Archive for the 'Technik' Category

Pi ist 80 – oder: Warum der Buchstabe bei den Griechen eine andere Bedeutung hatte

3,1415 – Die berühmte Kreiszahl kennt jeder. Aber der Name der Zahl, die zwar seit der Antike bekannt ist und von Archimedes um 250 v. Chr. entdeckt wurde, ist viel jünger und stammt aus dem 18. Jahrhundert: Der Gelehrte William Jones hat den 16. Buchstaben des griechischen Alphabets erstmals zur Bezeichnung der Kreiszahl verwendet (abgeleitet vom griechischen Begriff perimetros für Umfang).

image

Die Griechen benutzten damals noch keine arabischen Ziffern, wie wir sie heute verwenden. Genauer gesagt gab es gar keine Schriftzeichen für Zahlen, sondern es wurden Buchstaben zum Zählen und Rechnen benutzt. Es gab sogar zwei unterschiedliche Systeme:  Beim einfachen Verfahren waren die Buchstaben im griechischen Alphabet einfach durchnummeriert. Pi stand dabei für die Zahl 16. Damit konnte man aber nur bis 24 zählen, deswegen wurde das so genannte milesische System wesentlich häufiger benutzt, mit dem weiter gezählt werden konnte.

Danach stand Pi für die Zahl 80 – und hatte damit in der Antike noch eine ganz andere Bedeutung als heute.

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 9.3/10 (7 votes cast)

Blitzmerker: Morsecode für SOS merken – Eselsbrücke für Punkte und Striche

Hier eine kleine, schnelle Eselsbrücke, um sich den Morsecode für das internationale Notsignal SOS zu merken. Dreimal lang, dreimal kurz? Oder doch umgekehrt? Sollten Sie einmal in Seenot geraten, werden Sie sich sicher an diese Merkhilfe erinnern:

Stellen Sie sich einfach vor, wie Schiffbrüchige im Wasser um die Trümmer ihres Schiffes herumschwimmen. Sehen Sie von oben betrachtet die kleinen Kreise auf beiden Seiten zwischen den länglichen Überresten des Schiffs.

* * * – - – * * *

Damit haben Sie eine zuverlässige Erinnerung daran, dass die drei Striche zwischen zweimal drei Punkten stehen.

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 8.6/10 (5 votes cast)

Produktivität steigern und Internet abschalten

Computer sollten die Produktivität steigern – und scheinbar ist genau das Gegenteil passiert. E-Mail und Internet lenken von den wichtigen Aufgaben ab und kosten die Wirtschaft mittlerweile Milliarden – ganz abgesehen von allen, die sich wieder voll und ganz auf die wichtigen Dinge konzentrieren wollen.

Das Ergebnis: Viele Firmen (und Berufstätige) rudern zurück und greifen zu drastischen Mitteln, um endlich wieder Ruhe zu haben. Und es gibt mittlerweile zahlreiche kleine Programme, mit denen die Versuchung, mal schnell bei Ebay und Google zu schauen, einfach abgeschaltet wird, ohne gleich die Stecker aus der Wand zu reißen.

Mit der kostenlosen Erweiterung StayFocused für Google Chrome können Sie bestimmten Webseiten Zeitbudgets zuweisen. Ist die Zeit aufgebraucht, wird die Seite für den Rest des Tages gesperrt. Etwas anders funktioniert LeechBlock für Firefox: Dort können Sie präzise und detailliert einstellen, auf welchen Webseiten Sie wann und wie lange surfen wollen – oder eben auch nicht.

Solche kleinen Helfer sind nützlich für alle, die der Versuchung nicht widerstehen können und eben nicht schnell mal auf der einen oder anderen Webseite schauen wollen, um sich nicht mehr in den Weiten des Netz zu verlieren.

Quellen: Lifehacker / StayFocused / LeechBlock

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 6.7/10 (6 votes cast)

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Wann wurde das Teleskop erfunden? – Video

Hier eine Merkhilfe für das Erfindungsjahr des Fernrohr – wieder als Video mit zahlreichen Bildern! Wer einmal das Prinzip verstanden hat, für den ist es ganz leicht, Zahlen in lebhafte, bunte Vorstellungen zu verwandeln.

Um sich wenige Ziffern einzuprägen, muss es nicht immer das Majorsystem als die perfekte Merktechnik sein. Dass es auch einfacher geht, zeigt dieses Beispiel!

