Archiv der Kategorie: Vokabeln

Welche Merktechniken gibt es? Teil 2: Der Widerspenstigen Zähmung

Das Verbildern von Fakten gilt als die wichtigsten Fähigkeit bei der Anwendung von Mnemotechniken. Es gibt jedoch Fakten, die auf besonders schlaue Weise in Bilder verwandelt werden können. Im zweiten Teil der Mnemotechnik-Übersicht lernen Sie die beiden wichtigsten Spezialtechniken zum Merken von Vokabeln und Zahlen kennen.

Welche Merktechniken gibt es? Teil 2: Der Widerspenstigen Zähmung weiterlesen

 

Eselsbrücken für die Aussprache der Silben im Chinesischen – die vier Töne

Die kleinste Einheit in der chinesischen Sprache ist die Silbe. Dabei unterscheidet man vier Betonungen, wie Silben ausgesprochen werden können (kleinste Abweichungen im Ton können deutliche Unterschiede in der Bedeutung erzeugen). Um die jeweilige Aussprache zu verdeutlichen, werden die so genannten vier Töne als Ziffern hinter die Silben geschrieben.

Aber wie merkt man sich am schnellsten die passende Aussprache?

Eselsbrücken für die Aussprache der Silben im Chinesischen – die vier Töne weiterlesen

 

Vokabeln und Genus zusammen merken… – Eine Erweiterung der Schlüsselwort-Methode

Hier ein Leserbrief zum erweiterten Merken von Vokabeln – nämlich inklusive Genus:

Sehr geehrter Herr Bien,

ich finde ihr Buch „Vokablen lernen“ sehr hilfreich und benutze es zum Lernen von jiddischen, hebräischen und arabischen Vokabeln.

Allerdings hat sich mir, unter anderen, ein Problem aufgetan, das viele wahrscheinlich auch aus dem Französischen kennen. Wie merkt man sich am besten die Geschlechter von Substanitven (der, die, das). Dies ist vor allem im Jiddischen ein Problem, da es dem Deutschen sehr (oder auch zu) ähnlich ist. Grundsätzlich muß man für alle Substanive den Genus neu lernen. Beispiel die Nummer (Deutsch) = der numer (Jiddisch).

Wie kann man sich den Genus am besten merken? Haben Sie vielleicht dazu eine Idee?

Vokabeln und Genus zusammen merken… – Eine Erweiterung der Schlüsselwort-Methode weiterlesen

 

Rezension von „Vokabeln lernen – Der große Ratgeber für müheloses Merken!“

Auf dem Lern- und Inspirations-Blog Fort Vinci ist eine Rezension über eines meiner neuen Bücher erschienen. Sven Huff ist selbst Autor eines Buches über Merktechniken und hat Vokabeln lernen aus Expertensicht gelesen, beurteilt und für toll befunden:

Es ist ein unkonventionelles Trainingsbuch, bei dem es nur vordergründig ums Vokabeln lernen geht. Eigentlich geht’s darum, die Fantasie zu trainieren – und Vokabeln sind die Hanteln.

Hier ein Auszug aus dem Artikel: „Ulrich lässt den Leser die Theorie immer wieder praktisch trainieren. Das ist gut! Denn wenn man sich die Mühe macht, diese Trainingparcours zu absolvieren und seine eigenen Lösungen mit denen von Ulrich zu vergleichen wird der Denkmuskel spürbar elastischer.

Darüber hinaus macht Ulrich aber auch klar, dass die Schlüsselwortmethode nicht auf Wörter begrenzt ist. Er zeigt, wie man sie dazu nutzen kann, beispielsweise chinesisches Schriftzeichen zu lernen, die Hauptstädte der Welt oder die Lage von Ländern oder das Periodensystem der Elemente. Damit bietet er ein Lerntraining das weit über das Vokabeln lernen hinaus geht. Tatsächlich ist es die Grundausbildung zum „Lernen lernen“.

Zum kompletten Artikel geht es hier!

Das Buch ist als Taschenbuch und E-Book(Kindle / iTunes) erhältlich.

