Archive for the 'Kreativität' Category

Die Sieben Todsünden merken – Enten als Eselsbrücke

So seltsam das Thema erscheinen mag, aber die Sieben Todsünden sind ein klassischer Gesprächsstoff: Wie zum Beispiel der Film Sieben oder das gleichnamige Bild des Künstlers Hieronymus Bosch - nur um zwei zu nennen (eine ausführliche Liste dazu bei Wikipedia).

Aber was waren die sieben Fehltritte? Und wie lassen sie sich merken? Keine ganz leichte Aufgabe, denn der Kopf ist in der Lage, rund sieben Fakten für ein paar Minuten zu behalten, aber inklusive lateinischer Übersetzung steht das Hirn schon der doppelten Menge gegenüber. Und einfach so zu merken, bleibt meistens nicht langfristig im Kopf hängen. Aber mit Merktechniken wird das Einprägen, leichter, kreativ und vor allem langfristig und zuverlässig.

Probieren Sie folgende, ungewöhnliche Methode aus!

Bevor wir mit dem Konstruieren einer schlauen Eselsbrücke beginnen, hier erst einmal die Sünden in aller Ausführlichkeit:

  • Hochmut (Superbia)
  • Geiz / Habgier (Avaritia)
  • Wollust (Luxuria)
  • Zorn (Ira)
  • Völlerei (Gula)
  • Neid (Invidia)
  • Faulheit (Acedia)
In diesem Beispiel werden die Sieben Todsünden (inklusive ihrer lateinischen Bezeichnungen) mit Hilfe der Routenmethode gemerkt (ähnlich wie im Artikel Die zehn größten Staaten der Erde merken).

Eine Route ist eine definierte Reihenfolge, die wir gut kennen, und mit der die zu merkenden Informationen verbunden werden – klingt einfach! Ist auch so…

In diesem Fall wollen wir die Fakten mit ersten Strophe des bekannten Kinderlieds Alle meine Entchen verbinden. Klingt ungewöhnlich! Funktioniert aber besonders gut…

Hier ist der Text, den wir zum Merken nutzen werden:

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser,
Schwänzchen in die Höh’.

Um diese Zeilen als Merk-Regal zu benutzen, müssen wir sieben Punkte definieren, mit denen die Sünden verknüpft werden können. Schauen Sie sich den Text noch einmal an und markieren Sie im Kopf einprägsame Begriffe.

Hier die Version mit den Merk-Orten (Schlüsselwörtern), die gleich zum Einprägen benutzt werden:

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser,
Schwänzchen in die Höh‘.

Im zweiten Schritt verbinden wir eine jeweils passende Sünde mit den Begriffen. Hier ein paar Vorschläge, wie Sie dies kreativ umsetzen können – sollten Ihnen die Bilder nicht gefallen, dann malen Sie sich einfach selbst lebendige und lustige Vorstellungen aus.

  • Die Entchen tragen lustige Pullover aus Wolle.
  • Allerdings sind sie zu faul zum Schwimmen.
  • Der See wird deswegen neidisch und…
  • …schlägt voller Zorn Wellen über den Köpfen der Enten zusammen.
  • Die sind danach voll mit Wasser.
  • Aber ihre Schwänzchen sind trocken, weil sie diese gezielt
  • …und hochmütig in die Höhe gestreckt haben.

Und? Haben Sie in den Bildern die Sünden wieder entdeckt? Stellen Sie sich die Bilder so lebendig wie möglich vor und gehen Sie danach im Kopf den Liedtext durch. Wenn Ihre Phantasie gute Vorstellungen produziert hat, müssten Ihnen alle Bilder mit den entsprechenden Hinweisen auf die jeweiligen Todsünden wieder einfallen.

Wenn Sie das Gefühl haben, die Bilder sitzen fest in Ihrer Vorstellung, können Sie jedes Bild um einen Hinweis auf die lateinische Übersetzung erweitern – auch hier gilt: Wenn Ihnen ein Merkbild nicht gefällt, dann unbedingt gegen ein eigenes ersetzen.

  • Enten mit Wollpullovern sind der reine Luxus.
  • Beim Schwimmen sind Sie keine Asse im Vergleich zu englischen Enten (As auf Englisch ist Ace).
  • Der See wird neidisch, weil er nicht so “in wie die” ist.
  • Die Wellen schlagen so hoch wie vor der irischen Küste.
  • Voll mit Wasser sehen die Enten aus, wie mit Gulasch gemästet.
  • Die Schwänzchen wurde gezielt vor dieser Havarie gerettet.
  • Die hochmütigen Enten fühlen sich “superb“!

Was ist gerade in Ihrem Kopf passiert? Anstatt zu lernen, haben Sie sich lediglich ein paar Bilder mit den richtigen Hinweisen (Schlüsselwörtern) vorgestellt, statt langweilig auswendig zu lernen. Auch wenn diese Art zu merken ungewöhnlich erscheint: Probieren Sie aus, an wie viele der gemerkten Fakten Sie sich nach ein paar Tagen noch erinnern! Sicherlich an viel mehr, als wenn Sie herkömmlich gelernt hätten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Merken!

Quellen: imdb / Wikipedia

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Inspiration muss Dich finden! – Zitat der Woche

Der spanische Maler Pablo Picasso hat diesen Satz sicher mit einem Augenzwinkern gesagt:

Die Inspiration existiert, aber sie muss dich bei der Arbeit finden.

