Schlagwort-Archive: Geschichte

Sehenswert! Merkenswert! – Fakten zum Empire State Building als Gedächtnispalast merken

Der Gedächtnispalast gilt als die Königsdisziplin der Mnemotechniken. In der Literatur sind aber nur wenige konkrete Beispiele und Anleitungen dazu zu finden. In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie Daten und Fakten rund um das Empire State Building in New York mit Hilfe eines Gedächtnispalastes zuverlässig lernen und behalten können…

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So geht Gedächtnispalast: Erster Weltkrieg im Bungalow – Praxisbeispiel zum Selberdenken

Komplexe Themen mit Hilfe der Königsdisziplin unter den Merktechniken lernen: In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, wie Sie Daten und Fakten rund um den Ersten Weltkrieg in einen kleinen Gedächtnispalast konstruieren. Lernen Sie, ein fiktives Gebäude in Ihrem Kopf zu bauen und dieses mit Informationen zu füllen, um später zielsicher darauf zugreifen zu können…

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Prost! Wenn heilige Damen in Biergläsern in See stechen – Wie Sie die Namen der Schiffe des Kolumbus im Kopf behalten…

1492 hat Christoph Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt. Auf seiner Fahrt war er mit drei Schiffen unterwegs. Kennen Sie ihre Namen? Und kennen Sie eine gute Eselsbrücke, um die Namen der Schiffe auch sicher im Kopf zu behalten?

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Bis zur Unendlichkeit… – Das Erfindungsjahr des Fernrohrs mit Hilfe einer Eselsbrücke merken

Fangen wir bei dieser Eselsbrücke mit einer ganz anderen Frage an: Wissen Sie, wie ein Fernrohr funktioniert? Das Prinzip ist eigentlich einfach. Sie schauen mit einem Auge zuerst durch eine kleine Linse, dann durch eine große Linse bis in die Unendlichkeit der Sterne (eigentlich in Tiefen des Weltraums). 

Mal abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine sehr vereinfachte Erklärung der Fernrohr-Technik handelt, stellt sich die Frage, was das mit dem Erfindungskraft der Weitsicht zu tun hat. Es war im Jahr 1608 als der holländische Brillenmacher Hans Lipperhey das erste Teleskop entwickelte. Uns genau diese Jahreszahl verbirgt sich in der Beschreibung oben. 

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Rauf und runter – Wann sind die Menschen zum Mond geflogen?

Verlassen wir dank unserer Vorstellungskraft für einen Moment unseren Planeten und fliegen mit etwas Abstand neben der Erde her, bis wir die Erde und ihren Trabanten aus guter Entfernung bequem betrachten können. Vor Ihrem geistigen Auge sollten Sie nun die Erde als großen Kreis unten links und der Mond als ein etwas kleineres Rund oben rechts sehen.

Was ist damals passiert? Die amerikanischen Astronauten sind mit der Apollo 11 zuerst von der Erde gestartet. Malen Sie im Geiste eine geschwungene Linie vom Kreis der Erde hoch in Richtung Mond. Danach ging es vom Mond wieder zurück. Und zwar in Form einer geschwungenen Linie vom Mond in Richtung Erde.

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Die Namen der Space Shuttle Orbiter einprägen – Merkhilfe zum Thema Raumfahrt

Zwar ist das Flugprogramm der legendären Space Shuttles seit 2011 beendet, aber die Raumschiffe sollen ja möglichst lange im Kopf bleiben. Deswegen an dieser Stelle ein Merkbild, mit dem Sie sich die Namen der fünf flugfähigen Orbiter sicher merken können – und darüber hinaus noch ein paar weitere Fakten (dazu aber später mehr).

Zunächst einmal die Liste der fünf Space Shuttles:

  • Columbia
  • Challenger
  • Discovery
  • Atlantis
  • Endeavour

Und? Hätten Sie es auch so gewusst? Wenn nicht, dann prägen Sie sich einfach folgendes Bild ein, um die Namen zuverlässig zu behalten:

Kolumbus greift mit der Hand am Ende seines Lebens nach der Herausforderung, Atlantis zu entdecken.

Sicherlich ahnen Sie bereits, wo die Fakten in diesem Bild versteckt sind. Das einzige, was Sie bei der Vorstellung an diese kleine Szene tun müssen: Übersetzen Sie die wichtigen Schlüsselbegriffe einfach ins Englische und Sie landen bei den Namen der Raumfähren:

  • Die Hand (mit fünf Fingern daran) ist das Signal, das es sich um fünf Orbiter handelt
  • Kolumbus ist der Hinweis auf die Columbia
  • das Ende führt Sie ohne Übersetzung zum ähnlich klingenden Endeavour
  • Herausforderung wird ins Englische mit challenge (also Challenger) übersetzt
  • Atlantis braucht in Gedanken nicht verändert zu werden
  • Entdecken heisst auf Englisch discovery

Merken erfolgreich erledigt! Aber mit diesem Bild geht noch mehr: Stellen Sie sich Kolumbus vor, wie er auf einem Entdeckerschiff steht (dann haben Sie den Ursprung aller Namen auch gleich mit abgespeichert / mehr darüber bei Wikipedia).

Die beiden verunglückten Orbiter haben beide den Anfangsbuchstaben C (was Sie wieder ins Englische mit „crashed“ – also verunglückt – übersetzen können). Außerdem geben Ihnen die Namen Columbia und Challenger Hinweise darauf, welche Fähre wie zu Schaden kam. Dazu brauchen Sie sich nur den jeweils zweiten Buchstaben im Namen anzusehen: H steht im Alphabet vor O – also ist die Challenger beim Start explodiert und die Columbia kurz vor der Landung beim Wieder-Eintritt in die Atmosphäre.

