Schlagwort-Archive: Humor

Süß nehmen es die Briten: das Gegenteil von Stress

Obwohl introvertiert, haben auch die Briten einen Begriff für die allgemeine Hektik: STRESSED (gestresst) wird das genannt. Das lustige an dieser Vokabel ist, dass sie sich in ein süßes Gegenteil verkehrt, wenn sie andersrum gelesen wird. Schauen Sie mal genau hin.

Ein weiterer Vorteil: Wer den Nachtisch mit Sahne und Kirsche einmal entdeckt hat, der erinnert sich immer wieder daran, wenn er diesem Wort begegnet. Und es klingt dann nur noch halb so gestresst!

 

Schön blöd: Botox reduziert die Gehirnleistung

Ein Team von Wissenschaftlern der Harvard Universität hat 20 Frauen vor und nach einer Botox-Behandlung gegen Falten im Gesicht einem Sprachtest unterzogen.

Das Ergebnis ist verblüffend: Die Frauen zeigten deutlich schlechtere Leistungen des Sprachzentrums. Sie brauchten teilweise bis zu einer Sekunde länger, um komplexe Sätze wie „Sie verabschieden sich von einem guten Freund, den sie nie wieder sehen werden.“ zu verstehen.

Wer sich Nervengift im Gesicht unter die Haut spritzt, der darf sich nicht wundern, dass das nicht gut für das Gehirn sein kann – aber der Grund für die schlechtere Hirnarbeit ist ein anderer: Wenn wir die Stirn zum Beispiel bei traurigen oder nachdenklichen Gesprächsthemen in Falten legen, dann ist das nicht nur eine Reaktion des Gesichts auf das Thema, sondern es hilft uns auch beim Verstehen!

Botox verhindert die aktivität der Mimik und damit die Verständnisleistung des Gehirns. Eine Sekunde Verzögerung klingt zwar nicht besonders lang, ist aber für den Kopf schon eine kleine Ewigkeit.

Quelle: Yahoo Nachrichten / Bild der Wissenschaft (Juni Ausgabe)

 

Kau(gummi) macht schlau!

Besser Lernen durch Kaugummi? Telefonnummern lassen sich hervorragend auf Kaugummi-Verpackungspapier speichern, aber das ist mit der Überschrift nicht gemeint.

Forscher der Universität Northumbria in England untersuchten das Lern- und Merkverhalten von drei Testgruppen: Die erste Gruppe wurde mit kaubarem Gummi ausgestattet, Gruppe zwei musste Gesichts- und Kiefergymnasik absolvieren und Gruppe drei saß einfach nur mit Pokerface da – und das 75 Stunden lang.

Und tatsächlich: Die beste Merkleistung erreichten die Kauer! Durch die Bewegung der Gesichtsmuskeln wird auch das Gehirn besser durchblutet. Außerdem reduziert das Kauen Streß, weil sich bei erhöhtem Druck die Muskeln in Gesicht und am Hals verspannen. Die Folge: Reduzierte Blutversorgung des Gehirns und damit Abnahme der Konzentration.

Also: Nicht mehr ohne Gummi lernen!

 

Pi ist 80 – oder: Warum der Buchstabe bei den Griechen eine andere Bedeutung hatte

3,1415 – Die berühmte Kreiszahl kennt jeder. Aber der Name der Zahl, die zwar seit der Antike bekannt ist und von Archimedes um 250 v. Chr. entdeckt wurde, ist viel jünger und stammt aus dem 18. Jahrhundert: Der Gelehrte William Jones hat den 16. Buchstaben des griechischen Alphabets erstmals zur Bezeichnung der Kreiszahl verwendet (abgeleitet vom griechischen Begriff perimetros für Umfang).

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Die Griechen benutzten damals noch keine arabischen Ziffern, wie wir sie heute verwenden. Genauer gesagt gab es gar keine Schriftzeichen für Zahlen, sondern es wurden Buchstaben zum Zählen und Rechnen benutzt. Es gab sogar zwei unterschiedliche Systeme:  Beim einfachen Verfahren waren die Buchstaben im griechischen Alphabet einfach durchnummeriert. Pi stand dabei für die Zahl 16. Damit konnte man aber nur bis 24 zählen, deswegen wurde das so genannte milesische System wesentlich häufiger benutzt, mit dem weiter gezählt werden konnte.

Danach stand Pi für die Zahl 80 – und hatte damit in der Antike noch eine ganz andere Bedeutung als heute.

 

So gefährlich sind Smartphones! Und so sicher ist der Straßenverkehr ohne Mobiltelefone…

Das Mobiltelefone den Lehrern das Leben schwer machen, ist schon länger bekannt. Mittlerweile gibt es SMS-Pausen in manchen Klassen, damit die Schüler nicht vor Ungeduld in die Luft gehen. Auch amerikanische Manager können nicht die Finger vom Smartphone lassen: Alle 7,5 Minuten checkt eine US-Führungskraft im Schnitt die Inbox!

Wie soll da konzentriertes Arbeiten überhaupt noch möglich sein?