Quellen: Fort Vinci / tausendschlau Verlag

 

Frisch erschienen: Das neue E-Book zum Vokabeln-Lernen…

Letzte Woche ist das neue Buch speziell zum Lernen von Vokabeln und Sprachen erschienen. Das Taschenbuch wird Ende Juli 2013 folgen. Vokabeln lernen ist für den Kindle und auf iTunes erhältlich.

Vokabeln lernen – Der große Ratgeber für müheloses Merken!

Graut es Dir vor dem nächsten Vokabeltest? Oder bist Du frustriert, weil Du trotz Lernen immer wieder alles vergisst? Hast Du es satt, ständig Vokabeln zu pauken? Wie kann es sein, dass Dein Kopf so wenig behält, obwohl Du das ganze Wochenende gelernt hast?

Stell Dir vor, jede Vokabel nur ein einziges Mal zu lernen und nie wieder zu vergessen?! In diesem Buch werden geniale Merktechniken erklärt, die Dir helfen, mit Deinem Gehirn von nun an viel besser umzugehen. Auf diese Weise kannst Du schneller, müheloser, zuverlässig und vor allem mit mehr Spaß lernen.

Die Schwerpunkte liegen dabei auf zwei Themen:

  1. Richtig lernen mit Hilfe von Merktechniken: Wie lassen sich die genialen Fähigkeiten des Gehirns beim Büffeln von Vokabeln einsetzen?!
  2. Lernen richtig organisieren: Wie wird das Lernen (nicht nur von Vokabeln) am besten geplant und umgesetzt? Wie viele Wörter kann der Kopf am Tag verkraften und wie lässt sich das Gehirn zur Entspannung abschalten? Das ist nicht nur wichtig für die tägliche Portion Wörter in einer fremden Sprache, sondern auch Noten-entscheidend beim Lernen für Prüfungen.

In diesem Buch geht es zwar hauptsächlich um das Merken von Vokabeln, aber dieselben Techniken können genauso für alle anderen Arten von Fakten benutzt werden. Die Methoden können Deinem Kopf auch behilflich sein bei Namen von Bakterien, chemischen Elementen, historischen Ereignissen, Hauptstädten von Ländern und vielem anderen mehr.

Dieses Buch ist etwas für jeden, der mehr aus seinem Kopf machen möchte!

 Leseprobe als PDF

Quelle: tausendschlau Verlag

 

Ausschnitte aus der neuen DVD „Der Eckendenker“ von Svenja Schmidt und Ulrich Bien

Hier sind ein paar Ausschnitte aus dem Interview von Svenja Schmidt mit dem Gedächtnistrainer und Autor Ulrich Bien. Viel Spaß beim Ansehen:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=wtaetca0qKs

httpvh://www.youtube.com/watch?v=S0KoMU4_CW4

httpvh://www.youtube.com/watch?v=97STLGq91x0

httpvh://www.youtube.com/watch?v=b2gxzX3E3mg

DVD  CD

Quelle: YouTube-Kanal von Ulrich Bien

 

Vokabeln merken für Kids – Vorschau auf das neue Audio-Book von Ulrich Bien

Was heißt eigentlich „lavare“? Eine Frage, mit der sich fast jeder Schüler beschäftigt, der Latein-Vokabeln lernen muss. Nichts quält viele Kinder mehr, als jeden Tag vor einer neuen Liste von Vokabeln zu sitzen und diese mühevoll ins Gehirn zu quetschen.

Aber es geht auch anders: Mit Hilfe der so genannten Schlüsselwortmethode wird das Einprägen von Vokabeln zum Kinderspiel. Der Autor Ulrich Bien zeigt auf seiner neuen CD, dass Vokabeln leichter gelernt werden können, als die meisten vermuten.

Dieses Video auf YouTube gibt einen kleinen Einblick, was alles in dem Buch steckt. Hören Sie einfach mal rein! Die Schlüsselwortmethode ist eine der wenigen Merktechniken, die wissenschaftlich untersucht worden sind und als extrem effektiv gelten.

