Archive for the 'Fremdwörter' Category

Blitzmerken: Rechtschreibfalle in der Tropfsteinhöhle – Schreibweise von Stalaktiten und Stalagmiten merken

Sicher kennen Sie die Eselsbrücke zum Unterscheiden der verschiedenen Formen von Tropfsteinen: Mieten steigen, Titten hängen und Nähte halten zusammen (und bitte entschuldigen Sie die rüde Ausdrucksweise, aber sonst funktioniert die Eselsbrücke nicht).

  • Stalaktiten wachsen von oben nach unten – hängen also von der Decke herunter.
  • Stalagmiten wachsen von unten nach oben – stehen also aufrecht in den Höhlen.
  • Stalagnaten sind eine Kombination aus beidem, die sich in der Mitte getroffen haben und zusammengewachsen sind.

So bekannt diese Brücke aus ist: Ein kleiner Unterschied in der Schreibweise von hängenden und stehenden Formen wird jedoch oft übersehen. Während Stalagmiten mit G geschrieben werden, wird das ähnliche Stalaktiten mit K geschrieben.

Und wie lässt sich das merken? Beachten Sie dazu einfach den Buchstaben nach dem G und dem K. Während das m nicht besonders hoch hinausragt, strebt das t deutlich mehr nach oben – also wird vor dem t in Stalaktiten ein k geschrieben und vor dem m ein g. Das gleiche gilt übrigens für die Stalagnaten, wo nach dem g auch ein eher niedriges n folgt.

So einfach kann merken sein!

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Die Sieben Todsünden merken – Enten als Eselsbrücke

So seltsam das Thema erscheinen mag, aber die Sieben Todsünden sind ein klassischer Gesprächsstoff: Wie zum Beispiel der Film Sieben oder das gleichnamige Bild des Künstlers Hieronymus Bosch - nur um zwei zu nennen (eine ausführliche Liste dazu bei Wikipedia).

Aber was waren die sieben Fehltritte? Und wie lassen sie sich merken? Keine ganz leichte Aufgabe, denn der Kopf ist in der Lage, rund sieben Fakten für ein paar Minuten zu behalten, aber inklusive lateinischer Übersetzung steht das Hirn schon der doppelten Menge gegenüber. Und einfach so zu merken, bleibt meistens nicht langfristig im Kopf hängen. Aber mit Merktechniken wird das Einprägen, leichter, kreativ und vor allem langfristig und zuverlässig.

Probieren Sie folgende, ungewöhnliche Methode aus!

Bevor wir mit dem Konstruieren einer schlauen Eselsbrücke beginnen, hier erst einmal die Sünden in aller Ausführlichkeit:

  • Hochmut (Superbia)
  • Geiz / Habgier (Avaritia)
  • Wollust (Luxuria)
  • Zorn (Ira)
  • Völlerei (Gula)
  • Neid (Invidia)
  • Faulheit (Acedia)
In diesem Beispiel werden die Sieben Todsünden (inklusive ihrer lateinischen Bezeichnungen) mit Hilfe der Routenmethode gemerkt (ähnlich wie im Artikel Die zehn größten Staaten der Erde merken).

Eine Route ist eine definierte Reihenfolge, die wir gut kennen, und mit der die zu merkenden Informationen verbunden werden – klingt einfach! Ist auch so…

In diesem Fall wollen wir die Fakten mit ersten Strophe des bekannten Kinderlieds Alle meine Entchen verbinden. Klingt ungewöhnlich! Funktioniert aber besonders gut…

Hier ist der Text, den wir zum Merken nutzen werden:

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser,
Schwänzchen in die Höh’.

Um diese Zeilen als Merk-Regal zu benutzen, müssen wir sieben Punkte definieren, mit denen die Sünden verknüpft werden können. Schauen Sie sich den Text noch einmal an und markieren Sie im Kopf einprägsame Begriffe.

Hier die Version mit den Merk-Orten (Schlüsselwörtern), die gleich zum Einprägen benutzt werden:

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser,
Schwänzchen in die Höh‘.

Im zweiten Schritt verbinden wir eine jeweils passende Sünde mit den Begriffen. Hier ein paar Vorschläge, wie Sie dies kreativ umsetzen können – sollten Ihnen die Bilder nicht gefallen, dann malen Sie sich einfach selbst lebendige und lustige Vorstellungen aus.

