Archiv der Kategorie: Hinweise

Wichtige Fragen zu Gedächtnis-Techniken – Leserbrief

Hier ist ein toller Leserbrief zu unterschiedlichen Fragen, wie Mnemotechniken richtig angewandt werden:

Guten Abend,

vielen Dank für die wirklich sehr netten, unterhaltsamen und vor allem verständlichen Artikel auf Ihrer Seite! Ich habe mich in letzter Zeit sehr intensiv mit dem Thema Gedächtnispalast beschäftigt und selbst angefangen mein eigenes Haus zu füllen und bin auch dazu übergegangen andere Wohnungen, Häuser und Orte zu integrieren.

Ebenfalls habe ich das Major System  0-99 gelernt und habe meine Kreditkartennummern, Geburtstage und wichtige Telefonnummern mit der Methode abgespeichert.

Ich kann mir gut Geschichten merken und auch räumliche Vorstellungskraft habe ich mehr als genug, aller Dings habe ich 2 große Probleme, wo ich gerne eine mal die Meinung eines Experten hören würde.

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Die Neuauflage von „Einfach. Alles. Merken“ ist fertig!

Heute kam ein Paket mit der Post: Der Humboldt-Verlag hat die neue Auflage von „Einfach. Alles. Merken.“ fertig! Das Buch wurde optisch komplett überarbeitet (neues Cover und neuer Innen-Design). Außerdem wurde ein paar Fehler berichtigt und die Links und Verweise am Ende des Buchs aktualisiert.

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Fühlt sich richtig gut an, das eigene Buch in der Hand zu haben!

Mein Dank gilt besonders Mark Wachsmann, der für mich von Anfang an eine große Hilfe beim Schreiben des Buchs gewesen ist, sowie allen anderen Personen im Verlag, die an der Veröffentlichung beteiligt waren. Darüber hinaus war auch Philipp Bartel von ARRI in München eine unglaublich große Hilfe, denn ohne ihn hätte es die DVD zum Buch nie gegeben!

Ihr seid tolle, engagierte, freundliche, hilfsbereite, professionelle Menschen, mit denen es einfach unglaublich viel Spaß macht, zusammen zu arbeiten!!!

Übrigens: Das Buch ist bei amazon noch im alten Design zu sehen, aber ich denke, das wird sich schnellstens ändern…

 

Ein einfaches Rezept für mehr Leistung und Motivation: Machen Sie (sich) mobil!

Arbeit und Lernen bestehen häufig aus vielen Plänen und Vorsätzen. Was tun Sie, wenn Ihnen einfällt, Sie könnten Dinge erledigen oder sich zum Lernen hinsetzen? Häufig warten wir viel zu lange, bevor unser Kopf das Startzeichen gibt und mit dem Denken beginnt. So genannte Pick-Up-Artists – das sind Männer, die gezielt auf Frauenjagd gehen – haben die so genannte Drei-Sekunden-Regel: Wenn sie sich für eine Frau interessieren, dann sprechen Sie diese unmittelbar an (innerhalb von drei Sekunden eben). Lässt sich das auf Arbeiten und Lernen übertragen?

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Mehr Informationen auf neuen Seiten

Es gibt ganz neue Seiten auf denkreich!

Die Liste mit den Eselsbrücken wurde aktualisiert (ehemals der Abschnitt „merken“). Dort finden Sie nun alle Merkhilfen übersichtlich gegliedert nach Themengebieten.

Auch das Lexikon wurde auf den neuesten Stand gebracht (das „wiki“ wurde damit auf den eher konservativen Namen unbenannt). Hier sind nun alle anderen Artikel nach Themen sortiert zu finden.

Neu ist die Seite mit häufig gestellten Fragen (FAQ – aus dem Englischen „frequently asked questions“). Dort sind kurze Antworten auf die Themen zu finden, die viele meiner Leser und Teilnehmer der Trainings immer wieder stellen.

Viel Spaß beim Lesen!!!

 

Das Patientenakten-Problem – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem komplexen Merkthema, das häufig nachgefragt wird und gar nicht so leicht zu bewältigen ist. Aber lesen Sie selbst…

Sehr geehrter Herr Bien,

für den Support muss ich mir zu etwa 100 Kunden, die durch ihren Organisationsnamen eindeutig identifiziert sind, einerseits Personennamen und (ich nenne es mal) Informationseinheiten merken, so dass ich am Telefon oder in Meetings diese Daten präsent habe.

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Reihenfolge eines Kartenspiels merken – Praxisbeispiel

Beschreibungen, wie man sich die Reihenfolge eines Pokerspiels mit 52 Karten einprägt, gibt es viele (unter anderem hier). In diesem Artikel soll gezeigt werden, was konkret jemand sich vorstellt, der sich eine so lange Reihenfolge von Karten merkt. Denn genau das fehlt bei den meisten Beschreibungen (dagegen wird die Technik in jedem Fall ausführlich erläutert). Schauen wir also einmal ins Gehirn eines Mnemotechnikers, der sich schnell und pragmatisch 52 Fakten in Reihenfolge merkt…

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Umfangreiche Fachthemen lernen – Leserbrief

Lernen komplexer Themen ist ein begehrtes Thema. Deswegen noch ein interessanter Leserbrief dazu:

Sehr geehrter Herr Bien,

von Ihrem Buch „Einfach. Alles. Merken.“ bin ich wirklich begeistert. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Merktechniken, allerdings wollte sich der Erfolg nicht so recht einstellen. Bei der Lektüre des Buches hat es so richtig KLICK gemacht und ich habe nun begonnen, wirklich ernsthaft mit den beschriebenen Merktechniken zu arbeiten. Vielen Dank dafür.