Noch drastischer sind gerade in Dubai und Abu Dhabi die Wirkungen der Handies sichtbar geworden: Dort sind für drei Tage die Nachrichtenserver eines großen Smartphone-Herstellers ausgefallen. Gleichzeitig sanken die Unfälle in Dubai um 20 und in Abu Dhabi sogar um 40 Prozent (in Dubai kracht es durchschnittlich alle drei Minuten und bei nicht wenigen Unfällen tippen und lesen die Fahrer auf ihren Telefonen herum).

Tragisch: Vor zwei Wochen ist Theyab Amana – ein Fußballstar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – tödlich verunglückt – angeblich während er sein Mobiltelefon benutzte.

Quelle: The National

 

Schein-Englisch – Britische Wörter, die niemand versteht…

Anglizismen gehören zur deutschen Sprache dazu! Felsenfest und auch ziemlich cool! Okay? Aber aufgepasst, denn es ist nicht alles Englisch, was in unseren Ohren wie Englisch klingt. Fatal, wenn man routiniert eine Vokabel trällert und das Gegenüber hat nicht die geringste Ahnung, worum es geht.

Vor allem das deutsche Handy ist sowohl in Amerika als auch auf den britischen Inseln weitgehend unbekannt – es sei denn, Sie wollen etwas als praktisch bezeichnen. Man muss suchen, um heraus zu finden, woher dieses Unwort stammt: Vermutlich von der Bezeichnung des (handlichen) Handmikros bei Hobbyfunkern.

Also seien Sie gewarnt, wenn Sie glauben, Englisch zu sprechen! Allerdings sind die so genannten Scheinanglizismen extrem selten. Hier eine Auswahl von im Ausland unverständlicher oder falsch verstandener Begriffe:

  • Smoking heißt rauchen! Tragen Sie besser einen Tuxedo (der Begriff stammt aus einem noblen New Yorker Countryclub).
  • Wenn Sie darin aussehen wie ein Dressman, sollten Sie doch besser von einem Male Model sprechen, damit Sie auch verstanden werden.
  • Passend dazu können Sie einen Oldtimer fahren. So werden in England aber nur erfahrene, ältere Herren bezeichnet (die sich nicht fahren lassen). Verständnisvolle Lösung: Vintage Car oder Classic Vehicle.
  • Auch der Showmaster ist gänzlich unenglisch: Der Entertainer wird dagegen richtig verstanden.
  • Und auch den Beamer gibt es nicht (es sei denn, Sie meinen einen BMW). Fragen Sie besser nach einem video projector – ganz klassich, wie in den Zeiten, als es noch Dias gab, die auch nicht existieren, bis Sie nach einem slide fragen.
 

Tierisch genial! – Gedächtnistraining für Hunde

Kaum zu glauben, aber auch unsere vierbeinigen Freunde können in den Genuss von Gehirnjogging und Gedächtnistraining kommen. Was für das menschliche Gehirn gilt, ist genauso auf Tiere anwendbar: Ein reger Geist ist gesund und sorgt für ein aktives Leben!

Corinna von Dog it Yourself stellt auf der Webseite ein spielerisches Training vor, bei dem Hunde erraten sollen, unter welchem Becher etwas versteckt ist. Bei unseren Vierbeinern aktiviert das genauso die grauen Zellen wie ein Sukdoku bei uns!

Also: Wer sein Tier liebt, der macht auch Gedächtnistraining mit ihm!

Quelle: Dog it Yourself (mit Anleitungs-Video)

 

Große Gehirne im Norden… – eine Frage des Lichts!

Je weniger Licht, desto größer das Gehirn – das ist die grobe Zusammenfassung einer Studie der Anthropologin Eiluned Pearce von der University of Oxford. Sie hat beim Vermessen von Schädeln und Gehirnen herausgefunden, dass die Denkorgane größer werden, je weiter Menschen im Norden wohnen.

Aber nicht nur die Köpfe sind größer, sondern auch die Augen der untersuchten Personen. Und damit ist der Zusammenhang zwischen der Größe der Gehirne und der Region zu erklären: Je weniger Licht, desto besser ausgebildet der Sehsinn – und die entsprechenden Teile des Gehirns.

Der Wohnort hat also nichts mit der Intelligenz zu tun, sondern ist eine entwicklungsbedingte Reaktion auf dunklere Tage!

Quelle: Welt online

 

Grenzen der Bildung im Internet – oder: Wie man einen Kuchen wirft…

Im Internet gibt es nichts, das es nicht gibt! Da werden manchmal auch Dinge erklärt, die man vielleicht gar nicht so genau wissen will oder wissen muss: Die Online-Ausgabe der National Post beschreibt in einem Beitrag ausführlich und mit Bildern, wie der berühmte amerikanische „Pie“ (übersetzt soviel wie „Pastete“ oder „Kuchen„) geworfen wird.

Aus Lebensmitteln wird Benzin gemacht – das ist mittlerweile auf jeder Nachrichtenseite zu lesen. Die National Post hat nun eine andere Form der Verschwendung entdeckt und schult die Internet-Leser im Werfen von Selbst-Gebackenen.

Müssen wir das wirklich wissen?

Quelle: National Post / Likecool / Spiegel Online