Archiv der Kategorie: Verkehr

Rauf und runter – Wann sind die Menschen zum Mond geflogen?

Verlassen wir dank unserer Vorstellungskraft für einen Moment unseren Planeten und fliegen mit etwas Abstand neben der Erde her, bis wir die Erde und ihren Trabanten aus guter Entfernung bequem betrachten können. Vor Ihrem geistigen Auge sollten Sie nun die Erde als großen Kreis unten links und der Mond als ein etwas kleineres Rund oben rechts sehen.

Was ist damals passiert? Die amerikanischen Astronauten sind mit der Apollo 11 zuerst von der Erde gestartet. Malen Sie im Geiste eine geschwungene Linie vom Kreis der Erde hoch in Richtung Mond. Danach ging es vom Mond wieder zurück. Und zwar in Form einer geschwungenen Linie vom Mond in Richtung Erde.

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Wie lernt man die Liste der Autokennzeichen auswendig? – Merkhilfe für Kfz-Kennzeichen und die jeweiligen Städte / Kreise

Die Liste zu lernen, ist nicht ganz so einfach! Mit ein paar hundert Einträgen müsste der Kopf sich extrem viele abstrakte Informationen einprägen und sehr viel wiederholen (Kfz-Kennzeichen bei Wikipedia). Aber mit Hilfe von Merktechniken ist das gar nicht so schwer! Lesen Sie selbst…

Das größte Problem dabei: Die Abkürzungen sind für den Kopf schwer zu greifen (SIG, SI, SL, SE, SG) und kaum in ein sinnvolles Bild zu verwandeln. Um die Abkürzung mit dem jeweiligen Ort zu verbinden, müssen Sie drei Dinge tun:

  1. Die Buchstaben in einen merkbaren Begriff verwandeln (zum Beispiel durch Erweiterung oder durch den Klang).
  2. Den Namen der Stadt bzw. des Kreises ebenfalls mit Hilfe einer Eselsbrücken zu einem vorstellbaren Bild verdenken.
  3. Beides in einer lustigen Vorstellung miteinander verbinden.

Ein paar Beispiele: SIG klingt wie „Sieg“ und wird verbunden mit Sigmaringen – Sie stellen sich also vor, wie Sie ihre Mutter beim Ringen besiegen (Sieg + „Ma“ für Mutter + Ringen). Nächster Kreis auf der Liste ist SIM mit Simmern/Hunsrück. Das lässt sich merken durch die „SIM-Karte“ (Telefonkarte). Wer diese verliert, fängt an zu „Simmern“ (statt zu wimmern) und reitet auf dem Rücken eines Hundes zurück nach Hause (damit wäre dann auch Hunsrück in einem vorstellbaren Bild fest im Gehirn verankert).

Nächster Kandidat ist SK (das sich zu „Sack“ erweitern lässt) in den man einen Saal voller Aale stecken kann (der Saal befindet sich übrigens in einer „Meeresburg“, was beim Merken von Merseburg hilft). Das folgende SL dann nicht in „Saal“ übersetzen, sonst kommen Sie mit dem vorigen Bild durcheinander, sondern in ein „Seil“, das Sie um das „Schloss der Wikinger“ (Schleswig) wickeln…

Was auf den ersten Gedanken aufwändig aussieht, bleibt zuverlässig im Kopf und erleichtert das Lernen einer so langen Liste. Wer konsequent in Bildern denkt, aktiviert Bereiche im Gehirn, die beim herkömmlichen Lernen kaum eingesetzt werden und nutzt damit eine der größten Fähigkeiten des Kopfes: Kreativität und Phantasie.

Probieren Sie es aus: Wo wohnen Autofahrer, bei denen „SIG“ auf dem Kennzeichen steht? Sicher fällt Ihnen das Bild von oben zuverlässig wieder ein und Sie können sich so an die Stadt erinnern.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Merken!

 

Blitzmerker: Morsecode für SOS merken – Eselsbrücke für Punkte und Striche

Hier eine kleine, schnelle Eselsbrücke, um sich den Morsecode für das internationale Notsignal SOS zu merken. Dreimal lang, dreimal kurz? Oder doch umgekehrt? Sollten Sie einmal in Seenot geraten, werden Sie sich sicher an diese Merkhilfe erinnern:

Stellen Sie sich einfach vor, wie Schiffbrüchige im Wasser um die Trümmer ihres Schiffes herumschwimmen. Sehen Sie von oben betrachtet die kleinen Kreise auf beiden Seiten zwischen den länglichen Überresten des Schiffs.