Gleichzeitig wird die Kreativität und die Vorstellungskraft der Kinder gefördert. Nebeneffekte: Auf das lästige Wiederholen kann verzichtet werden und die Schüler können entweder mehr Vokabeln in der gleichen Zeit lernen oder auch mehr Zeit für ihre Freizeit haben.

httpv://www.youtube.com/watch?v=t7wWQhVZrwQ

Link auf YouTube

Das Hörbuch wird im September 2011 erscheinen und ist bei iTunes und bei Audible.de erhältlich!

Quelle: tausendschlau Verlag / YouTube

 

Sammlung praktischer Beispiele zur Schlüsselwortmethode zum Merken von Vokabeln auf Englisch, Französisch,Italienisch & Polnisch

Die Schlüsselwortmethode ist einer der besten Merktechniken, um sich Vokabeln einzuprägen. In diesem Artikel wird die praktische Umsetzung der Schlüsselwortmethode an ein paar praktischen Beispielen aus verschiedenen Sprachen erläutert.

Hier eine Liste mit fast 50 praktischen Beispielen, wie Wörter mit Hilfe eines Schlüsselbilds in eine lebhafte Vorstellung verwandelt und so ganz einfach gemerkt werden können:

  1. jeden (Polnisch) = Jeden Tag fange ich neu an zu zählen und beginne mit eins….
  2. dwa (Polnisch) = …dabei rufe ich “dawei” (auf Russisch: weiter) und zähle bis zur Zwei.
  3. lundi (Französisch / Montag) = Die Lunte fängt am Montag an zu brennen und brennt bis zum Dienstag (der hintere Teil des Worts).
  4. gry (Polnisch / Spiel) = Beim Spielen knurren sich die Spieler gegenseitig an.
  5. put (Englisch, hinlegen, ablegen) = Ich rufe put, put, put um die Hühner anzulocken und lege Brotkrumen auf den Boden, damit sie kommen.
  6. navata (Italienisch / Schiff): Entweder erinnert die erste Silbe an navigieren oder ein wütenender Mann steht am Hafen und brüllt einem anderen “na, warte!” zu, der sich auf einem Schiff in Sicherheit gebracht hat.
  7. colonna (Italilenisch / Säule): Eine Kolonne stramm wie Säulen stehender Soldaten.
  8. colla (Italienisch / Kleber): Ich kriege einen Koller, weil ich meine Hand am Tisch festgeklebt habe und nicht wieder los komme.
  9. mìgnolo (Italienisch / Kleiner Finger): Sieht so aus und ist so groß wie eine Mignon Batterie.
  10. labbro (Italienisch / Lippe): Die Lippe hängt wie ein labbriger Lappen herunter.
  11. fiori (Italienisch / Blumen): Stellen Sie sich ein Vieh vor, dem die Blumen aus den Ohren wachsen.
  12. cappello (Italienisch / Hut): Sie tragen eine Kapelle auf dem Kopf.
  13. calzini (Italienisch / Socken): Wenn Ihnen kalt ist, ziehen Sie sich Socken an.
  14. caldo (Italienisch / heiß): Aber caldo heißt heiß, deswegen müssen Sie das Bild oben etwas umdenken: Damit Ihnen wieder heiß wird, ziehen Sie Socken an. Damit haben Sie gleich noch ein Wort gelernt.
  15. freddo (Italienisch / kalt): Und wenn kalt ist, dann frieren Sie wie ein Frettchen.
  16. Letto (Itallienisch / Bett): Eine Ansammlung aus Latten wird in Italien Bett genannt.
  17. fil (Französisch / Faden): Ein Faden ist sehr filigran.  Schöne Hintergrundinformation: Der Ausdruck Filigran bedeutet „gekörnter Draht“ (von filum = Faden, Draht und granum = Korn) und bezeichnet feine Goldschmiedearbeiten aus Metallfäden mit aufgezogenen Metallperlen.
  18. boucle (Französisch / Schnalle): Eine Schnalle klebt wie ein kleiner Buckel ähnlich einem Bukett (verziert ein Blumenstrauß) auf dem Bauch.
