um ein entsprechendes Verständnis zu erreichen .

Und nun möchte ich Ihnen anhand zahlreicher Beispiele zeigen, wie einfach es ist, diese Sprache zu erlernen. Wir benutzen dazu eine Liste der häufigsten Buchstaben und denken uns von oben nach unten durch (die vollständige Liste der häufigsten chinesischen Schriftzeichen finden Sie hier).

Hier nun also die ersten 10 Zeichen inklusive Eselsbrücken:

1. 的 (di) sicher, wahr, wirklich, Ziel

Der Teil rechts sieht aus wie ein Bogenschütze mit ausgestreckten Arm, der gerade einen Pfeil auf den Bogen legt. Damit zielt er auf einen Tisch auf dem ein Streichholz steht (links). „Die will er wirklich und wahrhaftig treffen?“ Und er trifft sicher sein Ziel.

2. 不 (bu) nicht

Ein Türsteher mit ausgestreckten, leicht gesenkten Armen, der Ihnen den Weg versperrt. Er schüttelt den Kopf (Querstrich oben deutet die Bewegung an). Wir dürfen hier nicht rein. Und weil wir nicht weitergehen ruft er „Buh„, um uns zu vertreiben.

3. 一 (yi) ein, eins, nur, ein bißchen

Der Horizont (gibt’s nur einmal und ist unendlich) und auch das Zeichen ähnelt einer auf die Seite gelegte eins. Wir freuen uns aber nur einmal und ein bißchen auf den langen Weg, den wir vor uns haben. Trotzdem rufen wir „Yippie!“

Ähnlich: 十 (shi) zehn

Sieht aus wie eine durchkreuzte eins und ähnelt auch einem Paar überkreuzterSchi.

Ähnlich: 二 (er) zwei

Er geht einfach weiter bis zum zweiten Horizont.

Ähnlich: 三 (san) drei

Und weil so weit gegangen ist, geht er weiter bis zum dritten Horizont, wo es auchsanitäre Anlagen gibt.

4. 我 (wo) ich

Wo ist mein Gesicht? Sieht aus, wie eine verzerrte Strichzeichnung von einem Gesicht (auch auf die Seite gedreht).

Kombination: 我 的 (wo de) mein

Wenn ich auf etwas ziele, dann ist es meins.

Gehen Sie die Zeichen in Ruhe durch und bleiben Sie so lange bei einem Zeichen, bis Sie ein gutes Merkbild gefunden haben, in das Sie auch die Aussprache und die Bedeutung eingebaut haben. Erst dann machen Sie mit dem nächsten Zeichen weiter.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lernen!

 

Mit englischen Eselsbrücken den Wortschatz erweitern

Eselsbrücken sind die solidesten Werkzeuge zum Merken von Informationen und Fakten. 333 bei Issos… den Rest kennen Sie aus dem Geschichtsunterricht.

Aber auch in anderen Sprachen gibt es solche Merkhilfen. Damit können Sie Ihr Gehirn gleich doppelt fordern und födern: Sie lernen neue Wörter und Redensarten in der anderen Sprachen und gleichzeitig ganz andere Themen wie Mathematik, Astronomie, Politik und auch Geschichte, wie in diesem Beispiel das Entdeckungsjahr von Amerika: „In 1492 Columbus sailed the ocean blue.

Und hier eine Merkhilfe für ein Thema, dass auch in unserer Liste der Eselsbrücken zu finden ist: „My Nice New Car Needs Re Painted. Maybe Dark Violet? No Shiny Gold!“ Mit diesem Spruch kann man sich die 13 Gründerstaaten der USA merken. Mit unserer (deutschen) Merkhilfe natürlich auch. Die englischsprachige Lösung finden Sie hier.

Eine umfangreiche Sammlung englischer Merksprüche (Eselsbrücken) finden Sie unter http://www.mnemonic-device.eu.

Viel Spaß beim anderssprachigen Merken!

Quelle: MNEMONIC DEVICE.eu

 

Sammlung praktischer Beispiele zur Schlüsselwortmethode zum Merken von Vokabeln auf Englisch, Französisch,Italienisch & Polnisch

Die Schlüsselwortmethode ist einer der besten Merktechniken, um sich Vokabeln einzuprägen. In diesem Artikel wird die praktische Umsetzung der Schlüsselwortmethode an ein paar praktischen Beispielen aus verschiedenen Sprachen erläutert.