Damit wird das Lernen zu einem spannenden Rätsel auf der Suche nach dem passenden Bild. Viel besser, als tausendmal zu wiederholen und dann doch wieder zu vergessen…

Quelle: YouTube-Kanal von denkreich

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 7.5/10 (4 votes cast)

Zahlen merken! Neues Audiobuch, wie Sie sich Zahlen besser einprägen können…

Endlich ist es da: Das Hörbuch zum Merken von Zahlen! Auch wenn es sich dabei um ein etwas ungewöhnliches Format handelt: Ein Audio-Buch ist gut zu hören auf der Fahrt zur Arbeit – und das Gehörte können Sie dort gleich aktiv anwenden!

Merktechniken zum massenhaften Einprägen von Zahlen sind mein Steckenpferd! Das Majorsystem ist für mich eine der genialsten Merktechniken überhaupt – und es gibt noch viele andere gute Ansätze, um die abstrakten und störrischen Ziffern in eine für das Gehirn verträgliche und merkbare Form zu verwandeln.

Zu kaufen gibt’s das Hörbuch bei Audible oder bei iTunes!

   

Hier eine Hörprobe (zum Ansehen auf YouTube):

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZOx1E6lq_GU

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 7.8/10 (4 votes cast)

Elf Mails am Tag sind noch kein Drama, oder? Studie über Produktivität und E-Mails in Deutschland

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz BITKOM) hat eine Studie veröffentlicht, nach der jeder deutsche Berufstätige im Schnitt elf E-Mails am Tag bekommt – eigentlich kein Problem, aber mittlerweile sind über 90 Prozent aller Berufstätigen permanent und täglich online.

Die Klagen über Ablenkung von der Arbeit durch E-Mail und Telefon scheinen lauter zu sein, als die tatsächliche Belastung. Oder?

Mit den Ergebnissen kann aber etwas nicht stimmen – auch nicht, obwohl über 50jährige sogar 13 Nachrichten erhalten. 43 Prozent der unter 30jährigen lesen Ihre (elf) Nachrichten permanent (was auch immer das bedeuten mag). Mit elf durchschnittlichen Nachrichten wird ein Arbeitstag aber nicht in winzige Teile zerlegt – es sei denn, diese Nachrichten sind unzählige Seiten lang.

Zwar neigen wir dazu, die Belastung einer Nebensache (in diesem Falle E-Mails) über zu bewerten und mehr Zeit zu investieren als nötig, aber aus meiner Erfahrung erhalten viele Angestellte in Unternehmen teilweise 50 und mehr Nachrichten am Tag – und davon eine Unmenge nur zur Kenntnisnahme (CC) – und das stört konzentriertes Arbeiten und vor allem das Ausfiltern wichtiger Themen immens.

Prüfen Sie also kritisch, wie viele Nachrichten Sie tagtäglich bekommen, filtern Sie unwichtige Meldungen konsequent aus und vor allem: Schalten Sie das E-Mail-Programm ab und schauen Sie nicht alle zwei Minuten nach, ob neue Post da ist. Dann klappt es auch mit dem konzentrierten Arbeiten!

Und: Eine wunderbare Satire über die Studie hat Jochen Mai auf seinem Blog die karrierebibel veröffentlicht – lesenswert!

Quelle: BITKOM / Karrierebibel

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Brennender Wissensdurst: Eselsbrücken für die Feuerwehr

Es ist erstaunlich, was es im Netz alles gibt: Sogar Wikipedia schreckt nicht davor zurück, auch exotischen Themen einen eigenen Artikel zu spendieren. So findet man in der Kategorie “Merksprüche” eine Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen.

Diese reicht von der 3A-Regel beim Auffinden von Personen (anschauen, ansprechen, anfassen) bis zur WOLKE (Eselsbrücke zum Prüfen eines Fahrzeugs vor Fahrantritt = Wasser, Öl, Luft, Kraftstoff, Elektrizität).

Viel Vergnügen beim Löschen Ihres Wissendursts!

Quelle: Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Verschiedene Druckverfahren kennen-lernen! Eselsbrücken für Drucktechnik

Druckverfahren halten die Farbe auf dem Papier, aber die Fachbegriffe dafür halten sich nicht unbedingt leicht im Kopf. Hier ein paar Eselsbrücken, um die unterschiedlichen Verfahren lange im Hirn haften zu lassen.

