Archive for the 'Majorsystem' Category

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Was sich in Gedanken alles aus einer 18 machen läßt

Zahlen kann sich der Kopf schlecht merken. Das liegt vor allem daran, weil das Gehirn eine Zahl selten in eine lebendige Vorstellung verwandeln kann. Eine 5 bleibt so lange ein abstraktes Etwas, bis wir dem Gehirn eine ausgestreckte Hand vor die Augen halten.

In diesem Artikel lernen Sie ein paar Möglichkeiten kennen, aus leblosen Zahlen – hier als beliebiges Beispiel die Zahl 18 – ein lebendiges Bild zu machen, das der Kopf besser behalten wird. Den das Denken in Bildern ist eine der ganz großen Stärken des Gehirns.

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1. Bedeutung – Die wohl häufigste Reaktion auf die Zahl ist sicherlich die Assoziation mit der Volljährigkeit. Um dieser Vorstellung etwas mehr Leben zu verleihen, denken Sie an eine junge Frau oder einen jungen Mann, die 18 Kerzen auf einer Geburtstagstorte auspusten.

2. Historisch – Wenn Sie sich in Weltgeschichte auskennen, dann könnten Sie zum Beispiel an den berühmten Aufstand der roten Augenbrauen in China im Jahr 18 n. Chr. denken. Etwas geläufiger ist das Ende des ersten Weltkriegs im Jahr 1918 oder die Veröffentlichung des Romans Frankenstein von Mary Shelley im Jahre 1818.

3. Zahlen-Symbole – Das Prinzip ist einfach: Verwandeln Sie die Ziffern nach dem Aussehen in Gegenstände. Klassische Symbole sind eine Kerze für die 1 und eine Kette für die 8. Aber genauso können Sie an einen Spazierstock, eine Stecknadel, einen Schneemann und eine Brille denken.

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4. Komplexes Symbolbild – Besser zu merken ist die geschickte Kombination von zwei Zahlen-Symbolen: Stellen Sie sich zum Beispiel vor, wie Robin Hood mit einem einzigen Pfeil zwei Scheiben trifft. Ungewöhnlich, aber gut zu merken.

5. Mathematik – Rechnerisch gesehen ist unsere Zahl weitgehend frei von jeder Sensation. Beim entfernten Nachbarn 16 ist das anders, denn diese Zahl läßt sich ganz quadratisch in vier mal vier zerlegen. Trotzdem sollten Sie diese Möglichkeit auch immer in Betracht ziehen.

6. Regionale bzw. kulturelle Bedeutung: Im Judentum ist die 18 eine Glückszahl. Das hebräische Zahlwort chaj bedeutet übersetzt Leben.

7. Majorsystem – Mit Hilfe einer der genialsten Merktechniken überhaupt kann die Zahl in jede Menge Begriffe und Bilder übersetzt werden. Das Majorssystem liefert die Begriffe Taufe, Tofu und doof für die 18.

8. In anderen Sprachen wird ebenfalls gezählt. Schon das englische eighteen klingt wie eine umgangssprachliche Anrede junger Menschen und macht die Zahl damit vorstellbarer.

9. Produktnamen – Die Bezeichnung bayerischer Automobile enthält auch die Zahlenkombination 1 und 8. So können Sie auch einen schicken Wagen zum Merken benutzen.

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Denken Sie sich unbedingt weitere Bilder aus, in denen die 18 enthalten ist. Wenn Sie damit fertig sind, machen Sie einfach mit der 19 weiter.

Lassen Sie sich von den Fotos im diesem Artikel inspirieren und suchen Sie die Zahl im Alltag, was jenseits von Autokennzeichen und Telefonnummern gar nicht so leicht und deshalb eine gute Konzentrationsübung ist.

Viel Spaß beim Anders-Denken!

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Wie hoch ist der höchste Berg der Erde eigentlich?

Der Mount Everest ist der höchste Berg der Erde – zweifelsfrei! Aber wie hoch der Berg wirklich ist, steht nicht genau fest. Offiziell sind es 8.848 Meter. Die Briten haben 1952 zuerst gemessen und sind auf genau 8.847,84 Meter gekommen. Chinesische Experten kamen zu einem etwas anderen Ergebnis: 8.844,42 Meter. Und 1990 haben Wissenschaftler aus den USA sogar 8.850 Meter ermittelt.

Nun hat die Regierung von Nepal die erneute Vermessung beauftragt. Das Ergebnis wird allerdings noch zwei Jahre auf sich warten lassen.

