Archiv der Kategorie: Studie

Welche zweite Sprache wird in welchem Land gesprochen? – Landkarten der Mundarten

Wer ferne Länder bereist, macht sich Gedanken darüber, welche Sprache dort gesprochen wird. Wenn Sie in den Norden von Europa wollen, brauchen Sie sich keine Gedanken machen, wenn Sie kein Dänisch, Schwedisch oder Norwegisch sprechen. In diesen Ländern wird oft akzentfrei Englisch gesprochen. Aber welche Sprachen werden wo am zweit-häufigsten gesprochen? Eine interessante Weltkarte klärt das auf…

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Schlank und schlau – Wie Ihnen die beste Diät beim Lernen und Arbeiten hilft

Die effektivste Art, den Speck am Bauch los zu werden, hat zunächst einmal nichts mit dem Essen zu tun. US-Forscher haben herausgefunden, dass eine der besten Methoden, um Gewicht zu verlieren, darin besteht, aufzuschreiben, was man am Tag zu sich nimmt.

Statt schweißtreibenden Sport zu machen genügt es, ein Ernährungs-Tagebuch zu führen. Darin kann man dann nachlesen, was man am Tag so alles in sich reingestopft hat. Versuchspersonen haben durch solche Aufzeichnungen begonnen, bewusster zu essen und die vielen süßen Kleinigkeiten wegzulassen, die ständig genascht werden.

Dieses Konzept lässt sich hervorragend auf das Lernen und Arbeiten übertragen, denn meistens hat man das Gefühl, den ganzen Tag wie ein Verrückter gebüffelt zu haben, aber trotzdem bleibt die ungute Vermutung, doch nichts geschafft zu haben.

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Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis lässt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.

 

Wie viele Stunden sind Sie produktiv? – Ergebnisse einer Studie von Microsoft über effektive Arbeitszeiten

„Das hätte ich auch in einer Stunde erledigen können…“ So oder anders lauten die üblichen Kommentare über hektische oder langweilige Tage im Büro. Softwareriese Microsoft hat in einer Studie Angestellte in aller Welt befragt, wie viel Zeit sie während der Arbeit tatsächlich auch mit Arbeit verbringen – und wie viel davon als unproduktive Langeweile verpufft.

Nur kein Stress: An der Menge der Arbeit kann es nicht liegen...

Das Gesamtergebnis ist wenig erstaunlich: Von durchschnittlich 45 Stunden im Büro werden 17 Stunden sinnfrei verschleudert. Mehr als ein Drittel aller Zeit wird also mit anderen Dingen verbracht, als mit Arbeit. Typischer schwarzer Peter sind Gruppenveranstaltungen: 5,6 Stunden sitzen wir auf dem Hosenboden um anderen beim Reden zuzuhören. Dabei halten rund 70 Prozent der Befragten die Besprechungen für sinnlos – gehen aber trotzdem hin!

Dabei sind Meetings gar nicht die größten Produktivitäts-Vernichter: Die meist-genannten Blockaden für effizientes und effektives Arbeiten sind Meetings, unklare Prioritäten und komplizierte Kommunikation – also weitgehend behebbare Probleme. An Aufschieberitis (auch Prokastrination genannt) leiden immerhin rund ein Drittel aller Büroarbeiter.

Quellen: Microsoft / Karrierebibel

 

Effektiv arbeiten: E-Mails sortieren und in Ordner ablegen ist sinnlos – Studie

Ablage ist typische Büroarbeit – aber die Zeiten sind vorbei, in denen jedes Blatt fein säuberlich in einem Ordner abgelegt wurde. Aber das Relikt aus der Papierzeit hat sich auf die Desktop-Oberfläche des Computer retten können.

Aber niemand braucht Ordner. Nur in unseren Köpfen denken wir immer noch in längst vergangenen Strukturen. Die Suchfunktionen sind mittlerweile so schnell und effektiv geworden, dass eine geordnete Ablage eigentlich gar keinen Sinn mehr macht. Eine Studie von IBM Research zeigte nun, dass Benutzer, die suchen nicht nur wesentlich schneller die richtige E-Mail finden als ordnungswütige Kollegen. Obendrein verbringen sie auch viel weniger Zeit mit Aufräumarbeiten in der Inbox.

Tippen Sie ein Stichwort ein und der Rechner präsentiert Ihnen die passenden Dateien. Die Spotlight Suche von Apple ist ein glänzendes Beispiel dafür, wie sich alles überall wiederfinden lässt.

