Archiv der Kategorie: Leistungsfähigkeit

Die Tastatur ist tot! Oder: Blind tippen auf dem iPad mit ASETNIOP

Tastaturen haben einen Nachteil: Sie verschwinden langsam aus unserem Elektronik-Alltag. Zuerst schien der Stift in Kombination mit dem Touch-Screen wieder in Mode zu kommen, danach war die Spracheingabe angesagt – zumindest zeitweise. Trotzdem: Schnelle und zuverlässige Eingabe von viel Text funktioniert immer noch am besten mit einer Tastatur. Aber die winzigen Spielzeug-Keyboards, die sich an den Tablet-Computer klemmen lassen, sind lange nicht die beste Lösung…

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Erfolg und Inspiration täglich neu erfinden! – Beeple könnte mehrere Museen damit füllen…

Erfolg ist kein Zufall – diesem Spruch sind wir mittlerweile überdrüssig. Aber was ist es dann? Stetes Arbeiten ist eine zuverlässige Erfolgsformel: Die Autorin J.K. Rowling hat zugegeben, dass sie mit Hilfe eines Mini-Laptops quasi überall schreiben konnte – sogar an sehr ungewöhnlichen Orten. Weinger bekannt ist der Grafik-Designer Martin Winkelmann, der durch eine Routine ein nicht weniger beeindruckendes Werk geschaffen hat.

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Ich will einfach nur schreiben – wie ein Minimal-Computer Autoren produktiver machen soll

Computer können einfach zu viel. Wer heute eine Aufgabe erledigen will, muss sich vor allem konzentrieren können. Zu viele kleine Ablenkungen wie Facebook, E-Mail, Updates und noch schnell ein Blick auf die Auktion bei Ebay – und schon wieder ist eine Stunde rum. Dabei gibt es bestimmte Aufgaben, die sich gar nicht bewältigen lassen, wenn man nicht verdammt viel Zeit investiert. Das Schreiben eines Buchs gehört dazu…

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Die digitale Sekretärin als App: Less.Mail beantwortet E-Mails automatisch

Mails bearbeiten (gegen die Flut von gefühlten 200 Mails am Tag zu kämpfen) ist ein fester Bestandteil des Büroalltags geworden. Abgesehen vom Sichten der elektronischen Post kann ein Großteil davon mit kurzen Kommentaren beantwortet werden. Auch wenn diese Ansatz pragmatisch klingt (und es auch ist). Mails lesen und beantworten kostet Zeit. Doch damit könnte jetzt Schluss sein…

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Was haben Shopping und Lernen gemeinsam? die Psychologie des Supermarkts lässt sich auf die Schule übertragen…

Warum liegt das Obst immer direkt am Eingang? Der Supermarkt ist vollgestopft mit Psychologie. Kaum ein anderer Ort ist wissenschaftlich so gut durchleuchtet und analysiert. Und diese Erkenntnisse lassen sich (teilweise) hervorragend auf Lernen und Arbeiten übertragen, schließlich geht es im Laden und am Schreibtisch um die selbe Sache: Motivation.

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Nur der Wille zählt! Warum diese Eigenschaft Menschen besonders macht…

Können Sie warten? In den 60er Jahren haben Wissenschaftler der Universität Stanford ein einfaches Experiment gemacht: Einer Gruppe von Kindern wurde eine Schüssel mit Marshmallows vor die Nase gestellt. Die Kinder hatten die Wahl: Entweder sie konnten einen Marshmallow sofort essen oder sie konnten warten und bekamen später zwei Süßigkeiten als Belohnung. Dann verließen die Forscher den Raum und beobachteten was passierte…

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The Big Five for Life – Motivation mal ganz anders (Buch-Rezension)

Eigentlich soll es ein Buch sein für Führungskräfte und darüber, wie Mitarbeiter richtig geführt werden. Aber schon nach den ersten Seiten ist klar, das John Streleckys The Big Five for Life – Was im Leben wirklich zählt von etwas ganz anderem handelt: Hier geht es nämlich um Motivation – und zwar um eine sehr weitreichende und folgenschwere Art der Motivation.

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8 Allergieausweise in 8 Minuten auswendig lernen (MedAT)

Die Universitäten in Österreich haben einen einheitlichen Aufnahmetest für Studierende entwickelt (MedAT). Eine Aufgabe besteht darin, sich die Fakten von 8 Allergieausweisen in 8 Minuten einzuprägen und diese 30 Minuten später anhand eines Multiple-Choice-Tests wiederzugeben. Dieser Artikel erklärt, wie eine solche Merkaufgabe fehlerfrei und schnell zu meistern ist.

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Flüssig macht frisch! – Mixgetränk steigert die Lern-Leistung

Ich werde oft gefragt, mit welchen Mitteln das Gehirn in Schwung gebracht werden kann. Regelmäßiges Trinken (nicht alkoholischer Getränke) gehört besonders zu den Dingen, die Sie tun sollten, wenn Sie viel und lange mit dem Kopf arbeiten, wie zum Beispiel im Büro, beim Lernen für die Schule oder Universität.

