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Mails bei Abwesenheit löschen – Entspannt im Urlaub durch weniger Druck aus dem Büro

Es ist wie die Sucht nach einer harten Droge: Nur ganz schnell die Mails checken, ob ich nicht doch etwas wichtiges vom Chef eingetrudelt ist – obwohl man für die nächsten zwei Wochen Entspannung am Strand gebucht hat.

Eigentlich völliger Blödsinn, denn zur Urlaubszeit ist kaum jemand im Büro. Trotzdem lesen immer mehr Deutsche in ihrer Freizeit die elektronische Firmen-Post. Dieses Man-könnte-ja-was-verpassen-Gefühl ist alles andere als wertvoll: Es hält davon ab zu entspannen. Es hält den Kopf ständig bei der Arbeit. Es erzeugt das Gefühl, es geht nicht mehr ohne mich im Büro.

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Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis lässt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.

 

Deutsche arbeiten umsonst im Urlaub – Studie von lastminute.de

460 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr spendieren die Deutschen laut einer Studie des Reiseanbieters lastminute.de und der GfK ihren Unternehmen. Dabei verteilt sich die Zeit nicht unbedingt auf die Masse der Angestellten: Durchschnittlich 65 Stunden arbeiten Angestellte pro Jahr im Urlaub und in der Freizeit – und zwar meistens unbezahlt. Bei einem Acht-Stunden-Tag sind das mehr als acht Tage pro Jahr!

Und dabei verschenkt man nicht nur Arbeit, sondern vor allem wertvolle Erholung, denn wer an das Büro denkt, kann sich nicht unbedingt optimal regenieren!

Quelle: Welt online