Archiv der Kategorie: Technik

Die Namen der Space Shuttle Orbiter einprägen – Merkhilfe zum Thema Raumfahrt

Zwar ist das Flugprogramm der legendären Space Shuttles seit 2011 beendet, aber die Raumschiffe sollen ja möglichst lange im Kopf bleiben. Deswegen an dieser Stelle ein Merkbild, mit dem Sie sich die Namen der fünf flugfähigen Orbiter sicher merken können – und darüber hinaus noch ein paar weitere Fakten (dazu aber später mehr).

Zunächst einmal die Liste der fünf Space Shuttles:

  • Columbia
  • Challenger
  • Discovery
  • Atlantis
  • Endeavour

Und? Hätten Sie es auch so gewusst? Wenn nicht, dann prägen Sie sich einfach folgendes Bild ein, um die Namen zuverlässig zu behalten:

Kolumbus greift mit der Hand am Ende seines Lebens nach der Herausforderung, Atlantis zu entdecken.

Sicherlich ahnen Sie bereits, wo die Fakten in diesem Bild versteckt sind. Das einzige, was Sie bei der Vorstellung an diese kleine Szene tun müssen: Übersetzen Sie die wichtigen Schlüsselbegriffe einfach ins Englische und Sie landen bei den Namen der Raumfähren:

  • Die Hand (mit fünf Fingern daran) ist das Signal, das es sich um fünf Orbiter handelt
  • Kolumbus ist der Hinweis auf die Columbia
  • das Ende führt Sie ohne Übersetzung zum ähnlich klingenden Endeavour
  • Herausforderung wird ins Englische mit challenge (also Challenger) übersetzt
  • Atlantis braucht in Gedanken nicht verändert zu werden
  • Entdecken heisst auf Englisch discovery

Merken erfolgreich erledigt! Aber mit diesem Bild geht noch mehr: Stellen Sie sich Kolumbus vor, wie er auf einem Entdeckerschiff steht (dann haben Sie den Ursprung aller Namen auch gleich mit abgespeichert / mehr darüber bei Wikipedia).

Die beiden verunglückten Orbiter haben beide den Anfangsbuchstaben C (was Sie wieder ins Englische mit „crashed“ – also verunglückt – übersetzen können). Außerdem geben Ihnen die Namen Columbia und Challenger Hinweise darauf, welche Fähre wie zu Schaden kam. Dazu brauchen Sie sich nur den jeweils zweiten Buchstaben im Namen anzusehen: H steht im Alphabet vor O – also ist die Challenger beim Start explodiert und die Columbia kurz vor der Landung beim Wieder-Eintritt in die Atmosphäre.

So einfach kann merken sein!

 

Programmiersprachen lernen und Syntax merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief zu einem ganz besonderen Thema: 

Guten Tag Herr Bien,

ich habe Ihr Buch „Einfach.Alles.Merken.“ gelesen. Nun möchte ich es mir einfacher machen mit den gezeigten Techniken eine Scriptsprache zu lernen. Wie z.B. PHP oder JavaScript. Da die Syntax der jeweiligen Scriptsprachen recht abstarkt ist, bin ich mir nicht sicher welche der Techniken ich nutzen sollte. Ich würde gerne die Syntax, dann die Bedeutung und zum Schluss ein kleines Beispiel in meinen Kopf bekommen. Hier einmal ein Beispiel was ich mir in etwa merken möchte:

Script Tag: …

Roh-form der Syntax: …

Erklärung: Das Script Tag wird benutzt um Java Script Code in HTML und andere Dokumente zu implementieren.

Anmerkung: Wenn mehrere Befehle in einer Zeile geschrieben werden, müssen diese mit einem „;“ getrennt werden.

Beispiel: document.write(„The weather means the seasons“); document.write(„The weather „); document.write(„means the seasons“);

Dieser Ausschnitt stammt aus einer Referenz die ich mir beim Durchlesen eines Buches leider bevor ich ihr Buch gelesen hatte, angefertigt habe.

Ich freue mich auf Ihre Antwort,

M.K.

Und hier die Antwort:

Hallo K.,

ich bin nicht gerade ein Programmier-Profi, aber vermutlich benötigen Sie gezielte Referenzen (also keine alphabetische Ordnung oder Reihenfolge). Damit ist das Ganze recht einfach: Bauen Sie sich zu jedem Befehl ein Bild auf, dass um die praktischen Beispiele und alle weiteren Informationen ergänzt wird.

Aus Microsoft Excel kann ich Ihnen ein Beispiel liefern (womit schon meine Computer-Grenzen erreicht wären): Ich merke mit die Syntax des Befehls FINDEN(Was? – also die Zeichenfolge innerhalb einer Zelle; Wo? In welcher Zelle soll gesucht werden), indem ich mir vorstelle, dass der Buchstabe „a“ in „Was“ im Alphabet vor dem „o“ in „Wo“ steht. Also erst die gesuchten Zeichen und dann der Ort, an dem gesucht werden soll.