Und wie kann man sich bis dahin die Höhe des Bergs merken? Mit Hilfe des Majorsystems lässt sich die 8.848 in die Frage “Wofür Hawaii?” verwandeln (WFRW = 8.848, der Rest der Buchstaben wird nicht übersetzt). Hier finden Sie zwei Einführungsvideos zum Majorsystem.

Und genau das fragt man sich, wenn man auf dem Gipfel steht! Wofür Hawaii…?

Viel Spaß beim Merken!

Quelle: Welt online

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Umfangreiche Liste einstelliger Majorbegriffe für das Majorsystem zum einfachen Merken von Zahlen

Eigentlich werden die so genannten einstelligen Majorbegriffe selten gebraucht: Höchstens wenn einmal in einer langen Folge eine einzelne Ziffer übrig bleibt, oder auch zum ersten Einprägen des Majorsystems. Trotzdem ist es eine gute Übung, sich auch mit den einstelligen Begriffen zu beschäftigen.

Hier eine ausführliche Liste mit allen (bisher gefundenen) deutschsprachigen Wörtern:

0 – Aas, As, ASA (Abk. f. Filmempfindlichkeit in der Fotografie), Asia, Asse, ASU (Abk. f. Abgassonderuntersuchung bei Kraftfahrzeugen), aus, Eis, es, Esau (bibl.), Essay, Esse, Esso, Hase, Hass, Haus, haushohe, Hesse, heiß, heize, Heuss, hieß, hohes, Hose, ISO, Oase, Öse, Ossi, Ouzo, Säue, sah, Sau, See, sei, Sex, sexy, sie, siehe, so, USA, Uzi (israelische Maschinenpistole), zäh, Zeh, ziehe, Zoo, zu.

1 – Ade, Adieu, Aida, Audi, Audio, Auto, Axt, da, DAX, Dia, Deo, die, Duo, Eid, Etui, Exot, Haiti, hat, hatte, Haut, Heide, Heidi, heute, Hit, Hode, Hoheit, Hut, Hütte, Idaho, Idee, Ode, öde, Otto, Oxid, Oxide, Tau, Tee, Thai, Theo, tue, Udo, Utah, Ute, Yeti.

2 – ahne, Anna, Annexe, Ainu (nord-japanische Ureinwohner), Anne, Auen, Ehen, ein, eine, Hahn, Hain, Hanau, Hannah, Hanoi, Hein, Heino, Henne, hin, Höhen, Hohn, Hüne, Huhn, Hunne, Hyäne, ihn, in, Ion, Nähe, nahe, neu, neue, nie, Nixe,Noah, Nu, ohne, UN, Uni, uni(farben), UNO (Abk. f. die Vereinten Nationen).

3 – am, Ami (Kurzform f. Amerikaner), Amme, Axiom, Axiome, Emma, Emu, Hamm (Stadt in NRW), Heim, Homo, Homoehe, ihm, im, Imme (alter Begriff für eine Biene), Mai, Mao, Miau, Mühe, Oheim (alt f. Onkel), Ohm, Oma, um.

4 – Ära, Ähre, Ara, Arie, Aura, Ehre, er, euer, eure, Euro, Haare, harre, Hauer (Wildschweingebiss / Bergmann), Heer, Herr, Heuer, heuer, Hexer, Hexerei, hier, höher, höre, hurra, Hure, ihre, Ire, irr, irre, Öhr, Ohr, Öre (Teil nordeuropäischer Währungen), Rah(segel), rau, Reh, Reihe, Reue, Rio (de Janeiro), roh, Ruhe, Uhr.

5 – Aal, Alex, Ali, All, alle, Allee, Alu, Aula, Eile, Eule, Exil, Halle, Hallo, Hehl, Heil, helle, heule, hohl, Hölle, Hülle, Laie, lau, Lee (Jeansmarke), leihe, Leo, Öl, Olé.

6 – ach, Asche, auch, Echo, Eiche, Esche, euch, Hasch, Hauch, hoch, husche, ich, ja, jäh, Jux, Schah, Schau, schaue, scheu, Schi, Schuhe, Uschi.

7 – AEG, AG, Akku, Auge, Ecke, Egge, Ego, GAU, gehe, Hacke, Haiku (japanisches Gedicht), Hauke, Heck, Hecke, hege, Heike, Heiko, Hocke, Hugo, Ikea, Kai, kaue, Kuh, Öko, OK, Queue, Yoga.

