Archiv der Kategorie: Gehirn

Woran Sie erkennen, dass Sie ein guter Lerner sind – ein Erfolgsrezept…

Lernen ist eine Frage des Typs! Und es ist mindestens eine Frage der persönlichen Einstellung. Aber welche Eigenschaften und Verhaltensweise sollte man mitbringen, um gut, richtig und richtig gut zu lernen?

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Immer langsam! Oder: Sind Sie zu alt zum Lernen?

Kinder haben keine Mühe, sich etwas zu merken. Sie lernen schneller, während Erwachsene oder gar Senioren so gut wie nichts mehr im Kopf behalten. Oder? Stimmt es tatsächlich, dass Erwachsene schlechter lernen als Kinder und Jugendliche?

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Eselsbrücken bauen! Ungefähr merken…

Viele Eselsbrücken bestehen aus Abkürzungen. Und obwohl die zu merkende Information gar nicht in der Merkhilfe enthalten ist, führt uns der Merksatz zielsicher zu den gesuchten Antworten. Das zeigt, dass sich unser Gehirn mehr merken kann, als die meisten Menschen denken…

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Wie viel kann man merken? Mnemotechniken als Speichererweiterung für den Kopf…

Lernen lässt sich lernen! Fakten optimal im Gehirn speichern – das beherrschen nur sehr wenige Menschen. Mit Mnemotechniken ist genau das möglich. Lernen und Merken wird zum Kinderspiel, sogar wenn es um Mengen von Zahlen oder andere abstrakte Fakten geht. Aber wie viel kann sich der Kopf tatsächlich merken?

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Links oder rechts? So erfahren Sie mehr über die Stärken Ihres Gehirns

Je nachdem, was Sie gerade denken, sind im Gehirn nur bestimmte Regionen aktiv. Beim so genannten Hemisphärenmodell wird das Gehirn in zwei grundsätzlich verschiedene Bereiche unterteilt – nämlich in die linke und rechte Gehirnhälfte mit ganz unterschiedlichen Aufgaben.

Logische und rationale Tätigkeiten erledigt der Kopf mit der linken Seite. Dazu gehört das Kopfrechnen, das Lösen von Problemen und das Zeitgefühl. Die rechte Hälfte dagegen ist der kreative Teil des Hirns: Hier wird geträumt, über Musik und Melodien nachgedacht und dieser Teil des Kopfes denkt in Bildern. So ist auch die bekannte These entstanden, dass wir nur 50 Prozent unserer mentalen Leistungsfähigkeit benutzen. Im Berufsalltag ist meistens ausschließlich die linke Seite gefragt, während die rechte Hälfte nichts zu tun hat.

Wenn Sie wissen wollen, welche Seite wie stark im Einsatz ist, dann machen Sie diesen Test. Anhand von wenigen, einfachen Fragen wird ermittelt, wie ausgewogen Ihre Gehirnhälften zusammenarbeiten.

http://braintest.sommer-sommer.com/de/

Egal, wie das Ergebnis ausgefallen ist: Versuchen Sie in Zukunft, alle Denkaufgaben mit beiden Hälften zu meistern (logische Menschen sollten an Aufgaben kreativer herangehen und umgekehrt). Dann werden Sie das Potenzial Ihrer grauen Zellen voll ausnutzen…

 

Perspektivenwechsel: Wie groß ist der Mond wirklich?

Große Zahlen haben oft einen entscheidenden Nachteil: Unser Gehirn kann sich einfach nichts darunter vorstellen. Die Tatsache, dass der Mond einen Durchmesser von exakt 3.476 Kilometern hat, bringt den Trabanten auch nicht näher an unseren Kopf heran.

Wenn Sie nun aber an eine Karte der USA denken, dann würde darauf der Mond von der Ostgrenze Kaliforniens bis nach Florida reichen – er hätte also gut auf der Fläche von Nordamerika Platz.

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Wie oft tun Sie es? Der (viel zu) häufige Griff zum Handy

Haben Sie schon einmal geschätzt, wie oft am Tag Sie Ihr Mobiltelefon in die Hand nehmen? Wer erfolgreich sein und gute Arbeit leisten will, der muss konzentriert sein und darf sich nicht oder nur wenig ablenken lassen. Einen besonders verführerischen Ablenker tragen wir in der Hosentaschen mit uns herum: das Handy!