Es gibt aber etwas, dass ich noch nicht richtig verstanden haben. Wie verhält es sich mit den Routen, Räumen, etc. die ich mir ausgedacht habe, wenn ich damit ein komplexes Thema abdecken will. Angenommen ich möchte das komplette Faktenwissen „Ausbildung Industriekaufmann“ abspeichern. Wie schaffe ich mir am besten eine Struktur? Entsprechende Bücher durchlesen, Fakten stichwortartig rausschreiben, nach Thema strukturieren (ist in Fachbüchern i. d. R. ja kein Problem, da vorgegeben) und dann „irgendwo“ anhängen? Wie viele Routen, Räume, etc. muss ich denn vorher gelernt haben, damit ich genug „Platz“ habe. Belege ich eine Route nur einmal, oder (mit völlig unterschiedlichen Themen) mehrmals.

Da hakt es bei mir noch etwas in der praktischen Umsetzung. Können Sie mir einen Tipp geben?

Mit freundlichen Grüßen,
R.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr R.

Ihre Frage wird sehr häufig diskutiert und die Antworten fallen unterschiedlich aus. Sie sollten sich fragen, ob Sie tatsächlich ein Wissensgebiet in einer einzigen Struktur speichern wollen. Das Gehirn tut dies eigentlich nicht. Ich empfehle immer, zusammengehörige Fakten in einer Raum oder auf einer Route abzuspeichern. Da bleibt allerdings die Frage, wo ein Schnitt gemacht werden sollte (bei den einzelnen Formeln oder der Formelsammlung).
Ihr Gehirn sollte kein Problem haben, Fakten unterschiedlichen Stellen mit verschiedenen Techniken abzulegen. Vermutlich ist es die äußere Ordnung (zum Beispiel ein Bücherregal oder ein Lexikon), die uns Techniken wie den „Gedächtnispalast“ so verführerisch aussehen lässt. Meine praktische Erfahrung hat fast immer gezeigt, dass es auch ohne so etwas geht (auch weil ein gut konstruierter Gedächtnispalast eine Menge Aufwand und Energie benötigt).
Aber solche Strukturen haben auch Vorteile: Man kann nämlich im Geiste durch sein Wissen spazieren und sich alles vor dem inneren Auge in Ruhe ansehen. Eine der Fragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie etwas lernen: Wie muss ich mich später an das Wissen erinnern? Viel Wissen kann aus dem Kopf nach dem Schema von Frage und Antwort herausgeholt werden. Vorträge benötigen eine Route, damit Sie den Faden nicht verlieren. Für Wissensgebiete wie Studienfächer kann es auch eine Sammlung von Merktechniken sein (Eselsbrücken, Routen, Römische Räume usw.).
Experimentieren Sie einfach, welches Verfahren Ihnen am besten liegt. Wenn Sie bereits Erfahrung mit Merktechniken haben, dann versuchen Sie sich doch einmal an einem Gedächtnispalast. Sie werden merken, ob das ein Verfahren ist, dass Ihnen liegt.
Ich hoffe, Ihnen damit ein wenig weiter zu helfen!
Ulrich Bien

 

 

Praktische Beispiele zum Thema Gedächtnistraining – und: Antworten gibt’s!

Täglich bekomme ich Leserbriefe! Vor ein paar Tagen hat eine Leserin eine spannende E-Mail geschrieben – aber leider keine richtige E-Mail-Adresse angegeben. Wir freuen uns über Fragen und schreiben garantiert eine Antwort – wenn im Moment auch mit einiger Verzögerung! Nur eine Bitte: Wenn Sie eine Antwort wollen, dann tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein, sonst können wir nicht zurück schreiben.

Die E-Mail-Adressen werden von uns nicht zu Werbezwecken genutzt oder an Dritte weiter gegeben!

Und hier noch die Antwort zur Frage von Frau K. (ich hoffe, das sie es liest):

Hallo K.,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen, unseren Blog (und die Bücher) so praxisorientiert wie möglich zu gestalten. Einsteiger in Sachen Merktechniken müssen natürlich erst die Grundlagen erlernen, um sich anschließend komplexen Themen widmen zu können (oder auch vielschichtige Merktechniken wie den Gedächtnispalast einzusetzen). Fortgeschrittene Anwender wissen häufig, wie Sie auch komplexe Themen lernen können…
Sollten Sie unter „praktisch“ umfangreiche Themen (ein ganzes Studium) verstehen, lässt sich das sicher nicht in einen einzelnen Blogtext verpacken. In meinen Büchern finden Sie am Ende immer auch Erklärungen, wie sich so etwas meistern lässt. Aber auch auf dem Blog sind immer wieder Beschreibungen dazu zu finden, z.B. dieser Leserbrief über das Lernen für’s Chemiestudium.
Schauen Sie auch ins Wiki unter Zielgruppen – auch dort gibt es Praxisbeispiele von Studierenden. Vollständig und umfassend werden diese Erklärungen aber nie sein (das ist letztendlich eine Frage, wie Sie Ihr Lernen organisieren und keine Frage von Merktechniken, die Sie dabei unterstützen und begleiten).
Sollten Sie unter „praktisch“ andere Fakten meinen, dann würde ich mich über Beispiele freuen…!
Und: Empfehlen Sie Ihrem Mitstudenten doch meinen Blog!
Ganz viele Grüße,
Ulrich Bien
 

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Auch wenn direkte Kommentare jetzt nicht mehr möglich sind: Ein Grund mehr, mir zu schreiben! Schließlich ist die direkte Kommunikation viel persönlicher.

Ich freue mich auf Ihre Mail!

Ulrich Bien