* * * – – – * * *

Damit haben Sie eine zuverlässige Erinnerung daran, dass die drei Striche zwischen zweimal drei Punkten stehen.

 

So gefährlich sind Smartphones! Und so sicher ist der Straßenverkehr ohne Mobiltelefone…

Das Mobiltelefone den Lehrern das Leben schwer machen, ist schon länger bekannt. Mittlerweile gibt es SMS-Pausen in manchen Klassen, damit die Schüler nicht vor Ungeduld in die Luft gehen. Auch amerikanische Manager können nicht die Finger vom Smartphone lassen: Alle 7,5 Minuten checkt eine US-Führungskraft im Schnitt die Inbox!

Wie soll da konzentriertes Arbeiten überhaupt noch möglich sein?

Noch drastischer sind gerade in Dubai und Abu Dhabi die Wirkungen der Handies sichtbar geworden: Dort sind für drei Tage die Nachrichtenserver eines großen Smartphone-Herstellers ausgefallen. Gleichzeitig sanken die Unfälle in Dubai um 20 und in Abu Dhabi sogar um 40 Prozent (in Dubai kracht es durchschnittlich alle drei Minuten und bei nicht wenigen Unfällen tippen und lesen die Fahrer auf ihren Telefonen herum).

Tragisch: Vor zwei Wochen ist Theyab Amana – ein Fußballstar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – tödlich verunglückt – angeblich während er sein Mobiltelefon benutzte.

Quelle: The National

 

Die live Realität: Wann das Internet wirklich nützlich ist… – am Beispiel der Deutschen Bahn

Es gibt Informationen, die sollte man besser im Kopf haben: Prüfungsfragen zum Beispiel. Denn es würde seltsam aussehen, wenn Sie das Smartphone zücken, um vor den Augen des Professors Wikipedia aufzurufen, um die passende Antwort zu suchen.

Aber es gibt auch Wissen, das können Sie gar nicht im Gehirn abspeichern. Gleichzeitig entwickelt sich das Internet mehr und mehr weg von einer statischen Ansammlung mehr oder weniger richtiger Fakten und hin zu einem echten Live-Medium. Die Deutsche Bahn präsentiert dies nun eindrucksvoll am Beispiel der S-Bahnen in München: Statt ratlos auf den Fahrplan zu starren, können Sie nun auf dieser Webseite live verfolgen, wo sich die Bahnen gerade tatsächlich befinden.

Der Live-Fahrplan ist aber nur ein Beispiel, wie das Internet zu einem echten und wertvollen Informationsmedium werden kann. Auch andere Dienste bringen immer mehr Fakten direkt aus der Wirklichkeit ins Netz: Bei FlightRadar24 können Sie einen tollen Eindruck bekommen, was im Luftraum über Deutschland im Moment los ist. Und Google nutzt bereits die Positionsdaten von Android-Telefonen, um die Verkehrssituation auf Google-Maps zu visualisieren

So wird das Internet zu einer nützlichen Echtzeit-Anwendung für alle Daten und Fakten, die überall sind, nur nicht in Ihrem Kopf!

 

Wo fahren Sie denn? – Oder: Warum Navigationssysteme eine der größten Stärken des Gehirns zerstören…

Schon mal versucht, mit einem Navi einen Säbelzahnztiger zu fangen? Der Orientierungssinn ist eine der großen Stärken des Kopfes – angeblich entstanden, als wir noch zu Fuß mit der Keule auf der Schulter hinter unserem Essen her waren.

Mit dem Navi ist das alles ganz anders geworden. Wir treten unseren Kopf mit Füßen, weil wir uns ausschließlich auf die Technik verlassen. Das ist vergleichbar mit dem Einspeichern von Telefonnummern ins Handy. Ist das Gerät weg oder kaputt, kann der Betroffene nicht einmal mehr zu Hause anrufen.

Das Autoportal mobile.de berichtet über die Ergebnisse einer Studie von TopGutscheinCode, nach der die Autofahrer sich mittlerweile voll und ganz auf die kleinen elektronischen Helfer verlassen. 75 Prozent der Befragten gab an, gar keine Karte mehr lesen zu können, obwohl fast die Hälfte sich trotz Navi schon einmal verfahren hat.

