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Wichtige Daten und Ereignisse der Französischen Revolution lernen und merken

Historische Ereignisse lassen sich mit Hilfe von Merktechniken toll in mentale Bilder verwandeln. In diesem Beispiel möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie sich die wichtigsten Ereignisse der Französischen Revolution mit Hilfe von Merkbildern einfach einprägen können.

Die Jahreszahlen und Daten werden mit Hilfe des Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Zunächst einmal ein paar wichtige Ereignisse aus der bewegten Vergangenheit Frankreichs:

  • 14.7.1789: Sturm auf die Bastille.
  • 26.8.1789: Erklärung der Menschenrechte.
  • 1793: Hinrichtung Ludwig XVI. und Jakobinerherrschaft unter Robbespierre.
  • 1799: Napoleon wird ersten Konsul Frankreichs und erklärt die Revolution für beendet.

Zunächst merken wir uns (ohne das Majorsystem) das Hauptjahr der Revolution „1789“ mit Hilfe des folgenden Merksatzes: Damals stand ein Aristokrat schnell sieben, acht, neun Revolutionären gegenüber, die ihm an den Kopf wollten. Damit haben Sie eine Jahreszahl bereits erfolgreich im Kopf abgespeichert.

Alle weiteren Ereignisse finden in einer Bar statt, in der eine riesige „Theke“ steht. Damit können Sie sich Jahrhundert und Jahrzehnt merken („Theke“ = 17). In dieser Bar gibt es eine „Tür“ zur Bastille, die von den Revolutionären mit einer „Säge“ geöffnet wird („Tür“ = 14 und „Säge“ = 07). Und in einer „Nische“ steht eine „Fee“, der ausführlich die Menschenrechte erklärt werden („Nische“= 26 und „Fee“ = 8).

König Ludwig geschah folgendes: Sie „luden“ ihn „willig“ auf einen „Tisch“ (Ludwig der 16.) und erschlugen ihn mit einem „Baum“ (93). Und auf dem „Baum“ (93; gleiches Jahr) saß Robbespierre und herrschte damit über den König. Dann kam Napoleon herein und brüllte wie ein „Baby“ (99), so dass er sofort zum Konsul gemacht wurde. Dann hörte er auf zu schreien und die Revolution war beendet.

So einfach kann merken sein!

 

Wie merkt man sich, wann die Französische Revolution begann? Eselsbrücke und Merkhilfe

Hier eine ganz kurze und sehr einprägsame Eselsbrücke. An diesem Beispiel können Sie wunderbar sehen, wie einfach das Denken in Bildern ist – und gleichzeitig wie unvergesslich! Jedenfalls wenn Sie sich das Bild so lebendig wie möglich vorstellen.

Die Französische Revolution begann im Jahr 1789. Diese Zahl können Sie ganz einfach und schnell mit dem Merksatz:

„Ein Aristokrat stand damals sieben, acht, neun Revolutionären gegenüber, die ihm an den Kragen wollten.“

Damit haben Sie die Jahreszahl in ein für das Gehirn leicht merkbares Bild verwandelt.

 

Die Frauen von Heinrich VIII. merken und nie wieder vergessen – Eine historische Eselsbrücke

Und wieder ein Klassiker aus dem Geschichtsunterricht: Wie heißen die Frauen von Heinrich VIII. und wie kann man sich diese in der richtigen Reihenfolge (inklusive Grund der Trennung) merken?

Hier erst einmal ein Blick auf das Eheleben des Königs von England:

Grunddaten einprägen? Geht mit folgendem Satz: „Heinrich ist Achterbahn (8) gefahren mit seinen Frauen, weil er sechs-süchtig (6) war.“ Zwei klare Hinweise, um welchen Heinrich es sich handelt und wie viele Frauen er hatte.

Und nun die Zusammenfassung des Merkbilds. Um ein optimales Bild zu bauen, werden die Informationen erst grob und dann feiner zusammengesetzt. Ich will Ihnen hier die erste und zweite Ausbaustufe zeigen, damit Sie nachvollziehen können, wie Bilder zum Merken und Lernen immer komplexer werden.

