Archiv der Kategorie: Zahlen

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Wann wurde das Teleskop erfunden? – Video

Hier eine Merkhilfe für das Erfindungsjahr des Fernrohr – wieder als Video mit zahlreichen Bildern! Wer einmal das Prinzip verstanden hat, für den ist es ganz leicht, Zahlen in lebhafte, bunte Vorstellungen zu verwandeln.

Um sich wenige Ziffern einzuprägen, muss es nicht immer das Majorsystem als die perfekte Merktechnik sein. Dass es auch einfacher geht, zeigt dieses Beispiel!

Damit wird das Lernen zu einem spannenden Rätsel auf der Suche nach dem passenden Bild. Viel besser, als tausendmal zu wiederholen und dann doch wieder zu vergessen…

Zu diesem Artikel gibt es auch eine Textversion.

Quelle: YouTube-Kanal von denkreich

 

Zahlen merken! Neues Audiobuch, wie Sie sich Zahlen besser einprägen können…

Endlich ist es da: Das Hörbuch zum Merken von Zahlen! Auch wenn es sich dabei um ein etwas ungewöhnliches Format handelt: Ein Audio-Buch ist gut zu hören auf der Fahrt zur Arbeit – und das Gehörte können Sie dort gleich aktiv anwenden!

Merktechniken zum massenhaften Einprägen von Zahlen sind mein Steckenpferd! Das Majorsystem ist für mich eine der genialsten Merktechniken überhaupt – und es gibt noch viele andere gute Ansätze, um die abstrakten und störrischen Ziffern in eine für das Gehirn verträgliche und merkbare Form zu verwandeln.

Zu kaufen gibt’s das Hörbuch bei Audible oder bei iTunes!

   

Hier eine Hörprobe (zum Ansehen auf YouTube):

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZOx1E6lq_GU

 

Abstrakte Muster (verändertes Schachbrett) merken – Leserbrief

Hier ein Leserbrief, in dem es um das Einprägen eines abstrakten Musters geht:

Guten Tag.

Ich bin auf der Suche nach einer Merktechnik für die folgende Aufgabe: auf einem 4×4 Schach-Brett werden bestimmte weiße Felder zu zusätzlichen schwarzen Feldern, so dass ein Muster auf dem Brett entsteht.

Dieses soll man sich merken.Wie könnte man so etwas bewältigen?

Wie können z. B. Schach-Profis „blind“ gegen ihre Herausforderer spielen? Wie machen die das?

Mit freundlichen Grüßen,

A.K.

Und hier die Antworten dazu:

Hallo Herr K.,

Sie beschreiben zwei verschiedene Dinge. Es gibt Studien darüber, dass Schachspieler sich die Stellung von Figuren nicht anhand der Position merken, sondern über den Spielverlauf. Jede Stellung ist das Ergebnis von einer Reihe von Zügen. So können erfahrene Spieler auch recht mühelos blind spielen.
Das zweite Thema lässt sich unterschiedlich lösen: Sie können versuchen, in den 16 Feldern nach Mustern zu suchen oder das Feld auf einer Route mit 16 Punkten merken (schwarze Felder = negative Bilder/Szenen und weiße Felder stellen positive Bilder dar).
Merktechnisch die schönste Methode ist der Weg über Binarzahlen (schwarz ist 1 und weiß die 0) und das Merken der Zahlen mit Hilfe des Majorsystems (s. Majorsystem zum Merken von Zahlen).
Hier ein Beispiel:
W S W S
S S S W
S W W S
W W S W
Daraus ergeben sich dann folgende Zahlen: 10, 8, 9 und 4. Nach dem Majorsystem haben Sie folgende Begriffe: Tasse, Schi, Opa und Reh. Daraus bauen Sie ein Bild oder eine Szene, die sich gut merken lässt:
In einer Tasse Tee stehen die Schi, die Opa da raus zieht und sofort nach dem Losfahren ein Reh rammt!
Mit dem Schachbrett hat das nicht mehr viel zu tun, aber dafür lässt sich das Bild besser merken, als ein paar schwarze und weiße Felder.
Viel Erfolg beim Merken und viele Grüße,
Ulrich Bien
 

Vortrag über Gedächtnistraining – Video der Woche

Mitmachen statt zuschauen: In diesem Vortrag können Sie am eigenen Kopf erleben, wie ein Gedächtnistraining die Art zu denken verändert und die Leistungsfähigkeit des Gehirns extrem gesteigert wird. Denn der Kopf kann sich viel mehr merken als die meisten Menschen glauben.