Und wer sich nicht ganz von der Ordnung befreien kann, sollte es mit „Tags“ probieren – zum Beispiel auf der Lesenzeichen-Seite delicious: Objekte werden bei dieser Technik mit Stichworten versehen und in eine große Kiste geworfen. Auf Kommando kommen dann die Dinge heraus, die mit den entsprechenden Schlagworten versehen worden sind.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Link zu einem Rezept für ein spanisches Gericht ablegen. In einer klassischen Ordnerstruktur kommt die Frage auf, ob dieser in den Ordner „Rezepte“ gehört oder in den Ordner „Spanien“. Oder Sie legen in „Rezepte“ einen Unterordner für „Spanien“ an und umgekehrt und legen doppelt ab. Dieses Problem lässt sich mit „Tags“ vermeiden.

Die gute, alte Ablage können Sie also ruhig vergessen!

Quellen: IBM Research / Slashdot / delicious / MacEinsteiger.de

 

 

Wie das Internet unser Gehirn verändert

Das amerikanische Wissenschaftsmagazin SCIENCE hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die zeigt, wie sich unser Umgang mit Wissen durch das Internet verändert. Vielleicht kennen Sie das Motto von Studierenden, nach dem man nur wissen muss, wo etwas steht. Der gleiche Grundsatz gilt für das Wissen im Netz…

In Experimenten wurden Probanden Fakten vorgelegt, die sie sich merken sollten. Dem einen Teil der Gruppe wurde gesagt, dass die Informationen auf Computern abgespeichert sind und dem anderen Teil, dass die Fakten von dem Computer gelöscht wurden. Dabei konnte sich die Gruppe mit den angeblich gelöschten Daten wesentlich besser an die Fakten erinnern.

Zurück geführt wird das auf die Tatsache, dass wir uns (auch) sehr gut merken können, wo Wissen abgelegt ist. Auch Experten gelten für uns als externe Datenquelle. Und wenn wir darauf zugreifen können, dann neigen wir dazu, uns etwas nicht zu merken oder uns tatsächlich nur einzuprägen, wo das Wissen abgelegt ist.

Also: Weniger auf die vielen kleinen elektronischen Helfer verlassen und wieder mehr im Kopf abspeichern! Schließlich können wir in einer Prüfung auch nicht zum Smartphone greifen und die Antwort bei Wikipedia nachschlagen…

Quelle: SCIENCE / LifeHacker / BBC England

 

Studie: Ältere Menschen erinnern anders!

In einer Studie wurde herausgefunden, dass ältere Menschen negative Ereignisse anders verarbeiten als junge Menschen – und zwar deutlich schlechter.

Senioren haben scheinbar über die Jahre gelernt, negative Erlebnisse anders zu verarbeiten und eher wegzublenden. In Versuchen wurden Personen unterschiedlichen Alters Fotos gezeigt. Manche davon mit negativen Abbildungen. Ältere Versuchspersonen konnten sich anschließend schlechter und seltener an die Fotos erinnern, die negative Gefühle auslösten.

Und für Lernende jeden Alters gilt: Wer sich an etwas erinnern will, der sollte es mit positiven Gefühlen lernen. Druck, Hektik und Stress hemmen das Aufnahmevermögen und – wie die Studie belegt – erschweren sie auch erfolgreiches Erinnern.

Quelle: news.de

 

Große Gehirne im Norden… – eine Frage des Lichts!

Je weniger Licht, desto größer das Gehirn – das ist die grobe Zusammenfassung einer Studie der Anthropologin Eiluned Pearce von der University of Oxford. Sie hat beim Vermessen von Schädeln und Gehirnen herausgefunden, dass die Denkorgane größer werden, je weiter Menschen im Norden wohnen.

Aber nicht nur die Köpfe sind größer, sondern auch die Augen der untersuchten Personen. Und damit ist der Zusammenhang zwischen der Größe der Gehirne und der Region zu erklären: Je weniger Licht, desto besser ausgebildet der Sehsinn – und die entsprechenden Teile des Gehirns.

Der Wohnort hat also nichts mit der Intelligenz zu tun, sondern ist eine entwicklungsbedingte Reaktion auf dunklere Tage!

Quelle: Welt online

 

Deutsche arbeiten umsonst im Urlaub – Studie von lastminute.de

460 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr spendieren die Deutschen laut einer Studie des Reiseanbieters lastminute.de und der GfK ihren Unternehmen. Dabei verteilt sich die Zeit nicht unbedingt auf die Masse der Angestellten: Durchschnittlich 65 Stunden arbeiten Angestellte pro Jahr im Urlaub und in der Freizeit – und zwar meistens unbezahlt. Bei einem Acht-Stunden-Tag sind das mehr als acht Tage pro Jahr!

Und dabei verschenkt man nicht nur Arbeit, sondern vor allem wertvolle Erholung, denn wer an das Büro denkt, kann sich nicht unbedingt optimal regenieren!

Quelle: Welt online