Archiv der Kategorie: Majorsystem

Feinschliff am Majorsystem zum Merken von Zahlen – Leserbrief

Hier eine Anmerkung zur ausführlichen Liste der Majorbegriffe im gleichnamigen Artikel auf Wikipedia:

Hallo,

auf der Wikipedia-Seite zum „Major-System“ befindet sich ein Link „Ausführliche Tabelle mit Begriffen für das Major-System von 00 bis 99„, der zu einer Tabelle führt, die nach der Bemerkung „Für weitere Informationen schauen Sie auf unsere Website: www.denkreich.com“ zu urteilen von Ihnen stammt. Aus diesem Grunde schreibe ich Ihnen.

Einige Einträge in dieser Tabelle kann ich nicht nachvollziehen. Das sind insbesondere die Einträge „Gage“ und „Rage“ in der 7-er-Spalte. Ein Grundprinzip des Major-Systems ist doch, dass „nur der phonetische Wert gilt, nicht der orthografische“ (Wikipedia). Weicher als in „Gage“ und „Rage“ kann ein „g“ doch gar nicht ausgesprochen werden. Warum stehen diese Einträge dann nicht in den jeweiligen Feldern der 6-er-Spalte?

Für einige aufklärende Worte wäre ich Ihnen dankbar.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr B.,

vielen Dank für den Hinweis. In der Tat würden diese Begriffe nach den Angaben von Wikipedia in andere Zahlen übersetzt werden. Ich habe in der Tabelle eine entsprechende Fußnote eingefügt, damit Leser der Seite nicht verwirrt werden.
Bitte beachten Sie bei der Anwendung des Majorsystems, dass es sich nicht um ein allgemein gültiges und standardisiertes System handelt. Auf der einen Seite gibt es zahlreiche Varianten, und auf der anderen Seite sollten Sie für sich und Ihr Gehirn ein optimales Übersetzungsverfahren entwickeln. Da ich zum Beispiel Majorbegriffe in mehreren Sprachen benutze, halte ich mich nur an die Schreibweise von Wörtern – und nicht an die Aussprache.
Beides funktioniert gleichermaßen gut – Sie können es als eine Art Dialekt ansehen. Ich kenne einen anderen Anwender des Systems, der die nicht „belegten“ Buchstaben im Alphabet für sich selbst definiert hat. Das „x“ steht für eine doppelte null, das „h“ zeigt ihm an, dass die nächste Ziffer sich verdreifacht („Haut“ ist also 111, „Heim“ ist 333 und „Haus“ steht für 000).
Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage!
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit dem Majorsystem und viele Grüße,
Ulrich Bien
 

Paragraphen merken – Hilfe für das Jurastudium

Hier ein Leserbrief zum (un)beliebtem Thema „Lernen für das Examen“ im Jurastudium:

Hallo Ulrich,

per Zufall bin ich auf Deine Merktechnik aufmerksam geworden. Ich bin Jurastudentin in der letzten Phase. Vor dem Examen habe ich panische Angst, da ich mir einfach die Paragrafen schlecht merken kann. Im Examen sind keinerlei Hilfsmittel, außer der planke Schönfelder zugelassen. Die Paragrafen muss ich mir in einer bestimmten Reihenfolge pro Rechtsgebiet merken können, als sog. Paragrafenverkettung/Prüfschema. Manchmal sind auch unter bestimmte Paragrafen mehrere anzuwenden. Es sind meistens 3-stellige Zahlen.

Nur wie? Eignet sich diese Merkmethode überhaupt dazu? Wenn ja, welche genau? Ist überhaupt noch genügend Zeit, um sich diese Technik anzueignen? Ich habe genau 11 Monate Zeit…

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Viele Grüße,

M. S.

Und hier die Antwort:

Hallo Frau S.,

wenn ich Sie richtig verstehe, dann müssen Sie sich Ketten von dreistelligen Zahlen einprägen? Das ist mit Hilfe von Merktechniken überhaupt kein Problem. Sie verwandeln die Zahlen mit Hilfe des Majorsystems in Bilder und verbinden diese entweder in Form einer Geschichte oder mit der Routenmethode. Alles extrem einfach und schnell zu lernen…