8 – Affe, auf, auweh, Efeu, Fax, faxe, Fee, Hawaii, Hefe, Hifi, HIV, Hiwi, Hof, hoffe, Huf, Pfau, Ufo, Uwe, Vieh, Weh, Weihe, wie, wo.

9 – ab, Abbau, Abi(tur), Abo, bah, Bau, bei, Beo, Bio, Boa, Bö (Windstoß), buh, Ebay, Ebbe, Eibe, Habe, Haube, hebe, Hieb, Hiob, Hippe, Hippie, Hieb(e), hob, Hobby, hopp, Hub, Hupe, Hypo, ob, Obi (Eigenname einer Baumarktkette), Oboe, Opa, Pi, Pia, Po.

Fett gedruckte Begriffe sind besonders geeignete Wörter!

Sollten Sie Ergänzungen haben: Einfach melden!

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Deutsche Bundesländer und deren Hauptstädte nach Größe geordnet merken (mit Hilfe der Routenmethode und dem Majorsystem)

Ein Klassiker für Merktechniken ist das Einprägen von Ländern und deren Haupstädten. In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie die deutschen Bundesländer nach Größe geordnet mit Hilfe des einstelligen Majorsystems lernen können. Um die Zahlen in Merkbilder zu verwandeln, werden die so genannten einstelligen Majorbegriffe benutzt.

Vergleichen Sie unbedingt mit diesem ähnlichen und vollständig erklärten Beispiel: Die zehn größten Staaten der Erde und deren Hauptstädte merken!

In diesem Beispiel werden eher unübliche Übersetzungen für die Zahlen benutzt (damit das Lernen abwechslungsreich bleibt). Hier der Vergleich zwischen den geläufigsten Begriffen und den benutzen Wörtern:

  1. Tee / Duo
  2. Noah, Huhn / Nixe
  3. Oma / Mühe
  4. Reh / Uhr
  5. Aal / Hülle
  6. Schi / Schuhe
  7. Kuh / Hecke
  8. Fee / Vieh
  9. Po / Hupe
  10. Tasse / Dose
  11. Tod / Tüte
  12. Tanne / Tonne
  13. Dom / Dame
  14. Tor / Tür
  15. Tal / Hotel
  16. Tisch / Dusche

Und nun zum eigentlichen Lernstoff! Hier ist die Liste der Bundesländer und deren Haupstädte (absteigend nach Fläche Sortiert / detaillierte Liste auf Wikipedia):

  1. Bayern, München (Duo)
  2. Niedersachsen, Hannover (Nixe)
  3. Baden-Würtemberg, Stuttgart (Mühe)
  4. Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (Uhr)
  5. Brandenburg, Potsdam (Hülle)
  6. Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin (Schuhe)
  7. Hessen, Wiesbaden (Hecke)
  8. Sachsen-Anhalt, Magdeburg (Vieh)
  9. Rheinland-Pfalz, Mainz (Hupe)
  10. Sachsen, Dresden (Dose)
  11. Thüringen, Erfurt (Tüte)
  12. Schleswig-Holstein, Kiel (Tonne)
  13. Saarland, Saarbrücken (Dame)
  14. Berlin (Tür)
  15. Hamburg (Hotel)
  16. Bremen (Dusche)

Um die Länder zu merken müssen Sie nun einfach gute Bilder für alle drei Begriffe finden. Um damit Sie sich auch die Namen einprägen, sollten Sie dafür ebenfalls Begriffe finden, die den Namen ähnlich klingen und Ihr Gehirn sich damit an die jeweilige Hauptstadt oder das Bundesland erinnert.

Hier ein paar Beispiele zur Inspiration:

1. Stellen Sie sich einfach ein Duo (also zwei) bayerisch singende Mönche vor. Damit hätten Sie den ersten Platz bereits erfolgreich gemerkt.

4. In Nordrhein-Westfalen schauen die Düsseldorfer dusselig auf die Uhr, wann der Karnevalszug (Hinweis auf NRW) endlich vorbei kommt.

7. Die Hessen finden sich so häßlich (Hinweis auf das Bundesland und nicht als Beleidigung gemeint!), dass Sie sich – statt zu Baden – hinter einer Hecke verstecken.

13. Im Zarenland (Saarland) gehen der Zar nur in Begleitung einer Dame über die Zaren-Brücke.

15. In Hamburg gibt es ein Hotel, das aussieht wie eine Burg (und man muss mit dem Hammer gegen die Tür schlagen, bevor jemand öffnet).