  • Die Entchen tragen lustige Pullover aus Wolle.
  • Allerdings sind sie zu faul zum Schwimmen.
  • Der See wird deswegen neidisch und…
  • …schlägt voller Zorn Wellen über den Köpfen der Enten zusammen.
  • Die sind danach voll mit Wasser.
  • Aber ihre Schwänzchen sind trocken, weil sie diese gezielt
  • …und hochmütig in die Höhe gestreckt haben.

Und? Haben Sie in den Bildern die Sünden wieder entdeckt? Stellen Sie sich die Bilder so lebendig wie möglich vor und gehen Sie danach im Kopf den Liedtext durch. Wenn Ihre Phantasie gute Vorstellungen produziert hat, müssten Ihnen alle Bilder mit den entsprechenden Hinweisen auf die jeweiligen Todsünden wieder einfallen.

Wenn Sie das Gefühl haben, die Bilder sitzen fest in Ihrer Vorstellung, können Sie jedes Bild um einen Hinweis auf die lateinische Übersetzung erweitern – auch hier gilt: Wenn Ihnen ein Merkbild nicht gefällt, dann unbedingt gegen ein eigenes ersetzen.

  • Enten mit Wollpullovern sind der reine Luxus.
  • Beim Schwimmen sind Sie keine Asse im Vergleich zu englischen Enten (As auf Englisch ist Ace).
  • Der See wird neidisch, weil er nicht so “in wie die” ist.
  • Die Wellen schlagen so hoch wie vor der irischen Küste.
  • Voll mit Wasser sehen die Enten aus, wie mit Gulasch gemästet.
  • Die Schwänzchen wurde gezielt vor dieser Havarie gerettet.
  • Die hochmütigen Enten fühlen sich “superb“!

Was ist gerade in Ihrem Kopf passiert? Anstatt zu lernen, haben Sie sich lediglich ein paar Bilder mit den richtigen Hinweisen (Schlüsselwörtern) vorgestellt, statt langweilig auswendig zu lernen. Auch wenn diese Art zu merken ungewöhnlich erscheint: Probieren Sie aus, an wie viele der gemerkten Fakten Sie sich nach ein paar Tagen noch erinnern! Sicherlich an viel mehr, als wenn Sie herkömmlich gelernt hätten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Merken!

Quellen: imdb / Wikipedia

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Schein-Englisch – Britische Wörter, die niemand versteht…

Anglizismen gehören zur deutschen Sprache dazu! Felsenfest und auch ziemlich cool! Okay? Aber aufgepasst, denn es ist nicht alles Englisch, was in unseren Ohren wie Englisch klingt. Fatal, wenn man routiniert eine Vokabel trällert und das Gegenüber hat nicht die geringste Ahnung, worum es geht.

Vor allem das deutsche Handy ist sowohl in Amerika als auch auf den britischen Inseln weitgehend unbekannt – es sei denn, Sie wollen etwas als praktisch bezeichnen. Man muss suchen, um heraus zu finden, woher dieses Unwort stammt: Vermutlich von der Bezeichnung des (handlichen) Handmikros bei Hobbyfunkern.

Also seien Sie gewarnt, wenn Sie glauben, Englisch zu sprechen! Allerdings sind die so genannten Scheinanglizismen extrem selten. Hier eine Auswahl von im Ausland unverständlicher oder falsch verstandener Begriffe:

  • Smoking heißt rauchen! Tragen Sie besser einen Tuxedo (der Begriff stammt aus einem noblen New Yorker Countryclub).
  • Wenn Sie darin aussehen wie ein Dressman, sollten Sie doch besser von einem Male Model sprechen, damit Sie auch verstanden werden.
  • Passend dazu können Sie einen Oldtimer fahren. So werden in England aber nur erfahrene, ältere Herren bezeichnet (die sich nicht fahren lassen). Verständnisvolle Lösung: Vintage Car oder Classic Vehicle.
  • Auch der Showmaster ist gänzlich unenglisch: Der Entertainer wird dagegen richtig verstanden.
  • Und auch den Beamer gibt es nicht (es sei denn, Sie meinen einen BMW). Fragen Sie besser nach einem video projector – ganz klassich, wie in den Zeiten, als es noch Dias gab, die auch nicht existieren, bis Sie nach einem slide fragen.
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Kurze Frage: Kennen Sie diese Fremdwörter?