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Der beste und schnellste Fotokurs – Zitat der Woche

Eine Fähigkeit meisterhaft zu beherrschen, das kann ganz simpel sein. Der amerikanische Top-Fotograf Robert Capa hat seine Technik zum perfekten Foto in einem einzigen Satz zusammen gefasst:

Wenn deine Bilder nicht gut sind, warst du nicht nah genug dran.”

Das Zitat wird auch als “goldene Regel der Reportagefotografie” bezeichnet. Im Original heißt es: “If your pictures aren’t good enough, you’re not close enough.”

Man ist also näher dran am perfekten Bild, als man glaubt.

So einfach kann Fotografieren sein!

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Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Wann wurde das Teleskop erfunden? – Video

Hier eine Merkhilfe für das Erfindungsjahr des Fernrohr – wieder als Video mit zahlreichen Bildern! Wer einmal das Prinzip verstanden hat, für den ist es ganz leicht, Zahlen in lebhafte, bunte Vorstellungen zu verwandeln.

Um sich wenige Ziffern einzuprägen, muss es nicht immer das Majorsystem als die perfekte Merktechnik sein. Dass es auch einfacher geht, zeigt dieses Beispiel!

Damit wird das Lernen zu einem spannenden Rätsel auf der Suche nach dem passenden Bild. Viel besser, als tausendmal zu wiederholen und dann doch wieder zu vergessen…

Quelle: YouTube-Kanal von denkreich

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Gefährlich einfallslos: die meist-verwendeten Passwörter auf dem iPhone und im Internet

Gerade im Internet ist heute höchste Sicherheitsstufe angesagt, denn mittlerweile fallen Hacker auch über die Server großer Unternehmen her und erbeuten Datenberge vertraulicher Informationen. Ein Passwort zu knacken ist für einen schnellen Computer mittlerweile eine Fingerübung.

Und gerade im Internet gehen wir auf Nummer sicher und verwenden Schlüssel, die wir garantiert nicht vergessen. Aber die Einfachheit hat ein Risiko, denn je simpler der Code, desto schneller kommen die Hacker uneingeladen auf dem eigenen Computer vorbei.

Der iPone-Entwickler Daniel Amitay hat über 200.000 Passwörter von iPhones ausgewertet und kommt zu einem nüchternen Ergebnis: Das am meisten benutzte Paswort ist die Ziffernkombination “1234″ – sofern sich das überhaupt als Schlüssel bezeichnen lässt. Immerhin rund 5% aller analysierten User benutzen die Folge. Aber auch die folgenden Plätze sehen nicht komplizierter aus: 0000, 2580, 1111 und 5555.

Im letzten Jahr hat die New York Times eine Studie des Softwareunternehmens Imperva veröffentlicht, nach der das am meisten verwendete Passwort im Internet “123456″ lautet – dicht gefolgt von der kreativen Variante “12345″. Auf die Plätze drei und vier wurden “123456789″ und “password” verwiesen.

Damit liegt der Schlüssel nicht einmal unter der Fußmatte, sondern steckt in der Tür – sofern diese überhaupt geschlossen ist!

Moderne Bürotechnik läßt den Spitznamen des Partners und das Lieblingsgericht als Passwort gar nicht mehr zu. Wirre Buchstaben- und Zahlenfolgen sind gefordert, damit das Firmennetz sicher ist. Und auch zu Hause ist sicher einfach sicherer: Für jede Website ein eigenes Passwort und das auch noch regelmäßig ändern.

Wer soll sich das alles merken?

In einem Artikel dazu bei Working@Office sind verschiedene Methoden beschrieben (die auch im Buch erklärt werden), wie man sich sichere und leicht zu merkende Passwörter ausdenkt.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen und tatsächlich auch leicht im Kopf behalten: 1QW23ER4, 9OLKI87UJ oder 12JFMAMJ6 – in Sekunden ausgedacht und garantiert sicher im Gehirn abgespeichert.

Wie das funktioniert und wie auch solche komplizierten Passwörter leicht zu merken sind, lesen Sie hier.

Quelle: Lifehacker / NYTimes / Working@Office

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Welches ist der widerstandsfähigste Parasit? – Zitat

Hier ein geniales Zitat aus dem Film Inception:

“Ein Gedanke! [...] Wenn ein Gedanke einen Verstand erst einmal infiziert hat, ist es fast unmöglich ihn zu entfernen. Ein Gedanke der voll ausgeformt, vollkommen verstanden ist, der bleibt haften. “ (Quelle: Mitschrift)

Das ist auch die Grundidee des Films – und die ist ziemlich genial, denn der Gedanke lässt sich auch auf das Lernen übertragen: Einmal verstanden – für immer im Gedächtnis.

Wenn eine Information richtig im Gehirn eingebaut wird, verschwindet sie nie wieder von dort. Sie kennen das von so genannten Vexierbildern - in die zwei verschiedene Symbole eingebaut sind. Haben Sie beide einmal entdeckt, ist die Magie des Bildes verschwunden. Das gleiche für das Radfahren: Einmal gelernt ist es unmöglich, das Erlebte wieder zu vergessen.

Oder etwas ganz anderes: Wussten Sie, dass Enten die Masken von Hunden tragen! Schauen Sie sich dieses Bild einmal an. Ich bin sicher, Sie werden das beim Anblick von Enten immer wieder vor Augen haben.

Quelle: Warner Bros. Pictures / BuzzFeed.com

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