Archiv der Kategorie: Gesundheit

Prost: Trink Dich schlau? Über kleine Helfer für mehr Denk-Leistung

Weiß jeder: Der rote Trink verleiht Flügel… Tut er natürlich nicht – zumindest habe ich das noch nicht beobachten können, aber in der Kategorie „Energy Drink“ gibt es einige, nicht gerade günstige Flüssigkeiten, die mehr aus uns herausholen können sollen (sagt die Werbung). Und zwar nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern seit Neuronade auch mehr aus der grauen Masse zwischen den Augen. Aber funktioniert das tatsächlich?

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Wann wütete die Pest in Europa? – Eselsbrücke

In den letzten Beispielen habe ich Jahreszahlen als Bilder in die historischen Ereignisse eingebaut (schauen Sie sich dazu zum Beispiel die Ermordung Cäsars oder die Hinrichtung von Johanna von Orleans an). In diesem Beispiel möchte ich Ihnen zeigen, wie Jahreszahlen in einen Merkspruch verwandelt werden.

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Alles senkrecht? Oder: Wie sitzen sie gerade?

Über den aufmerksamen Umgang mit dem Lehrstoff habe ich schon mehr als genug berichtet. Aber Sie sollten Ihre Aufmerksamkeit auch dazu nutzen, Ihren Körper und Ihre Verfassung im Blick zu behalten. Meistens spüren wir beim Lernen nur, wenn es mit dem Lernen nicht mehr so richtig voran geht. Aber es gibt noch mehr zu entdecken…

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Geht’s noch? Produktiver ohne den ständigen Blick auf das Handy

Ein Leben ohne Smartphone?! Unvorstellbar, denn die kleinen digitalen Helfer erleichtern das Leben spürbar (und die Kritiker sollen endlich ruhig sein und das akzeptieren). Aber: Wer lernen oder konzentriert arbeiten muss, der kennt das Jucken in den Fingern – besonders dann, wenn wir einen großen Haufen Arbeit oder Lernstoff vor uns haben. Dann wird der Griff zum Telefon zur lästigen Sucht, die tatsächlich Nachteile hat: Wer sich ablenken lässt, der braucht wesentlich länger für eine Tätigkeit und macht mehr Fehler.

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Schlank und schlau – Wie Ihnen die beste Diät beim Lernen und Arbeiten hilft

Die effektivste Art, den Speck am Bauch los zu werden, hat zunächst einmal nichts mit dem Essen zu tun. US-Forscher haben herausgefunden, dass eine der besten Methoden, um Gewicht zu verlieren, darin besteht, aufzuschreiben, was man am Tag zu sich nimmt.

Statt schweißtreibenden Sport zu machen genügt es, ein Ernährungs-Tagebuch zu führen. Darin kann man dann nachlesen, was man am Tag so alles in sich reingestopft hat. Versuchspersonen haben durch solche Aufzeichnungen begonnen, bewusster zu essen und die vielen süßen Kleinigkeiten wegzulassen, die ständig genascht werden.

Dieses Konzept lässt sich hervorragend auf das Lernen und Arbeiten übertragen, denn meistens hat man das Gefühl, den ganzen Tag wie ein Verrückter gebüffelt zu haben, aber trotzdem bleibt die ungute Vermutung, doch nichts geschafft zu haben.

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8 Allergieausweise in 8 Minuten auswendig lernen (MedAT)

Die Universitäten in Österreich haben einen einheitlichen Aufnahmetest für Studierende entwickelt (MedAT). Eine Aufgabe besteht darin, sich die Fakten von 8 Allergieausweisen in 8 Minuten einzuprägen und diese 30 Minuten später anhand eines Multiple-Choice-Tests wiederzugeben. Dieser Artikel erklärt, wie eine solche Merkaufgabe fehlerfrei und schnell zu meistern ist.

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Flüssig macht frisch! – Mixgetränk steigert die Lern-Leistung

Ich werde oft gefragt, mit welchen Mitteln das Gehirn in Schwung gebracht werden kann. Regelmäßiges Trinken (nicht alkoholischer Getränke) gehört besonders zu den Dingen, die Sie tun sollten, wenn Sie viel und lange mit dem Kopf arbeiten, wie zum Beispiel im Büro, beim Lernen für die Schule oder Universität.

Die folgenden Mixgetränk-Rezepte für mehr Gehirnleistung machen wach, leistungsfähig und geben Energie und Kraft – wenn Sie hart und ausdauernd arbeiten wollen. Die Mischung aus Ingwer und Vitamin C (Zitrone und Orange) in Verbindung mit viel Flüssigkeit hält den Kopf in Schwung!

Power-Drink – kalte Sommer-Version

  • Eine 1 bis 2 Zentimeter dicke Scheibe Ingwer schneiden, würfeln und durch eine Knoblauchpresse drücken (eine saubere – sonst schmeckt es schlecht)
  • Saft einer halben Zitrone dazu mischen
  • Mit Mineralwasser auf 0,3 bis 0,5 Liter auffüllen
  • Je nach Geschmack mit etwas Aperol verfeinern (Achtung: Aperol enthält Alkohol, ist also nicht für Jugendliche geeignet!)

Power-Drink – warme Winter-Version

  • Eine 1 bis 2 Zentimeter dicke Scheibe Ingwer schneiden, würfeln und durch die Knoblauchpresse drücken
  • Den Saft einer halben Zitrone und den einer halben bis ganzen Orange dazu mischen
  • Mit heißem Wasser auf 0,3 bis 0,5 Liter auffüllen
  • Bei Bedarf mit Honig süßen

Manchen Menschen ist Ingwer schon in geringen Menge zu kräftig, besonders ausgepresster Ingwer kann sehr scharf und intensiv schmecken und auch wirken. Sollte Ihnen diese Mischung zu stark sein, können Sie die gleiche Menge auch klein hacken und direkt ins Glas geben.

Guten Durst und gutes Lernen!

 

Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis lässt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.

 

Schön blöd: Botox reduziert die Gehirnleistung

Ein Team von Wissenschaftlern der Harvard Universität hat 20 Frauen vor und nach einer Botox-Behandlung gegen Falten im Gesicht einem Sprachtest unterzogen.

Das Ergebnis ist verblüffend: Die Frauen zeigten deutlich schlechtere Leistungen des Sprachzentrums. Sie brauchten teilweise bis zu einer Sekunde länger, um komplexe Sätze wie „Sie verabschieden sich von einem guten Freund, den sie nie wieder sehen werden.“ zu verstehen.

Wer sich Nervengift im Gesicht unter die Haut spritzt, der darf sich nicht wundern, dass das nicht gut für das Gehirn sein kann – aber der Grund für die schlechtere Hirnarbeit ist ein anderer: Wenn wir die Stirn zum Beispiel bei traurigen oder nachdenklichen Gesprächsthemen in Falten legen, dann ist das nicht nur eine Reaktion des Gesichts auf das Thema, sondern es hilft uns auch beim Verstehen!

Botox verhindert die aktivität der Mimik und damit die Verständnisleistung des Gehirns. Eine Sekunde Verzögerung klingt zwar nicht besonders lang, ist aber für den Kopf schon eine kleine Ewigkeit.

Quelle: Yahoo Nachrichten / Bild der Wissenschaft (Juni Ausgabe)