…wenn nicht, dann schauen Sie nach, was diese bedeuten und lernen Sie gleichzeitig eine gute Merkhilfe für jeden Begriff! Viel Spaß beim Stöbern und los geht’s…

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Was haben Melanie und Hautkrebs gemeinsam? Hintergrundwissen

Alltägliche Begriffe lassen sich leichter merken, wenn man den Hintergrund dazu kennt. Auch wenn weibliche Vornamen und Bezeichnungen für Hautkrebs für uns auf den ersten Blick abstrakt wirken: Es steckt Sinn dahinter!

Auch wenn die Überschrift makaber klingt, aber sowohl der Vorname Melanie, als auch das Melanom stammen vom griechischen Wort “melas” ab. Zahlreiche Vornamen sind früher aufgrund von Eigenschaften vergeben worden. Melanie bedeutet so viel wie “die Schwarzhaarige” oder “die dunkel Gelockte”. Der Name des Hautkrebses stammt ebenso von der Farbe ab: Schwarze Flecken!

Es gibt übrigens noch einen Vornamen, der die gleiche Abstammng hat: Pamela ist ebenfalls eine Variation von “melas”. Er wurde von dem Dichter Sir Philip Sidney im 16. Jahrhundert erfunden und setzt sich aus zwei griechischen Begriffen zusammen, den die erste Silbe stammt von “pan” ab, was so viel wie “ganz” oder “alles” auf Griechisch bedeutet.

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Kennen Sie die literarischen Formen der Epik? Eselsbrücken praktisch

Zur Epik (erzählende Dichtung) gehören die Saga (eine mittelalterliche Prosaerzählung aus Skandinavien), die Anekdote (eine skizzenhaft, pointierte Erzählung), die Fabel (kurze Erzählung und Tieren mit menschlichen Eigenschaften) sowie teilweise die Ballade (eine Mischform, die meistens jedoch der Lyrik zugeordnet wird).

Und wie merken? Hier handelt es sich lediglich um fünf Informationen, die gemerkt werden wollen. Diese Menge kann problemlos in einem Merk-Bild zusammengefügt werden. Bei meinem Vorschlag verbinde ich jeweils zwei Begriffe miteinander zu einer kurzen und griffigen Aussage:

“Ansage bei einer Bahnfahrt” – auf dem Weg ins Epi(k)zentrum der Literatur. “Ansage” steht für “Anekdote” und “Saga”. “Bahnfahrt” enthält “Ballade” und “Fabel”. Außerdem muss man sich noch merken, dass die “Bahn” durchgeschüttelt wird, weil sie über die Saiten einer Lyra fährt(Hinweis darauf, dass die Ballade (“Bahn”) teilweise der Lyrik zugeordnet wird.

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Ähnliche Begriffe einprägen: Synkope, Synapse, Synode und Synopse

Was bedeuten folgende Begriffe und wie lassen sich diese leicht merken und unterscheiden?

  • Synkope - Rhytmusverschiebung gegenüber dem regelmäßigen Takt in der Musik.
  • Synkope - kurze Bewußtlosigkeit (Medizin).
  • Synapse - Kontaktstelle von Nervenzellen.
  • Synode - Versammlung kirchlicher Repräsentanten (auch Konzil genannt).
  • Synopse - knappe Zusammenfassung oder Vergleich in der Literatur.

Der Begriff Synkope erinnert an “Kuppe”: Zwerge schieben ein Klavier bergauf und oben auf der Kuppe kippt das Klavier und verschiebt sich quasi von selbst gegen den Takt des Lieds, das die Zwerge gesungen haben. Die medizinische Synkope erinnert an eine Sünde im Kopf – was gut zu einem kurzzeitigen Blackout führt.

Synapse klingt wie “Ast” und “Nabel”, also eine sensible Verbindung (Nerven) von Mutter und Kind (Nabel).

