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Wie viele Stunden sind Sie produktiv? – Ergebnisse einer Studie von Microsoft über effektive Arbeitszeiten

„Das hätte ich auch in einer Stunde erledigen können…“ So oder anders lauten die üblichen Kommentare über hektische oder langweilige Tage im Büro. Softwareriese Microsoft hat in einer Studie Angestellte in aller Welt befragt, wie viel Zeit sie während der Arbeit tatsächlich auch mit Arbeit verbringen – und wie viel davon als unproduktive Langeweile verpufft.

Nur kein Stress: An der Menge der Arbeit kann es nicht liegen...

Das Gesamtergebnis ist wenig erstaunlich: Von durchschnittlich 45 Stunden im Büro werden 17 Stunden sinnfrei verschleudert. Mehr als ein Drittel aller Zeit wird also mit anderen Dingen verbracht, als mit Arbeit. Typischer schwarzer Peter sind Gruppenveranstaltungen: 5,6 Stunden sitzen wir auf dem Hosenboden um anderen beim Reden zuzuhören. Dabei halten rund 70 Prozent der Befragten die Besprechungen für sinnlos – gehen aber trotzdem hin!

Dabei sind Meetings gar nicht die größten Produktivitäts-Vernichter: Die meist-genannten Blockaden für effizientes und effektives Arbeiten sind Meetings, unklare Prioritäten und komplizierte Kommunikation – also weitgehend behebbare Probleme. An Aufschieberitis (auch Prokastrination genannt) leiden immerhin rund ein Drittel aller Büroarbeiter.

Quellen: Microsoft / Karrierebibel

 

Von Schweiß und Preis – Zitat der Woche…

Ein guter Spruch des amerikanischen Erfinders und Unternehmers Thomas Alva Edison:

Genie ist 1% Inspiration und 99% Transpiration.

Es gibt unzählige Variationen dieses Zitats von vielen Menschen, die es weit in ihrem Leben gebracht haben.

Und der Autor und erfolgreiche britische Tischtennisspieler Matthew Syed hat den Unterschied zwischen Talent und harter Arbeit in seinem Buch „Was heißt schon Talent?“ untersucht – lesenswert! Sie ahnen sicher, zu welchem Ergebnis er gekommen ist.

Was heißt schon Talent?: Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen

 

Effektiv arbeiten: E-Mails sortieren und in Ordner ablegen ist sinnlos – Studie

Ablage ist typische Büroarbeit – aber die Zeiten sind vorbei, in denen jedes Blatt fein säuberlich in einem Ordner abgelegt wurde. Aber das Relikt aus der Papierzeit hat sich auf die Desktop-Oberfläche des Computer retten können.

Aber niemand braucht Ordner. Nur in unseren Köpfen denken wir immer noch in längst vergangenen Strukturen. Die Suchfunktionen sind mittlerweile so schnell und effektiv geworden, dass eine geordnete Ablage eigentlich gar keinen Sinn mehr macht. Eine Studie von IBM Research zeigte nun, dass Benutzer, die suchen nicht nur wesentlich schneller die richtige E-Mail finden als ordnungswütige Kollegen. Obendrein verbringen sie auch viel weniger Zeit mit Aufräumarbeiten in der Inbox.

Tippen Sie ein Stichwort ein und der Rechner präsentiert Ihnen die passenden Dateien. Die Spotlight Suche von Apple ist ein glänzendes Beispiel dafür, wie sich alles überall wiederfinden lässt.

Und wer sich nicht ganz von der Ordnung befreien kann, sollte es mit „Tags“ probieren – zum Beispiel auf der Lesenzeichen-Seite delicious: Objekte werden bei dieser Technik mit Stichworten versehen und in eine große Kiste geworfen. Auf Kommando kommen dann die Dinge heraus, die mit den entsprechenden Schlagworten versehen worden sind.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Link zu einem Rezept für ein spanisches Gericht ablegen. In einer klassischen Ordnerstruktur kommt die Frage auf, ob dieser in den Ordner „Rezepte“ gehört oder in den Ordner „Spanien“. Oder Sie legen in „Rezepte“ einen Unterordner für „Spanien“ an und umgekehrt und legen doppelt ab. Dieses Problem lässt sich mit „Tags“ vermeiden.

Die gute, alte Ablage können Sie also ruhig vergessen!