  19. laine (Französisch / Wolle): Ein Schaf lehnt sich an eine Leine, die aus der eigenen Wolle gestrickt ist (Aussprache und Schreibweise).
  20. cendrier (Französisch / Aschenbecher): Sie drehen eine Zigarette in Sand aus, damit sie nicht weiter brennt.
  21. bougie (Französisch / Kerze): Sie tanzen einen heißen Boogie im Kerzenlicht.
  22. colis (Französisch / Paket): Der Kuli kriegt einen Koller, weil er ein riesiges Paket tragen muss.
  23. guichet (Französisch / Schalter): Wenn ich auf den Schalter drücke, dann ist es geschehen.
  24. facteur (Französisch / Briefgträger): Das -eur weist auf einen Beruf hin, und zwar auf den des Faktenträgers, denn in Briefen stehen jede Menge Fakten.
  25. voleur (Französisch / Dieb): Der Dieb ist mit dem -eur wieder ein Beruf, diesmal von jemandem, der etwas will – ein Wollöhr!
  26. agression (Französisch / Überfall): Erklärt sich wohl von selbst, denn die Räuber sind immer ziemlich aggressiv.
  27. peigner (Französisch / kämmen): Für die Schreibweise ist der Kamm der Peiniger der Haare.
  28. boucles (Französisch / Locken): Wie beim Bukett liegen die Locken auf dem Kopf wie die Blumen im prächtigen Gesteck. Und Sie sehen aus wie viele Mini-Buckle (Schwäbisch), dann sitzt auch die Aussprache.
  29. cheveux (Französisch / Haare): Was über den Augen (yeux) mit der Schere bearbeitet wird, das sind die Haare.
  30. front (Französisch / Stirn): Was beim Kopf an der Front ist, das ist die Stirn.
  31. gift (Englisch / Geschenk): Was Sie jemanden auf keinen Fall schenken sollten.
  32. bench (Englisch / Bank): Es beugt sich ein Mensch unter der Bank.
  33. dozen (Englisch / Dutzend): Dosen gibt es heute nur im Dutzend.
  34. fruit (Englisch / Frucht): Die Frucht ist die Brut der Bäume.
  35. polite (Englisch / höflich): Er glänzt vor Höflichkeit wie poliert.
  36. tax (Englisch / Steuer): Der Mann vom Finanzamt fährt immer mit dem Taxi, weil wir so viel Geld an ihn zahlen müssen.
  37. Lake (Englisch / See): Wenn das Meer ein Leck hat, dann schrumpft es zum See zusammen.
  38. faith (Englisch / Glaube): Der Glaube klebt ihm auf dem Gesicht (face).
  39. flour (Englisch / Mehl): Aus den Blumen (flowers) holen sich die Bienen das Mehl zum Backen von Honig.
  40. gain (Englisch / gewinnen): Obwohl er sich gelangweilt hatte und die ganze Zeit gähnen musste, hat er gewonnen.
  41. bore (Englisch / langweilen): Mir ist so langweilig, dass ich mit den Finger in den Kopf bohre.
  42. cough (Englisch / Husten): Ich wohne in einem Kaff, in dem die Luft so schlecht ist, dass ich ständig husten muss.
  43. fog (Englisch / Nebel): Die Fock (also das Vorsegel bei einem Segelschiff) nimmt einem die Sicht wie dichter Nebel.
  44. niece (Englisch / Nichte): Meine Nichte muss immer niessen.
  45. pan (Englisch / Pfanne): Pan pennt in einer pan!
  46. rail (Englisch / Schiene): Die Eisenbahn fährt eine Rally auf der Schiene.
  47. Cannon (Englisch / Kanone): Die Kanonen ballern einen Kanon.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Beispielen nicht um Eselsbrücken zum Merken von Vokabeln handelt. Schauen Sie sich unbedingt die Funktionsweise der Schlüsselwortmethode an, wenn Sie damit nicht vertraut sind, damit Sie die Bilder auch richtig in Ihrem Kopf abspeichern.