Die Synode klingt wie “öde”, also stellt man sich am besten eine Gruppe von Bischöfen vor, die gelangweilt um einen Tisch herum sitzen.

Und zuletzt die Synopse erinnert an “hopsen”, also so lange auf einem Thema herumspringen, bis Sie es zu einer kurzen Zusammenfassung eingestampft haben.

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Medizinische Fachbegriffe einprägen – Wo tut es denn weh?

Jetzt wird’s blutig bei unserem kleinen Gedächtnistraining. Keine Sorge, ich will Ihnen nicht ans Hirn, sondern heute will ich Ihnen eine Hilfe geben, wie Sie sich die Bedeutung von medizinischen Fachbegriffe ganz einfach merken können. Es geht um folgende Begriffe:

  • Anämie – der Fachbegriff für Blutarmut
  • Anosmie – der Verlust des Geruchssinns
  • Anamnese – die Krankengeschichte oder der Verlauf einer Krankheit
  • Und Amnesie – der Gedächtnisverlust.

Wie können Sie sich merken, was welcher Begriff bedeutet?

Ganz einfach: Indem Sie aus dem Klang der Worte eine Merkhilfe mache, die Sie auf die Bedeutung führt. Anämie klingt mit ein wenig Phantasie wie „ärmlich“, was ein Hinweis auf Blutarmut ist. In Anosmie steckt das englische Wort „nose“, was Nase bedeutet. Damit haben Sie einen einfachen Hinweis, dass Anosmie der Verlust des Geruchssinns ist. Anamnese klingt so ähnlich wie „Annahmen“ und „Genesung“ – also sollten Sie bei den Annahmen über die Genesung an den Krankheitsverlauf oder die Krankengeschichte denken.

Amnesie ist schwerer. Stellen Sie sich bei dem Klang des Wortes einfach folgenden Satz vor: Annahmen über Nessie (das schottische Seeungeheuer) kann man getrost vergessen. Also ist Amnesie der Gedächtnisverlust oder das Vergessen.

Damit haben Sie die Bedeutung von vier Fachbegriffen erfolgreich und extrem schnell gemerkt! So einfach kann merken sein!

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Wer ist der Erfinder der Zwölftonmusik – Dodekaphonie

Stellen Sie sich einfach folgendes Bild vor:

“Ein Unhold singt besonders schön von einem Berg hinunter.” – Damit haben Sie den Namen von Arnold Schönberg bereits mit Hilfe eines Bildes in Ihrem Kopf abgespeichert. Übrigens: Denken Sie nicht an einen “schönen Berg“, sonst enden Sie vielleicht in der falschen Erinnerung “Schöneberg“.

Sie brauchen Sie den Berg nur noch als einen Berg in Österreich vorstellen, dann haben Sie die Nationalität des Komponisten auch noch mit gemerkt.

Und wissen Sie, wie der Fachbegriff für Zwölftonmusik heißt? Die “Dodekaphonie” können Sie sich zusätzlich mit folgendem Spruch merken: “AmDOnnerstag kriegt der DEpp was auf die KAppe, dass sich das Klingeln TelePHONs wie Zwölftonmusik anhört.”

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Namen der Achsen im Koordinatensystem: Ordinate, Abszisse und Applikate (auch Kote)

X-, Y- und Z-Achse kennt jeder! Aber die korrekten Fachbegriffe für die Achsen im Koordinatensystem scheinen Mathematiklehrern vorbehalten zu sein. Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie sich die Namen für die Achsen einfach merken können. Hier erst einmal die Bezeichnungen für die drei Achsen:

  • Abszisse wird die horizontale Achse (X-Achse genannt).
  • Ordinate ist die senkrechte Achse (Y-Achse).
  • Applikate (in der Geographie auch Kote) heißt die Z-Achse, mit der die dritte Dimension erobert wird.

Und hier sind Eselsbrücken, mit denen Sie sich die drei Begriffe und die dazu gehörige Richtung einfach merken können: Die „Abszisse“ zischt ab, bis sie am Horizont verschwunden ist. Die „Ordinate“ steht ordentlich senkrecht in der Welt herum. Und die Karte fällt ab in die Tiefe und landet auf einem Haufen Kot („Applikate“ und „Kote“).

 

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