Genauso können Sie den Namen des Befehls und weitere Parameter mit einbauen.

Ich hoffe, Ihnen hilft die schnelle Antwort und viele Grüße,

Ulrich Bien
 

Pi ist 80 – oder: Warum der Buchstabe bei den Griechen eine andere Bedeutung hatte

3,1415 – Die berühmte Kreiszahl kennt jeder. Aber der Name der Zahl, die zwar seit der Antike bekannt ist und von Archimedes um 250 v. Chr. entdeckt wurde, ist viel jünger und stammt aus dem 18. Jahrhundert: Der Gelehrte William Jones hat den 16. Buchstaben des griechischen Alphabets erstmals zur Bezeichnung der Kreiszahl verwendet (abgeleitet vom griechischen Begriff perimetros für Umfang).

image

Die Griechen benutzten damals noch keine arabischen Ziffern, wie wir sie heute verwenden. Genauer gesagt gab es gar keine Schriftzeichen für Zahlen, sondern es wurden Buchstaben zum Zählen und Rechnen benutzt. Es gab sogar zwei unterschiedliche Systeme:  Beim einfachen Verfahren waren die Buchstaben im griechischen Alphabet einfach durchnummeriert. Pi stand dabei für die Zahl 16. Damit konnte man aber nur bis 24 zählen, deswegen wurde das so genannte milesische System wesentlich häufiger benutzt, mit dem weiter gezählt werden konnte.

Danach stand Pi für die Zahl 80 – und hatte damit in der Antike noch eine ganz andere Bedeutung als heute.

 

Blitzmerker: Morsecode für SOS merken – Eselsbrücke für Punkte und Striche

Hier eine kleine, schnelle Eselsbrücke, um sich den Morsecode für das internationale Notsignal SOS zu merken. Dreimal lang, dreimal kurz? Oder doch umgekehrt? Sollten Sie einmal in Seenot geraten, werden Sie sich sicher an diese Merkhilfe erinnern:

Stellen Sie sich einfach vor, wie Schiffbrüchige im Wasser um die Trümmer ihres Schiffes herumschwimmen. Sehen Sie von oben betrachtet die kleinen Kreise auf beiden Seiten zwischen den länglichen Überresten des Schiffs.

* * * – – – * * *

Damit haben Sie eine zuverlässige Erinnerung daran, dass die drei Striche zwischen zweimal drei Punkten stehen.

 

Produktivität steigern und Internet abschalten

Computer sollten die Produktivität steigern – und scheinbar ist genau das Gegenteil passiert. E-Mail und Internet lenken von den wichtigen Aufgaben ab und kosten die Wirtschaft mittlerweile Milliarden – ganz abgesehen von allen, die sich wieder voll und ganz auf die wichtigen Dinge konzentrieren wollen.

Das Ergebnis: Viele Firmen (und Berufstätige) rudern zurück und greifen zu drastischen Mitteln, um endlich wieder Ruhe zu haben. Und es gibt mittlerweile zahlreiche kleine Programme, mit denen die Versuchung, mal schnell bei Ebay und Google zu schauen, einfach abgeschaltet wird, ohne gleich die Stecker aus der Wand zu reißen.

Mit der kostenlosen Erweiterung StayFocused für Google Chrome können Sie bestimmten Webseiten Zeitbudgets zuweisen. Ist die Zeit aufgebraucht, wird die Seite für den Rest des Tages gesperrt. Etwas anders funktioniert LeechBlock für Firefox: Dort können Sie präzise und detailliert einstellen, auf welchen Webseiten Sie wann und wie lange surfen wollen – oder eben auch nicht.

Solche kleinen Helfer sind nützlich für alle, die der Versuchung nicht widerstehen können und eben nicht schnell mal auf der einen oder anderen Webseite schauen wollen, um sich nicht mehr in den Weiten des Netz zu verlieren.

Quellen: Lifehacker / StayFocused / LeechBlock

 

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Wann wurde das Teleskop erfunden? – Video

Hier eine Merkhilfe für das Erfindungsjahr des Fernrohr – wieder als Video mit zahlreichen Bildern! Wer einmal das Prinzip verstanden hat, für den ist es ganz leicht, Zahlen in lebhafte, bunte Vorstellungen zu verwandeln.

Um sich wenige Ziffern einzuprägen, muss es nicht immer das Majorsystem als die perfekte Merktechnik sein. Dass es auch einfacher geht, zeigt dieses Beispiel!

Damit wird das Lernen zu einem spannenden Rätsel auf der Suche nach dem passenden Bild. Viel besser, als tausendmal zu wiederholen und dann doch wieder zu vergessen…

Zu diesem Artikel gibt es auch eine Textversion.