 

 

Schwierige englische Vokabeln merken mit der Schlüsselwortmethode

Vokabeln lassen sich am besten mit der so genannten Schlüsselwortmethode merken. Dabei wird ein Wort zwischen Vokabel und Übersetzung gestellt, dass so ähnlich klingt, wie die Vokabel. Klingt schwierig? Schauen Sie sich die Beispiele unten an und probieren Sie aus, wie gut diese Methode ist. Diese Merktechnik ist übrigens wissenschaftlich untersucht und für ausgezeichnet befunden worden!

Hier ein paar Vokabeln aus einem Leserbrief zu dem Buch „Einfach. Alles. Merken.“ von Ulrich Bien. Aber bitte immer bedenken: Die eigenen Bilder sind die besten. Und wenn einem nichts einfällt: Einfach das Wort mitnehmen auf den Weg zur Arbeit und so lange drüber nachdenken, bis man eine gute Lösung gefunden hat. Es lohnt, ein paar Minuten mehr in eine solide Eselsbrücke zu investieren.

to decide (entscheiden)
„decide“ klingt ausgesprochen wie „die Seite“. Man muss sich entscheiden, auf welche Seite man sich schlagen will.

common (gewöhnlich)
Immer an den bekannten Hit „Love of the common people“ denken (geschrieben 1967 von John Hurley and Ronnie Wilkins und bekannt geworden durch den Sänger Paul Young). Aber „common“ klingt ein wenig wie die Kurzform von „kommunistisch“ in Kombination würde das heißen, dass alle Menschen im Kommunismus „gewöhnlich“ (nicht unterschiedlich / gewöhnlich und gleich) sind.

in order to (um dazu, um etwas, zwecks)
Diese Redewendung ist eine Langversion von „to“ (I go there TO see something). Die „Order“ (Befehl, Aufforderung) gibt es auch im Deutschen. Also erhalte ich einen Befehl oder eine Aufforderung (Verstärkung), um etwas (verstärkt / mit einem bestimmten Zweck) zu tun.

quite (durchaus)
Kombinieren Sie hier drei schwierige Dinge miteinander: „quite“ (durchaus) mit „quiet“ (leise) und „quit“ (beenden / Kündigung). Bilden Sie den Satz „I quit quite quiet.“ („Ich kündige recht leise/unauffällig.“) Und als Merkhilfe: das Wort „quit“ zuerst ohne „e“, dann das „e“ hinten und zuletzt der Buchstabe auf die vorletzte Position vorgerückt.

keeping busy (beschäftigt sein mit)
„busy“ erinnert an „business“ (Geschäft) und „keep“ erinnert an die Kiepe, in der Dinge aufbewahrt bzw. transportiert werden. Man trägt in der Kiepe also sein Geschäft mit sich herum.

even though (auch wenn, obgleich)
„even“ heißt auch „gerade“ (zum Beispiel für Zahlen). Die Übersetzung „gerade wenn“ funktioniert für diese Redensart ebenfalls.

fair the middling (gut bis mäßig, geht so)
„fair“ gibt es auch im Deutschen – und es ist gut, wenn jemand „fair“ ist. „middling“ erinnert ganz klar an die Mitte (also mittel oder mittelmäßig, wobei wir damit bei der richtigen Übersetzung angekommen sind). Alternativ klingt „middling“ auch wie „Mittelding“. Um die komplette Redensart im Kopf zu behalten merken Sie sich einfach: Es geht so, wenn die „Fähre nach Mittelding“ startet (oder auch „Fährte nach…“).

of late (neulich)
Bedeutet auch „in der letzten Zeit“ und „in letzter Zeit“. Nur das Wort „late“ bedeutet „spät“, also macht die Übersetzung „in letzter Zeit“ (wortwörtlich „von spät“) durchaus Sinn.

vast (enorm)
Klingt wie „Weste“ (und wenn ich an mir herunter schaue, dann ist die Weste gefüllt von meinem „enormen“ Bauch).

Viel Erfolg beim Lernen!