Hier die erste, kompakte Version: „Heinrich macht zwei Therapien: In den Nebeln von Aragon Bowling spielen und in Sydney auf ein Klavier hauen, um einPaar mit seiner Frau zu bleiben.“ Hier stecken schon alle Nachnamen der Ehegattinnen drin.

Und nun die zweite Ausbaustufe – inklusive Nachnamen und Trennungsgrund: „In den Nebeln von Aragon trat Heinrichs erste Frau in Kacke und er schickte sie weg, wel es ihm zu sehr stank. Beim Bowling benutzte seine zweite Frau immer beide Arme, weswegen er sie gemein schubste, dass sie von einer Bowlingkugelzerdrückt wurde. In Sydney wurde Jane von Tarzan geschwängert und starb im KindbettKlavier spielte die vierte Frau sogar mit beiden Armen(Händen) so schlecht, dass Heinrich davonlief, vorher zerhaute er das Klavier mit einem Kater und die Frau auch. Mit dem Kater und einer Frau blieb er einPaar, bis er starb.“

So einfach kann merken sein – so sehen ein effektives Gedächtnistraining und gut eingesetzte Merktechniken aus.

 

Welche US-Präsidenten sind ermordet worden? Geschichte leicht lernen…

Welche US-Präsidenten wurden während ihrer Amtszeit ermordet? Und vor allem: Wie kann man sich das einfach merken?

Hier erst einmal die Liste der US-Präsidenten, die nicht eines natürlichen Todes gestorben sind:

Und das passende Merkbild dazu: Der berühmte Comic-Kater (Garfield) sitzt im Oval Office und hört die A-Seite einer Platte von James (Last). Er futtert eineWilliam(sbirne), deren Saft an seinem schottisch geformten Kinn(McKinley) hinunter läuft und denkt: „Ich kenne die (Kennedy), die mich mit einem Zauberspruch (Abracadabra = Abraham) linken (Lincoln) wollen.“

Mit diesem lebendigen Bild können Sie immerhin vier Namen in einer vorstellbaren Szene zusammenfassen.

Ich wünsche Ihnen gute Bilder für ein besseres Lernen!

 

Wie heißen die 13 Gründerstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika?

Hier kommt ein dickes Stück Lernstoff: Ein Merkbild für die 13 britischen Kolonien, die sich 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung von ihrem Mutterland lossagten.

13 Informationen in einem Bild unterzubringen ist nicht ganz leicht, deswegen brauchen wir dafür ein wenig Vorarbeit. Aber hier zuerst die Namen der damaligen Kolonien bzw. Provinzen:

Wie läßt sich aber zuerst einmal die Zahl 13 merken: Sollten Sie die Zahl irgendwann vergessen haben (nach dieser Übung bestimmt nie wieder), dann schauen Sie sich einfach die Flagge der USA an. Die Zahl der weißen und roten Streifen entspricht genau der Anzahl der Gründerstaaten. Und die Zahl 13 hilft uns auch, die Gründerstaaten in insgesamt vier Einheiten (Quersumme der Zahl) einzuteilen: 3 Bilder mit jeweils 3 Staaten und ein Bild mit 4 Staaten (wieder Quersumme).

Ich habe die Reihenfolge oben entsprechend vorbereitet. Schauen Sie die Liste noch einmal in Ruhe durch. Fällt Ihnen an der Sortierung bereits etwas auf?

Im ersten Bild geht es um eine „rote Insel“ (Rhode Island). Auf der gibt es imNorden und im Süden rote Karos (North und South Carolina). Erster Teil erledigt und zuverlässigt gemerkt.

Das zweite Bild ist der Viererpack: Hier geht es um ein Pärchen, nämlich Mary(Maryland), die Jungfrau ist (englisch „Virgin“ für Virginia) und George(Georgia), der gerne eine Verbindung (englisch „Connection“ fürConnecticut) eingehen möchte. Vier weitere erfolgreich gemerkt!