Nur 12 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich überhaupt noch Gedanken darüber zu machen, wo sie hinfahren. 61 Prozent tippen das Ziel ein und fahren einfach drauf los. Und wenn sie sich doch verfahren, dann wird Mama oder Papa hinterher telefoniert: Fast die Hälfte ruft die Eltern an, wenn das Navi den Weg nicht mehr kennt. Hoffentlich ist die Nummer richtig im Handy abgespeichert.

Ja, wo fahren Sie denn? Pflegen Sie Ihren Sinn für die Orientierung. So sitzt man nicht stur im Auto und fährt von Start zum Ziel. Neben dem Gefühl für die Richtung bleibt das Hirn so während der Fahrt aktiv. Und vielleicht gibt es auf dem Weg ja noch die eine oder andere interessante Stadt oder Sehenswürdigkeit, an der das Navi stur vorbeileitet.

Schließlich ist der Weg das Ziel!

Quelle: mobile.de, TopGutscheinCode, Neues Mobil

 

Wie merkt man sich die längste Brücke der Welt?

Die Qingdao-Brücke in China ist mit 36,48 Kilometern die längste Brücke der Welt. In diesem Artikel will ich Ihnen zeigen, wie Sie sich Zahlen – in diesem Fall die Länge des Bauwerks – mit Hilfe eines merkwürdigen Bildes einprägen können.

Stellen Sie sich einfach folgendes Bild vor:

Wer auf der Brücke Geschlechtsverkehr hat,
wird mit einem Messer vertrieben und in Ketten gelegt.

Diese Regel ist natürlich frei erfunden, aber sie enthält Hinweise auf die Länge: Die Brücke selbst sieht aus wie eine auf die Seite gelegte 3. Der Geschlechtsverkehr lässt sich zweifelsfrei in die 6 übersetzen. Die 4 sieht einem Messer ähnlich – oder umgekehrt. Und die 8 ähnelt einer Kette (mit zwei Gliedern). Durch den Zusammenbau der einzelnen Bilder in eine vorstellbare Geschichte kann das Gehirn die Zahl viel leichter behalten…

Das so genannte Zahlen-Symbol-Verfahren ist eine der kreativsten Methoden, sich Ziffern einzuprägen. Hier ein weiteres Beispiel, wie Sie sich genauso den Beginn der Französischen Revolution vorstellen können.

Und hier können Sie das Video zu diesem Beitrag ansehen (oder direkt bei YouTube).

Quelle: Welt online

 

Brennender Wissensdurst: Eselsbrücken für die Feuerwehr

Es ist erstaunlich, was es im Netz alles gibt: Sogar Wikipedia schreckt nicht davor zurück, auch exotischen Themen einen eigenen Artikel zu spendieren. So findet man in der Kategorie „Merksprüche“ eine Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen.

Diese reicht von der 3A-Regel beim Auffinden von Personen (anschauen, ansprechen, anfassen) bis zur WOLKE (Eselsbrücke zum Prüfen eines Fahrzeugs vor Fahrantritt = Wasser, Öl, Luft, Kraftstoff, Elektrizität).

Viel Vergnügen beim Löschen Ihres Wissendursts!

Quelle: Liste der Merkhilfen im Feuerwehrwesen

 

Was ist eine Lyra?

Hinter dem Begriff Lyra verbergen sich ganz unterschiedliche Dinge. Hier eine Auswahl, was eine Lyra alles bedeuten und sein kann:

Immerhin fünf Erklärungen für einen einzigen Begriff. Und wie merken? Fünf Begriffe lassen sich einfach in einem Bild unterbringen. Dabei ist die Frage, was der Anker (erster Erinnerungspunkt) für das Bild ist? Hier ein Vorschlag:

„Auf einer Straßenbahn steht eine riesige Leier, die von einem Griechen gezupft und gestrichen wird (und der dabei ganz verträumt in die Sterne schaut) und dabei klingt die Lyra wie ein Glockenspiel, dass eine Kapelle neben der Straßenbahn sofort in Marschgeschwindigkeit verfällt.“

Ganz nebenbei: Das Sternbild der Lyra (Leier) besteht aus fünf Sternen (entspricht der Zahl der Bedeutungen oben) und sieht aus wie ein schiefes Quadrat (weil es von der Straßenbahn gerammt wurde) mit einem Stern, der etwas versetzt an der Ecke oben rechts angesetzt ist. Und dieser (Haupt)Stern heißt „Wega„, weil die Straßenbahn das Sternbild auf dem „Weg“ angefahren hat – alles ganz einfach, oder…?