Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Als Roboter ins Museum und zur Arbeit

Stellen Sie sich vor, Sie können das Guggenheim Museum besichtigen, ohne selbst nach New York zu fahren! Oder Sie sind im Büro, nehmen an Meetings teil und gehen durch die Arbeitsräume, während Sie eigentlich im Liegestuhl auf dem Balkon liegen?!

Während Videokonferenzen und Messenger bereits zum Standard in deutschen Büros gehören, könnte bald ein Roboter die elektronische Datenübertragung mobil machen. Die geniale Mischung aus iPad mit dem Videotelefonprogramm FaceTime und einer Art Mini-Segway hat die Firma Taptic Toys Inc. entwickelt – keine komplett neue Erfindung, sondern nur die schlaue Kombination mehrerer Geräte.

Schauen Sie sich folgendes Video an:

httpv://www.youtube.com/watch?v=UtTjW707u3A

Vielleicht gehen wir bald so virtuell auf Entdeckungstour – sowohl im Büro als auch in den Museen dieser Welt.

Und: Wer sich jetzt schon virtuell durch die schönsten Museen der Welt bewegen will, der sollte sich das Google Art Project anschauen. Mit der gleichen Technik, die bei Google Street View zum Einsatz kommt, wurden die schönsten Ausstellungen der Welt aufgenommen. Unbedingt anschauen!
Quellen: Spiegel Online / Google Art Project / MacNews

 

Effektiv arbeiten: E-Mails sortieren und in Ordner ablegen ist sinnlos – Studie

Ablage ist typische Büroarbeit – aber die Zeiten sind vorbei, in denen jedes Blatt fein säuberlich in einem Ordner abgelegt wurde. Aber das Relikt aus der Papierzeit hat sich auf die Desktop-Oberfläche des Computer retten können.

Aber niemand braucht Ordner. Nur in unseren Köpfen denken wir immer noch in längst vergangenen Strukturen. Die Suchfunktionen sind mittlerweile so schnell und effektiv geworden, dass eine geordnete Ablage eigentlich gar keinen Sinn mehr macht. Eine Studie von IBM Research zeigte nun, dass Benutzer, die suchen nicht nur wesentlich schneller die richtige E-Mail finden als ordnungswütige Kollegen. Obendrein verbringen sie auch viel weniger Zeit mit Aufräumarbeiten in der Inbox.

Tippen Sie ein Stichwort ein und der Rechner präsentiert Ihnen die passenden Dateien. Die Spotlight Suche von Apple ist ein glänzendes Beispiel dafür, wie sich alles überall wiederfinden lässt.

Und wer sich nicht ganz von der Ordnung befreien kann, sollte es mit „Tags“ probieren – zum Beispiel auf der Lesenzeichen-Seite delicious: Objekte werden bei dieser Technik mit Stichworten versehen und in eine große Kiste geworfen. Auf Kommando kommen dann die Dinge heraus, die mit den entsprechenden Schlagworten versehen worden sind.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Link zu einem Rezept für ein spanisches Gericht ablegen. In einer klassischen Ordnerstruktur kommt die Frage auf, ob dieser in den Ordner „Rezepte“ gehört oder in den Ordner „Spanien“. Oder Sie legen in „Rezepte“ einen Unterordner für „Spanien“ an und umgekehrt und legen doppelt ab. Dieses Problem lässt sich mit „Tags“ vermeiden.

Die gute, alte Ablage können Sie also ruhig vergessen!

Quellen: IBM Research / Slashdot / delicious / MacEinsteiger.de

 

 

Präsidentin mit Migräne? Krankheiten als Tabu in Wirtschaft und Politik

Die amerikanische Politikerin Michele Marie Bachmann wird bereits als Präsidentschaftskandidatin gehandelt. Wie in den USA üblich, werden die Anwärter auf das wichtigste Amt den Landes extrem kritisch unter die Lupe genommen.

Und genau das ist Bachmann bereits jetzt zum Verhängnis geworden, denn politische Gegner haben in die Medien gebracht, dass die Politikerin unter Migräne leidet – ein riskantes Thema, gerade weil sie angeblich auch noch Medikamente gegen die quälenden Kopfschmerzen einnimmt (lesen Sie die ganze Geschichte von Michele Bachmann bei BrainLogs).

Der Perfektionismus-Wahn wird in den obersten Ebenen von Wirtschaft und Politik schon lange gepflegt. Ein Manager muss leisten – koste es, was es wolle!

Die Migräne von Bachmann ist sicher kein Einzelfall – auffällig ist dabei nur, dass es der Dame angelastet wird und dass dies bekannt gemacht wurde. Die Dunkelziffer von Managern, die sich mit Drogen leistungsfähig halten, wird gleichzeitig als extrem hoch eingeschätzt. Sogar im Deutschen Bundestag sind Spuren von Kokain gefunden worden.

Schwächen zu zeigen ist keine Stärke der Führungseliten!

Quellen: BrainLogs / Tagesspiegel

 

Elf Mails am Tag sind noch kein Drama, oder? Studie über Produktivität und E-Mails in Deutschland

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz BITKOM) hat eine Studie veröffentlicht, nach der jeder deutsche Berufstätige im Schnitt elf E-Mails am Tag bekommt – eigentlich kein Problem, aber mittlerweile sind über 90 Prozent aller Berufstätigen permanent und täglich online.