So einfach kann merken sein!

 

Zahlen in Bilder verwandeln – oder: Wann wurde das Teleskop erfunden? – Video

Hier eine Merkhilfe für das Erfindungsjahr des Fernrohr – wieder als Video mit zahlreichen Bildern! Wer einmal das Prinzip verstanden hat, für den ist es ganz leicht, Zahlen in lebhafte, bunte Vorstellungen zu verwandeln.

Um sich wenige Ziffern einzuprägen, muss es nicht immer das Majorsystem als die perfekte Merktechnik sein. Dass es auch einfacher geht, zeigt dieses Beispiel!

Damit wird das Lernen zu einem spannenden Rätsel auf der Suche nach dem passenden Bild. Viel besser, als tausendmal zu wiederholen und dann doch wieder zu vergessen…

Zu diesem Artikel gibt es auch eine Textversion.

Quelle: YouTube-Kanal von denkreich

 

Die Geschichte des heiligen Martin von Tours – oder: Wie man sich einen zerteilten Mantel merkt!

Hier eine kleine Merkhilfe, wie sich die Geschichte des heiligen Martin von Tours merken lässt. Der römische Soldat begegnete auf dem Ritt in eine Stadt einem nackten Bettler, der am Wegesrand saß und fror. Der Anblick berührte ihn so, dass er anhielt und mit dem Schwert seinen Mantel in zwei Hälften schnitt und die eine dem Mann gab.

Aber wie lässt sich die Geschichte mit dem Namen unvergesslich verbinden? Eigentlich ganz einfach: Schauen Sie sich den Anfangsbuchstaben „M“ so lange an, bis er sich in einen Mantel verwandelt. Die V-förmige Kerbe oben auf dem Buchstaben ist der Schnitt mit dem Schwert durch das Kleidungsstück.

Mit Hilfe dieses Bildes sollten Sie den Zusammenhang zwischen dem Namen des Mannes und dem, was er getan hat, nie wieder vergessen – zumindest nicht, wenn Sie sich das Bild lebhaft vorstellen und so gut wie möglich mit dem Buchstaben „M“ verknüpfen.

Wenn Sie noch mehr Geschichten von Heiligen merken wollen, dann schauen Sie bei Wikipedia die Liste der Heiligen und Seligen an.

 

Wie hieß der französische Dichter Molière mit richtigem Namen?

Bitte nicht ganz ernst nehmen, aber ich kriege dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf, seit ich eine Liste von Schriftstellern und deren Pseudonymen durchgesehen habe: Wie hieß Molière mit richtigem Nachnamen?

„Pokitzeln“ ist genauso lustig wie die Komödien des Schriftstellers (entschuldigen Sie bitte wieder einmal das eigentlich lächerliche, aber damit gut zu merkende Bild). Und über das Wort „Pokitzeln“ kommt man auf den richtigen Namen von Molière, nämlich „Poquelin“.

Jetzt müssen Sie sich nur noch eine Eselsbrücke für den Vornamen „Jean-Baptiste“ ausdenken.

So einfach kann merken sein…

 

Industrielle Revolution: Die wichtigen Ereignisse lernen und merken – Eselsbrücken mit Geschichte

Hier ein paar Merkhilfen für Ereignisse und Daten rund um die Industrialisierung (hervorragend geeignet für den Geschichtsunterricht).

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Ich habe einmal sechs Daten ausgewählt, die man im Kopf haben sollte:

  • 18. Jahrhundert: England entwickelt sich zum Mutterland der Industrialisierung.
  • 1835 verkehrt die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth.
  • ab 1840 beginnt die industrielle Revolution in Deutschland.
  • 1848 schreibt Karl Marx sein kommunistisches Manifest.
  • 1869 wird die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet.
  • 1886 wird das erste Automobil von Benz und Daimler erfunden.

Und wie lassen sich diese Daten merken? Die (technische) „Taufe“ der Welt beginnt in England (und um von der Insel herunter zu kommen, muss man ins Wasser springen – auch eine Art von „Taufe“ und damit ein doppelter Hinweis auf das 18. Jahrhundert).

Die Abfolge der Ereignisse lässt sich mit Hilfe des folgenden Bildes merken: Die Revolution fährt von England nach Deutschland und während der Fahrt schreibt Marx sein Manifest, was den Arbeitern zu lange dauert und sie ihre Partei gründen, und der Zug wird schließlich vom ersten Auto überholt. Damit hat man die Ereignisse zunächst einmal grob in der richtigen Reihenfolge im Kopf.

Jetzt zu den Details: Die Eisenbahnstrecke „führte“ „nur“ über einen „Berg“ (Fürth und Nürnberg), auf dem eine „Mühle“ stand („Mühle“ = 35 = 1835) auf deren Spitze ein „Adler“ saß (Name der ersten Eisenbahn). Damals war die Zeit bereits „reif“ (48) für das Manifest. Bei der Gründung der Partei hatten viele Arbeiter ihre „Schippe“ dabei (69) und auch viele „Schupos“ (69) waren anwesend. Und das erste Auto war so schnell (oder langsam) wie ein „Fisch“ (86) und es roch „verdammt“ nach „Benzol“ (Hinweise auf „Daimler“ und „Benz“).