Außerdem gibt es auf der Insel mit dem eigenartigen Pärchen noch zwei Haufen von Dingen: Einmal neue Waren (3 Staaten, die mit „New“ beginnen). Dazu gehört ein Hampelmann (New Hampshire), der von einem Yorkshire Terrier (New York) verfolgt wird und brüllt, dass er von der roten Insel weg und lieber auf Jersey (New Jersey) wohnen will.

Un zu guter letzt gibt es noch massenhaft (Massachussettsverdellte Waren (Delaware – und ein Entschuldigung an alle Bewohner dieses Staates wegen des nicht ganz netten Bildes), die eine Menge Silberpennies (umgedrehtPennsylvania) gekostet haben.

Das war’s! So einfach kann merken sein…

Hier nochmal das komplette Bild ohne Anmerkungen und Klammern:

Auf der roten Insel gibt es im Norden und im Süden rote Karos. Dort Lebt die jungfräuliche Mary und George, der gerne eine Verbindung mit ihr eingehen möchte. Außerdem gibt einen neuen Hampelmann, der von einem Yorkshire Terrier verfolgt wird und gerne auf Jersey leben möchte. Und es gibt massenhaft verdellte Waren, die einige Silberpennies gekostet haben.

 

Die wichtigsten Ereignisse und Daten der Griechischen Antike einprägen

In den beiden vorigen Artikeln haben Sie Merkhilfen für die Römische Republik und das Römische Kaiserreich kennen gelernt. An dieser Stelle werden noch die wesentlichen Daten der griechischen Antike dazugeliefert.

Was ist drin im Bild?

Griechische Geschichte so kompakt wie möglich:

Eine Menge Zahlen, Daten, Fakten. Aber Sie werden sehen, dass sich diese Ereignisse leicht merken lassen.

Benötigte Mnemotechniken

Auch hier merken wir wieder mit Hilfe eines Bildes. Und das ist bereits eine Spezialität des Kopfes und funktioniert ohne spezielles Training. Da die meisten Informationen über die Augen ins Gehirn rauschen, wird Ihr Kopf nicht überrascht sein, wenn wir noch ein Bild einliefern.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Eine großartige Szene – das Merkbild

Erst einmal nicht fragen und auch nicht zuviel nachdenken. Lassen Sie das Bild in Ihrem Kopf wirken. Sofort danach werden Sie erfahren, was hinter den seltsamen Beschreibungen steckt. Wichtig ist nur, dass Sie die Zeilen nicht einfach überfliegen, sondern sich alles so intensiv wie möglich vorstellen, dann bleibt es auch zuverlässig drin im Gehirn. Hier das Merkbild:

Bereits vor den Olympischen Spielen gab es ein großes Gekeuche. Trotzdem gründeten die Griechen die Polis, in denen es kostenlose Glas-Lollis gab.

Daraus entstand die Demokratie, in der sich niemand mehr „so lonely“ (Englisch / „allein“) fühlte. Aber es gab immer eine Laberei vor jeder Abstimmung, die allen auf die Leber ging. Man bekriegte sich vor allem wegen der Perserteppiche, aber die Heulsuse ergab sich immer sofort.

Ausgerechnet der rockige Attila sah einen bunten Seehund. Danach wurde Krieg geführt gegen Polizeipanzer, weil durch Sparen die Leute in die Armut und zur Raserei getrieben wurden.

Wo ist da der Sinn drin?

Zugegeben, das Bild ist am Ende extrem überzeichnet, aber gerade das zeigt sehr schön, wie der Kopf denkt und merkt. Aber fangen wir vorne am in der Szene:

Das „Gekeuche“ ist der Majorbegriff für das Jahr 776 und er lässt sich hervorragend mit den Olympischen Spielen verbinden. Die „Glas-Lollis“ enthalten die Rahmendaten für die Entstehung der Polis von 750 bis 550 vor Christus. Die Demokratie wurde von „so lonley“ (Solon) gegründet. Dem Gehirn genügt ein weiter entfernter Anstoß, um wieder auf den Namen Solon zu kommen, sofern es diesen vorher schon einmal gehört hat. „Laberei“ und „Leber“ sind ein doppeltes Bild für das Jahr 594 vor Christi Geburt.