Den Rest sollten Sie sich selbst ausdenken, denn die eigenen Bilder sind immer die besten für Ihren Kopf! Und: Malen Sie ruhig ausgefallen! Niemand kann Ihnen in den Schädel schauen. Je ausgefallener (verrückter, ungewöhnlicher, lächerlicher) ein Bild, desto besser bleibt es im Kopf hängen.

Viel Spaß beim Merken!

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Grundlagen: Mühle, Müll, Meile, Miele, Mehl, Mole, Mahl, Mal, Muli, Hummel, Himmel, Hammel, Himalaya (Zahlen merken)

Unter folgendem Link finden Sie eine ausführliche Tabelle für alle zweistelligen Begriffe des Major-Systems (eine der effektivsten Merktechniken / Mnemotechniken überhaupt).

Hier ist der Link zur umfangreichen Major-Tabelle

Wenn Sie das Majorsystem (noch) nicht kennen, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Weitere Informationen über das Majorsystem finden Sie in der Artikelsammlung zu dem Thema.

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Die wichtigsten Ereignisse und Daten der Griechischen Antike einprägen

In den beiden vorigen Artikeln haben Sie Merkhilfen für die Römische Republik und das Römische Kaiserreich kennen gelernt. An dieser Stelle werden noch die wesentlichen Daten der griechischen Antike dazugeliefert.

Was ist drin im Bild?

Griechische Geschichte so kompakt wie möglich:

Eine Menge Zahlen, Daten, Fakten. Aber Sie werden sehen, dass sich diese Ereignisse leicht merken lassen.

Benötigte Mnemotechniken

Auch hier merken wir wieder mit Hilfe eines Bildes. Und das ist bereits eine Spezialität des Kopfes und funktioniert ohne spezielles Training. Da die meisten Informationen über die Augen ins Gehirn rauschen, wird Ihr Kopf nicht überrascht sein, wenn wir noch ein Bild einliefern.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Eine großartige Szene – das Merkbild

Erst einmal nicht fragen und auch nicht zuviel nachdenken. Lassen Sie das Bild in Ihrem Kopf wirken. Sofort danach werden Sie erfahren, was hinter den seltsamen Beschreibungen steckt. Wichtig ist nur, dass Sie die Zeilen nicht einfach überfliegen, sondern sich alles so intensiv wie möglich vorstellen, dann bleibt es auch zuverlässig drin im Gehirn. Hier das Merkbild:

Bereits vor den Olympischen Spielen gab es ein großes Gekeuche. Trotzdem gründeten die Griechen die Polis, in denen es kostenlose Glas-Lollis gab.

Daraus entstand die Demokratie, in der sich niemand mehr “so lonely” (Englisch / “allein”) fühlte. Aber es gab immer eine Laberei vor jeder Abstimmung, die allen auf die Leber ging. Man bekriegte sich vor allem wegen der Perserteppiche, aber die Heulsuse ergab sich immer sofort.

Ausgerechnet der rockige Attila sah einen bunten Seehund. Danach wurde Krieg geführt gegen Polizeipanzer, weil durch Sparen die Leute in die Armut und zur Raserei getrieben wurden.

Wo ist da der Sinn drin?

Zugegeben, das Bild ist am Ende extrem überzeichnet, aber gerade das zeigt sehr schön, wie der Kopf denkt und merkt. Aber fangen wir vorne am in der Szene:

Das “Gekeuche” ist der Majorbegriff für das Jahr 776 und er lässt sich hervorragend mit den Olympischen Spielen verbinden. Die “Glas-Lollis” enthalten die Rahmendaten für die Entstehung der Polis von 750 bis 550 vor Christus. Die Demokratie wurde von “so lonley” (Solon) gegründet. Dem Gehirn genügt ein weiter entfernter Anstoß, um wieder auf den Namen Solon zu kommen, sofern es diesen vorher schon einmal gehört hat. “Laberei” und “Leber” sind ein doppeltes Bild für das Jahr 594 vor Christi Geburt.

Bei den Perserkriegen “ergab” sich die “Heulsuse” – übersetzt nach dem Majorsystem die Zahlen 479 und 500 – so verrückt kann Merken tatsächlich sein.

Danach wird es etwas ausgefallener: Der Attische Seebund ist in ein eher schräges Bild verpackt, aber auch damit kommt das Gehirn klar. Genauso schafft der Kopf den Sprung vom Polizeipanzer zum Peloponnesischen Krieg, bei dem nicht gespart, aber dafür Sparta daran beteiligt war. “Armut” und “Raserei” sind wieder Anfangs- und Schlußjahr, nämlich 431 und 404 vor Christus.