Für das Majorsystem brauchen Sie maximal eine Woche. Die Routenmethode können Sie in der gleichen Zeit erlernen (und bitte sofort anhand Ihres Lernstoffs beginnen, dann vergeuden Sie keine Zeit). Die Beschreibungen zu diesen Techniken finden Sie alle auf meinem Blog (oder natürlich auch in meinen Büchern 🙂

Ich trainiere auch Jura-Studierende – und kann von daher das Lernen mit Merktechniken empfehlen. Sie sparen sich nicht nur eine Menge Mühe, sondern können sich damit viel mehr merken…

Viele Grüße und ganz viel Erfolg,

Ulrich

Hier die nächste E-Mail:

Hallo,

danke für die schnelle Antwort. Ich stelle mir dass sehr schwierig vor. Ich habe Ihnen als Vorlage ein Prüfschema vom Vollstreckungsrecht geschickt. Ich weiß nicht, ob da diese Technik greift.

Ich habe mir gedacht, meine Wohnung in verschiedene Kategorien zu unterteilen. Zum Beispiel: Familienrecht = Kinderzimmer und Grundbuch = Wohnzimmer usw… ist damit diese Routentechnik gemeint? Das schlimme ist, dass es immer verschiede Prüfschemen pro Rechtsgebiet gibt. Jetzt habe ich zwar die Kategorien, bloß wie finde ich darin die Technik an? Ich finde es gerade schwierig sowohl die Zahlen als auch die Begriffe miteinander zu verbinden. Ich muss mir das Gesetz und den passenden Rechtsbegriff dazu merken müssen und dass in unterschiedlichste Rechtsgebiete. Über jedes Beispiel  bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße,

M. S.

Und hier die Antwort inklusive praktisches Beispiel:

Hallo Frau S.,

vielen Dank für das Beispiel! Ihre Idee mit den Räumen ist nicht falsch, aber Sie brauchen vermutlich mehr als ein paar Zimmer.

Bauen Sie für jede Spalte eine aussagefähige Szene. Zum Beispiel die erste Spalte würde ich mir an der Haustür vorstellen, wie ich mit viel „Geschick“ (ZPO 767 – nach Majorsystem) dem Vollstreckungsbeamten einen Richter vorhalte (Vollstreckungsabwehrklage). Bei Rechtsverzug verstecke ich mich hinter einem „Gebüsch“ (796) und eine notarielle Urkunde habe ich immer im Gepäck (797). Und so weiter…

Wichtig dabei ist eigentlich nur, dass Sie alle Begriffe in aussagekräftige Bilder übersetzen… Ohne Geduld und ein wenig Phantasie geht es auch mit Hilfe von Merktechniken nicht!

Viele Grüße,

Ulrich Bien

 

Trainieren Sie Ihr Gedächtnis – Zahlen, Namen, Fakten besser behalten (Artikel auf Handwerk.com)

Die Namen Ihrer Kunden, die Baustellen Ihrer Mitarbeiter, die Preislisten Ihrer Lieferanten. Ein gutes Gedächtnis spart Zeit, Ärger und unterstreicht Ihre Kompetenz. Wie’s funktioniert, erklärt Gedächtnistrainer Ulrich Bien.

Lesen Sie den kompletten Artikel mit vielen Tipps und Tricks für ein besseres Gedächtnis unter: http://handwerk.com/trainieren-sie-ihr-gedaechtnis/150/64/39534/1 

Quelle: Handwerk.com

 

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Was sich in Gedanken alles aus einer 18 machen läßt

Zahlen kann sich der Kopf schlecht merken. Das liegt vor allem daran, weil das Gehirn eine Zahl selten in eine lebendige Vorstellung verwandeln kann. Eine 5 bleibt so lange ein abstraktes Etwas, bis wir dem Gehirn eine ausgestreckte Hand vor die Augen halten.

In diesem Artikel lernen Sie ein paar Möglichkeiten kennen, aus leblosen Zahlen – hier als beliebiges Beispiel die Zahl 18 – ein lebendiges Bild zu machen, das der Kopf besser behalten wird. Den das Denken in Bildern ist eine der ganz großen Stärken des Gehirns.