Erleben Sie, wie Sie sich mit Hilfe der so genannten Mnemotechniken eine Reihenfolge von 20 Farben fehlerfrei einprägen können. Und wie Sie sich daran auch nach langer Zeit immer noch erinnern werden.

Ein unvergesslicher Vortrag und ein kleiner Ausflug in die spannende Welt der Merktechniken: Bereits nach dieser Einführung werden Sie unterschiedliche Merktechniken kennen und praktisch sofort anwenden können. Schauen Sie einfach zu und probieren Sie es aus!

Teil 1:

httpv://www.youtube.com/watch?v=fi5ntXbgUaA

Teil 2:

httpv://www.youtube.com/watch?v=Chx0s953adg

Teil 3:

httpv://www.youtube.com/watch?v=QpCKObNe0Nw

 

Geniale Technik zum Merken von Zahlen – Video der Woche

Warum sollten Sie an einen Mufti denken, wenn Sie sich die Höhe des Empire State Building in New York merken wollen? Das Majorsystem ist eine der genialsten Merktechniken überhaupt!

Was auf den ersten Blick kompliziert aussieht, ist viel einfacher als Sie denken! Lernen Sie in zehn Minuten die Grundlagen des Zahlencodes und verwandeln Sie Zahlen in leicht zu merkende Bilder.

Das Majorsystem ist dabei für alle Sorten von Ziffern und Zahlen geeignet: Von Telefonnummern und Geburtstagen über technische Daten bis hin zu Zahlen in der Unternehmensbilanz.

httpv://www.youtube.com/watch?v=jPdmoo_N-BM

 

Wie hoch ist der höchste Berg der Erde eigentlich?

Der Mount Everest ist der höchste Berg der Erde – zweifelsfrei! Aber wie hoch der Berg wirklich ist, steht nicht genau fest. Offiziell sind es 8.848 Meter. Die Briten haben 1952 zuerst gemessen und sind auf genau 8.847,84 Meter gekommen. Chinesische Experten kamen zu einem etwas anderen Ergebnis: 8.844,42 Meter. Und 1990 haben Wissenschaftler aus den USA sogar 8.850 Meter ermittelt.

Nun hat die Regierung von Nepal die erneute Vermessung beauftragt. Das Ergebnis wird allerdings noch zwei Jahre auf sich warten lassen.

Und wie kann man sich bis dahin die Höhe des Bergs merken? Mit Hilfe des Majorsystems lässt sich die 8.848 in die Frage „Wofür Hawaii?“ verwandeln (WFRW = 8.848, der Rest der Buchstaben wird nicht übersetzt). Hier finden Sie zwei Einführungsvideos zum Majorsystem.

Und genau das fragt man sich, wenn man auf dem Gipfel steht! Wofür Hawaii…?

Viel Spaß beim Merken!

Quelle: Welt online

 

Wie merkt man sich die längste Brücke der Welt?

Die Qingdao-Brücke in China ist mit 36,48 Kilometern die längste Brücke der Welt. In diesem Artikel will ich Ihnen zeigen, wie Sie sich Zahlen – in diesem Fall die Länge des Bauwerks – mit Hilfe eines merkwürdigen Bildes einprägen können.

Stellen Sie sich einfach folgendes Bild vor:

Wer auf der Brücke Geschlechtsverkehr hat,
wird mit einem Messer vertrieben und in Ketten gelegt.

Diese Regel ist natürlich frei erfunden, aber sie enthält Hinweise auf die Länge: Die Brücke selbst sieht aus wie eine auf die Seite gelegte 3. Der Geschlechtsverkehr lässt sich zweifelsfrei in die 6 übersetzen. Die 4 sieht einem Messer ähnlich – oder umgekehrt. Und die 8 ähnelt einer Kette (mit zwei Gliedern). Durch den Zusammenbau der einzelnen Bilder in eine vorstellbare Geschichte kann das Gehirn die Zahl viel leichter behalten…

Das so genannte Zahlen-Symbol-Verfahren ist eine der kreativsten Methoden, sich Ziffern einzuprägen. Hier ein weiteres Beispiel, wie Sie sich genauso den Beginn der Französischen Revolution vorstellen können.