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Alles merken! Wie hätten Sie es denn gerne?

Mühelos Lernen will jeder. Aber nur wenige Menschen machen sich Gedanken darüber, wie die übernatürliche Form der Wissensaufnahme stattfinden soll. Stellen Sie sich folgende Frage:

Wie wäre es, wenn Sie sich alles merken könnten?

Denken Sie in Ruhe darüber nach. Bitte keine Mikrochips, die am Hinterkopf unter die Haut geschoben werden und keine übersinnlichen Erleuchtungen, die Ihnen in Sekunden alle Sprachen der Welt einhauchen. Häufig ist die Vorstellung vom genialen Kopf von ein paar bekannten Geschichten geprägt:

  • Der Film „Rain Man“ und Dustin Hoffman in der Rolle von Raymond Babbitt, der in wenigen Stunden ein Telefonbuch auswendig gelernt hat.
  • Der Kopf als Videorekorder: Menschen können sich unter Hypnose an viele Details bestimmter Ereignisse erinnern, aber nicht, wenn der Lateinlehrer nach den Vokabeln von gestern fragt oder im Supermarkt gegrübelt wird, ob im Kühlschrank noch Butter liegt.
  • Das beliebte fotografische Gedächtnis: Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der so etwas kann: Buchseite anschauen und dann später vor dem geistigen Auge ablesen.
  • Schließlich die Genialität von Albert Einstein, Johann Wolfgang von Goethe und Sir Isaac Newton, die wenige Male unter Millionen Geburten zuschlägt, danach aber nicht mehr zu erreichen ist.

Damit stecken wir halshoch in drei wild diskutierten Phänomenen irgendwo zwischen Hirnforschung und Hollywood:

Erstens „Rain Man“: Inselbegabungen (auch Savant-Syndrom) sind außergewöhnliche Leistungen von geistig behinderten Menschen (Autisten). Wenn Sie eine schwere kognitive Einschränkung haben und Ihr Intelligenzquotient weit unter 70 Punkten liegt, dann kann es sein, dass Sie sich das Telefonbuch irgendeiner amerikanischen Kleinstadt an einem Abend bis zum Buchstaben G einprägen und ganz Rom aus dem Kopf zeichnen können (schauen Sie sich dazu Stephen Wiltshire im Internet an, Englisch). Vorbild von „Rain Man“ ist der geistig schwer behinderte Kim Peek, der 12.000 Bücher wortwörtlich im Hirn hat. Peek lernte mit 16 Monaten lesen und hatte im Alter von vier Jahren acht Lexikon-Bände wortwörtlich im Kopf. Mit Hilfe von Merktechniken schaffen Sie innerhalb von ein paar Stunden vielleicht nur den Buchstaben „A“ im Telefonbuch von Norderney, können sich dafür aber selbst die Schnürsenkel zubinden.

Zweitens: Das Hirn funktioniert tatsächlich als Videorekorder. Ray Bradbury schreibt davon in seinem Roman „Fahrenheit 451″: Jedes Buch, das wir in unserem Leben gelesen haben, tragen wir in uns. Allerdings können wir auf viele wichtige und unwichtige Erlebnisse nicht bewusst zugreifen. Es ist leider unmöglich, auf diesem Erinnerungsband beliebig hin und her zu spulen. Kaum auszusprechen ist das hyperthymestische Syndrom, bei dem Menschen sich an alles erinnern, was sie jemals erlebt haben. An jedes hart gekochte Ei zum Frühstück, jeden verpassten Bus und jeden Regentag. Schauen Sie sich Brad Williams an (Englisch). Seien Sie nicht neidisch, dass Sie das nicht auch können. Jill Price hat den gleichen Hirndefekt und schreibt in ihrem Buch „The Woman Who Can’t Forget“ („Die Frau, die nicht vergessen kann“) von den Qualen, die diese Gabe beschert.

Seit sie 14 Jahre alt ist, kann sie sich an alles in ihrem Leben erinnern. Alle schlechten Nachrichten, jeden Schreck und jedes böse Wort trägt sie jeden Augenblick ihres Lebens mit sich herum. Ohne die Hilfe von Psychologen würde sie davon erdrückt werden.

