Archiv der Kategorie: Geographie

Schätzen Sie, wie groß Afrika wirklich ist?

Etwas größer als Europa!? Vergleichbar mit der Fläche der USA! Auf jeden Fall kleiner als China! – Und mit was würden Sie den afrikanischen Kontinent vergleichen? Schätzen ist nicht jedermanns Sache, und das eigene Weltbild hängt vor allem davon ab, was wir über Länder – oder Kontinente wissen. Je mehr Bedeutung wir etwas beimessen, desto gigantischer – oder kleiner – wird es im eigenen Kopf…

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Welche zweite Sprache wird in welchem Land gesprochen? – Landkarten der Mundarten

Wer ferne Länder bereist, macht sich Gedanken darüber, welche Sprache dort gesprochen wird. Wenn Sie in den Norden von Europa wollen, brauchen Sie sich keine Gedanken machen, wenn Sie kein Dänisch, Schwedisch oder Norwegisch sprechen. In diesen Ländern wird oft akzentfrei Englisch gesprochen. Aber welche Sprachen werden wo am zweit-häufigsten gesprochen? Eine interessante Weltkarte klärt das auf…

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Prost! Wenn heilige Damen in Biergläsern in See stechen – Wie Sie die Namen der Schiffe des Kolumbus im Kopf behalten…

1492 hat Christoph Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt. Auf seiner Fahrt war er mit drei Schiffen unterwegs. Kennen Sie ihre Namen? Und kennen Sie eine gute Eselsbrücke, um die Namen der Schiffe auch sicher im Kopf zu behalten?

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Erdkunde lernen mit GeoMaster plus

Eine wirklich revolutionäre Lösung, Länder auf einer Karte zu finden, ist auch die App GeoMaster nicht. Aber sicherlich ist das Lernen von Geographiewissen auf spielerische Art durchaus angenehmer, als sich die trockenen Fakten durch schlichtes Büffeln in den Kopf zu pressen. GeoMaster ist eine schöne Umsetzung des klassischen Erdkunde-Lernspiels…

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Wo liegen Adria und Riviera? – Erdkunde-Eselsbrücke

Gerne verwechselt und häufig diskutiert: Auf welcher Seite vom italienischen Stiefel liegen Adria und Riviera? Damit niemand in der Erdkunde-Prüfung durchfällt, hier erst einmal ein Hinweis zu den Namen: Bei der Adria handelt es sich um ein Meer (Adriatisches Meer), genauer einen Teil des Mittelmeeres, während die Riviera die Bezeichnung für einen Küstenabschnitt ist (das dazu gehörige Meer ist das Tyrrhenische Meer). Trotzdem will ich Ihnen zwei Tipps geben, wie sie diese beiden Namen zielsicher auf einer Karte zeigen können.

Erste Merk-Möglichkeit: Beim Betreten der Stadt Venedig rufen alle Besucher vor Erstaunen „Ahh!“. Und Venedig liegt an der Adria (was in etwa so ähnlich klingt wie der begeisterte Ausruf). Also ist die Adria östlich vom Stiefel (auf der rechten Seite) zu finden – und die Riviera westlich auf der linken Seite.

Zweite Variante: Das Französische „à droite“ bedeutet „rechts“. Damit liegt die ähnlich klingende Adria auf der rechten Seite von Italien.

Beide Varianten sind hervorragende Merkbilder, um sich etwas besser im Ferienziel Italien auszukennen. Für die eine Version sollten Sie allerdings wissen, wo Venedig liegt, und für die andere benötigen Sie Kenntnisse in der französischen Sprache. Wenn diese Informationen völlig neu für Sie sind, dann haben Sie sich mit Hilfe der Eselsbrücken außerdem weiteres Wissen angeeignet.

Viel Spaß beim Merken!

 

Alle Länder und Hauptstädte auf der Weltkarte merken – Lerntipp und Leserbrief

Diesmal ein ganz besonders schweres und gleichzeitig interessantes Erdkunde-Thema: Wie merkt man sich die Positionen aller Länder auf der Weltkarte mit Hilfe von Merktechniken. Aber hier erst einmal der Leserbrief von G. G.:

Hallo Herr Bien,

meine Frage bezieht sich auf eine Technik, die bereits in Ihrem Buch erwähnt und erklärt wird, die Projektionstechnik. Ich möchte mir nämlich gerne die gesamte Weltkarte mit deren Ländern und Hauptstädten merken, allerdings fehlt mir hier der Ansatz. Ich bedanke mich herzlich für Ihre tolle Hilfsbereitschaft !

Mit freundlichem Gruß,
G.G.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr G.,

Länder und Hauptstädte miteinander zu kombinieren ist der erste Schritt. Dann haben Sie pro Land schon einmal ein aussagefähiges Bild zu jedem Land. Und jetzt kommt es darauf an, wie gut Sie sich bereits auf der Weltkarte auskennen (und wie Sie sich solche Informationen am besten merken können – das ist eine ziemlich Frage des Merk-Geschmacks.
Hier ein Beispiel von mir: Ecuador und Quito kombiniere ich, indem ich mir vorstelle, dass meine Reise am Äquator zu Ende ist (Englisch „quit“ für Quito). Danach arbeite ich mit der Schreibweise: Die Mitte des E in Ecuador zeigt mit die Stelle, wo in Südamerika das Land zu finden ist. Der Punkt auf dem i in Quito ist ein Hinweis, wo die Hauptstadt liegt (oben in der Mitte des Landes). Präziser brauche ich mir diese Informationen nicht zu merken. Genauso bei der Dodoma, der Hauptstadt von Tansania: die Buchstabenkombination „odo“ und der senkrechte Strich des d zeigen an, dass die Stadt in der senkrechten Mitte leicht nach rechts verschoben liegt.
Sie können aber genauso gut mit der Projektor-Methode arbeiten. Allerdings würde ich die Technik in diesem Fall umkehren: Projizieren Sie ein markantes Bild auf ein Land, um sich bestimmte Punkte einzuprägen. Bei Simbabwe denke ich an Sindbad, der einen großen Diamanten direkt auf der Stirn am Haaransatz trägt (dort befindet sich die Hauptstadt „Harare“) – in diesem Fall habe ich ein Gesicht zum Bestimmen der Position benutzt. Oder Samba kann man lustig auf einem Acker tanzen und man grinst dabei! Das ergibt Sambia mit Lusaka und die Stelle der Stadt ist auf einem Gesicht der grinsende Mund.
Ich hoffe, ich kann Sie damit ein wenig inspirieren und viele Grüße,
Ulrich Bien
 