Zuerst die Verfahren und eine kurze Erklärung dazu (Details hinter den Links):

Und hier ein paar passende Eselsbrücken, damit es länger und sicherer im Kopf hängen bleibt:

  • Die Lithographie klingt ähnlich wie Monolith (die Bezeichnung für einen großen Stein), der in diesem Fall “flach” auf der Seite liegt.
  • Bei der Radierung radieren wir mit dem blauen, harten Teil des Radiergummis ganz tiefe Furchen die Druckplatte – und haben damit auch das gut gemerkt.
  • Die Xylographie erinnert (natürlich) an das Xylophon (eines aus Holz wie damals in der Schule), auf dem wir ein paar “hohe” Töne spielen.
  • Zuletzt die Serigraphie, in der das Wort “Serie” steckt, weil es sich um ein Druckverfahren zur Massenherstellung handelt. Dabei stellen wir uns vor, wie die Farbe durch ein riesiges Sieb auf das Papier gedrückt wird.

So einfach kann merken sein!

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 4.5/10 (2 votes cast)

Industrielle Revolution: Die wichtigen Ereignisse lernen und merken – Eselsbrücken mit Geschichte

Hier ein paar Merkhilfen für Ereignisse und Daten rund um die Industrialisierung (hervorragend geeignet für den Geschichtsunterricht).

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Ich habe einmal sechs Daten ausgewählt, die man im Kopf haben sollte:

  • 18. Jahrhundert: England entwickelt sich zum Mutterland der Industrialisierung.
  • 1835 verkehrt die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth.
  • ab 1840 beginnt die industrielle Revolution in Deutschland.
  • 1848 schreibt Karl Marx sein kommunistisches Manifest.
  • 1869 wird die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet.
  • 1886 wird das erste Automobil von Benz und Daimler erfunden.

Und wie lassen sich diese Daten merken? Die (technische) „Taufe“ der Welt beginnt in England (und um von der Insel herunter zu kommen, muss man ins Wasser springen – auch eine Art von „Taufe“ und damit ein doppelter Hinweis auf das 18. Jahrhundert).

Die Abfolge der Ereignisse lässt sich mit Hilfe des folgenden Bildes merken: Die Revolution fährt von England nach Deutschland und während der Fahrt schreibt Marx sein Manifest, was den Arbeitern zu lange dauert und sie ihre Partei gründen, und der Zug wird schließlich vom ersten Auto überholt. Damit hat man die Ereignisse zunächst einmal grob in der richtigen Reihenfolge im Kopf.

Jetzt zu den Details: Die Eisenbahnstrecke „führte“ „nur“ über einen „Berg“ (Fürth und Nürnberg), auf dem eine „Mühle“ stand („Mühle“ = 35 = 1835) auf deren Spitze ein „Adler“ saß (Name der ersten Eisenbahn). Damals war die Zeit bereits „reif“ (48) für das Manifest. Bei der Gründung der Partei hatten viele Arbeiter ihre „Schippe“ dabei (69) und auch viele „Schupos“ (69) waren anwesend. Und das erste Auto war so schnell (oder langsam) wie ein „Fisch“ (86) und es roch „verdammt“ nach „Benzol“ (Hinweise auf „Daimler“ und „Benz“).

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 1.0/10 (1 vote cast)

Was ist eine Lyra?

Hinter dem Begriff Lyra verbergen sich ganz unterschiedliche Dinge. Hier eine Auswahl, was eine Lyra alles bedeuten und sein kann:

Immerhin fünf Erklärungen für einen einzigen Begriff. Und wie merken? Fünf Begriffe lassen sich einfach in einem Bild unterbringen. Dabei ist die Frage, was der Anker (erster Erinnerungspunkt) für das Bild ist? Hier ein Vorschlag:

„Auf einer Straßenbahn steht eine riesige Leier, die von einem Griechen gezupft und gestrichen wird (und der dabei ganz verträumt in die Sterne schaut) und dabei klingt die Lyra wie ein Glockenspiel, dass eine Kapelle neben der Straßenbahn sofort in Marschgeschwindigkeit verfällt.“

Ganz nebenbei: Das Sternbild der Lyra (Leier) besteht aus fünf Sternen (entspricht der Zahl der Bedeutungen oben) und sieht aus wie ein schiefes Quadrat (weil es von der Straßenbahn gerammt wurde) mit einem Stern, der etwas versetzt an der Ecke oben rechts angesetzt ist. Und dieser (Haupt)Stern heißt „Wega„, weil die Straßenbahn das Sternbild auf dem „Weg“ angefahren hat – alles ganz einfach, oder…?

VN:F [1.9.17_1161]
Bewerten Sie diesen Beitrag!
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)