Quellen: IBM Research / Slashdot / delicious / MacEinsteiger.de

 

 

Elf Mails am Tag sind noch kein Drama, oder? Studie über Produktivität und E-Mails in Deutschland

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz BITKOM) hat eine Studie veröffentlicht, nach der jeder deutsche Berufstätige im Schnitt elf E-Mails am Tag bekommt – eigentlich kein Problem, aber mittlerweile sind über 90 Prozent aller Berufstätigen permanent und täglich online.

Die Klagen über Ablenkung von der Arbeit durch E-Mail und Telefon scheinen lauter zu sein, als die tatsächliche Belastung. Oder?

Mit den Ergebnissen kann aber etwas nicht stimmen – auch nicht, obwohl über 50jährige sogar 13 Nachrichten erhalten. 43 Prozent der unter 30jährigen lesen Ihre (elf) Nachrichten permanent (was auch immer das bedeuten mag). Mit elf durchschnittlichen Nachrichten wird ein Arbeitstag aber nicht in winzige Teile zerlegt – es sei denn, diese Nachrichten sind unzählige Seiten lang.

Zwar neigen wir dazu, die Belastung einer Nebensache (in diesem Falle E-Mails) über zu bewerten und mehr Zeit zu investieren als nötig, aber aus meiner Erfahrung erhalten viele Angestellte in Unternehmen teilweise 50 und mehr Nachrichten am Tag – und davon eine Unmenge nur zur Kenntnisnahme (CC) – und das stört konzentriertes Arbeiten und vor allem das Ausfiltern wichtiger Themen immens.

Prüfen Sie also kritisch, wie viele Nachrichten Sie tagtäglich bekommen, filtern Sie unwichtige Meldungen konsequent aus und vor allem: Schalten Sie das E-Mail-Programm ab und schauen Sie nicht alle zwei Minuten nach, ob neue Post da ist. Dann klappt es auch mit dem konzentrierten Arbeiten!

Und: Eine wunderbare Satire über die Studie hat Jochen Mai auf seinem Blog die karrierebibel veröffentlicht – lesenswert!

Quelle: BITKOM / Karrierebibel

 

Deutsche arbeiten umsonst im Urlaub – Studie von lastminute.de

460 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr spendieren die Deutschen laut einer Studie des Reiseanbieters lastminute.de und der GfK ihren Unternehmen. Dabei verteilt sich die Zeit nicht unbedingt auf die Masse der Angestellten: Durchschnittlich 65 Stunden arbeiten Angestellte pro Jahr im Urlaub und in der Freizeit – und zwar meistens unbezahlt. Bei einem Acht-Stunden-Tag sind das mehr als acht Tage pro Jahr!

Und dabei verschenkt man nicht nur Arbeit, sondern vor allem wertvolle Erholung, denn wer an das Büro denkt, kann sich nicht unbedingt optimal regenieren!

Quelle: Welt online

 

Videos: Zahlen merken mit dem Majorsystem – Daten, Fakten und Termine sicher im Kopf

Zahlen sind schwere Kost für das Gehirn und kaum zu behalten, wenn es mal mehr ist als eine Telefonnummer. Unser Kopf kann keine Zahlen behalten, weil sie abstrakt sind und damit keine greifbaren Vorstellungen in unseren Gehirnen erzeugen. Abhilfe schafft eine der genialsten Mnemotechniken, die in diesem Artikel anhand zweier Videos vorgestellt und in wenigen Minuten erlernt werden kann.

Das Major-System ist die perfekte Technik, mit deren Hilfe sich jeder mühelos eine ganze Menge Zahlen einprägen kann und diese nicht wieder vergessen wird. Verwandeln Sie Zahlen in Bilder und auf die gleiche Weise wieder zurück. Mit ein wenig Übung werden Sie zum Meister von historischen Daten, Telefonnummern, PIN-Codes, Geburtstagen und, und, und.

Hier das Video zum Einstieg in das Majorsystem von der DVD aus dem Buch Einfach. Alles. Merken. (weitere Informationen und viel mehr Tricks und Tipps zum Merken von Zahlen finden Sie im Buch ab Seite 141 – Kapitel „Kopf und Zahl“):

Und hier eine weitere Erklärung des Majorsystems mit mehr Illustrationen:

Weitere Informationen zum Majorsystem finden Sie auch bei Wikipedia. Und eine ausführliche Tabelle mit zweistelligen Begriffen entweder hier und beim Humboldt Verlag.