Bei den Perserkriegen „ergab“ sich die „Heulsuse“ – übersetzt nach dem Majorsystem die Zahlen 479 und 500 – so verrückt kann Merken tatsächlich sein.

Danach wird es etwas ausgefallener: Der Attische Seebund ist in ein eher schräges Bild verpackt, aber auch damit kommt das Gehirn klar. Genauso schafft der Kopf den Sprung vom Polizeipanzer zum Peloponnesischen Krieg, bei dem nicht gespart, aber dafür Sparta daran beteiligt war. „Armut“ und „Raserei“ sind wieder Anfangs- und Schlußjahr, nämlich 431 und 404 vor Christus.

Anders denken

Bitte bedenken Sie, dass die oben beschriebenen Bilder nur Denkanstöße sein sollen. Fremde Bilder funktionieren manchmal im eigenen Kopf nicht. Es ist besser, wenn Sie sich eigene Bilder für die Daten bauen. Alles, was Sie oben gelesen haben, ist hauptsächlich zur Inspiration gedacht, dass man auch ganz anders lernen kann…

 

Römische Kaiserzeit: Besondere Ereignisse und deren Jahreszahlen merken

Im vorigen Artikel ging es um die wichtigsten Daten der Römischen Republik. In diesem Teil vervollständigen wir Ihr Wissen um das antike Rom und schauen uns die wesentlichen Fakten der Kaiserzeit an.

Was ist drin im Bild?

Welche Merktechniken werden benutzt?

Alle Informationen werden praktisch und einfach in ein Bild eingebaut. Dafür braucht das Gehirn keine weitere Vorbereitung, außer eine möglichst lebhafte Phantasie, um sich die Szene so lebendig wie möglich vorzustellen.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Alles im Bild

Lesen Sie das Merkbild und lassen Sie es im Kopf wirken! Es geht zuerst nicht darum, dass Sie verstehen, was hinter den Hinweisen in der Szene steckt. Wichtig ist nur, dass in Ihrem Kopf ein unvergessliches Bild entsteht. Die Details werden anschließend erklärt.

Also zuerst einmal mit den Augen einsaugen und im Kopf zu einem bunten Bild blühen lassen:

Die Kaiserzeit beginnt im August, als vorher bereits der Honig aus dem (Stadt)Tor von Rom floss. Und voraus ritt Jesus auf einem Reh.

Die Römer waren aktiv tätig, bis das Reich seine größte Ausdehnung erreichte. Dann aßen Sie erst einmal ein Hotdog.

Dann kamen die Christen auf einem Moped ins Reich gefahren und an der Ampel wurde das Reich geteilt. In der Rückschau nach Westen war das Römische Reich ein voller Erfolg.

Was steckt denn da drin?

Statt die Fakten zu büffeln, wird in diesem Fall nur ein lustiges Bild in den Kopf eingepflanzt, das garantiert länger haften bleibt als trockene Zahlen. Aber beginnen wir am Anfang:

Der August ist glasklar der Kaiser Augustus. „Honig“ und „Tor“ zeigen die Daten für seine Amtszeit von 27 bis 14 vor Christus. Jesus ritt „voraus“ auf einem „Reh“, was ein Hinweis auf das Geburtsjahr 4 vor (voraus) Christus ist.

Im Bild mit der größten Ausdehnung des Reichs ist die Jahreszahl doppelt eingebaut – eigentlich unnötig, aber doppelt merkt besser: Sowohl „tätig“ (was vielleicht leicht vom Kopf übersehen werden kann) als auch „Hotdog“ lassen sich mit Hilfe des Majorsystems in die Zahl 117 übersetzen.

Das „Moped“ voller Christen gibt die Jahreszahl 391 an und die „Ampel“, an der die Teilung stattfindet, wird in das Jahr 395 übersetzt. Der letzte Satz zeigt das Ende des Weströmischen Reichs im Jahr 476 („Rückschau“).