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1. Bedeutung – Die wohl häufigste Reaktion auf die Zahl ist sicherlich die Assoziation mit der Volljährigkeit. Um dieser Vorstellung etwas mehr Leben zu verleihen, denken Sie an eine junge Frau oder einen jungen Mann, die 18 Kerzen auf einer Geburtstagstorte auspusten.

2. Historisch – Wenn Sie sich in Weltgeschichte auskennen, dann könnten Sie zum Beispiel an den berühmten Aufstand der roten Augenbrauen in China im Jahr 18 n. Chr. denken. Etwas geläufiger ist das Ende des ersten Weltkriegs im Jahr 1918 oder die Veröffentlichung des Romans Frankenstein von Mary Shelley im Jahre 1818.

3. Zahlen-Symbole – Das Prinzip ist einfach: Verwandeln Sie die Ziffern nach dem Aussehen in Gegenstände. Klassische Symbole sind eine Kerze für die 1 und eine Kette für die 8. Aber genauso können Sie an einen Spazierstock, eine Stecknadel, einen Schneemann und eine Brille denken.

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4. Komplexes Symbolbild – Besser zu merken ist die geschickte Kombination von zwei Zahlen-Symbolen: Stellen Sie sich zum Beispiel vor, wie Robin Hood mit einem einzigen Pfeil zwei Scheiben trifft. Ungewöhnlich, aber gut zu merken.

5. Mathematik – Rechnerisch gesehen ist unsere Zahl weitgehend frei von jeder Sensation. Beim entfernten Nachbarn 16 ist das anders, denn diese Zahl läßt sich ganz quadratisch in vier mal vier zerlegen. Trotzdem sollten Sie diese Möglichkeit auch immer in Betracht ziehen.

6. Regionale bzw. kulturelle Bedeutung: Im Judentum ist die 18 eine Glückszahl. Das hebräische Zahlwort chaj bedeutet übersetzt Leben.

7. Majorsystem – Mit Hilfe einer der genialsten Merktechniken überhaupt kann die Zahl in jede Menge Begriffe und Bilder übersetzt werden. Das Majorssystem liefert die Begriffe Taufe, Tofu und doof für die 18.

8. In anderen Sprachen wird ebenfalls gezählt. Schon das englische eighteen klingt wie eine umgangssprachliche Anrede junger Menschen und macht die Zahl damit vorstellbarer.

9. Produktnamen – Die Bezeichnung bayerischer Automobile enthält auch die Zahlenkombination 1 und 8. So können Sie auch einen schicken Wagen zum Merken benutzen.

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Denken Sie sich unbedingt weitere Bilder aus, in denen die 18 enthalten ist. Wenn Sie damit fertig sind, machen Sie einfach mit der 19 weiter.

Lassen Sie sich von den Fotos im diesem Artikel inspirieren und suchen Sie die Zahl im Alltag, was jenseits von Autokennzeichen und Telefonnummern gar nicht so leicht und deshalb eine gute Konzentrationsübung ist.

Viel Spaß beim Anders-Denken!

 

Wie hoch ist der höchste Berg der Erde eigentlich?

Der Mount Everest ist der höchste Berg der Erde – zweifelsfrei! Aber wie hoch der Berg wirklich ist, steht nicht genau fest. Offiziell sind es 8.848 Meter. Die Briten haben 1952 zuerst gemessen und sind auf genau 8.847,84 Meter gekommen. Chinesische Experten kamen zu einem etwas anderen Ergebnis: 8.844,42 Meter. Und 1990 haben Wissenschaftler aus den USA sogar 8.850 Meter ermittelt.

Nun hat die Regierung von Nepal die erneute Vermessung beauftragt. Das Ergebnis wird allerdings noch zwei Jahre auf sich warten lassen.

Und wie kann man sich bis dahin die Höhe des Bergs merken? Mit Hilfe des Majorsystems lässt sich die 8.848 in die Frage „Wofür Hawaii?“ verwandeln (WFRW = 8.848, der Rest der Buchstaben wird nicht übersetzt). Hier finden Sie zwei Einführungsvideos zum Majorsystem.

Und genau das fragt man sich, wenn man auf dem Gipfel steht! Wofür Hawaii…?

Viel Spaß beim Merken!

