Archiv der Kategorie: Karriere

Woran Sie erkennen, dass Sie ein guter Lerner sind – ein Erfolgsrezept…

Lernen ist eine Frage des Typs! Und es ist mindestens eine Frage der persönlichen Einstellung. Aber welche Eigenschaften und Verhaltensweise sollte man mitbringen, um gut, richtig und richtig gut zu lernen?

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Präsidentin mit Migräne? Krankheiten als Tabu in Wirtschaft und Politik

Die amerikanische Politikerin Michele Marie Bachmann wird bereits als Präsidentschaftskandidatin gehandelt. Wie in den USA üblich, werden die Anwärter auf das wichtigste Amt den Landes extrem kritisch unter die Lupe genommen.

Und genau das ist Bachmann bereits jetzt zum Verhängnis geworden, denn politische Gegner haben in die Medien gebracht, dass die Politikerin unter Migräne leidet – ein riskantes Thema, gerade weil sie angeblich auch noch Medikamente gegen die quälenden Kopfschmerzen einnimmt (lesen Sie die ganze Geschichte von Michele Bachmann bei BrainLogs).

Der Perfektionismus-Wahn wird in den obersten Ebenen von Wirtschaft und Politik schon lange gepflegt. Ein Manager muss leisten – koste es, was es wolle!

Die Migräne von Bachmann ist sicher kein Einzelfall – auffällig ist dabei nur, dass es der Dame angelastet wird und dass dies bekannt gemacht wurde. Die Dunkelziffer von Managern, die sich mit Drogen leistungsfähig halten, wird gleichzeitig als extrem hoch eingeschätzt. Sogar im Deutschen Bundestag sind Spuren von Kokain gefunden worden.

Schwächen zu zeigen ist keine Stärke der Führungseliten!

Quellen: BrainLogs / Tagesspiegel

 

Weniger schlafen: Die besten Artikel über polyphasischen Schlaf

Vielleicht haben Sie schon vom Uberman oder Dymaxion gehört? Hinter den Namen, die an Superhelden erinnern, stecken Schlafkonzepte, die volle Leistungsfähigkeit bei nur zwei Stunden Schlaf am Tag versprechen. Wie viel Zeit hätte man da zum Arbeiten?

Der Reiz solcher Ideen ist enorm – gerade unter dem heutigen Leistungsdruck im Berufsleben. Ob diese Ansätze realistisch sind, ist kaum zu beurteilen, denn zu viele kommerzielle Angebote überstrahlen die anstrengende Wirklichkeit, in der sich Wenigschläfer und Maximal-Arbeiter bewegen. Bei Leistungsthemen wird häufig der Ganz-oder-gar-nicht-Ansatz gefordert. Etwas weniger schlafen wird dann kaum noch akzeptiert.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen die interessantesten Artikel und Berichte zu Uberman-Selbstversuchen präsentieren (das Wort stammt übrigens von Nietzsches Übermensch – eine Interpretation des bekannteren Superman). Fast alle berichten nicht unbedingt positiv darüber, geben Ihnen aber die Möglichkeit, solche Ansätze besser abzuschätzen. Also: Bleiben Sie wach beim Lesen!

  • Mit Power-Nickerchen zum Übermenschen: Der Student Marc Röhling hat einen detaillierten Bericht über seine Erfahrungen mit sechs mal zwanzig Minuten Schlaf  bei Spiegel.de veröffentlicht. Sein Fazit ist realistisch ernüchternd: „Ich schaute mir beim eigenen Zerfall zu.“
  • Zusammengefasst unter dem Titel „Was vom Schlafe übrig blieb“ hat Röhling sein Nicht-Schlaf-Erlebnis auch auf dem Blog Fudder.de beschrieben und wie er wieder zum normalen Schlaf zurück gekehrt ist.
  • Nur noch zwei Stunden schlafen: Der Party-Blog-München hat auch den Wunsch nach weniger Schlaf in die Tat umgesetzt – vielleicht nicht wie Sie jetzt vermuten, sondern durchaus konsequent nach dem Uberman-Prinzip.
  • Der normale Schlaf und seine Variationen: Michael H. Wiegand von der TU München betrachtet in diesem Artikel die wissenschaftliche Seite des Schlafs und der Möglichkeiten zur Veränderung.
  • Der wohl am besten beschriebene (und erfolgreiche) Selbstversuch ist von Steven Pavlina in seinem Blog veröffentlicht worden (Englisch).

Zusammenfassung: Auf den ersten Blick klingt die Vorstellung extrem reizvoll, praktisch den ganzen Tag wach zu sein. Die meisten Menschen vergessen jedoch, dass dahinter mehr steckt, als den Wecker anders einzustellen. Und es gibt durchaus harmlosere Schlafmöglichkeiten, die weit weniger Nebenwirkungen haben. Aber das ist ein anderer Artikel…

Quellen: Spiegel.de / Fudder.de / StevePavlina.com / Schlafzentrum der TU München / Wikipedia