Hier eine Liste mit fast 50 praktischen Beispielen, wie Wörter mit Hilfe eines Schlüsselbilds in eine lebhafte Vorstellung verwandelt und so ganz einfach gemerkt werden können:

  1. jeden (Polnisch) = Jeden Tag fange ich neu an zu zählen und beginne mit eins….
  2. dwa (Polnisch) = …dabei rufe ich “dawei” (auf Russisch: weiter) und zähle bis zur Zwei.
  3. lundi (Französisch / Montag) = Die Lunte fängt am Montag an zu brennen und brennt bis zum Dienstag (der hintere Teil des Worts).
  4. gry (Polnisch / Spiel) = Beim Spielen knurren sich die Spieler gegenseitig an.
  5. put (Englisch, hinlegen, ablegen) = Ich rufe put, put, put um die Hühner anzulocken und lege Brotkrumen auf den Boden, damit sie kommen.
  6. navata (Italienisch / Schiff): Entweder erinnert die erste Silbe an navigieren oder ein wütenender Mann steht am Hafen und brüllt einem anderen “na, warte!” zu, der sich auf einem Schiff in Sicherheit gebracht hat.
  7. colonna (Italilenisch / Säule): Eine Kolonne stramm wie Säulen stehender Soldaten.
  8. colla (Italienisch / Kleber): Ich kriege einen Koller, weil ich meine Hand am Tisch festgeklebt habe und nicht wieder los komme.
  9. mìgnolo (Italienisch / Kleiner Finger): Sieht so aus und ist so groß wie eine Mignon Batterie.
  10. labbro (Italienisch / Lippe): Die Lippe hängt wie ein labbriger Lappen herunter.
  11. fiori (Italienisch / Blumen): Stellen Sie sich ein Vieh vor, dem die Blumen aus den Ohren wachsen.
  12. cappello (Italienisch / Hut): Sie tragen eine Kapelle auf dem Kopf.
  13. calzini (Italienisch / Socken): Wenn Ihnen kalt ist, ziehen Sie sich Socken an.
  14. caldo (Italienisch / heiß): Aber caldo heißt heiß, deswegen müssen Sie das Bild oben etwas umdenken: Damit Ihnen wieder heiß wird, ziehen Sie Socken an. Damit haben Sie gleich noch ein Wort gelernt.
  15. freddo (Italienisch / kalt): Und wenn kalt ist, dann frieren Sie wie ein Frettchen.
  16. Letto (Itallienisch / Bett): Eine Ansammlung aus Latten wird in Italien Bett genannt.
  17. fil (Französisch / Faden): Ein Faden ist sehr filigran.  Schöne Hintergrundinformation: Der Ausdruck Filigran bedeutet „gekörnter Draht“ (von filum = Faden, Draht und granum = Korn) und bezeichnet feine Goldschmiedearbeiten aus Metallfäden mit aufgezogenen Metallperlen.
  18. boucle (Französisch / Schnalle): Eine Schnalle klebt wie ein kleiner Buckel ähnlich einem Bukett (verziert ein Blumenstrauß) auf dem Bauch.
  19. laine (Französisch / Wolle): Ein Schaf lehnt sich an eine Leine, die aus der eigenen Wolle gestrickt ist (Aussprache und Schreibweise).
  20. cendrier (Französisch / Aschenbecher): Sie drehen eine Zigarette in Sand aus, damit sie nicht weiter brennt.
  21. bougie (Französisch / Kerze): Sie tanzen einen heißen Boogie im Kerzenlicht.
  22. colis (Französisch / Paket): Der Kuli kriegt einen Koller, weil er ein riesiges Paket tragen muss.
  23. guichet (Französisch / Schalter): Wenn ich auf den Schalter drücke, dann ist es geschehen.
  24. facteur (Französisch / Briefgträger): Das -eur weist auf einen Beruf hin, und zwar auf den des Faktenträgers, denn in Briefen stehen jede Menge Fakten.
  25. voleur (Französisch / Dieb): Der Dieb ist mit dem -eur wieder ein Beruf, diesmal von jemandem, der etwas will – ein Wollöhr!
  26. agression (Französisch / Überfall): Erklärt sich wohl von selbst, denn die Räuber sind immer ziemlich aggressiv.
  27. peigner (Französisch / kämmen): Für die Schreibweise ist der Kamm der Peiniger der Haare.
  28. boucles (Französisch / Locken): Wie beim Bukett liegen die Locken auf dem Kopf wie die Blumen im prächtigen Gesteck. Und Sie sehen aus wie viele Mini-Buckle (Schwäbisch), dann sitzt auch die Aussprache.
  29. cheveux (Französisch / Haare): Was über den Augen (yeux) mit der Schere bearbeitet wird, das sind die Haare.
  30. front (Französisch / Stirn): Was beim Kopf an der Front ist, das ist die Stirn.
  31. gift (Englisch / Geschenk): Was Sie jemanden auf keinen Fall schenken sollten.
  32. bench (Englisch / Bank): Es beugt sich ein Mensch unter der Bank.
  33. dozen (Englisch / Dutzend): Dosen gibt es heute nur im Dutzend.
  34. fruit (Englisch / Frucht): Die Frucht ist die Brut der Bäume.
  35. polite (Englisch / höflich): Er glänzt vor Höflichkeit wie poliert.
  36. tax (Englisch / Steuer): Der Mann vom Finanzamt fährt immer mit dem Taxi, weil wir so viel Geld an ihn zahlen müssen.
  37. Lake (Englisch / See): Wenn das Meer ein Leck hat, dann schrumpft es zum See zusammen.
  38. faith (Englisch / Glaube): Der Glaube klebt ihm auf dem Gesicht (face).
  39. flour (Englisch / Mehl): Aus den Blumen (flowers) holen sich die Bienen das Mehl zum Backen von Honig.
  40. gain (Englisch / gewinnen): Obwohl er sich gelangweilt hatte und die ganze Zeit gähnen musste, hat er gewonnen.
  41. bore (Englisch / langweilen): Mir ist so langweilig, dass ich mit den Finger in den Kopf bohre.
  42. cough (Englisch / Husten): Ich wohne in einem Kaff, in dem die Luft so schlecht ist, dass ich ständig husten muss.
  43. fog (Englisch / Nebel): Die Fock (also das Vorsegel bei einem Segelschiff) nimmt einem die Sicht wie dichter Nebel.
  44. niece (Englisch / Nichte): Meine Nichte muss immer niessen.
  45. pan (Englisch / Pfanne): Pan pennt in einer pan!
  46. rail (Englisch / Schiene): Die Eisenbahn fährt eine Rally auf der Schiene.
  47. Cannon (Englisch / Kanone): Die Kanonen ballern einen Kanon.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Beispielen nicht um Eselsbrücken zum Merken von Vokabeln handelt. Schauen Sie sich unbedingt die Funktionsweise der Schlüsselwortmethode an, wenn Sie damit nicht vertraut sind, damit Sie die Bilder auch richtig in Ihrem Kopf abspeichern.