Blitzmerken: Rechtschreibfalle in der Tropfsteinhöhle – Schreibweise von Stalaktiten und Stalagmiten merken

Sicher kennen Sie die Eselsbrücke zum Unterscheiden der verschiedenen Formen von Tropfsteinen: Mieten steigen, Titten hängen und Nähte halten zusammen (und bitte entschuldigen Sie die rüde Ausdrucksweise, aber sonst funktioniert die Eselsbrücke nicht).

  • Stalaktiten wachsen von oben nach unten – hängen also von der Decke herunter.
  • Stalagmiten wachsen von unten nach oben – stehen also aufrecht in den Höhlen.
  • Stalagnaten sind eine Kombination aus beidem, die sich in der Mitte getroffen haben und zusammengewachsen sind.

So bekannt diese Brücke aus ist: Ein kleiner Unterschied in der Schreibweise von hängenden und stehenden Formen wird jedoch oft übersehen. Während Stalagmiten mit G geschrieben werden, wird das ähnliche Stalaktiten mit K geschrieben.

Und wie lässt sich das merken? Beachten Sie dazu einfach den Buchstaben nach dem G und dem K. Während das m nicht besonders hoch hinausragt, strebt das t deutlich mehr nach oben – also wird vor dem t in Stalaktiten ein k geschrieben und vor dem m ein g. Das gleiche gilt übrigens für die Stalagnaten, wo nach dem g auch ein eher niedriges n folgt.

So einfach kann merken sein!

 

Wo fahren Sie denn? – Oder: Warum Navigationssysteme eine der größten Stärken des Gehirns zerstören…

Schon mal versucht, mit einem Navi einen Säbelzahnztiger zu fangen? Der Orientierungssinn ist eine der großen Stärken des Kopfes – angeblich entstanden, als wir noch zu Fuß mit der Keule auf der Schulter hinter unserem Essen her waren.

Mit dem Navi ist das alles ganz anders geworden. Wir treten unseren Kopf mit Füßen, weil wir uns ausschließlich auf die Technik verlassen. Das ist vergleichbar mit dem Einspeichern von Telefonnummern ins Handy. Ist das Gerät weg oder kaputt, kann der Betroffene nicht einmal mehr zu Hause anrufen.

Das Autoportal mobile.de berichtet über die Ergebnisse einer Studie von TopGutscheinCode, nach der die Autofahrer sich mittlerweile voll und ganz auf die kleinen elektronischen Helfer verlassen. 75 Prozent der Befragten gab an, gar keine Karte mehr lesen zu können, obwohl fast die Hälfte sich trotz Navi schon einmal verfahren hat.

Nur 12 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich überhaupt noch Gedanken darüber zu machen, wo sie hinfahren. 61 Prozent tippen das Ziel ein und fahren einfach drauf los. Und wenn sie sich doch verfahren, dann wird Mama oder Papa hinterher telefoniert: Fast die Hälfte ruft die Eltern an, wenn das Navi den Weg nicht mehr kennt. Hoffentlich ist die Nummer richtig im Handy abgespeichert.

Ja, wo fahren Sie denn? Pflegen Sie Ihren Sinn für die Orientierung. So sitzt man nicht stur im Auto und fährt von Start zum Ziel. Neben dem Gefühl für die Richtung bleibt das Hirn so während der Fahrt aktiv. Und vielleicht gibt es auf dem Weg ja noch die eine oder andere interessante Stadt oder Sehenswürdigkeit, an der das Navi stur vorbeileitet.

Schließlich ist der Weg das Ziel!

Quelle: mobile.de, TopGutscheinCode, Neues Mobil

 

Wie hoch ist der höchste Berg der Erde eigentlich?

Der Mount Everest ist der höchste Berg der Erde – zweifelsfrei! Aber wie hoch der Berg wirklich ist, steht nicht genau fest. Offiziell sind es 8.848 Meter. Die Briten haben 1952 zuerst gemessen und sind auf genau 8.847,84 Meter gekommen. Chinesische Experten kamen zu einem etwas anderen Ergebnis: 8.844,42 Meter. Und 1990 haben Wissenschaftler aus den USA sogar 8.850 Meter ermittelt.

Nun hat die Regierung von Nepal die erneute Vermessung beauftragt. Das Ergebnis wird allerdings noch zwei Jahre auf sich warten lassen.

Und wie kann man sich bis dahin die Höhe des Bergs merken? Mit Hilfe des Majorsystems lässt sich die 8.848 in die Frage „Wofür Hawaii?“ verwandeln (WFRW = 8.848, der Rest der Buchstaben wird nicht übersetzt). Hier finden Sie zwei Einführungsvideos zum Majorsystem.

Und genau das fragt man sich, wenn man auf dem Gipfel steht! Wofür Hawaii…?

Viel Spaß beim Merken!

Quelle: Welt online