Die folgenden Mixgetränk-Rezepte für mehr Gehirnleistung machen wach, leistungsfähig und geben Energie und Kraft – wenn Sie hart und ausdauernd arbeiten wollen. Die Mischung aus Ingwer und Vitamin C (Zitrone und Orange) in Verbindung mit viel Flüssigkeit hält den Kopf in Schwung!

Power-Drink – kalte Sommer-Version

  • Eine 1 bis 2 Zentimeter dicke Scheibe Ingwer schneiden, würfeln und durch eine Knoblauchpresse drücken (eine saubere – sonst schmeckt es schlecht)
  • Saft einer halben Zitrone dazu mischen
  • Mit Mineralwasser auf 0,3 bis 0,5 Liter auffüllen
  • Je nach Geschmack mit etwas Aperol verfeinern (Achtung: Aperol enthält Alkohol, ist also nicht für Jugendliche geeignet!)

Power-Drink – warme Winter-Version

  • Eine 1 bis 2 Zentimeter dicke Scheibe Ingwer schneiden, würfeln und durch die Knoblauchpresse drücken
  • Den Saft einer halben Zitrone und den einer halben bis ganzen Orange dazu mischen
  • Mit heißem Wasser auf 0,3 bis 0,5 Liter auffüllen
  • Bei Bedarf mit Honig süßen

Manchen Menschen ist Ingwer schon in geringen Menge zu kräftig, besonders ausgepresster Ingwer kann sehr scharf und intensiv schmecken und auch wirken. Sollte Ihnen diese Mischung zu stark sein, können Sie die gleiche Menge auch klein hacken und direkt ins Glas geben.

Guten Durst und gutes Lernen!

 

Umfangreiche Fachthemen lernen – Leserbrief

Lernen komplexer Themen ist ein begehrtes Thema. Deswegen noch ein interessanter Leserbrief dazu:

Sehr geehrter Herr Bien,

von Ihrem Buch „Einfach. Alles. Merken.“ bin ich wirklich begeistert. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Merktechniken, allerdings wollte sich der Erfolg nicht so recht einstellen. Bei der Lektüre des Buches hat es so richtig KLICK gemacht und ich habe nun begonnen, wirklich ernsthaft mit den beschriebenen Merktechniken zu arbeiten. Vielen Dank dafür.

Es gibt aber etwas, dass ich noch nicht richtig verstanden haben. Wie verhält es sich mit den Routen, Räumen, etc. die ich mir ausgedacht habe, wenn ich damit ein komplexes Thema abdecken will. Angenommen ich möchte das komplette Faktenwissen „Ausbildung Industriekaufmann“ abspeichern. Wie schaffe ich mir am besten eine Struktur? Entsprechende Bücher durchlesen, Fakten stichwortartig rausschreiben, nach Thema strukturieren (ist in Fachbüchern i. d. R. ja kein Problem, da vorgegeben) und dann „irgendwo“ anhängen? Wie viele Routen, Räume, etc. muss ich denn vorher gelernt haben, damit ich genug „Platz“ habe. Belege ich eine Route nur einmal, oder (mit völlig unterschiedlichen Themen) mehrmals.

Da hakt es bei mir noch etwas in der praktischen Umsetzung. Können Sie mir einen Tipp geben?

Mit freundlichen Grüßen,
R.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr R.

Ihre Frage wird sehr häufig diskutiert und die Antworten fallen unterschiedlich aus. Sie sollten sich fragen, ob Sie tatsächlich ein Wissensgebiet in einer einzigen Struktur speichern wollen. Das Gehirn tut dies eigentlich nicht. Ich empfehle immer, zusammengehörige Fakten in einer Raum oder auf einer Route abzuspeichern. Da bleibt allerdings die Frage, wo ein Schnitt gemacht werden sollte (bei den einzelnen Formeln oder der Formelsammlung).
Ihr Gehirn sollte kein Problem haben, Fakten unterschiedlichen Stellen mit verschiedenen Techniken abzulegen. Vermutlich ist es die äußere Ordnung (zum Beispiel ein Bücherregal oder ein Lexikon), die uns Techniken wie den „Gedächtnispalast“ so verführerisch aussehen lässt. Meine praktische Erfahrung hat fast immer gezeigt, dass es auch ohne so etwas geht (auch weil ein gut konstruierter Gedächtnispalast eine Menge Aufwand und Energie benötigt).
Aber solche Strukturen haben auch Vorteile: Man kann nämlich im Geiste durch sein Wissen spazieren und sich alles vor dem inneren Auge in Ruhe ansehen. Eine der Fragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie etwas lernen: Wie muss ich mich später an das Wissen erinnern? Viel Wissen kann aus dem Kopf nach dem Schema von Frage und Antwort herausgeholt werden. Vorträge benötigen eine Route, damit Sie den Faden nicht verlieren. Für Wissensgebiete wie Studienfächer kann es auch eine Sammlung von Merktechniken sein (Eselsbrücken, Routen, Römische Räume usw.).
Experimentieren Sie einfach, welches Verfahren Ihnen am besten liegt. Wenn Sie bereits Erfahrung mit Merktechniken haben, dann versuchen Sie sich doch einmal an einem Gedächtnispalast. Sie werden merken, ob das ein Verfahren ist, dass Ihnen liegt.
Ich hoffe, Ihnen damit ein wenig weiter zu helfen!
Ulrich Bien