Und hier können Sie das Video zu diesem Beitrag ansehen (oder direkt bei YouTube).

Quelle: Welt online

 

Umfangreiche Liste einstelliger Majorbegriffe für das Majorsystem zum einfachen Merken von Zahlen

Eigentlich werden die so genannten einstelligen Majorbegriffe selten gebraucht: Höchstens wenn einmal in einer langen Folge eine einzelne Ziffer übrig bleibt, oder auch zum ersten Einprägen des Majorsystems. Trotzdem ist es eine gute Übung, sich auch mit den einstelligen Begriffen zu beschäftigen.

Hier eine ausführliche Liste mit allen (bisher gefundenen) deutschsprachigen Wörtern:

0 – Aas, As, ASA (Abk. f. Filmempfindlichkeit in der Fotografie), Asia, Asse, ASU (Abk. f. Abgassonderuntersuchung bei Kraftfahrzeugen), aus, Eis, es, Esau (bibl.), Essay, Esse, Esso, Hase, Hass, Haus, haushohe, Hesse, heiß, heize, Heuss, hieß, hohes, Hose, ISO, Oase, Öse, Ossi, Ouzo, Säue, sah, Sau, See, sei, Sex, sexy, sie, siehe, so, USA, Uzi (israelische Maschinenpistole), zäh, Zeh, ziehe, Zoo, zu.

1 – Ade, Adieu, Aida, Audi, Audio, Auto, Axt, da, DAX, Dia, Deo, die, Duo, Eid, Etui, Exot, Haiti, hat, hatte, Haut, Heide, Heidi, heute, Hit, Hode, Hoheit, Hut, Hütte, Idaho, Idee, Ode, öde, Otto, Oxid, Oxide, Tau, Tee, Thai, Theo, tue, Udo, Utah, Ute, Yeti.

2 – ahne, Anna, Annexe, Ainu (nord-japanische Ureinwohner), Anne, Auen, Ehen, ein, eine, Hahn, Hain, Hanau, Hannah, Hanoi, Hein, Heino, Henne, hin, Höhen, Hohn, Hüne, Huhn, Hunne, Hyäne, ihn, in, Ion, Nähe, nahe, neu, neue, nie, Nixe,Noah, Nu, ohne, UN, Uni, uni(farben), UNO (Abk. f. die Vereinten Nationen).

3 – am, Ami (Kurzform f. Amerikaner), Amme, Axiom, Axiome, Emma, Emu, Hamm (Stadt in NRW), Heim, Homo, Homoehe, ihm, im, Imme (alter Begriff für eine Biene), Mai, Mao, Miau, Mühe, Oheim (alt f. Onkel), Ohm, Oma, um.

4 – Ära, Ähre, Ara, Arie, Aura, Ehre, er, euer, eure, Euro, Haare, harre, Hauer (Wildschweingebiss / Bergmann), Heer, Herr, Heuer, heuer, Hexer, Hexerei, hier, höher, höre, hurra, Hure, ihre, Ire, irr, irre, Öhr, Ohr, Öre (Teil nordeuropäischer Währungen), Rah(segel), rau, Reh, Reihe, Reue, Rio (de Janeiro), roh, Ruhe, Uhr.

5 – Aal, Alex, Ali, All, alle, Allee, Alu, Aula, Eile, Eule, Exil, Halle, Hallo, Hehl, Heil, helle, heule, hohl, Hölle, Hülle, Laie, lau, Lee (Jeansmarke), leihe, Leo, Öl, Olé.

6 – ach, Asche, auch, Echo, Eiche, Esche, euch, Hasch, Hauch, hoch, husche, ich, ja, jäh, Jux, Schah, Schau, schaue, scheu, Schi, Schuhe, Uschi.

7 – AEG, AG, Akku, Auge, Ecke, Egge, Ego, GAU, gehe, Hacke, Haiku (japanisches Gedicht), Hauke, Heck, Hecke, hege, Heike, Heiko, Hocke, Hugo, Ikea, Kai, kaue, Kuh, Öko, OK, Queue, Yoga.

8 – Affe, auf, auweh, Efeu, Fax, faxe, Fee, Hawaii, Hefe, Hifi, HIV, Hiwi, Hof, hoffe, Huf, Pfau, Ufo, Uwe, Vieh, Weh, Weihe, wie, wo.