Anders denken

Bitte bedenken Sie, dass die oben beschriebenen Bilder nur Denkanstöße sein sollen. Fremde Bilder funktionieren manchmal im eigenen Kopf nicht. Es ist besser, wenn Sie sich eigene Bilder für die Daten bauen. Alles, was Sie oben gelesen haben, ist hauptsächlich zur Inspiration gedacht, dass man auch ganz anders lernen kann…

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Römische Kaiserzeit: Besondere Ereignisse und deren Jahreszahlen merken

Im vorigen Artikel ging es um die wichtigsten Daten der Römischen Republik. In diesem Teil vervollständigen wir Ihr Wissen um das antike Rom und schauen uns die wesentlichen Fakten der Kaiserzeit an.

Was ist drin im Bild?

Welche Merktechniken werden benutzt?

Alle Informationen werden praktisch und einfach in ein Bild eingebaut. Dafür braucht das Gehirn keine weitere Vorbereitung, außer eine möglichst lebhafte Phantasie, um sich die Szene so lebendig wie möglich vorzustellen.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Alles im Bild

Lesen Sie das Merkbild und lassen Sie es im Kopf wirken! Es geht zuerst nicht darum, dass Sie verstehen, was hinter den Hinweisen in der Szene steckt. Wichtig ist nur, dass in Ihrem Kopf ein unvergessliches Bild entsteht. Die Details werden anschließend erklärt.

Also zuerst einmal mit den Augen einsaugen und im Kopf zu einem bunten Bild blühen lassen:

Die Kaiserzeit beginnt im August, als vorher bereits der Honig aus dem (Stadt)Tor von Rom floss. Und voraus ritt Jesus auf einem Reh.

Die Römer waren aktiv tätig, bis das Reich seine größte Ausdehnung erreichte. Dann aßen Sie erst einmal ein Hotdog.

Dann kamen die Christen auf einem Moped ins Reich gefahren und an der Ampel wurde das Reich geteilt. In der Rückschau nach Westen war das Römische Reich ein voller Erfolg.

Was steckt denn da drin?

Statt die Fakten zu büffeln, wird in diesem Fall nur ein lustiges Bild in den Kopf eingepflanzt, das garantiert länger haften bleibt als trockene Zahlen. Aber beginnen wir am Anfang:

Der August ist glasklar der Kaiser Augustus. “Honig” und “Tor” zeigen die Daten für seine Amtszeit von 27 bis 14 vor Christus. Jesus ritt “voraus” auf einem “Reh”, was ein Hinweis auf das Geburtsjahr 4 vor (voraus) Christus ist.

Im Bild mit der größten Ausdehnung des Reichs ist die Jahreszahl doppelt eingebaut – eigentlich unnötig, aber doppelt merkt besser: Sowohl “tätig” (was vielleicht leicht vom Kopf übersehen werden kann) als auch “Hotdog” lassen sich mit Hilfe des Majorsystems in die Zahl 117 übersetzen.

Das “Moped” voller Christen gibt die Jahreszahl 391 an und die “Ampel”, an der die Teilung stattfindet, wird in das Jahr 395 übersetzt. Der letzte Satz zeigt das Ende des Weströmischen Reichs im Jahr 476 (“Rückschau”).

Und bitte…

…so lebendig wie möglich vorstellen. Wenn Sie ein gutes Bild in Ihrer Phantasie daraus malen können, dann sollte das Bild bereits zu 99 Prozent nach dem ersten Lesen in Ihrem Kopf festhängen – und da auch ziemlich lange drin bleiben. Mit den Zahlen von oben hätten Sie das wahrscheinlich nicht so schnell und einfach gemerkt.

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Die wichtigsten Daten und Ereignisse der Römischen Republik

Geschichte ist ein klassisches Thema für Eselsbrücken. Hier ein Beispiel aus dem alten Rom, um sich die wichtigsten Daten und Ereignisse aus der Römischen Republik zu merken.

Was wird gemerkt?

Welche Mnemotechniken werden eingesetzt?