Quelle: Welt online

 

Umfangreiche Liste einstelliger Majorbegriffe für das Majorsystem zum einfachen Merken von Zahlen

Eigentlich werden die so genannten einstelligen Majorbegriffe selten gebraucht: Höchstens wenn einmal in einer langen Folge eine einzelne Ziffer übrig bleibt, oder auch zum ersten Einprägen des Majorsystems. Trotzdem ist es eine gute Übung, sich auch mit den einstelligen Begriffen zu beschäftigen.

Hier eine ausführliche Liste mit allen (bisher gefundenen) deutschsprachigen Wörtern:

0 – Aas, As, ASA (Abk. f. Filmempfindlichkeit in der Fotografie), Asia, Asse, ASU (Abk. f. Abgassonderuntersuchung bei Kraftfahrzeugen), aus, Eis, es, Esau (bibl.), Essay, Esse, Esso, Hase, Hass, Haus, haushohe, Hesse, heiß, heize, Heuss, hieß, hohes, Hose, ISO, Oase, Öse, Ossi, Ouzo, Säue, sah, Sau, See, sei, Sex, sexy, sie, siehe, so, USA, Uzi (israelische Maschinenpistole), zäh, Zeh, ziehe, Zoo, zu.

1 – Ade, Adieu, Aida, Audi, Audio, Auto, Axt, da, DAX, Dia, Deo, die, Duo, Eid, Etui, Exot, Haiti, hat, hatte, Haut, Heide, Heidi, heute, Hit, Hode, Hoheit, Hut, Hütte, Idaho, Idee, Ode, öde, Otto, Oxid, Oxide, Tau, Tee, Thai, Theo, tue, Udo, Utah, Ute, Yeti.

2 – ahne, Anna, Annexe, Ainu (nord-japanische Ureinwohner), Anne, Auen, Ehen, ein, eine, Hahn, Hain, Hanau, Hannah, Hanoi, Hein, Heino, Henne, hin, Höhen, Hohn, Hüne, Huhn, Hunne, Hyäne, ihn, in, Ion, Nähe, nahe, neu, neue, nie, Nixe,Noah, Nu, ohne, UN, Uni, uni(farben), UNO (Abk. f. die Vereinten Nationen).

3 – am, Ami (Kurzform f. Amerikaner), Amme, Axiom, Axiome, Emma, Emu, Hamm (Stadt in NRW), Heim, Homo, Homoehe, ihm, im, Imme (alter Begriff für eine Biene), Mai, Mao, Miau, Mühe, Oheim (alt f. Onkel), Ohm, Oma, um.

4 – Ära, Ähre, Ara, Arie, Aura, Ehre, er, euer, eure, Euro, Haare, harre, Hauer (Wildschweingebiss / Bergmann), Heer, Herr, Heuer, heuer, Hexer, Hexerei, hier, höher, höre, hurra, Hure, ihre, Ire, irr, irre, Öhr, Ohr, Öre (Teil nordeuropäischer Währungen), Rah(segel), rau, Reh, Reihe, Reue, Rio (de Janeiro), roh, Ruhe, Uhr.

5 – Aal, Alex, Ali, All, alle, Allee, Alu, Aula, Eile, Eule, Exil, Halle, Hallo, Hehl, Heil, helle, heule, hohl, Hölle, Hülle, Laie, lau, Lee (Jeansmarke), leihe, Leo, Öl, Olé.

6 – ach, Asche, auch, Echo, Eiche, Esche, euch, Hasch, Hauch, hoch, husche, ich, ja, jäh, Jux, Schah, Schau, schaue, scheu, Schi, Schuhe, Uschi.

7 – AEG, AG, Akku, Auge, Ecke, Egge, Ego, GAU, gehe, Hacke, Haiku (japanisches Gedicht), Hauke, Heck, Hecke, hege, Heike, Heiko, Hocke, Hugo, Ikea, Kai, kaue, Kuh, Öko, OK, Queue, Yoga.

8 – Affe, auf, auweh, Efeu, Fax, faxe, Fee, Hawaii, Hefe, Hifi, HIV, Hiwi, Hof, hoffe, Huf, Pfau, Ufo, Uwe, Vieh, Weh, Weihe, wie, wo.