 

 

Schwierige englische Vokabeln merken mit der Schlüsselwortmethode

Vokabeln lassen sich am besten mit der so genannten Schlüsselwortmethode merken. Dabei wird ein Wort zwischen Vokabel und Übersetzung gestellt, dass so ähnlich klingt, wie die Vokabel. Klingt schwierig? Schauen Sie sich die Beispiele unten an und probieren Sie aus, wie gut diese Methode ist. Diese Merktechnik ist übrigens wissenschaftlich untersucht und für ausgezeichnet befunden worden!

Hier ein paar Vokabeln aus einem Leserbrief zu dem Buch „Einfach. Alles. Merken.“ von Ulrich Bien. Aber bitte immer bedenken: Die eigenen Bilder sind die besten. Und wenn einem nichts einfällt: Einfach das Wort mitnehmen auf den Weg zur Arbeit und so lange drüber nachdenken, bis man eine gute Lösung gefunden hat. Es lohnt, ein paar Minuten mehr in eine solide Eselsbrücke zu investieren.

to decide (entscheiden)
„decide“ klingt ausgesprochen wie „die Seite“. Man muss sich entscheiden, auf welche Seite man sich schlagen will.

common (gewöhnlich)
Immer an den bekannten Hit „Love of the common people“ denken (geschrieben 1967 von John Hurley and Ronnie Wilkins und bekannt geworden durch den Sänger Paul Young). Aber „common“ klingt ein wenig wie die Kurzform von „kommunistisch“ in Kombination würde das heißen, dass alle Menschen im Kommunismus „gewöhnlich“ (nicht unterschiedlich / gewöhnlich und gleich) sind.

in order to (um dazu, um etwas, zwecks)
Diese Redewendung ist eine Langversion von „to“ (I go there TO see something). Die „Order“ (Befehl, Aufforderung) gibt es auch im Deutschen. Also erhalte ich einen Befehl oder eine Aufforderung (Verstärkung), um etwas (verstärkt / mit einem bestimmten Zweck) zu tun.