Und bitte…

…so lebendig wie möglich vorstellen. Wenn Sie ein gutes Bild in Ihrer Phantasie daraus malen können, dann sollte das Bild bereits zu 99 Prozent nach dem ersten Lesen in Ihrem Kopf festhängen – und da auch ziemlich lange drin bleiben. Mit den Zahlen von oben hätten Sie das wahrscheinlich nicht so schnell und einfach gemerkt.

 

Die wichtigsten Daten und Ereignisse der Römischen Republik

Geschichte ist ein klassisches Thema für Eselsbrücken. Hier ein Beispiel aus dem alten Rom, um sich die wichtigsten Daten und Ereignisse aus der Römischen Republik zu merken.

Was wird gemerkt?

Welche Mnemotechniken werden eingesetzt?

In diesem Fall werden alle Informationen in einem Bild abgelegt. Bilder kann das Gehirn problemlos und ohne weitere Vorbereitung behalten – Sie brauchen dafür nicht einmal eine Merktechnik erlernen, sondern sich die unten beschriebene Szene nur so lebhaft wie möglich vorstellen.

Die Jahreszahlen werden mit Hilfe des so genannten Majorsystems in Bilder verwandelt. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, dann schauen Sie sich die Einführungs-Videos dazu an.

Das Merkbild

Hier ist jetzt Ihre volle Vorstellungskraft gefragt! Lesen Sie sich die folgenden Zeilen in Ruhe durch und versuchen Sie, sich die Szenen so lebhaft wie möglich vorzustellen. Was dahinter steckt, wird im nächsten Absatz erklärt. Aber jetzt erst einmal die Eselsbrücke anschauen und möglichst tief wirken lassen:

Als der erste Römer die Welt erblickt, steht er vor einer Lotusblüte die zur Neige geht. Danach kämpft er sich zu einer Flasche Punika vor und isst nachher Dorsch.

Von Bürgern kriegt er den Film „Die Mumie“ geschenkt, der allerdings angefressen ist von einer Motte. Und Asterix und Obelix schenken ihm eine Latte, mit der bereits ein Löwe erschlagen wurde.

Aber der Römer bevorzugt ein Rohr, um damit Caesar zu ermorden.

Was steckt dahinter?

In der kleinen Szene sind tatsächlich alle oben aufgelisteten Fakten enthalten. Schauen wir uns den Text genauer an:

Der Römer erblickt die Welt, was ein Hinweis auf das Thema ist – nämlich die Römische Republik. Die beiden Stichworte „Lotus“ und „Neige“ sind Hinweise auf die Jahreszahlen 510 und 27. Die Tatsache, dass der Römer davor steht, ist der Hinweis, dass es um die Jahre vor Christus geht.

Der zweite Teil ist leichter zu erkennen: Punika plus kämpfen ergibt die Punischen Kriege und die beiden Begriffe „nachher“ und „Dorsch“ sind Hinweise auf die Jahre 264 und 146.

Von den Bürgern „kriegt“ er… – also Bürgerkriege und „Die Mumie“ ergibt die 133 übersetzt nach dem Majorsystem. Die „Motte“ ist der Hinweis auf das Ende der Bürgerkriege im Jahr 31 vor Christi Geburt.

Asterix und Obelix sollten als Gallier bekannt sein. Damit ist der nächste Teil des Bildes ein Hinweis auf die Gallischen Kriege. Der „Löwe“ und die „Latte“ grenzen den Krieg auf die Zeit von 58 bis 51 ein.

Und das „Rohr“ war natürlich nicht die Tatwaffe, mit der Brutus ihn umgebracht hat, aber dafür der Code für das Jahr 44 vor Christus.

Selber malen hält besser

Noch ein Hinweis am Ende: Merkbilder sollten Sie am besten selbst in Ihrem Kopf malen. Manchmal funktionieren auch Bilder von anderen im eigenen Kopf, aber vielleicht haben Sie es beim ersten Lesen gemerkt: Irgendwie klingt so eine Beschreibung befremdlich.

Wenn Sie sich die Szene nicht vorstellen können, dann entwerfen Sie ein eigenes Bild, dass garantiert länger und besser hält als jedes Auswendiglernen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!