9 – ab, Abbau, Abi(tur), Abo, bah, Bau, bei, Beo, Bio, Boa, Bö (Windstoß), buh, Ebay, Ebbe, Eibe, Habe, Haube, hebe, Hieb, Hiob, Hippe, Hippie, Hieb(e), hob, Hobby, hopp, Hub, Hupe, Hypo, ob, Obi (Eigenname einer Baumarktkette), Oboe, Opa, Pi, Pia, Po.

Fett gedruckte Begriffe sind besonders geeignete Wörter!

Sollten Sie Ergänzungen haben: Einfach melden!

 

Deutsche Bundesländer und deren Hauptstädte nach Größe geordnet merken (mit Hilfe der Routenmethode und dem Majorsystem)

Ein Klassiker für Merktechniken ist das Einprägen von Ländern und deren Haupstädten. In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie die deutschen Bundesländer nach Größe geordnet mit Hilfe des einstelligen Majorsystems lernen können. Um die Zahlen in Merkbilder zu verwandeln, werden die so genannten einstelligen Majorbegriffe benutzt.

Vergleichen Sie unbedingt mit diesem ähnlichen und vollständig erklärten Beispiel: Die zehn größten Staaten der Erde und deren Hauptstädte merken!

In diesem Beispiel werden eher unübliche Übersetzungen für die Zahlen benutzt (damit das Lernen abwechslungsreich bleibt). Hier der Vergleich zwischen den geläufigsten Begriffen und den benutzen Wörtern:

  1. Tee / Duo
  2. Noah, Huhn / Nixe
  3. Oma / Mühe
  4. Reh / Uhr
  5. Aal / Hülle
  6. Schi / Schuhe
  7. Kuh / Hecke
  8. Fee / Vieh
  9. Po / Hupe
  10. Tasse / Dose
  11. Tod / Tüte
  12. Tanne / Tonne
  13. Dom / Dame
  14. Tor / Tür
  15. Tal / Hotel
  16. Tisch / Dusche

Und nun zum eigentlichen Lernstoff! Hier ist die Liste der Bundesländer und deren Haupstädte (absteigend nach Fläche Sortiert / detaillierte Liste auf Wikipedia):

  1. Bayern, München (Duo)
  2. Niedersachsen, Hannover (Nixe)
  3. Baden-Würtemberg, Stuttgart (Mühe)
  4. Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (Uhr)
  5. Brandenburg, Potsdam (Hülle)
  6. Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin (Schuhe)
  7. Hessen, Wiesbaden (Hecke)
  8. Sachsen-Anhalt, Magdeburg (Vieh)
  9. Rheinland-Pfalz, Mainz (Hupe)
  10. Sachsen, Dresden (Dose)
  11. Thüringen, Erfurt (Tüte)
  12. Schleswig-Holstein, Kiel (Tonne)
  13. Saarland, Saarbrücken (Dame)
  14. Berlin (Tür)
  15. Hamburg (Hotel)
  16. Bremen (Dusche)

Um die Länder zu merken müssen Sie nun einfach gute Bilder für alle drei Begriffe finden. Um damit Sie sich auch die Namen einprägen, sollten Sie dafür ebenfalls Begriffe finden, die den Namen ähnlich klingen und Ihr Gehirn sich damit an die jeweilige Hauptstadt oder das Bundesland erinnert.

Hier ein paar Beispiele zur Inspiration:

1. Stellen Sie sich einfach ein Duo (also zwei) bayerisch singende Mönche vor. Damit hätten Sie den ersten Platz bereits erfolgreich gemerkt.

4. In Nordrhein-Westfalen schauen die Düsseldorfer dusselig auf die Uhr, wann der Karnevalszug (Hinweis auf NRW) endlich vorbei kommt.

7. Die Hessen finden sich so häßlich (Hinweis auf das Bundesland und nicht als Beleidigung gemeint!), dass Sie sich – statt zu Baden – hinter einer Hecke verstecken.

13. Im Zarenland (Saarland) gehen der Zar nur in Begleitung einer Dame über die Zaren-Brücke.

15. In Hamburg gibt es ein Hotel, das aussieht wie eine Burg (und man muss mit dem Hammer gegen die Tür schlagen, bevor jemand öffnet).