9 – ab, Abbau, Abi(tur), Abo, bah, Bau, bei, Beo, Bio, Boa, Bö (Windstoß), buh, Ebay, Ebbe, Eibe, Habe, Haube, hebe, Hieb, Hiob, Hippe, Hippie, Hieb(e), hob, Hobby, hopp, Hub, Hupe, Hypo, ob, Obi (Eigenname einer Baumarktkette), Oboe, Opa, Pi, Pia, Po.

Fett gedruckte Begriffe sind besonders geeignete Wörter!

Sollten Sie Ergänzungen haben: Einfach melden!

 

Grundlagen: Mühle, Müll, Meile, Miele, Mehl, Mole, Mahl, Mal, Muli, Hummel, Himmel, Hammel, Himalaya (Zahlen merken)

Unter folgendem Link finden Sie eine ausführliche Tabelle für alle zweistelligen Begriffe des Major-Systems (eine der effektivsten Merktechniken / Mnemotechniken überhaupt).

Hier ist der Link zur umfangreichen Major-Tabelle

Wenn Sie das Majorsystem (noch) nicht kennen, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Weitere Informationen über das Majorsystem finden Sie in der Artikelsammlung zu dem Thema.

 

Leserbrief: Mathematische Formeln mit Mnemotechniken merken – Prozentrechnung

Hier die Frage eines Lesers, wie man sich Formeln mit Hilfe von Merktechniken besser einprägen kann:

Erstmal möchte ich mich bei Ihnen für dieses tolle Buch (Einfach.Alles.Merken) bedanken, es hat mir schon viel weitergeholfen. Es ist ihnen wirklich gut gelungen.

Aber ich verstehe eine Sache noch nicht: Nämlich wie man sich Formeln merkt.

Sie haben auf Seite 104 die Formel A= a²/4 * Wurzel aus 3 verbildert. Ich verstehe diese Lösung aber nicht. Ein Dreieck an ein Quadrat zu kleben, das ist doch nichts besonderes, so kann ich mir das irgendwie nicht merken. Und wie Sie auf eine Wurzel kommen ist mir auch schleierhaft.

Und wie mache ich das bei:

  • G = W * 100 / p
  • W = G * p / 100
  • p = W / G * 100

Diese Formeln kann ich mir einfach nicht merken, ich vergesse sie jeden Tag…

Liebe Grüße,

N.E.

Und hier die Antwort:

Hallo Herr E.,

das Bild im Buch bezieht sich auf den Teil hinter dem Gleichheitszeichen: a zum Quadrat (an ein Quadrat kleben) und in Viertel zersägen (/4). Wenn Sie eins der Quadrate eingraben, dann ist es unter der Erde (Wurzeln) und nur noch eine Ecke (ein Dreieck) sichtbar (3).

Was Ihre Formeln betrifft, würde ich vorschlagen, Sie machen sich erstens klar, wofür die Buchstaben stehen: W = ProzentWert, G = Grundwert und p = Prozentsatz (lässt sich eigentlich anhand der Namen gut merken). Zweitens sind die Formeln jeweils Ableitungen voneinander. Wenn Sie also schnell umstellen können, brauchen Sie sich eigentlich nur eine dieser Formeln zu merken.

Zum Merken würde ich die dritte Formel vorschlagen, weil Sie sich (für mich) am besten in ein Bild verwandeln lässt: Der (Prozent)Satz beginnt damit, dass wir einen (Prozent)Wert durch einen (guten) Grund(wert) teilen, damit zerkleinern und durch einen (schönen und glänzenden) Stern (Multiplizieren) wieder auf hundert (mal 100) bringen.

Können Sie sich das vorstellen?

Es ist wichtig, dass Sie ein eigenes Bild aufbauen, in dem Sie die Formel „sehen“ können. Entweder eine statische Szene oder eine Abfolge von Ereignissen.

Oben ist das eine vorstellbare Abfolge für Sie: Ein Satz entsteht, indem man etwas wertvolles durch Teilung in eine (Grund-)Bestandteile zerlegt und dann wieder auf 100 bringt.

Ich hoffe das hilft Ihnen weiter & viele Grüße,

Ulrich Bien

Dieser Artikel bezieht sich auf Seite 104 im Buch „Einfach. Alles. Merken.