Die Klagen über Ablenkung von der Arbeit durch E-Mail und Telefon scheinen lauter zu sein, als die tatsächliche Belastung. Oder?

Mit den Ergebnissen kann aber etwas nicht stimmen – auch nicht, obwohl über 50jährige sogar 13 Nachrichten erhalten. 43 Prozent der unter 30jährigen lesen Ihre (elf) Nachrichten permanent (was auch immer das bedeuten mag). Mit elf durchschnittlichen Nachrichten wird ein Arbeitstag aber nicht in winzige Teile zerlegt – es sei denn, diese Nachrichten sind unzählige Seiten lang.

Zwar neigen wir dazu, die Belastung einer Nebensache (in diesem Falle E-Mails) über zu bewerten und mehr Zeit zu investieren als nötig, aber aus meiner Erfahrung erhalten viele Angestellte in Unternehmen teilweise 50 und mehr Nachrichten am Tag – und davon eine Unmenge nur zur Kenntnisnahme (CC) – und das stört konzentriertes Arbeiten und vor allem das Ausfiltern wichtiger Themen immens.

Prüfen Sie also kritisch, wie viele Nachrichten Sie tagtäglich bekommen, filtern Sie unwichtige Meldungen konsequent aus und vor allem: Schalten Sie das E-Mail-Programm ab und schauen Sie nicht alle zwei Minuten nach, ob neue Post da ist. Dann klappt es auch mit dem konzentrierten Arbeiten!

Und: Eine wunderbare Satire über die Studie hat Jochen Mai auf seinem Blog die karrierebibel veröffentlicht – lesenswert!

Quelle: BITKOM / Karrierebibel

 

Deutsche arbeiten umsonst im Urlaub – Studie von lastminute.de

460 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr spendieren die Deutschen laut einer Studie des Reiseanbieters lastminute.de und der GfK ihren Unternehmen. Dabei verteilt sich die Zeit nicht unbedingt auf die Masse der Angestellten: Durchschnittlich 65 Stunden arbeiten Angestellte pro Jahr im Urlaub und in der Freizeit – und zwar meistens unbezahlt. Bei einem Acht-Stunden-Tag sind das mehr als acht Tage pro Jahr!

Und dabei verschenkt man nicht nur Arbeit, sondern vor allem wertvolle Erholung, denn wer an das Büro denkt, kann sich nicht unbedingt optimal regenieren!

Quelle: Welt online

 

Die Formel für das Bruttoinlandsprodukt lernen und zuverlässig merken!

Für die Formel zur Berechnung des Bruttoinlandsprodukts gibt es jede Menge Möglichkeiten zum einfachen merken. Dabei kommt es ganz darauf an, wie Sie sich an die Formel erinnern möchten (bitte beachten Sie auch, dass es unterschiedliche Arten der Berechnung gibt).

Für alle die jetzt grübeln, wie die Formel genau aussieht:

Arbeitnehmerentgelt
+ Unternehmensgewinne/Vermögenseinkommen
= Volkseinkommen
+ Produktions- und Importabgaben
– Subventionen
= Nettonationaleinkommen
+ Abschreibungen
= Bruttonationaleinkommen
– Saldo der Primäreinkommen der übrigen Welt
= Bruttoinlandsprodukt

Die einfachste Methode ist, die Begriffe der Formel von oben nach unten in eine Geschichte zu verpacken oder in eine Routen einzuarbeiten (schließlich handelt es sich nur um zehn Merkpunkte / Loci).

Hier eine Lösung mit Hilfe einer Geschichte, wobei Begriffe mit einem Minuszeichen als negatives Bild dargestellt werden und Begriffe mit einem gleichheitszeichen in einem besonders prachtvollen Bild:

Der Arbeiter schaut in seine Lohntüte (Arbeitnehmerentgelt) und sieht, dass sein Chef im seine gesamten Gewinne und noch sein Vermögen hinein getan hat (Unternehmensgewinne/Vermögenseinkommen). Das schenkt er während einer riesigen Party (besonders positives Bild, also „=“) dem gesamten Volk (Volkseinkommen). Die stoppen die Produktion und alles muss importiert werden (Produktions- und Importabgaben), was natürlich massiv Subventionsgelder verbrennt (negatives Bild / Subventionen). Also wird ein riesiger Supermarkt errichtet (Netto-) in den die gesamten Nation schon bei der feierlichen Eröffnung (positives Bild) ihre gerade gewonnen Einkommen bringt (Nettonationaleinkommen). Die schreiben ihre Ausgaben von der Steuer ab (Abschreibungen), woraufhin der gesamten Nation ein Einkommen liefert, dass sich auf den (Regal)brettern (Bruttonationaleinkommen) stapelt. Weil die Menschen vorsichtiger geworden sind ist der Kontobestand der Haupteinkommen der übrigen Welt dahin (negatives Bild / Saldo der Primäreinkommen der übrigen Welt). Und dies ist die Geschichte des Werts aller Güter (also Waren und Dienstleistungen) – kurz: dem BIP (Bruttoinlandsprodukt).

So eine Geschichte läßt sich leichter merken, als die trockene Formel. Weitere Alternative ist die Suche nach einer passenden Abkürzung für die Begriffe. Eine weitere Lernhilfe ist, die Formel rückwärts zu lernen, dass erleichtert die Vorstellung der Zusammensetzung der Formel. Probieren Sie einfach, bis Sie die beste Lösung für Ihren Kopf gefunden haben.