In diesem Fall werden alle Informationen in einem Bild abgelegt. Bilder kann das Gehirn problemlos und ohne weitere Vorbereitung behalten – Sie brauchen dafür nicht einmal eine Merktechnik erlernen, sondern sich die unten beschriebene Szene nur so lebhaft wie möglich vorstellen.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Das Merkbild

Hier ist jetzt Ihre volle Vorstellungskraft gefragt! Lesen Sie sich die folgenden Zeilen in Ruhe durch und versuchen Sie, sich die Szenen so lebhaft wie möglich vorzustellen. Was dahinter steckt, wird im nächsten Absatz erklärt. Aber jetzt erst einmal die Eselsbrücke anschauen und möglichst tief wirken lassen:

Als der erste Römer die Welt erblickt, steht er vor einer Lotusblüte die zur Neige geht. Danach kämpft er sich zu einer Flasche Punika vor und isst nachher Dorsch.

Von Bürgern kriegt er den Film “Die Mumie” geschenkt, der allerdings angefressen ist von einer Motte. Und Asterix und Obelix schenken ihm eine Latte, mit der bereits ein Löwe erschlagen wurde.

Aber der Römer bevorzugt ein Rohr, um damit Caesar zu ermorden.

Was steckt dahinter?

In der kleinen Szene sind tatsächlich alle oben aufgelisteten Fakten enthalten. Schauen wir uns den Text genauer an:

Der Römer erblickt die Welt, was ein Hinweis auf das Thema ist – nämlich die Römische Republik. Die beiden Stichworte “Lotus” und “Neige” sind Hinweise auf die Jahreszahlen 510 und 27. Die Tatsache, dass der Römer davor steht, ist der Hinweis, dass es um die Jahre vor Christus geht.

Der zweite Teil ist leichter zu erkennen: Punika plus kämpfen ergibt die Punischen Kriege und die beiden Begriffe “nachher” und “Dorsch” sind Hinweise auf die Jahre 264 und 146.

Von den Bürgern “kriegt” er… – also Bürgerkriege und “Die Mumie” ergibt die 133 übersetzt nach dem Majorsystem. Die “Motte” ist der Hinweis auf das Ende der Bürgerkriege im Jahr 31 vor Christi Geburt.

Asterix und Obelix sollten als Gallier bekannt sein. Damit ist der nächste Teil des Bildes ein Hinweis auf die Gallischen Kriege. Der “Löwe” und die “Latte” grenzen den Krieg auf die Zeit von 58 bis 51 ein.

Und das “Rohr” war natürlich nicht die Tatwaffe, mit der Brutus ihn umgebracht hat, aber dafür der Code für das Jahr 44 vor Christus.

Selber malen hält besser

Noch ein Hinweis am Ende: Merkbilder sollten Sie am besten selbst in Ihrem Kopf malen. Manchmal funktionieren auch Bilder von anderen im eigenen Kopf, aber vielleicht haben Sie es beim ersten Lesen gemerkt: Irgendwie klingt so eine Beschreibung befremdlich.

Wenn Sie sich die Szene nicht vorstellen können, dann entwerfen Sie ein eigenes Bild, dass garantiert länger und besser hält als jedes Auswendiglernen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!

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Videos: Zahlen merken mit dem Majorsystem – Daten, Fakten und Termine sicher im Kopf

Zahlen sind schwere Kost für das Gehirn und kaum zu behalten, wenn es mal mehr ist als eine Telefonnummer. Unser Kopf kann keine Zahlen behalten, weil sie abstrakt sind und damit keine greifbaren Vorstellungen in unseren Gehirnen erzeugen. Abhilfe schafft eine der genialsten Mnemotechniken, die in diesem Artikel anhand zweier Videos vorgestellt und in wenigen Minuten erlernt werden kann.

Das Major-System ist die perfekte Technik, mit deren Hilfe sich jeder mühelos eine ganze Menge Zahlen einprägen kann und diese nicht wieder vergessen wird. Verwandeln Sie Zahlen in Bilder und auf die gleiche Weise wieder zurück. Mit ein wenig Übung werden Sie zum Meister von historischen Daten, Telefonnummern, PIN-Codes, Geburtstagen und, und, und.

Hier das Video zum Einstieg in das Majorsystem von der DVD aus dem Buch Einfach. Alles. Merken. (weitere Informationen und viel mehr Tricks und Tipps zum Merken von Zahlen finden Sie im Buch ab Seite 141 – Kapitel “Kopf und Zahl”):

httpv://www.youtube.com/watch?v=i2W9GAjP_q8

Und hier eine weitere Erklärung des Majorsystems mit mehr Illustrationen:

httpv://www.youtube.com/watch?v=DFkRpKDVAC8

Weitere Informationen zum Majorsystem finden Sie auch bei Wikipedia. Und eine ausführliche Tabelle mit zweistelligen Begriffen entweder hier und beim Humboldt Verlag.

 

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