quite (durchaus)
Kombinieren Sie hier drei schwierige Dinge miteinander: „quite“ (durchaus) mit „quiet“ (leise) und „quit“ (beenden / Kündigung). Bilden Sie den Satz „I quit quite quiet.“ („Ich kündige recht leise/unauffällig.“) Und als Merkhilfe: das Wort „quit“ zuerst ohne „e“, dann das „e“ hinten und zuletzt der Buchstabe auf die vorletzte Position vorgerückt.

keeping busy (beschäftigt sein mit)
„busy“ erinnert an „business“ (Geschäft) und „keep“ erinnert an die Kiepe, in der Dinge aufbewahrt bzw. transportiert werden. Man trägt in der Kiepe also sein Geschäft mit sich herum.

even though (auch wenn, obgleich)
„even“ heißt auch „gerade“ (zum Beispiel für Zahlen). Die Übersetzung „gerade wenn“ funktioniert für diese Redensart ebenfalls.

fair the middling (gut bis mäßig, geht so)
„fair“ gibt es auch im Deutschen – und es ist gut, wenn jemand „fair“ ist. „middling“ erinnert ganz klar an die Mitte (also mittel oder mittelmäßig, wobei wir damit bei der richtigen Übersetzung angekommen sind). Alternativ klingt „middling“ auch wie „Mittelding“. Um die komplette Redensart im Kopf zu behalten merken Sie sich einfach: Es geht so, wenn die „Fähre nach Mittelding“ startet (oder auch „Fährte nach…“).

of late (neulich)
Bedeutet auch „in der letzten Zeit“ und „in letzter Zeit“. Nur das Wort „late“ bedeutet „spät“, also macht die Übersetzung „in letzter Zeit“ (wortwörtlich „von spät“) durchaus Sinn.

vast (enorm)
Klingt wie „Weste“ (und wenn ich an mir herunter schaue, dann ist die Weste gefüllt von meinem „enormen“ Bauch).

Viel Erfolg beim Lernen!

 

 

Annuarium, Agenda, Amphibolie – Fachbegriffe merken und deren Bedeutung kennen

Wie lassen sich folgende Fachbegriffe inklusive deren Bedeutung ganz einfach merken?

  • Annuarium: Jahrbuch.
  • Agenda: Terminplan, Notizbuch, Kalender.
  • Amphibolie: Doppelsinn, Mehrdeutigkeit.

Und hier ein paar Vorschläge, wie sich diese Fremdwörter mit Hilfe von Bildern und Eselsbrücken ganz einfach merken lassen:

  • Annuarium: klingt ähnlich wie „Januar“, was ein ganz klarer Hinweis auf das Jahr ist.
  • Agenda: klingt ähnlich wie „Kalender“, womit eine glasklare Eselsbrücke gefunden wäre.
  • Amphibolie: klingt wie „Amphibienfahrzeug“, das doppelt eingesetzt werden kann: Auf der Straße und im Wasser – also eine Doppelfunktion. Der Begriff stammt auch von der Amphibolie ab.

 

 

Nicht mehr verwechseln: Akronym, Anagramm, Antonym und Anonym – ähnliche Fremdwörter kennen und merken

Hier wieder einmal eine Merkhilfe für ein paar schwierige und vor allem ähnliche Fachbegriffe. Heute stehen auf der Liste:

  • Akronym – Kurzwort oder Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Begriffe (AIDS, KFZ, LKW etc.) (Fremdsprachen / Literatur / Deutsch)
  • Anagramm – Umstellung der Buchstaben eines Wortes, durch die sich ein neues Wort ergibt (Lager <> Regal). (Fremdsprachen / Deutsch)
  • Antonym – Wort mit entgegen gesetzter Bedeutung (Antonym von kalt ist heiß). (Fremdsprachen / Deutsch)
  • Anonym – schlicht und einfach unbekannt.

Und wie läßt sich die Beudeutung dieser Begriffe merken?

In Akronym steckt ein „k“ wie in kurz (=Abkürzung) oder es erinnert auch an Krone oder Krönung: Einfach einen König vorstellen, der auf seinem Tron liegt und so bequem ist, dass er nur in Abkürzungen spricht. Anagramm ähnelt dem Namen „Anna“, der sicht auch spiegelverkehrt (also umgestellt) lesen läßt.Antonym klingt wie „Anti…“, also entgegengesetzt oder dagegen. UndAnonym klingt wie der Anti-Name (ohne Name).