Quelle: YouTube-Kanal von denkreich

 

Zahlen merken! Neues Audiobuch, wie Sie sich Zahlen besser einprägen können…

Endlich ist es da: Das Hörbuch zum Merken von Zahlen! Auch wenn es sich dabei um ein etwas ungewöhnliches Format handelt: Ein Audio-Buch ist gut zu hören auf der Fahrt zur Arbeit – und das Gehörte können Sie dort gleich aktiv anwenden!

Merktechniken zum massenhaften Einprägen von Zahlen sind mein Steckenpferd! Das Majorsystem ist für mich eine der genialsten Merktechniken überhaupt – und es gibt noch viele andere gute Ansätze, um die abstrakten und störrischen Ziffern in eine für das Gehirn verträgliche und merkbare Form zu verwandeln.

Zu kaufen gibt’s das Hörbuch bei Audible oder bei iTunes!

   

Hier eine Hörprobe (zum Ansehen auf YouTube):

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZOx1E6lq_GU

 

Elf Mails am Tag sind noch kein Drama, oder? Studie über Produktivität und E-Mails in Deutschland

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz BITKOM) hat eine Studie veröffentlicht, nach der jeder deutsche Berufstätige im Schnitt elf E-Mails am Tag bekommt – eigentlich kein Problem, aber mittlerweile sind über 90 Prozent aller Berufstätigen permanent und täglich online.

Die Klagen über Ablenkung von der Arbeit durch E-Mail und Telefon scheinen lauter zu sein, als die tatsächliche Belastung. Oder?

Mit den Ergebnissen kann aber etwas nicht stimmen – auch nicht, obwohl über 50jährige sogar 13 Nachrichten erhalten. 43 Prozent der unter 30jährigen lesen Ihre (elf) Nachrichten permanent (was auch immer das bedeuten mag). Mit elf durchschnittlichen Nachrichten wird ein Arbeitstag aber nicht in winzige Teile zerlegt – es sei denn, diese Nachrichten sind unzählige Seiten lang.

Zwar neigen wir dazu, die Belastung einer Nebensache (in diesem Falle E-Mails) über zu bewerten und mehr Zeit zu investieren als nötig, aber aus meiner Erfahrung erhalten viele Angestellte in Unternehmen teilweise 50 und mehr Nachrichten am Tag – und davon eine Unmenge nur zur Kenntnisnahme (CC) – und das stört konzentriertes Arbeiten und vor allem das Ausfiltern wichtiger Themen immens.

Prüfen Sie also kritisch, wie viele Nachrichten Sie tagtäglich bekommen, filtern Sie unwichtige Meldungen konsequent aus und vor allem: Schalten Sie das E-Mail-Programm ab und schauen Sie nicht alle zwei Minuten nach, ob neue Post da ist. Dann klappt es auch mit dem konzentrierten Arbeiten!

Und: Eine wunderbare Satire über die Studie hat Jochen Mai auf seinem Blog die karrierebibel veröffentlicht – lesenswert!

Quelle: BITKOM / Karrierebibel

 

Brennender Wissensdurst: Eselsbrücken für die Feuerwehr

Es ist erstaunlich, was es im Netz alles gibt: Sogar Wikipedia schreckt nicht davor zurück, auch exotischen Themen einen eigenen Artikel zu spendieren. So findet man in der Kategorie „Merksprüche“ eine Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen.

Diese reicht von der 3A-Regel beim Auffinden von Personen (anschauen, ansprechen, anfassen) bis zur WOLKE (Eselsbrücke zum Prüfen eines Fahrzeugs vor Fahrantritt = Wasser, Öl, Luft, Kraftstoff, Elektrizität).

Viel Vergnügen beim Löschen Ihres Wissendursts!

Quelle: Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen

 

Verschiedene Druckverfahren kennen-lernen! Eselsbrücken für Drucktechnik

Druckverfahren halten die Farbe auf dem Papier, aber die Fachbegriffe dafür halten sich nicht unbedingt leicht im Kopf. Hier ein paar Eselsbrücken, um die unterschiedlichen Verfahren lange im Hirn haften zu lassen.

Zuerst die Verfahren und eine kurze Erklärung dazu (Details hinter den Links):

Und hier ein paar passende Eselsbrücken, damit es länger und sicherer im Kopf hängen bleibt:

  • Die Lithographie klingt ähnlich wie Monolith (die Bezeichnung für einen großen Stein), der in diesem Fall „flach“ auf der Seite liegt.
  • Bei der Radierung radieren wir mit dem blauen, harten Teil des Radiergummis ganz tiefe Furchen die Druckplatte – und haben damit auch das gut gemerkt.
  • Die Xylographie erinnert (natürlich) an das Xylophon (eines aus Holz wie damals in der Schule), auf dem wir ein paar „hohe“ Töne spielen.
  • Zuletzt die Serigraphie, in der das Wort „Serie“ steckt, weil es sich um ein Druckverfahren zur Massenherstellung handelt. Dabei stellen wir uns vor, wie die Farbe durch ein riesiges Sieb auf das Papier gedrückt wird.

So einfach kann merken sein!