Drittens: Wenn bei der nächsten Party ein Gast von einem Freund erzählt, der jemanden kennt, der ein fotografisches Gedächtnis hat, können Sie gelassen erwidern: Hat er nicht! Denn das Ablichten von Buchseiten mit den Augen gibt es nicht (genauer gesagt gibt es bisher keinen bestätigten Fall, der in einem seriösen Experiment diese Fähigkeit bewiesen hätte). In der neueren amerikanischen Lernpsychologie taucht das fotografische Gedächtnis neuerdings wieder auf. Allerdings in anderer Form: Das Arbeitsgedächtnis ist durchaus in der Lage, Gesehenes als Bild abzuspeichern (machen Sie dazu dieses Experiment auf YouTube).

Echte visuelle Eindrücke bleiben nur Sekundenbruchteile erhalten und müssen dann schleunigst vom Gehirn verarbeitet werden, um nicht vergessen zu sein. Das Gehör kann Wahrgenommenes sogar für mehrere Sekunden behalten. Wenn wir nicht genau hingehört haben, können wir uns einen Moment an das Gesagte zurück erinnern.

Und zuletzt die Hoffnung auf das Genie in uns. Schulversager sind eigentlich hochbegabt. Einstein war zuerst technischer Experte 3. Klasse im Patentamt. Aber er war keine Niete in der Schule, wie allgemein angenommen wird – was angeblich jeder Nobelpreisträger und Self-Made-Milliardär gewesen sein soll (solche Geschichten machen gut in Biographien). Der Intelligenzquotient (IQ) ist in den 90er Jahren austauschbar geworden, um den weniger Schlauen neue Hoffnung zu machen: Emotionale Intelligenz (EQ) als die bessere Art der Weisheit. Heute haben wir die Wahl, auf neun Arten intelligent zu sein (eine Erfindung des Harvard-Professors Howard Gardner). Da ist für jeden etwas dabei! Zur Not bleiben Talentshows im Fernsehen, wo der Rest die Chance hat, schlicht ausgeflippt berühmt zu werden.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie keins dieser Phänomene erwischt haben. Ihr Gehirn merkt, ohne dass Sie es merken: Die Melodie des neuen Hits im Radio können Sie nach 2 Minuten 35 Sekunden fehlerfrei mitsingen. Den Namen Ihres neuen Kollegen Herrn Willi Warzennase? Lernen unnötig! Die PIN für die neue Kreditkarte lautet „6789″ – genauso schnell abgespeichert wie den Witz, den Sie in der Kantine mit halbem Ohr vom Nebentisch gefischt haben.

Haben Sie schon eine Vorstellung davon, wie es wäre, wenn Sie sich einfach alles merken können? Falls Sie sich nicht entscheiden konnten, hier ein Vorschlag:

Einmal lernen. Nie mehr vergessen.

Klingt zu gut, um tatsächlich zu funktionieren? Sie werden erleben, dass Lernen genau so sein kann. Sie können sich mit dieser Vorstellung anfreunden…

 

Trainieren Sie Ihr Gedächtnis – Zahlen, Namen, Fakten besser behalten (Artikel auf Handwerk.com)

Die Namen Ihrer Kunden, die Baustellen Ihrer Mitarbeiter, die Preislisten Ihrer Lieferanten. Ein gutes Gedächtnis spart Zeit, Ärger und unterstreicht Ihre Kompetenz. Wie’s funktioniert, erklärt Gedächtnistrainer Ulrich Bien.

Lesen Sie den kompletten Artikel mit vielen Tipps und Tricks für ein besseres Gedächtnis unter: http://handwerk.com/trainieren-sie-ihr-gedaechtnis/150/64/39534/1 

Quelle: Handwerk.com

 

Große Gehirne im Norden… – eine Frage des Lichts!

Je weniger Licht, desto größer das Gehirn – das ist die grobe Zusammenfassung einer Studie der Anthropologin Eiluned Pearce von der University of Oxford. Sie hat beim Vermessen von Schädeln und Gehirnen herausgefunden, dass die Denkorgane größer werden, je weiter Menschen im Norden wohnen.

Aber nicht nur die Köpfe sind größer, sondern auch die Augen der untersuchten Personen. Und damit ist der Zusammenhang zwischen der Größe der Gehirne und der Region zu erklären: Je weniger Licht, desto besser ausgebildet der Sehsinn – und die entsprechenden Teile des Gehirns.

Der Wohnort hat also nichts mit der Intelligenz zu tun, sondern ist eine entwicklungsbedingte Reaktion auf dunklere Tage!

Quelle: Welt online