Den Rest sollten Sie sich selbst ausdenken, denn die eigenen Bilder sind immer die besten für Ihren Kopf! Und: Malen Sie ruhig ausgefallen! Niemand kann Ihnen in den Schädel schauen. Je ausgefallener (verrückter, ungewöhnlicher, lächerlicher) ein Bild, desto besser bleibt es im Kopf hängen.

Wenn Sie mehr merken wollen, dann lesen Sie, wie man sich die Bundesländer und deren Position auf der Landkarte am einfachsten einprägt.

Viel Spaß beim Merken!

 

Grundlagen: Mühle, Müll, Meile, Miele, Mehl, Mole, Mahl, Mal, Muli, Hummel, Himmel, Hammel, Himalaya (Zahlen merken)

Unter folgendem Link finden Sie eine ausführliche Tabelle für alle zweistelligen Begriffe des Major-Systems (eine der effektivsten Merktechniken / Mnemotechniken überhaupt).

Hier ist der Link zur umfangreichen Major-Tabelle

Wenn Sie das Majorsystem (noch) nicht kennen, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Weitere Informationen über das Majorsystem finden Sie in der Artikelsammlung zu dem Thema.

 

Die wichtigsten Ereignisse und Daten der Griechischen Antike einprägen

In den beiden vorigen Artikeln haben Sie Merkhilfen für die Römische Republik und das Römische Kaiserreich kennen gelernt. An dieser Stelle werden noch die wesentlichen Daten der griechischen Antike dazugeliefert.

Was ist drin im Bild?

Griechische Geschichte so kompakt wie möglich:

Eine Menge Zahlen, Daten, Fakten. Aber Sie werden sehen, dass sich diese Ereignisse leicht merken lassen.

Benötigte Mnemotechniken

Auch hier merken wir wieder mit Hilfe eines Bildes. Und das ist bereits eine Spezialität des Kopfes und funktioniert ohne spezielles Training. Da die meisten Informationen über die Augen ins Gehirn rauschen, wird Ihr Kopf nicht überrascht sein, wenn wir noch ein Bild einliefern.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Eine großartige Szene – das Merkbild

Erst einmal nicht fragen und auch nicht zuviel nachdenken. Lassen Sie das Bild in Ihrem Kopf wirken. Sofort danach werden Sie erfahren, was hinter den seltsamen Beschreibungen steckt. Wichtig ist nur, dass Sie die Zeilen nicht einfach überfliegen, sondern sich alles so intensiv wie möglich vorstellen, dann bleibt es auch zuverlässig drin im Gehirn. Hier das Merkbild:

Bereits vor den Olympischen Spielen gab es ein großes Gekeuche. Trotzdem gründeten die Griechen die Polis, in denen es kostenlose Glas-Lollis gab.

Daraus entstand die Demokratie, in der sich niemand mehr „so lonely“ (Englisch / „allein“) fühlte. Aber es gab immer eine Laberei vor jeder Abstimmung, die allen auf die Leber ging. Man bekriegte sich vor allem wegen der Perserteppiche, aber die Heulsuse ergab sich immer sofort.

Ausgerechnet der rockige Attila sah einen bunten Seehund. Danach wurde Krieg geführt gegen Polizeipanzer, weil durch Sparen die Leute in die Armut und zur Raserei getrieben wurden.

Wo ist da der Sinn drin?

Zugegeben, das Bild ist am Ende extrem überzeichnet, aber gerade das zeigt sehr schön, wie der Kopf denkt und merkt. Aber fangen wir vorne am in der Szene:

Das „Gekeuche“ ist der Majorbegriff für das Jahr 776 und er lässt sich hervorragend mit den Olympischen Spielen verbinden. Die „Glas-Lollis“ enthalten die Rahmendaten für die Entstehung der Polis von 750 bis 550 vor Christus. Die Demokratie wurde von „so lonley“ (Solon) gegründet. Dem Gehirn genügt ein weiter entfernter Anstoß, um wieder auf den Namen Solon zu kommen, sofern es diesen vorher schon einmal gehört hat. „Laberei“ und „Leber“ sind ein doppeltes Bild für das Jahr 594 vor Christi Geburt.

Bei den Perserkriegen „ergab“ sich die „Heulsuse“ – übersetzt nach dem Majorsystem die Zahlen 479 und 500 – so verrückt kann Merken tatsächlich sein.

Danach wird es etwas ausgefallener: Der Attische Seebund ist in ein eher schräges Bild verpackt, aber auch damit kommt das Gehirn klar. Genauso schafft der Kopf den Sprung vom Polizeipanzer zum Peloponnesischen Krieg, bei dem nicht gespart, aber dafür Sparta daran beteiligt war. „Armut“ und „Raserei“ sind wieder Anfangs- und Schlußjahr, nämlich 431 und 404 vor Christus.

Anders denken

Bitte bedenken Sie, dass die oben beschriebenen Bilder nur Denkanstöße sein sollen. Fremde Bilder funktionieren manchmal im eigenen Kopf nicht. Es ist besser, wenn Sie sich eigene Bilder für die Daten bauen. Alles, was Sie oben gelesen haben, ist hauptsächlich zur Inspiration gedacht, dass man auch ganz anders lernen kann…

 

Römische Kaiserzeit: Besondere Ereignisse und deren Jahreszahlen merken

Im vorigen Artikel ging es um die wichtigsten Daten der Römischen Republik. In diesem Teil vervollständigen wir Ihr Wissen um das antike Rom und schauen uns die wesentlichen Fakten der Kaiserzeit an.

Was ist drin im Bild?

Welche Merktechniken werden benutzt?

Alle Informationen werden praktisch und einfach in ein Bild eingebaut. Dafür braucht das Gehirn keine weitere Vorbereitung, außer eine möglichst lebhafte Phantasie, um sich die Szene so lebendig wie möglich vorzustellen.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Alles im Bild

Lesen Sie das Merkbild und lassen Sie es im Kopf wirken! Es geht zuerst nicht darum, dass Sie verstehen, was hinter den Hinweisen in der Szene steckt. Wichtig ist nur, dass in Ihrem Kopf ein unvergessliches Bild entsteht. Die Details werden anschließend erklärt.

Also zuerst einmal mit den Augen einsaugen und im Kopf zu einem bunten Bild blühen lassen:

Die Kaiserzeit beginnt im August, als vorher bereits der Honig aus dem (Stadt)Tor von Rom floss. Und voraus ritt Jesus auf einem Reh.

Die Römer waren aktiv tätig, bis das Reich seine größte Ausdehnung erreichte. Dann aßen Sie erst einmal ein Hotdog.

Dann kamen die Christen auf einem Moped ins Reich gefahren und an der Ampel wurde das Reich geteilt. In der Rückschau nach Westen war das Römische Reich ein voller Erfolg.

Was steckt denn da drin?

Statt die Fakten zu büffeln, wird in diesem Fall nur ein lustiges Bild in den Kopf eingepflanzt, das garantiert länger haften bleibt als trockene Zahlen. Aber beginnen wir am Anfang:

Der August ist glasklar der Kaiser Augustus. „Honig“ und „Tor“ zeigen die Daten für seine Amtszeit von 27 bis 14 vor Christus. Jesus ritt „voraus“ auf einem „Reh“, was ein Hinweis auf das Geburtsjahr 4 vor (voraus) Christus ist.

Im Bild mit der größten Ausdehnung des Reichs ist die Jahreszahl doppelt eingebaut – eigentlich unnötig, aber doppelt merkt besser: Sowohl „tätig“ (was vielleicht leicht vom Kopf übersehen werden kann) als auch „Hotdog“ lassen sich mit Hilfe des Majorsystems in die Zahl 117 übersetzen.

Das „Moped“ voller Christen gibt die Jahreszahl 391 an und die „Ampel“, an der die Teilung stattfindet, wird in das Jahr 395 übersetzt. Der letzte Satz zeigt das Ende des Weströmischen Reichs im Jahr 476 („Rückschau“).

Und bitte…

…so lebendig wie möglich vorstellen. Wenn Sie ein gutes Bild in Ihrer Phantasie daraus malen können, dann sollte das Bild bereits zu 99 Prozent nach dem ersten Lesen in Ihrem Kopf festhängen – und da auch ziemlich lange drin bleiben. Mit den Zahlen von oben hätten Sie das wahrscheinlich nicht so schnell und einfach gemerkt.